Gescheitert..?

Diskutiere Gescheitert..? im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; So, der erste Tag mit drei Katzen ist schon rum. Alle sind kräftig am Fauchen, sonst ist noch nichts passiert. Findus lässt sich zumindest nicht...
  • Gescheitert..? Beitrag #41
So, der erste Tag mit drei Katzen ist schon rum.
Alle sind kräftig am Fauchen, sonst ist noch nichts passiert. Findus lässt sich zumindest nicht unterbuttern und gibt ordentlich kontra - ich hätte niemals gedacht, dass so ein kleiner Kerl so brummen kann :?:.
Dante und Polly verbringen allerdings den Großteil der Zeit gemeinsam auf dem Balkon, Findus erkundet noch die Wohnung.
Bis jetzt ist das alles ok so, oder? Einfach die Katzen machen lassen und aufpassen, dass keine der dreien zu kurz kommt?
Ich bin gespannt, wie es in den nächsten Tagen weitergeht.
 
  • Gescheitert..? Beitrag #42
Ich hatte auch gehofft, dass da ein annähernd gleichalter Kater wie empfohlen eingezogen wäre, als jetzt ein Kitten, hoffentlich ist es wenigstens bis zum Schluss bei der Katzenmutter und den Geschwistern gewesen und ordentlich sozialisiert.

Ich sehe da vorallem auch die Schwierigkeit, dass man bei einem so jungen Kitten noch gar nicht absehen kann, ob das Katerchen dann vom Wesen, Charakter und Temperament zu den vorhandenen Katzen passt. Bei den Mitarbeitern des Tierheims scheint es aber eindeutig an Kompetenz diesbzgl. zu fehlen. Da wäre ein 1-2 Jahre alter Kater die eindeutig bessere Wahl gewesen.
 
  • Gescheitert..? Beitrag #43
Hello!

Klingt ja alles normal bei euch [emoji4]!

Genau, lasst sie nur machen.

Ich sehe das mit dem jungen Kater nicht so dramatisch.
Wenn der Kleine gut sozialisiert ist, was ja anscheinend der Fall ist da du geschrieben hast er ist von klein auf mit anderen Katzen aufgewachsen, ist das nicht so wild.

Ein Mod hier aus dem Forum hat selbst eben einen jungen Hüpfer zu 2 älteren Katern geholt und es läuft prima.
Dante ist ja ein Raufer, da wird er mit dem Kleinen bestimmt eine Freude haben [emoji6].

Lasst es auf euch zu kommen, genießt es und geht positiv an die Sache. Eure Tiere werden das auch spüren [emoji4].
 
  • Gescheitert..? Beitrag #44
Ich weiß auch nicht, was so schlimm sein soll.
Wie gesagt, bei meinen ist der Altersunterschied genauso groß und es funktioniert prima.

Bei 3 Monaten zu 12 Monaten sehe ich keinen furchtbar dramatischen Unterschied.
 
  • Gescheitert..? Beitrag #45
  • Gescheitert..? Beitrag #46
Äh, Dante ist aber mittlerweile doch fast 2 Jahre alt? Das ist kein Kitten mehr.

Und was ist, wenn der kleine Kater absolut gar kein Interesse daran hat, sich mit einem anderen Kater zu balgen? Doch, das gibt es - ich habe es gerade hier. Ein Kater, mittlerweile gut 1 Jahr alt, geht allen Balgereien mit den anderen Katern eisern aus dem Weg.
Weshalb ich jetzt tatsächlich noch über einen Kumpel für den Zwerg nachdenken muß.:shock:

Aber falls ein Kumpel einzieht, wird das def. kein Kitten sein, von dem man absolut noch nicht sagen kann, wie sein Verhalten gegenüber anderen Katzen als erwachsener Kater sein wird.
 
  • Gescheitert..? Beitrag #47
Vor steht doch etwas von einem 1 Jahr alten Kater. Oder habe ich mich vertan?
 
  • Gescheitert..? Beitrag #48
Äh, Dante ist aber mittlerweile doch fast 2 Jahre alt? Das ist kein Kitten mehr.

Und was ist, wenn der kleine Kater absolut gar kein Interesse daran hat, sich mit einem anderen Kater zu balgen? Doch, das gibt es - ich habe es gerade hier. Ein Kater, mittlerweile gut 1 Jahr alt, geht allen Balgereien mit den anderen Katern eisern aus dem Weg.
Weshalb ich jetzt tatsächlich noch über einen Kumpel für den Zwerg nachdenken muß.:shock:

Aber falls ein Kumpel einzieht, wird das def. kein Kitten sein, von dem man absolut noch nicht sagen kann, wie sein Verhalten gegenüber anderen Katzen als erwachsener Kater sein wird.


