Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!?

Diskutiere Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Das was ich oben von mir zitiert habe, habe ich zur Einzelkatze geschrieben.;-) Wobei man nicht nur DARAUF blicken sollte. Deswegen habe ich...
  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #81
Ja, diese Gefahr sehe ich auch.:-(
Und ganau dabei entstehen auch Verhaltensauffälligkeiten wie,
pinkeln an ungeeigneten Orten, die Wohnung zerstören, Aggressionen auch gegen den Halter oder auch Depressionen und und und...

Puh! Das ist wirklich nicht so leicht.

Es kommt aber auch immer darauf, wonach man schaut.
Ich könnte dir aus dem Stehgreif einige "Einzelhaltungsopfer" aus meinem Bekanntenkreis benennen, die ganz klar Verhaltensauffälligkeiten zeigen.
ICH achte eben mehr auf so etwas ;-).

Das was ich oben von mir zitiert habe, habe ich zur Einzelkatze geschrieben.;-)

Wobei man nicht nur DARAUF blicken sollte. Deswegen habe ich diese Diskussion angestoßen. Eben um auch mal zu verdeutlichen, dass es in Gruppen auch zu riesen Problemen kommen kann.

Was ich mich gerade noch frage: kann es bei größeren Gruppen auch ne Rolle spielen, ob sie Freigänger sind oder Wohnungskatzen?

Würde auf den ersten Blick für mich logisch klingen (auch wenn natürlich immer die Außnahmen die Regel bestätigen) Freigänger sind in der Regel ausgelasteter und können sich aus dem Weg gehen, bei reinen Wohnungskatzen kann Langeweile ja schonmal zu Aggressionen führen...

ICH bin davon überzeugt.:)
Ich kann morgen mal aufschreiben, welche Studien Vicky Halls durchgeführt hat um zu verdeutlichen wie aktiv eine Katze eigentlich ist.

ABER auch unter den Freigängern, gab es Probleme.
Also, es gilt wieder, dass nichts zu pauschalisieren ist.:)
 
  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #82
Freigänger sind in der Regel ausgelasteter und können sich aus dem Weg gehen, bei reinen Wohnungskatzen kann Langeweile ja schonmal zu Aggressionen führen...

Andere Theorie: Freigänger "müssen" immer ihr Revier verteidigen, was öfter mal zu Kämpfen führt.
Eine harmonische Wohnungskatzengruppe hat das nicht nötig.

Ich weiß, eine sehr provozierende These.;-)

Ebenso könnte man jetzt behaupten, Wohnungskatzen sind ständig gelangweilt und haben deshalb gar keine Lust auf Revierkämpfe.

Aber man findet halt immer und überall Argumente und ebensolche Gegenargumente.
 
  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #83
Über diese Vicky Halls sollte ich mich glaub mal informieren, scheint sich zu lohnen :mrgreen:

Also, es gilt wieder, dass nichts zu pauschalisieren ist.:smile:

Damit will ich mich noch nicht zufrieden geben :-D Klar gibt es immer verschiedene Situationen, aber hinter jeder Situation und hinter jedem Verhalten steckt doch bestimmt eine Regel. Nur weil wir etwas nicht verstehen, heisst es nicht, dass es kein System gibt. Zu doof, dass ich nicht Biologie studiert hab ;-)

Viele dieser Regeln weiß man ja zum Glück schon, zum Beispiel eben unser eigentliches Thema: Dass Katzen nicht als Einzeltiere gehalten werden dürfen. Für alle Gegenbeispiele gibt es Gründe und Fehler, die von Seiten eines Menschen (oder eines/mehrerer Tiere?) gemacht wurde. Nur weil man diese Fehler nicht erkennt macht man es sich sehr leicht zu sagen "Ich geh allen Problemen aus dem Weg, indem ich der Katze keinen Artgenossen zur Seite geb". Ist halt der Weg des geringstens Widerstands...

Andere Theorie: Freigänger "müssen" immer ihr Revier verteidigen, was öfter mal zu Kämpfen führt.
Eine harmonische Wohnungskatzengruppe hat das nicht nötig.

