Ready 4 Reddi!

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  • Ready 4 Reddi! Beitrag #161
Ja, Katzen – und wohl auch Kater – sind reinliche Tiere. Zumindest ihrer Intention nach. Quincy, meine Vollfluse, bekommt sowohl für Intention als auch Handlung ein „sehr gut“. Mit Sternchen. Es ist einfach die reine Wonne, sein vorbildliches Kloverhalten zu beobachten. Würstchen und Flüssiges werden mitten in einem der drei XXL Klos abgesetzt und intensiv, aber zielgerichtet verbuddelt. Das flusige Hinterteil: sauber und trocken – rein gar nichts bleibt dort zurück, wo es nicht hingehört. Toll!

Reddi-Rotzwucklein, tja..., aber schlechte Absichten unterstelle ich ihm nicht. Natürlich nicht. Unmittelbar-am-Rand-Pinkler aus Leidenschaft. Lucky und Quincy hocken aufmerksam, konzentriert und aufrecht wie Kapitäne auf hoher See beim Geschäft im Klo. Der Kurzhaar-Rotzwuck, meine ultimative Pflegehoffnung nach zwei Langhaarigen, duckt, nein schmiegt sich quasi ins Streu hinein. Von Anfang an. Immer hinterlässt er einen großen See, keine halbierten Birnen. Und danach fängt eine häufig mühsame, aber intensive Scharrerei an. Da wird am Plastikrand gekratzt und das Bentonit durchpflügt – und nach getaner Arbeit..., ist er noch immer da, der See am Rand. Nun gut. Wenn das Zwucklein das Klo verlässt, dann ist der Allerwerteste zumeist nass. Na, sagen wir feucht. Bisschen Pipi mit Bentonit. Einmal durch die Wohnung gestempelt, alles wieder gut. Zumindest für ihn. Und ich – bei Anwesenheit – hinterher, Zewa-Rolle um Zewa-Rolle verbrauchend, Tüchlein mit Biodor ansprühend: Stempel vernichten! Oder auch mal mit dem Waschlappen hintenrum aktiv.

Prinz Lucky, mein Ältester, ist quasi ein Zwischenkater im Kloverhalten. Ein bisschen hat er auch das Stempelproblem, aber er leidet im Gegensatz zu Reddi darunter. Und das geht so: Pipi, Klo verlassen, hinsetzen. Aufstehen. Um den Hinsetzpunkt rumschnüffeln und anfangen zu scharren. Kinders, und das auf einem Steinboden. Ich also wieder...., genau: Zewa!

Das große Geschäft – kein Problem bei den Langflusen. Um Missverständnissen vorzubeugen: Alle zwei Monate werden Popo-Bereich + „Hosen“ geschoren. Mein vermeintlich pflegeleichter BKH Reddi jedoch hat ungemein Haariges – wenn auch Kurzhaariges – in dieser Gegend vorzuweisen. Menno. Und da seine Würstchen in der Tendenz eher weicher als härter sind (ohne pathologischen Befund natürlich!), ja genau: manchmal braunrote Härchen. Waschlappen also. Reddi ist stoisch, Reddi toleriert das.

Wohnungskatzen – und wohl auch Wohnungskater – zerstören im Prinzip nix. Zumindest ihrer Intention nach. Trotzdem ist Obacht geboten, vor allem im Sinne der Katzen. Oder Kater. Alles „Siebartige“ musste ich entfernen oder mit Panzerband – mein größter Helfer in der Not – überkleben. Zum Beispiel das Überlaufgitter an der Spüle. Reddi, und ich kann ihn sogar verstehen, wollte das abmontieren. Auf einmal steckte er mit den Krallen fest. Das war nicht schön, aber meine vertrauensvolle Ansprache (schwitz!!!) und sanfte Bewegungsfreiheitshilfe brachten den Erfolg. Danach Panzerband. Oder Lucky und die Brottrommel – Lucky denkt um die Ecke – und hatte sich in der Eckleiste (visuell auf verbalem Weg nicht darstellbar) verhakt. Erst Rettung. Dann Panzerband.

