Ja, da hast du vermutlich Recht. Ich habe mich da etwas in Rage geredet. Das tut mir leid. Ich bin schon froh, dass wir weiterhin im Kontakt zum Verein stehen und Ratschläge etc bekommen. Ich kann mir nur so schlecht vorstellen, dass sie keinerlei Anzeichen auf der Pflegestelle gezeigt haben. Wir hatten vom ersten Tag an diesen bestialisch stinkenden Durchfall bei uns. Dann halt 2 Wochen Pause und dann ging es wieder los. Dann wurde auch der Giardien-Verdacht bestätigt und wir haben mit Panacur angefangen.
Die Mami wurde 1 Monat vor der Geburt aufgelesen und dann war sie bis knapp 4 Monate nach der Geburt auf der PS... aber das ist ja jetzt auch egal. Das Kind ist in den Brunnen gefallen und gut ist. Wir machen das beste draus.
also das kann irgendwie nicht sein. Mir ging es ja auch mal so. Mutter wurde aufgenommen und 3-4 Wochen später fing das mit den
Giardien an. Ich glaube nicht, dass es einer Pflegestelle entgeht, wenn die Pflegis
Giardien haben. Das einzigste was sein kann, ist, dass sie auf
Giardien behandelt hatten und sie nun wieder gekommen sind, das hätten sie dir dann aber fairerweise vorher mitteilen müssen. Geändert hätte es nichts, denn du würdest auch mit dem Wissen jetzt da sitzen und hättest die Plage.
Problem an deiner Geschichte ist, dass du mit Panacur behandelst, dadurch handelst du dir unnützen Ärger ein und wenn der Verein dir nichts anderes rät und es genauso behandelt, erklärt das einiges.
Dass Tierärzte Panacur nehmen ist logisch, denn es gibt kein anderes zugelassenes Mittel gegen
Giardien. Spartrix ist nur für Brieftauben zugelassen, hilft aber auch super bei Katzen, deswegen wird dir ein Tierarzt nie Spartrix verschreiben. Es ist aber auch nciht verschreibungspflichtig, sondern das kannst du jederzeit überall im I-Net bestellen.
Mein Rat an dich: Hör auf mit Panacur, besorg dir das Spartrix und sobald du es gegeben hast, desinfizierst du die ganze Wohnung, dann machst du einen Test und wenn der immer noch positiv ist, wiederholst du das Ganze.
Ich halte viel von meiner Tierärztin und sie ist auch wirklich in vielen Dingen kompetent, aber sie nimmt auch Panacur und schwört drauf, wo ich dann nur die Augen verdrehe. Genauso ist es mit den Frühkastrationen. Es gibt Infoblätter im I-Net, die darüber informieren, dass es besser verträglich für die Katzen ist und dennoch halten so viele Tierärzte daran fest, dass die Tiere erstmal geschlechtsreif werden sollen bevor man kastriert.
Das Ozongerät einzusetzen eine Woche nach der Behandlung ist sinnlos, entweder direkt oder gar nicht. So provozierst du Reinfektionen, was mitunter auch der Fall bei der Katzenfamilie gewesen sein kann und sie deshalb bei dir mit
Giardien eingezogen sind. Auch Tierschützer sind auf die richtigen Infos angewiesen und da man sich auf das Wissen von Tierärzten nicht immer verlassen kann, kann es halt passieren dass dann so ein Mist passiert.
Allein die Tatsache, dass der Verein dir sein Ozongerät leihen will, zeigt, dass es ihnen sehr unangenehm ist und ihnen leid tut, denn diese Ozongeräte sind sehr teuer und ich kenne keinen Verein, der sein Gerät mal eben so aus der Hand geben würde. Geht es kapputt während es in deiner Obhut ist, sitzt der Verein dann auf den Kosten. Die Technik ist hochsensibel udn eine Reparatur erreicht schwindelerregende Höhen.
Du kannst dir auch für ein paar Euro (50-100) ein Gerät im Internet leihen, da musst du aber genau schauen, dass du ein gutes erwischt. Ansonsten würde ich dem TSV das Gerät entlocken, zur Not mit einer Notlüge, wie z.B. dass die Woche schon rum ist (obwohl sie es nicht ist) und du jetzt ozonisieren möchtest. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass manche Menschen nciht gerade positiv darauf reagieren, wenn man besser informiert ist als sie, vor allem wenn das schon seit Jahren so praktiziert wird. Nicht jeder ist offen für neue Erkenntnisse. Da wäre ich ein bisschen vorsichtig - gerade was solche Behandlungsmethoden betrifft. Ich kann es von hier nicht einschätzen, wie die Sachlage ist. Aber in erster Linie zählt ja auch, dass du erstmal die
Giardien in Griff bekommst und das geht nur durch Reduktion mit Hilfe der richtigen Medikamente und gleichzeitigem Aufbau. Wichtig ist auch, dass du nichts kohlenhydratiges mehr fütterst, kein Getreide, keine Leckerli etc. Eigentlich brauchen die Katzen Diätnahrung. Barfen bietet sich sehr an, wenn man
Giardien hat.
Aufbaumittel: Bactisel, Prosimbioflor, Moorliquid, Heilerde etc. Es gibt so viele Möglichkeiten, da musst du dich mal einlesen. Wichtig ist, dass Immunsystem zu unterstützen und einen Darmaufbau zu machen.
Wie gesagt..ich habe viel gelesen..bis mir der Kopf schwirrte. Ich habe viel von Spatrix gelesen. Da ich jedoch vom Tierarzt als auch vom Tierschutz Panacur empfohlen bekommen habe, haben wir das jetzt durchgezogen. Wenn wir sie nicht wegbekommen, will mein Tierarzt ja ein weiteres Mittel verwenden. vllt meint sie damit Spartrix?
Mit Sicherheit nicht. Sie wird dir wahrscheinlich Metro empfehlen. Das ist ein AB. Lass die Finger davon. Metro ist nur für Menschen zugelassen, wird aber von diversen Leuten auch für Katzen verwendet. Das AB ist nicht gut fürs Immunsystem. Fakt ist auch, dass weder Metro noch Panacur
Giardien abtöten, sondern sie einfach nur verdrängen. Deswegen dauert es bei Panacur auch so lange (teils Monate) bis das Problem gelöst ist. Wie gesagt, mit einer geringen Menge an
Giardien wird der Körper/Immunsystem allein fertig. Bei einer überhöhten Menge brauchst du aber ein Mittel, das die
Giardien abtötet und sie nicht nur verdrängt, damit wieder Ruhe einkehren kann.