Sollten wir vielleicht mal der Expertin aus dem Artikel sagen, vielleicht revidiert sie daraufhin ihre Aussage zu "Alle Katzen sollten Einzeltiere UND Wohnungskatzen" sein :mrgreen:
 
  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #84
Sollten wir vielleicht mal der Expertin aus dem Artikel sagen, vielleicht revidiert sie daraufhin ihre Aussage zu "Alle Katzen sollten Einzeltiere UND Wohnungskatzen" sein :mrgreen:

Ich hab ja nicht behauptet, dass meine Therorie stimmt.:mrgreen: Aber ich könnte das jetzt ebensogut behaupten und dazu einen Artikel schreiben.:lol:

Und am besten gleich noch einen weiteren hinterher: Goldfische hält man am besten einzeln in einem kleinen runden Glas. (Hab ich echt mal im Fernsehen gesehen und der Fisch fühlte sich garantiert wohl *ächz*) Und so kommt mir auch der Artikel dieser Frau vor. Toll recherchiert...
Aber wo wir schonmal bei Müll sind.:mrgreen:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #85
Ich hab ja nicht behauptet, dass meine Therorie stimmt.:mrgreen: Aber ich könnte das jetzt ebensogut behaupten und dazu einen Artikel schreiben.:lol:

Deine Katzenerfahrung qualifiziert dich ja schon als Expertin, entsprechend hat die Frau Doktor ja auch in ihrem Antwortschreiben argumentiert :mrgreen: (Wobei ich deiner Meinung eher vertauen würde ;-))

Jaaa, also wenn wir jetzt im Reich der Mythen angelangt sind: Hühner kann man unter 1qm pro Tier artgerecht halten. Das kann euch jeder Eierproduzent glaubhaft belegen!!
 
  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #86
So, ich geb ehrlich zu, dass ich nur die erste und die letzte Seite hier gelesen hab. Möcht aber trotzdem was dazu sagen. Hier in Ö schrieb das Billigblatt Nr. 1 mal auf der Titelseite: "Studie belegt - Katzen hassen streicheln". Hab meinen Univ.-Prof. (AmtsTA und Verhaltensforscher) dazu befragt und der meinte, käme ihm auch spanisch vor, von dem Herren, der die Studie gemacht hat, hätte er nämlich schom viel Gutes gelesen.
Hab auch mal ne "Doku" über Pferderennen gesehen (ein Gebiet, wo ich mal zu behaupten wage, dass ich mich gut auskenne), wo ein AmtsTA berichtete, wie es da angeblich zuginge.

Und was lernen wir draus?
1. Den Medien ist alles für eine Schlagzeile recht.
2. Auch manche AmtsTÄ sind käuflich.
3. Glaube Dokus nicht einfach so.
4. Glaube keinen Studien, die du nur im Zitat aus der Zeitung kennst.

Overnewsed but underinformed. Tja.
 
  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #87
Deine Katzenerfahrung qualifiziert dich ja schon als Expertin!

Würde ich nie von mir behaupten. Erfahrung vielleicht, aber Expertin niemals.:mrgreen: Jeden Tag lerne ich was neues dazu. ;-)
 
  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #88
Das was ich oben von mir zitiert habe, habe ich zur Einzelkatze geschrieben.;-)

Wobei man nicht nur DARAUF blicken sollte. Deswegen habe ich diese Diskussion angestoßen. Eben um auch mal zu verdeutlichen, dass es in Gruppen auch zu riesen Problemen kommen kann.

Melli, ich weiß doch, worauf du hinauswillst ;-).
Vielleicht war das "aber" von mir falsch gesetzt. Vielleicht hätte ich lieber "eben" oder gar nichts an diese Stelle schreiben sollen.
Was ich meinte ist einfach nur, dass Vicki Halls und auch die Dame von dem Artikel sich vielleicht etwas zu sehr auf eine Richtung versteift haben (wobei ich nicht weiß, was genau Vicki Halls dazu sagt, das habe ich nicht gelesen. Ich bin gerade bei Paul Leyhausen, der übrigens seine Meinung Katzen seien Einzeltiere klar revidiert hat), so wie ich mir Einzelkatzen immer ganz genau anschaue, wohingegen ich bei befreundeten Mehrkatzenhaltern wohl nicht soooo genau hingucke, ausser es gäbe offensichtliche Probleme.