Insgesamt gilt: Don’t even think of plastic bags here! (Fand ich damals in New York vor dem UNO-Gebäude erstklassig: Don’t even think of parking here – als Verkehrsschild!). Aber damit allein bin ich auch nicht wirklich vorangekommen.

Ich habe Lampen, Stühle und Tische mit Metall- bzw. Stahl- oder Eisen“füßen“. Drinnen und draußen im Terrassenknast. Quincelo fand das zu gut – zum Reinbeißen gut. Mittlerweile alles „abgewickelt“ – zum Beispiel mit Bast. Quincelchen? Ja genau, das ist der, der auch als Kitten im Schuhgitterregal (heute gesichert) feststeckte und fürchterlich schrie. Tierarzt sofort – na klar! Oder sein glatter Femurkopfbruch nach einer Tobeaktion... Oder Reddi-Zwuck – auf dem hohen Bücherregal – zehn Bücher und ein Reddi (ohne Blessuren) auf dem Boden...

Die Briten gelten als ruhige und wenig „aufdringliche“ Rasse. So lese ich das. Tja.

Quincelchen spricht ausgesprochen gerne. Manchmal etwas penetrant. Und mittlerweile weiß ich um die unterschiedlichen Bedeutungszuweisungen: Futter! Kuscheln (aber nur im Bett oder auf der Couch – und dann total)! Spielen! MiaUHHHH! Reddi streicht mir still um die Beine. Morgens möchte er in das Zelt unter der Bettdecke (aus angewinkelten Beinen hergestellt) huschen. Und schnurrt. Und schnurrt. Und Lucky? Köpfchenschmuser. Reddi im Zelt. Lucky hüpft auf die Bettdecke (ohne geht nicht!), legt sich zwischen Bauch und Brust (also mein Bauch, meine Brust!) und grunzt (anders kann man das nicht nennen), Quinco legt sich an meine Seite auf den Rücken. Bauchikrauli. Schnurrdiburr.

Können Katzen – oder auch Kater – einem den Lebensraum wegnehmen? Klares: JA! Reddi hat nun seinen bevorzugten Liegeplatz auf dem Ablaufrost der Küchenspüle. Für ihn ist es mir dort zu kalt, also liegt ein Handtuch (wöchentlich frisch) bereit. Liegt er falsch herum, hängt sein roter Ringelschwanz in der Spüle. Die muss also auch immer sauber sein. Quincy schläft auf dem – leicht katzenangekotzten (und natürlich – so gut wie möglich – gesäuberten) –Trolli (mittlere Größe und nicht mehr benutzbar) vor dem Kleiderschrank im Schlafzimmer. Lucky schläft... auf den unzähligen sonstigen Schlafplätzen.

Reddi kann nicht auf cat-on Pappen kratzen (nur vertikal oder auf dem Teppich!), Quincy und Lucky hingegen sehr gut. Gewaschene Bettchen mag keiner, also drücke ich in der WaMa immer auf „extra spülen“, um den Geruch zu neutralisieren.

Manchmal frage ich mich, ob ich wohl die einzige bin, die quasi katzentechnisch den Voll-Horst gibt...

Gespielt wird nach Katzenlaune, auch wenn es mitten im Krimi ist. Mit TV-Entertain kann ich gottlob Filme anhalten – die Angelsession durchziehen – dann den Tatort weiter anschauen. Manchmal, aber nur manchmal ist das anstrengend.

Und warum ich das schreibe? Weil es mir gelegentlich auf den Keks geht, wenn ich lese: Nimm doch einfach BKH – die sind ruhig! Vor allem dann (also Keks), wenn wir – mit mir und Angel vorweg – durch die Wohnung hotten. Tschakka! Das dürften meine Freunde und Kolleg/innen nie nie sehen. Todesstrafe!

