[...]1. Ich habe noch keinen Mentor nur einen Ansprechpanther von meinen Zuchtverein.
Ich würde dir dringend raten, dir einen zu suchen.
Borealis mag Recht haben, dass das nicht einfach ist, aber einen Ansprechpartner, der sich wirklich auskennt und auch wirklich bereit ist dir zu helfen, der ist Gold wert.
[...]2. Ich wollte eine sehr charakterstarke bengal Katze mit dem Typischen Körperbau einer Bengal Katze.
Natürlich auch gesunde Katze.
Nun ja, die gibt es ja nun schon zu Hauf.
[...]3. Mein Zuchtziel ist diese: Ich möchte wie jeder Züchter gesunde kitten hervor bringen. Des weiteren sollen meine kitten das neugierige und aufgeschlossenes Wesen der Bengalkatze behalten. Auch soll der Körperbau und das äußere Bild weiter bestehen.
Also eine Bengal-Erhaltungszucht? Hm, ich denke, die braucht es im Moment nicht. Siehe oben.
[...]4. die üblichen also HCM negativ, Leukose negativ, FIV/FIP negativ, PKD negativ.
Meinst du bei
HCM den
Gentest, oder werden die Tiere regelmäßig geschallt?
Und auf
FIP kann man nicht (negativ) testen oder meinst du den Coronavirentiter?
[...]5. Noch ist meine Katze noch nicht untersucht worden das wollte ich das nächsten Monat in angriff nehmen vorher will ich nicht züchten. Und dann halt jedes Jahr zur Kontrollen die geforderten untersuchen.
Verständlich, dass deine Katze noch nicht abschließend gecheckt ist. Dazu ist sie ja auch noch ganz schön jung.
Was meinst du mit geforderte Untersuchungen? Vom Verein gefordert? Welche Untersuchungen sind das?
[...]6. Zu der Genetik wollte ich nach dem Umzug ein oder besser mehrere Seminare besuchen. Ansonsten habe ich mich etwas versucht mich rein zu lesen.
Das gehört doch aber auch zur Vorbereitung, oder nicht?
[...]7. Man sollte halt wenn die Mutter das Kitten nicht mit milch versorgt kann nimals Kuhmilch verwenden. Die man halt in eine aufzuchtflache füllt. Ansonsten muss man ein kitten bis zur der 4 Woche alle zwei stunden Füttern. Und danach mit mehr zeit dazwischen. 2x pro tag halt wiegen um das gewischt zu kontrollieren. Nach den vier Wochen kann man dann langsam mit fester Nahrung anfangen.
Hm. Ich sehe ein, dass es ein ziemlicher Akt wäre hier jetzt alles aufzuführen, was man so dahaben und wissen sollte, deshalb wahrscheinlich nur der kleine Ausschnitt.
Wollte auch nur wissen, ob du dich damit schon grundlegend befasst hast ;-).
Also, mir als interessiertem Laien sagen deine Antworten, dass du dich durchaus schon mit dem Thema beschäftigt hast und nicht total blauäugig an die Sache rangehst. Das finde ich gut.
Allerdings sehe ich es wie saurier: wer heute anfangen will zu züchten, der sollte top vorbereitet sein, alles andere haben wir schon zur Genüge.
Ich persönlich habe sowieso Bauchschmerzen bei den ganzen Bengal-Jungzüchtern. Die schießen aus dem Boden, so schnell kann man gar nicht gucken.
Ich habe selbst zwei Bengalen und ich finde diese Rasse auch toll, aber ich würde im Leben nicht auf die Idee kommen diese Rasse zu züchten. Dafür gibt es schon viel zu viele Züchter und ich könnte für mich keinen sinnvollen Grund finden mich dort einzureihen.
Aber das ist wie gesagt nur meine persönliche Meinung.
[..]
Jeder Züchter fängt doch mal so an und hat am Anfang bestimmt tausende Fragen.
Wird ja niemand als Züchter geboren.
[...]
Die Frage ist immer ein bisschen, wann man wirklich seine Zucht startet, Petra, also wann die erste Zuchtkatze einzieht.
Wenn ich beschlossen habe, dass ich gerne züchten möchte und noch tausend Fragen habe, oder, wenn die tausend Fragen beantwortet sind und noch tausend mehr, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie stellen muss ;-).