Zumindest bleibt die Schlussfolgerung von der hier zu Beginn zitierten Frau für mich daneben.
Mehrkatzenhaltung ist keine einfache Sache (außer, man hat diese herrlichen Stapelorientalen - zumindest sieht das für mich auf den Bildern immer sehr einfach - und platzsparend :mrgreen: - aus), und man sollte die Katzen schon wirklich gut beobachten auch mit dem Hintergrundwissen, dass es Probleme geben kann, die nicht total offensichtlich sind.
Nur für mich sind eher die Fragen: Wie gestalte ich eine Katzengruppe? Wie kann ich herausfinden, wann die Gruppe zu groß wird? Nach welchen Kriterien suche ich die passende Katze? Was mache ich, wenn sich (vielleicht nach Jahren) herausstellt, dass zwei Katzen nicht gut zusammenpassen?
Und nicht: Einzelhaltung oder Mehrkatzenhaltung.

Ich glaube wirklich, dass wir was das angeht ganz ähnlich denken, und das ich dich ständig zitiere hat nichts damit zu tun, dass ich dir inhaltlich wiederspreche ;-).
 
  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #89
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  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #90
Wieso nicht? So mache ich es seit Jahrzehnten und es klappt wunderbar:lol:

Weil es eben nicht immer so klappt ;-).
Ich hatte es weiter vorne für mich schon einmal geschrieben: bei mir klappt das auch. Entweder hatte ich Glück, oder gut gewählt, bei den Mitgliedern der Gruppe. Vielleicht gilt das Gleiche für dich.
Fakt ist: es klappt nicht immer und dann die Katzen zwingen in einer Gruppe zu leben, in der sie nicht klar kommen oder unglücklich sind ist genauso nicht richtig, wie Katzen alleine zu halten.
 
  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #91
Fakt ist: es klappt nicht immer und dann die Katzen zwingen in einer Gruppe zu leben, in der sie nicht klar kommen oder unglücklich sind ist genauso nicht richtig, wie Katzen alleine zu halten.

Ich würde aber behaupten, dass Katzen in Gruppenhaltung glücklicher sind, als alleine.

Natürlich kann es manchmal nicht klappen, aber dass eine Katze ein wirklicher Einzelgänger ist, ist wohl eher die Ausnahme und nicht die Regel.

Aber natürlich hast Du recht. Auch bei Katzen kann manchmal einfach die Chemie nicht stimmen und sie können sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht riechen.

Das ist allerdings hier bisher in den ganzen 30 Jahren jetzt bisher nur ein einziges mal vorgekommen.
Das war, als Merlin plötzlich wie aus heiterem Himmel plötzlich auf Möhrchen losging und sich Möhrchen daraufhin wochenlang nicht mehr vom Schrank getraut hat. Die arme Maus wurde immer geknickter.:-?
Ich war (zum ersten mal im Leben überhaupt) drauf und dran, für Merlin ein neues Zuhause zu suchen...

Leider (oder zum Glück für Möhrchen), kann man sehen wie man will, ist dann Merlin ganz plötzlich verstorben und er hat mir diese Entscheidung abgenommen...

Aber diese beiden Katzen haben sich wirklich nicht gemocht. :???:

Das war allerdings der einzige Zwischenfall hier. Alle anderen VGs (sind jetzt so ungefähr 15) waren zum Glück völlig problemlos.
 
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  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #92
  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #93
Hier ist übrigens die Mail, die ich an verschiedene Redaktionsstellen der Zeitung geschickt habe, allerdings wußte ich da noch nicht, dass die Dame Tiertherapeutin ist, bisher nur Lesebestätigung erhalten, keine Rückmeldung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Bestürzung, habe ich in einem Forum von folgenden Artikel erfahren: “Katzen gehen sich am liebsten aus dem Weg”

Ich bin ehrlich gesagt, fassungslos. Seid Jahren bemühen sich viele Katzenhalter und Tierschützer um Aufklärung, dass Katzen keine Einzelgänger sind, sondern wenn dazu gemacht werden. Sie sind soziale Tiere und sollten nicht allein gehalten werden, vorallem nicht bei Wohnungshaltung, da sie sonst keinerlei Möglichkeit für Sozialkontakte mit Artgenossen haben und Kitten in Einzelhaltung grenzt an Tierquälerei und dann erscheint so ein Artikel.