Und warum ich das schreibe? Weil mein Herz so ungeheuer an ihnen hängt, ich ihnen eine großen, mega-großen und vor allem eingezäunten Garten wünschte, den ich nie haben werde – und es mir oft so leid tut, dass sie mit diesem klitzekleinen Terrassenknast vorlieb nehmen müssen.

Apropos Knast. Vor ein paar Wochen schien im Pott die Sonne...
 

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  • Ready 4 Reddi! Beitrag #162
Manchmal frage ich mich, ob ich wohl die einzige bin, die quasi katzentechnisch den Voll-Horst gibt...

*hüstel .... ja irgendwie schon .... manchmal denke ich, "so blöd können Katzen nicht sein" ... wenn du von denen erzählst (wo hat sie die bloß her?? *kopfkratz ...)

wenn wir – mit mir und Angel vorweg – durch die Wohnung hotten. Tschakka! Das dürften meine Freunde und Kolleg/innen nie nie sehen. Todesstrafe!

LoL .... ich stell mir gerade so ein heimlich gedrehtes Video vor ... auf Youtube .... und eine Email, so aus Versehen - als Rundmail an alle deine Kontakte aus dem Adressbuch .... LoL ... Frau Professor ... es wird Sie NIE wieder jemand ernst nehmen :mrgreen::mrgreen::mrgreen::mrgreen:
 
  • Ready 4 Reddi! Beitrag #163
:lol: Ingrid ich musste wirklich ziemlich schmunzeln beim lesen. Du hast es wunderbar auf den Punkt gebracht.
(Fast) Alles wird doch auf die Fellnase(n) abgestimmt, geht mir genauso.
Bei Krabbe ist auch alles trocken wenn er vom Klöchen kommt. Und das große Geschäft wird ordnungsgemäß verbuddelt. Das kleine öfter mal nicht und da wird dann auch am Rand gekratzt :-D.
Naja, was die ruhige Rasse angeht, Krabbe ist schon ein ruhiger Vertreter. Aber seine dollen 5 Minuten kriegt er auch noch jeden Tag und gequasselt wird sehr viel. Liegt vllt auch daran, dass ich ebenso viel mit ihm quassele. Natürlich bekomme ich dann auch Antwort. Und zum schmusen kommt er mehrmals täglich. Ansonsten ist seine Lieblingeschäftigung schlafen oder chillen.
Was den Terrassenknast angeht, ich wünschte ich könnte Krabbe einen bieten. Oder wenigstens einen kleinen Balkon. Also sei froh, dass Du Deiner Bande so einen schönes Knast bieten kannst ;-). Ich bin sicher, sie sind sehr glücklich damit.
Aber eins haben wir gemeinsam und ich denke mit vielen Foris hier. Auch mein Herz hängt unbeschreiblich an meinem Kräbman ❤
 
  • Ready 4 Reddi! Beitrag #164
*hüstel .... ja irgendwie schon .... manchmal denke ich, "so blöd können Katzen nicht sein" ... wenn du von denen erzählst (wo hat sie die bloß her?? *kopfkratz ...)

Nic, ich lege noch mal einen drauf bzw. ein Leckerchen auf meine ausgestreckte Handfläche. In den gestreckten Handteller also. Sofort kommt Reddi-Rotzwuck angedackelt. Er schnüffelt die Finger ab, leckt gierig an den Fingern. Tja. Er ist irritiert, zwickt in einen Finger. Auf die Idee, das Leckerchen einfach mal so zu sich zu nehmen, kommt er – sichtlich genervt vom Geschehen - nicht. Er ist wahrscheinlich irgendwie „verclickert“, denn er kennt das so: Leckerchen wird zwischen den Fingern so dargeboten, dass er sich quasi auf die Hinterbeine stellen muss. Konditionierung kann sich also auch mal als Bumerang erweisen...
Aber da ich ein netter Mensch bin und den Reddi sehr ins Herz geschlossen habe, hat er hinterher zwei, drei Leckerchen bekommen. In gewohnter Weise. Denn auch vor dem Fummelbrett steht Reddi – total ratlos...
Dafür richtet er - im Gegensatz zu den beiden anderen Zwucks – immer sehr ordentliche Sammelstellen für Beute ein. Da liegen dann auf einmal drei Eicheln, ein Kuli und einer der mir von Dir geschenkten Katzen-Filzuntersetzter unter einem Schlafbettchen... So ist er, mein Reddi-Zwuck aus dem Hause Westpark...
 
