Ich versuche es jetzt nochmal!
Als ich eben meinen Text geschrieben habe, bin ich rausgeflogen beim Antworten!:evil:
Aber man findet halt immer und überall Argumente und ebensolche Gegenargumente.
Mir geht es gar nicht darum Gegenargumente zu finden und mir geht es auch nicht darum Recht zu haben.
Lediglich wollte ich mal aufzeigen, dass es durchaus auch Probleme in einem Mehrkatzenhaushalt geben kann.
Über diese Vicky Halls sollte ich mich glaub mal informieren, scheint sich zu lohnen :mrgreen:
Damit will ich mich noch nicht zufrieden geben :-D Klar gibt es immer verschiedene Situationen, aber hinter jeder Situation und hinter jedem Verhalten steckt doch bestimmt eine Regel. Nur weil wir etwas nicht verstehen, heisst es nicht, dass es kein System gibt. Zu doof, dass ich nicht Biologie studiert hab ;-)
Viele dieser Regeln weiß man ja zum Glück schon, zum Beispiel eben unser eigentliches Thema: Dass Katzen nicht als Einzeltiere gehalten werden dürfen. Für alle Gegenbeispiele gibt es Gründe und Fehler, die von Seiten eines Menschen (oder eines/mehrerer Tiere?) gemacht wurde. Nur weil man diese Fehler nicht erkennt macht man es sich sehr leicht zu sagen "Ich geh allen Problemen aus dem Weg, indem ich der Katze keinen Artgenossen zur Seite geb". Ist halt der Weg des geringstens Widerstands...
Also ich finde das Buch sehr interessant. Man bekommt einfach einen kleinen Einblick in ihre Arbeit.
Es ist allerdings von 2007.
Hier ist der Link von DEM Buch, von dem ich spreche:
http://www.amazon.de/Die-Katzenflüs...6&sr=8-1&keywords=vicky+halls+katzenflüsterin
Ich habe beide Bücher, finde das Erste aber interessanter.
Ich bin überzeugt davon, dass es ein System gibt und auch Regeln. EINIGE verstehen wir ja auch.
Aber die "feine" Sprache, bleibt so unverständlich für uns.
Deinen letzten Absatz unterschreibe ich!
Jetzt wollte ich ja eigentlich noch etwas zur Aktivität der Katze schreiben, aber ich weiß gar nicht, ob ich das aus dem Buch hier öffentlich posten darf.:-?
Melli, ich weiß doch, worauf du hinauswillst ;-).
Vielleicht war das "aber" von mir falsch gesetzt. Vielleicht hätte ich lieber "eben" oder gar nichts an diese Stelle schreiben sollen.
Was ich meinte ist einfach nur, dass Vicki Halls und auch die Dame von dem Artikel sich vielleicht etwas zu sehr auf eine Richtung versteift haben (wobei ich nicht weiß, was genau Vicki Halls dazu sagt, das habe ich nicht gelesen. Ich bin gerade bei Paul Leyhausen, der übrigens seine Meinung Katzen seien Einzeltiere klar revidiert hat), so wie ich mir Einzelkatzen immer ganz genau anschaue, wohingegen ich bei befreundeten Mehrkatzenhaltern wohl nicht soooo genau hingucke, ausser es gäbe offensichtliche Probleme.
Zumindest bleibt die Schlussfolgerung von der hier zu Beginn zitierten Frau für mich daneben.
Mehrkatzenhaltung ist keine einfache Sache (außer, man hat diese herrlichen Stapelorientalen - zumindest sieht das für mich auf den Bildern immer sehr einfach - und platzsparend :mrgreen: - aus), und man sollte die Katzen schon wirklich gut beobachten auch mit dem Hintergrundwissen, dass es Probleme geben kann, die nicht total offensichtlich sind.
Nur für mich sind eher die Fragen: Wie gestalte ich eine Katzengruppe? Wie kann ich herausfinden, wann die Gruppe zu groß wird? Nach welchen Kriterien suche ich die passende Katze? Was mache ich, wenn sich (vielleicht nach Jahren) herausstellt, dass zwei Katzen nicht gut zusammenpassen?
Und nicht: Einzelhaltung oder Mehrkatzenhaltung.
Ich glaube wirklich, dass wir was das angeht ganz ähnlich denken, und das ich dich ständig zitiere hat nichts damit zu tun, dass ich dir inhaltlich wiederspreche ;-).
Mara, ich glaube auch, dass wir ähnlich denken und auch, dass Du weißt, worauf ich hinaus will.
Allerdings glaube ich nicht, dass (zum Beispiel) Vicky Halls, sich darauf VERSTEIFT hat.
Ich glaube eher, dass ihr die Probleme in Mehrkatzenhaushalten verstärkt aufgefallen sind und sie deshalb AUCH DARAUF hinweisen möchte. Sie beschreibt ja auch andere Problemfälle.
Sie selbst hat übrigens auch einen Mehrkatzenhaushalt.;-)
Oftmal lese ich auch hier im Forum, "ach, wenn Deine zwei Katzen sich nicht verstehen, dann hole doch einfach eine Dritte oder sogar Vierte dazu".
Ich glaube, dass sowas arg in die Hose gehen kann.
Die Schlußfolgerung dieser Dame, aus dem Artikel, finde ich auch daneben und wir sind uns auch einig, dass Katzen KEINE Einzelgänger/Einzeltiere sind.
Genau! Wie stelle ich die richtige Katzengruppe zusammen usw...! Ich glaube DAS ist das A und O.