Hier sind ein paar Links zu dem Thema, zu Ihrer Information:

[COLOR= ]Allgemeine Infos:[/COLOR]




[COLOR= ]Tierheime & Tierschutzvereine:[/COLOR]






Es ist nicht zu glauben, dass die Dame, im Tierschutz arbeitet, aber mit Sicherheit nicht mit Katzen. Natürlich gibt es in Tierheimen viele Katzen die sich nicht mehr gut vergesellschaften lassen, weil sie jahrelang falsch und/oder allein gehalten wurden. In den Tierheimen selbst sind die Katzen auch in einer Ausnahmesituation, meist viele Tiere auf relativ begrenzten Raum und man kann da nicht so gut Rücksicht drauf nehmen, welche Katzen jetzt zusammenpassen oder nicht. Auch sollten Katzen zwar nicht allein gehalten werden, aber sie sind keine Rudeltiere und fühlen sich natürlich in größeren Gruppen auf engen Raum nicht wohl, aber deswegen sind sie noch lange keine Einzelgänger. Katzen sind Einzeljäger, aber keine Einzelgänger.

Es ist schade, dass der Artikel so veröffentlicht wurde und damit einige Leser wieder von veralteten und falschen Ansichten überzeugt und die Katzen müssen es ausbaden, werden dann wieder vermehrt allein in einer Wohnung eingesperrt. Kitten die nichts als spielen wollen, sitzen den ganzen Tag allein daheim, während Dosine beim Arbeiten ist. Man muss sich nur mal die eigene Kindheit ohne andere Kinder vorstellen, aber einem Kitten mutet man so etwas zu. Kitten entdecken gemeinsam die Welt, galoppieren mit Katzenbuckel gemeinsam durch die Wohnung, spielen, toben, balgen nach Kittenart miteinander, schlecken sich die Öhrchen aus, kuscheln zusammen, jagen sich gegenseitig die Kratzbäume rauf und runter und und und ................. kein Mensch kann mit noch soviel Liebe, Zeit und Aufmerksamkeit den Artgenossen und Spielkameraden ersetzen. Man muss sich nur mal zwei spielende Kitten anschauen, dann sieht man doch sofort, dass die dass wirklich brauchen, hätte Frau Bernauer-Münz vielleicht auch mal tun sollen, bevor sie so einen Mist erzählt.

Hochachtungsvoll
 
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  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #94
Ich find eure Bemühungen ja wirklich toll.

Ich vermute aber mal, dass das keine weiten Wellen schlagen wird, da wir alle weder Experten sind, noch einen Beruf haben, der als Qualitätskriterium dient. Dementsprechend werden die Antworten (vermutlich) als Erfahrung und glückliche Einzelfälle abgetan. Es müsste tatsächlich jemand her, der von der Proffession einen ähnlichen oder höheren Stand hat wie die zitierte Frau aus dem Artikel.
 
  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #95
Ich versuche es jetzt nochmal!
Als ich eben meinen Text geschrieben habe, bin ich rausgeflogen beim Antworten!:evil:

Aber man findet halt immer und überall Argumente und ebensolche Gegenargumente.

Mir geht es gar nicht darum Gegenargumente zu finden und mir geht es auch nicht darum Recht zu haben.
Lediglich wollte ich mal aufzeigen, dass es durchaus auch Probleme in einem Mehrkatzenhaushalt geben kann.