  • Ready 4 Reddi! Beitrag #165
  • Ready 4 Reddi! Beitrag #166
Meine Kater sind schlau... die lassen sich die Leckerchen nämlich von den Weibern aus dem Fummelbrett fummeln. :mrgreen:

Übrigens hast du eine Luxusterrasse.
Ich habe nur einen Winzbalkon.
Zwar wünsche ich mir für die Mäuse auch einen Garten, aber nicht für mich. Das Haus meiner Eltern mit dem riiiiiiiiiesigem Garten ist vermietet.
Ich hätte lieber einen kleinen pflegeleichten mit etwas Grün für die Miezen. Aber hier in Hamburg mit nur einem Gehalt - illusorisch.
 
  • Ready 4 Reddi! Beitrag #167
Menno, wie die Zeit vergeht...

Reddi-Rotzwucklein wurde vor ein paar Tagen zwei Jahre alt. Mit 14 Wochen zog er dann später bei uns ein. Mein Fuß-Fetischist. Und neuerdings Haareputzer (autsch...). Fressmaschine vor dem Herrn. Mutig und ungestüm. Und ein klein wenig dreist.

Kuscheln mit mir mag er nicht. Muss er nicht. Aber er sucht immer meine Nähe, streicht mir um die Beine herum. Dass ich dabei nie ernsthaft gestolpert bin – ein Wunder, ein Glück! Der einzige, der den Sinn und Zweck von Kratzpappen nie verstanden hat, obwohl er in Lucky und Quincel tolle Vorbilder hat... Naja. Keine Kanone beim Springen, aber dafür beim Klettern. Manchmal schnarcht er ein wenig im Tiefschlaf.

Der beste Ball-Kicker ever. Von Anfang an. Ein ganz und gar sonniges und fröhliches Gemüt. Völlig frei von Futter-Mäkelei. Geerdet im Hier und Jetzt: wenn Schlaf angesagt ist, dann richtig. Wenn Spiel angesagt ist, dann richtig. Und beim Fressen – sowieso. Manchmal, aber nur ganz manchmal trage ich ihn ein wenig herum. Um dieses warme und dichte und weiche und kuschelige Fell zu spüren. Ich glaube, das findet er auch für die 10 Sekunden, die das dauert, OK. Jedenfalls schaut er sich dann neugierig um, was es wohl aus dieser Perspektive zu sehen gibt. Und will wieder runter.

Den Gehstock meiner Mutter liebt er. Meinen Exfreund auch, obwohl dieser nur höchst selten zu Gast ist. Reddi ist... entzückend – ein Adjektiv, das ich weder zur Beschreibung von Lucky noch Quincel benutzen würde. Kleiner Fratz, ewiges Kitten, Vampirzähnchen. Öffne ich den Kennel, springt er voller Enthusiasmus hinein. Nur sein Puls geht beim Tierarztbesuch sehr hoch, da ist er eine Bangebüx. Wenn möglich bleibt er deshalb bei Untersuchungen im Kennel, das macht meine Tierärztin schon sehr gut. Bei der täglichen Revierinspektion biegt sich die hochgestreckte Rute oben ein wenig – eine Ringelandeutung sozusagen. Mit Leckerchen ist er zuverlässig und zu 100% bestechlich.