Über diese Vicky Halls sollte ich mich glaub mal informieren, scheint sich zu lohnen :mrgreen:

Damit will ich mich noch nicht zufrieden geben :-D Klar gibt es immer verschiedene Situationen, aber hinter jeder Situation und hinter jedem Verhalten steckt doch bestimmt eine Regel. Nur weil wir etwas nicht verstehen, heisst es nicht, dass es kein System gibt. Zu doof, dass ich nicht Biologie studiert hab ;-)

Viele dieser Regeln weiß man ja zum Glück schon, zum Beispiel eben unser eigentliches Thema: Dass Katzen nicht als Einzeltiere gehalten werden dürfen. Für alle Gegenbeispiele gibt es Gründe und Fehler, die von Seiten eines Menschen (oder eines/mehrerer Tiere?) gemacht wurde. Nur weil man diese Fehler nicht erkennt macht man es sich sehr leicht zu sagen "Ich geh allen Problemen aus dem Weg, indem ich der Katze keinen Artgenossen zur Seite geb". Ist halt der Weg des geringstens Widerstands...

Also ich finde das Buch sehr interessant. Man bekommt einfach einen kleinen Einblick in ihre Arbeit.
Es ist allerdings von 2007.
Hier ist der Link von DEM Buch, von dem ich spreche:
http://www.amazon.de/Die-Katzenflüs...6&sr=8-1&keywords=vicky+halls+katzenflüsterin
Ich habe beide Bücher, finde das Erste aber interessanter.

Ich bin überzeugt davon, dass es ein System gibt und auch Regeln. EINIGE verstehen wir ja auch.
Aber die "feine" Sprache, bleibt so unverständlich für uns.:)

Deinen letzten Absatz unterschreibe ich!

Jetzt wollte ich ja eigentlich noch etwas zur Aktivität der Katze schreiben, aber ich weiß gar nicht, ob ich das aus dem Buch hier öffentlich posten darf.:-?


Melli, ich weiß doch, worauf du hinauswillst ;-).
Vielleicht war das "aber" von mir falsch gesetzt. Vielleicht hätte ich lieber "eben" oder gar nichts an diese Stelle schreiben sollen.
Was ich meinte ist einfach nur, dass Vicki Halls und auch die Dame von dem Artikel sich vielleicht etwas zu sehr auf eine Richtung versteift haben (wobei ich nicht weiß, was genau Vicki Halls dazu sagt, das habe ich nicht gelesen. Ich bin gerade bei Paul Leyhausen, der übrigens seine Meinung Katzen seien Einzeltiere klar revidiert hat), so wie ich mir Einzelkatzen immer ganz genau anschaue, wohingegen ich bei befreundeten Mehrkatzenhaltern wohl nicht soooo genau hingucke, ausser es gäbe offensichtliche Probleme.

Zumindest bleibt die Schlussfolgerung von der hier zu Beginn zitierten Frau für mich daneben.
Mehrkatzenhaltung ist keine einfache Sache (außer, man hat diese herrlichen Stapelorientalen - zumindest sieht das für mich auf den Bildern immer sehr einfach - und platzsparend :mrgreen: - aus), und man sollte die Katzen schon wirklich gut beobachten auch mit dem Hintergrundwissen, dass es Probleme geben kann, die nicht total offensichtlich sind.
Nur für mich sind eher die Fragen: Wie gestalte ich eine Katzengruppe? Wie kann ich herausfinden, wann die Gruppe zu groß wird? Nach welchen Kriterien suche ich die passende Katze? Was mache ich, wenn sich (vielleicht nach Jahren) herausstellt, dass zwei Katzen nicht gut zusammenpassen?
Und nicht: Einzelhaltung oder Mehrkatzenhaltung.

Ich glaube wirklich, dass wir was das angeht ganz ähnlich denken, und das ich dich ständig zitiere hat nichts damit zu tun, dass ich dir inhaltlich wiederspreche ;-).

Mara, ich glaube auch, dass wir ähnlich denken und auch, dass Du weißt, worauf ich hinaus will.:)

Allerdings glaube ich nicht, dass (zum Beispiel) Vicky Halls, sich darauf VERSTEIFT hat.
Ich glaube eher, dass ihr die Probleme in Mehrkatzenhaushalten verstärkt aufgefallen sind und sie deshalb AUCH DARAUF hinweisen möchte. Sie beschreibt ja auch andere Problemfälle.
Sie selbst hat übrigens auch einen Mehrkatzenhaushalt.;-)

Oftmal lese ich auch hier im Forum, "ach, wenn Deine zwei Katzen sich nicht verstehen, dann hole doch einfach eine Dritte oder sogar Vierte dazu".
Ich glaube, dass sowas arg in die Hose gehen kann.

Die Schlußfolgerung dieser Dame, aus dem Artikel, finde ich auch daneben und wir sind uns auch einig, dass Katzen KEINE Einzelgänger/Einzeltiere sind.:)

Genau! Wie stelle ich die richtige Katzengruppe zusammen usw...! Ich glaube DAS ist das A und O.:)
 
  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #96
Allerdings glaube ich nicht, dass (zum Beispiel) Vicky Halls, sich darauf VERSTEIFT hat.
Ich glaube eher, dass ihr die Probleme in Mehrkatzenhaushalten verstärkt aufgefallen sind und sie deshalb AUCH DARAUF hinweisen möchte. Sie beschreibt ja auch andere Problemfälle.
Sie selbst hat übrigens auch einen Mehrkatzenhaushalt.;-)

Ich habe auch dieses Buch von Vicky Halls daheim und kann den Eindruck auch nicht teilen. Natürlich handeln Bücher von Tier- bzw. Katzentherapeuthen meist von Problemen, ist doch klar, die haben praxisbezug und sind ja auch als eine Art Ratgeber gedacht, aber dass Vicky Halls Einzelhaltung für besser halten würde, habe ich da nicht rausgelesen.

Oftmal lese ich auch hier im Forum, "ach, wenn Deine zwei Katzen sich nicht verstehen, dann hole doch einfach eine Dritte oder sogar Vierte dazu".
Ich glaube, dass sowas arg in die Hose gehen kann.

Kommt drauf an, woher die Probleme kommen, manchmal kann man tatsächlich durch eine weitere Katze eine Lücke füllen bzw. ein Ungleichgewicht ausgleichen.

Ich hatte z.B. eine Kätzin und einen Kater, die sich zwar sehr gut vertragen haben, aber Murphy hätte halt nur zu gerne ab und zu mit Sue nach Katerart gerauft und gebalgt, was sie aber überhaupt nicht mochte, er forderte sie immer wieder dazu auf und sie wies ihn jedesmal zurück. Da er sehr gut sozialisiert war, hat er sie nie ernsthaft bedrängt oder gar angesprungen, er hat immer sofort wieder von ihr abgelassen, aber die beiden taten mir trotzdem leid, er weil er eigentlich ja nur spielen wollte und sie, weil sie immer wieder bedrängt wurde. Ich habe dann wirklich fast 3 Monate überlegt, ob dritte Katze oder nicht und dann 2 Monate nach dem passenden Kater als Raufkumpanen für Murphy gesucht und es hat bestens geklappt. Die Zusammenführung war innerhalb 2 Tagen durch, die drei spielen gerne zu dritt miteinander und wenn es Sue zu wild wird bzw. wenn die Kater miteinander balgen wollen, zieht sie sich zurück und schaut den Katern bei ihrem wilden Treiben zu. Sue hat ihre Ruhe und die beiden Kater können nach Herzenslust miteinander balgen, trotzdem ist sie nicht ausgeschlossen, bei den gegenseitigen Jagdspielen ist immer mit dabei und natürlich auch wenn ich mit ihnen spiele machen immer alle drei mit großem Eifer mit.

Auch wenn z.B. der Altersunterschied zu groß ist, wenn man ein Kitten oder einer sehr junge Katze zu einer Seniorkatze gesetzt hat, kann es durchaus hilfreich sein, noch eine weiteres Kitten bzw. jüngere Katze ins Haus zu holen, damit da ein adäquater Spielgefährte vorhanden ist und die Seniorkatze nicht ständig genervt wird, wenn der Altersunterschied zu groß ist, haben die Katzen auch entsprechend unterschiedliche Bedürfnisse, während die Jugend den ganzen Tag nur toben und spielen will, wollen halt die meisten älteren Tiere lieber ihre Ruhe haben.

Genau! Wie stelle ich die richtige Katzengruppe zusammen usw...! Ich glaube DAS ist das A und O.:)

Sehe ich ganz genauso, am wichtigsten ist die Auswahl der Tiere, wenn dass nicht passt, sind die Probleme schon vorprogrammiert.
 