In gewisser Hinsicht ist eine Katze wie jede andere Katze, wie manche andere Katze und wie keine andere Katze. Reddi’s Einzigartigkeit beglückt mich – sowie die von Mimöschen Quincel und Kapitän Lucky.

Anbei ein Foto von gestern, nicht schön (Blitz), aber herzerwärmend: beim Stöbern im Katzenforum, und über das Mousepad ist mein Sternchen Daisy auch dabei.
 

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  • Ready 4 Reddi! Beitrag #168
Meine Güte zwei Jahre ist das schon her? Reddi herzlichen Glückwunsch nachträglich und noch ganz viele gesunde gemeinsame Jahre mit Deiner Dosi und Deinen Kumpels.
Ich lese es so gerne, wenn Du über Deine Fellnasen schreibst. Das ist so liebevoll beschrieben.
 
  • Ready 4 Reddi! Beitrag #171
Ich mag solche Liebeserklärungen! :mrgreen:
 
  • Ready 4 Reddi! Beitrag #172
Weitere Liebeserklärungen folgen!! :mrgreen:

Heute aber ein Beispiel für umgeleitete Aggression – so schnell kann es gehen:

Ich sitze auf der Couch und lese. Quincel ist in meiner Nähe und sitzt vor der geschlossenen Terrassentür. Draußen fliegt eine Meise gekonnt durchs Netz und sammelt Katzenhaare für den Nestbau. Quincel ist... ein wenig angespannt. Plötzlich knurrt mein Magen – im wahrsten Sinne des Wortes und vor allem: laut!
Quincel lokalisiert die Quelle des Knurrens nicht, knurrt aber sofort zurück – in Richtung Lucky, der ein paar Meter entfernt liegt und döst. Sofort ist Lucky hellwach, hoch irritiert und starrt Quincel an, der sofort zurückstarrt.
Ich: Spielangel, Leckerchen, beruhigendes Quatschen – also ich tu alles, um das zu durchbrechen, um abzulenken. Nix klappt: angespanntes Anstarren auf beiden Seiten. Nur das Reddilein, Mr. Sorglos, kommt fröhlich angetrabt und findet Spielangel als auch Leckerchen prima. Geduckt läuft Quincel ins Schlafzimmer – deutlich knurrend. Lucky ist sichtlich stark verunsichert, Leckerchen gehen gar nicht.
Aber da steht ja noch der Karton von Zooplus, also mache ich mich öffnend und „ganz normal“ ans Werk. Reddi und auch Lucky finden das sehr interessant, Quincel bleibt im Schlafzimmer – ängstlich und aufmerksam observiert er von dort den Flur.
Im Paket sind u.a. Tuna Loins von Applaws. Geheimwaffe. Jeder bekommt ein paar Bröckchen; Quincel bringe ich seine Portion ins Schlafzimmer. Will er nicht, aber etwas kuscheln, das will er. Und danach frisst er auch den Thunfisch; Sonnenschein Reddi steht derweil schon in der Tür mit wachen Augen... hhmmm... Thunfisch!
Etwas später kommt Quincel wieder ins Wohnzimmer, laaangsaaaaam und sehr vorsichtig; und dann blinzelt Lucky-Schatz zum Glück – alles wieder gut.
Im nachhinein fand ich die Dynamik dieses Missverständnisses schon sehr interessant. Dass sich so etwas leicht verfestigen kann, glaube ich gerne, bin aber sehr froh, dass dieser Kelch an uns vorüberging... :mrgreen:
 
  • Ready 4 Reddi! Beitrag #173
:mrgreen::mrgreen::mrgreen: Sehr interessant. Da muss Dein Magen aber sehr laut geknurrt haben :lol:.
 
  • Ready 4 Reddi! Beitrag #174
Plötzlich knurrt mein Magen – im wahrsten Sinne des Wortes und vor allem: laut!

Höre ich da eine versteckte Botschaft ... ??

JA ... wir gehen demnächst mal wieder frühstücken - oder brunchen - oder essen!!