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  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #97
Hallo,

In England ist es leider auch so, das viele denken Katzen sind am gluecklichsten in Einzelhaltung..

Zum Glueck bin ich hier aufs Forum gestossen, und erwaege jetzt einen Artgenossen fuer meine kleine Alexandra einziehen zu lassen. Fuer mich macht es einfach keinen Sinn, das Katzen alleine zufriedener sind..

Hier werden doch so oft Geschichte von Katzenfreundschaften erzaehlt, und Fotos gezeigt.

Liebe Gruesse
 
  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #98
[...]
Allerdings glaube ich nicht, dass (zum Beispiel) Vicky Halls, sich darauf VERSTEIFT hat.
Ich glaube eher, dass ihr die Probleme in Mehrkatzenhaushalten verstärkt aufgefallen sind und sie deshalb AUCH DARAUF hinweisen möchte. Sie beschreibt ja auch andere Problemfälle.
Sie selbst hat übrigens auch einen Mehrkatzenhaushalt.;-) [...]

Ich sag ja, ich habe noch keine Bücher von ihr gelesen, habe sie jetzt irgendwie mit der Dame aus dem Artikel in einen Topf geworfen :oops:, wird aber noch kommen ;-).

Hallo,

In England ist es leider auch so, das viele denken Katzen sind am gluecklichsten in Einzelhaltung..

Zum Glueck bin ich hier aufs Forum gestossen, und erwaege jetzt einen Artgenossen fuer meine kleine Alexandra einziehen zu lassen. Fuer mich macht es einfach keinen Sinn, das Katzen alleine zufriedener sind..

Hier werden doch so oft Geschichte von Katzenfreundschaften erzaehlt, und Fotos gezeigt.

Liebe Gruesse

Daumen hoch. Finde ich gut, dass du dir Gedanken darüber machst, wie du deine Katze glücklich machen kannst. Wie alt ist die Maus denn?
 
  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #99
Simpat genau, es kommt immer darauf an.:)
Da hast Du ein gutes Beispiel genannt. SO kann es funktionieren.

Und das mit dem Altersunterschied, habe ich auch schon feststellen müssen.:oops:
Damals war ich wirklich "dumm". Ich habe zu einer 12 Jahre alten Perserdame ein Ori-Kitten gesetzt und dachte tatsächlich, dass das gut geht.:shock:
Naja, kurze Zeit später ist ja dann noch ein Ori-Kitten eingezogen!:lol:

Könnte man nicht einen Ratgeber "basteln"?
"Was muß ich bei der Wahl der Zweitkatze beachten?"
"Wie stelle ich eine Katzengruppe zusammen"?
Irgendwie sowas!:)

Ich sag ja, ich habe noch keine Bücher von ihr gelesen, habe sie jetzt irgendwie mit der Dame aus dem Artikel in einen Topf geworfen :oops:, wird aber noch kommen ;-).

Ich würde das wirklich ans Herz legen.:)
Es ist interessant.
Aber wie gesagt, dass erste Buch von ihr, ist aus meiner Sicht auch das Beste!:)
 
  • Katzen fühlen sich ohne Artgenossen am wohlsten?!? Beitrag #100
Und das mit dem Altersunterschied, habe ich auch schon feststellen müssen.:oops:
Damals war ich wirklich "dumm". Ich habe zu einer 12 Jahre alten Perserdame ein Ori-Kitten gesetzt und dachte tatsächlich, dass das gut geht.:shock:
Naja, kurze Zeit später ist ja dann noch ein Ori-Kitten eingezogen!:lol:

Oha, dass konnte gar nicht gut gehen, hätte schon an ein Wunder gegrenzt und war mit Sicherheit nicht nur der Altersunterschied, auch vom Wesen, Charakter und Temperament, hat dass nicht nur Altersmässig nicht gepasst, Perser und Orientalen gegensätzlicher geht es kaum noch. Die beiden Rassen habe ich schon öfters als Beispiel genannt, welche man nicht kombinieren sollte. ;-)
 
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