:mrgreen::mrgreen::mrgreen::mrgreen::mrgreen::mrgreen:
 
  • Ready 4 Reddi! Beitrag #175
So, mal wieder Neuigkeiten von uns. Die wichtigste zuerst: alle sind wohlauf! Aber es ist so schrecklich heiß und die Langhaar-Flusen leiden...; nee, eigentlich nur Lucky...

Vor allem Quincelchens Fell war total explodiert, aus der feinen Unterwolle entstanden immer wieder massive Knotenlandschaften (an den Flanken vor allem), derer ich nicht Herrin wurde. Hinzu kam meine 10-tägige Urlaubsabwesenheit (unvorstellbar wunderbar: Wandern auf den Äußeren Hebriden) – hier sah das Fell weder Kamm noch Bürste, was bei Quincy sowieso ein nicht immer positiv ausgehendes Geduldsspiel ist. War danach mit dem Vollpuschel bei der Tierärztin zum jährlichen Routine-Check, alles OK, und sie schnitt auch die kleinen Knötchen, die in Ohrnähe entstanden waren, weg. Danach verlief die Kommunikation etwas kryptisch, so nach dem Motto: „Es gibt ja sehr schlanke Menschen, aber auch etwas kompaktere...“. Hähhh? Was wollte mir meine liebe Tierärztin eigentlich sagen? Ich also darauf: „Finden Sie, dass Quincelchen zu dick ist?“ Antwort: „Nein, nicht direkt, aber mehr muss es auch nicht werden...“. Mit dem ganzen Fell sah er, das muss ich zugeben, voll-fett und mordsmäßig übergewichtig aus. Keine Frage! Beim Wiegen kamen 6 kg heraus, absolut im Rahmen, fand auch die TÄ.

Am letzten Donnerstag habe ich ihn dann scheren lassen. Bei unserer Katzen-Friseurin. Zum ersten Mal in meinem Leben hat mich das Quincelchen beim Eintütversuch angeknurrt. Puhhhh. Egal, ich hab das konsequent und schnell dann mit Handschuhen „durchgezogen“ – beim Scheren (ca. 45 Minuten) war er absolut kooperativ. Das ist kein Spaß, ich habe die Herzschlagfrequenz ja beim Halten mitbekommen. Das Ergebnis ist aber wieder (hatte ihn ja schon einmal scheren lassen) phänomenal: So einen munteren, springfreudigen, agilen, mobilen Kater habe ich lange nicht mehr gesehen. Es tut ihm so gut, dass das Fell weg ist. Anbei ein Bild von ihm auf seiner Treteldecke, da ahnt man nur, dass er eigentlich gertenschlank ist. Von oben sieht man es sehr viel deutlicher und ist versucht, ihn zu füttern, damit er nicht verhungert....

Für Lucky wäre das sicherlich auch gut, der findet die regelmäßigen Kämmexkursionen zum Tierfriseur zwar super – Ausflug quasi –, aber die eigentlichen Handlungen an seinem Fell quittiert er mit Brummen, bösem Knurren, Hauen, Kratzen und Beißen (in dieser Reihenfolge) – eine Komplettschur könnte da ein bisserl gefährlich werden.

Für Reddi war Quinco-ET bei unserer Rückkehr eine neue, fremde Katze, der er sich sehr vorsichtig, gleichzeitig aber neugierig genähert hat. Ich glaube, Reddi könnte man mit jeder Katze vergesellschaften – der ist einfach unglaublich freundlich. Quinco fand das vorsichtige Geschnüffel an ihm – wie immer – nervig, hat kurz gefaucht, aber schon einen Tag später sind beide wie Kitten durch die Hütte gedüst und haben sich gegenseitig im Wortsinn aufs Kreuz gelegt. Und Lucky: wie immer der Ruhepol.

Welche Neuigkeiten gibt es noch? Ich habe endlich in meiner ja doch extrem offenen Wohnung ein Glasschiebetürsystem einbauen lassen, um Wohn- und Esszimmer von Küche und Arbeitszimmer trennen zu können. Das ist ganz fantastisch geworden, sieht super aus und ist leicht und funktional zu bedienen. Auf diese Weise kann ich endlich meine Kater bei Bedarf separieren und muss sie dazu nicht immer zu dritt im Schlafzimmer „einsperren“ (z.B. bei Handwerkerarbeiten). Auch kann ich jetzt problemlos kochen (Induktion hin oder her, ich habe die Kater immer dabei im Auge behalten müssen). Jetzt sitzen sie auf der „anderen Seite“ und können von dort aus zugucken. Klappt auch prima.

Ach ja, und was ich ganz vergaß zu sagen: Ich liebe meine drei Matrosen!!!!!!
 

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  • Ready 4 Reddi! Beitrag #176
Hihi, niedlich sieht er aus der Quinco :lol:. So richtig zum knuddeln. Er hat aber auch eine Fellpracht Wahnsinn.
Krabbes Fell filzt ja überhaupt nicht. Naja, ist ja auch nicht vom "richtigen" Züchter ;-). Aber vllt täte ihm ja in diesen heißen Tagen eine Schur auch ganz gut, denn toben ist hier jetzt nicht :cool:.
Dass Du jetzt separieren kannst ist klasse und die Drei Musketiere hinter der Scheibe wären auch mal auf einem Foto interessant *winkt mit dem Zaunpfahl*.
 
  • Ready 4 Reddi! Beitrag #177
Der geschorene Quincy ist mal wieder Hammer!!
So niedlich ... ich sollte vielleicht anfangen, Schurr-Katzen zu züchten :mrgreen:


Und zu der Glastür ...
Das ist ganz fantastisch geworden, sieht super aus und ist leicht und funktional zu bedienen.

Eine Tür, die sooo leicht zu bedienen ist, dass sogar Frau Professor das hinbekommt ... man oh man - das Wunderding muss ich mir ja echt mal angucken kommen :mrgreen::mrgreen::mrgreen:
 
  • Ready 4 Reddi! Beitrag #178
Huhu Nic,

Quinco sieht wirklich unglaublich niedlich aus – und fühlt sich sichtlich wohl. Der hat aber auch eine mörderische Unterwolle...

Glasschiebetür: Ja, komm vorbei und schau sie Dir an! Und meinen neuen Esstisch auch. Wir telefonieren!!
 
  • Ready 4 Reddi! Beitrag #179
Oh ja... Schiebetüren. Funktional und leicht zu bedienen. Leider auch ganz schnell von den Katzen. Denen reicht ein winziger Spalt zum Durchschlüpfen.
So ist es jedenfalls bei mir und meinen Holzschiebetüren. :mrgreen:

Quincy ist auch im geschorenen Zustand eine Schönheit. Das steht ihm wirklich super!
 
  • Ready 4 Reddi! Beitrag #180
Huhu Frigida, lese bei Dir immer mit und habe gelernt, was Katzen mit Schiebetüren so machen können... :mrgreen:
Deshalb bei mir: spaltloses Einrasten! Jawolll. Da kommt nicht einmal eine Kralle dazwischen, geschweige denn ein Dickpfötchen.

Die Hitze – auch in der Wohnung – geht mir und uns auf den Zeiger. Lucky hat seit 2 Tagen nicht stinkenden Matschkot bei ganz normalem Kotabsatz (also nicht öfter als sonst; sprich bislang 2X). Perenterol, Zoolac etc. bekomme ich nicht in ihn rein, ansonsten geht es ihm gut und ich beobachte mal einfach weiter. War heute mit ihm zum Kämmen und zum „Rasieren“ untenrum und hintenrum. Jetzt ist alles für ihn luftiger und vor allem unanfälliger für braune Verklebungen...

Keine Frage, wenn das mit dem Matschkot bleibt oder schlimmer wird, bin ich natürlich beim Tierarzt.
 
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