Er ist 1 Jahr 9 Monate.

Und was ist wenn alles gut geht und der Kleine perfekt passt?

Panik machen bringt jetzt gar nichts und verunsichert die Betroffenen.

Die TE hat ja auch Probezeit mit dem Zwuck.

Es ist jetzt wichtig positiv zu denken und dem ganzen eine Chance zu geben, denn die Wahrscheinlichkeit das es hin haut is definitiv da.

Das ein junger Kater nicht rauft ist eher selten. Ich persönlich habe eher die Erfahrung gemacht das Kleinchen sogar gerne raufen, egal ob Bub oder Mäderl [emoji6]
 
  • Gescheitert..? Beitrag #49
Ah guckst du, habe ich nicht richtig gelesen.

Aber ich habe gerade letztens eine Sendung im ZDF gesehen. "Haustiercheck". Die Verhaltensbiologin sah nicht mal ein Problem bei einem Kitten zu einer 3 jährigen Katze.

Ich würde jetzt auch einfach mal abwarten.
 
  • Gescheitert..? Beitrag #50
Mit 3 Monaten hat mein Kater auch noch gerne gerauft. Aber jetzt tut er es nicht mehr.

Ja, es kann gutgehen. Und ich wünsche der TE wirklich von ganzem Herzen, das es auch so läuft.

Nur, wenn es schon Probleme in der Katzenkonstellation gibt, dann ist es halt normalerweise besonders wichtig, das ein weiteres Tier seeeehr sorgfältig ausgesucht werden sollte. Und nur nach den Bedürfnissen der vorhandenen Katzen.

Und das große Problem bei einem Kitten sehe ich eben darin, das man genau das noch gar nicht abschätzen kann.
 
  • Gescheitert..? Beitrag #51
im moment scheinen sich da die beiden alteingesessenen zusammen zu tun gegen den "feind", manchmal hilft auch das , wenn auch anders als geplant, denn es schweißt ja zusammen. man kennt sich und das kleinteil ist neu und doof. vielleicht hilft das zumindest das verhältnis der beiden zu verbessern. wenn dante dann noch merkt das man mit dem zwerg viel spass haben kann, kann es wirklich gut werden....
 
  • Gescheitert..? Beitrag #52
Ah guckst du, habe ich nicht richtig gelesen.

Aber ich habe gerade letztens eine Sendung im ZDF gesehen. "Haustiercheck". Die Verhaltensbiologin sah nicht mal ein Problem bei einem Kitten zu einer 3 jährigen Katze.

Ich würde jetzt auch einfach mal abwarten.

Habe ich auch gesehen und fand es sehr schade, dass es so dargestellt wurde, als ob dass die optimale Lösung ist.

Hier war es allerdings so dass da in der Sendung ein BKH-Kitten zu einem BKH-Kater gekommen ist, so dass davon auszugehen ist, dass das vom Wesen her passen dürfte. Außerdem war der Kater vorher auch in Gesellschaft also gut sozialisiert und BKHs (weiß ich aus eigener Erfahrung) sind normalerweise sehr umgänglich, gut sozial verträglich und daher meist leicht zu vergesellschaften.

Ich sehe aber sonst bei einem Kitten immer die Gefahr, je jünger das Kitten ist, desto schlechter kann man beurteilen, ob es zur vorhandenen Katze passt und auch wenn es gut geht, nimmt man doch dem Kitten etwas, die Möglichkeit mit einem adäquaten Spielkameraden aufzuwachsen. Man muss sich nur vorstellen, dass man ohne andere Kinder, nur mit Erwachsenen aufwächst. Kitten spielen und gehen einfach anders miteinander um und dass würde ich keinem Kitten vorenthalten wollen.

Als Felix bei mir mit 20 Wochen eingezogen ist, war der Altersunterschied zu Murphy und Sue kein ganzes Jahr, trotzdem konnte man die Unterschiede im Spielverhalten deutlich erkennen.

Ich würde grundsätzlich empfehlen, je jünger das Kitten, desto geringer sollte der Altersunterschied sein, so finde ich es halt für das Kitten am schönsten und besten.

Aber dass ist meine persönliche Ansicht zu dem Thema und nach den Erfahrungen mit meinem Trio.

im moment scheinen sich da die beiden alteingesessenen zusammen zu tun gegen den "feind", manchmal hilft auch das , wenn auch anders als geplant, denn es schweißt ja zusammen. man kennt sich und das kleinteil ist neu und doof. vielleicht hilft das zumindest das verhältnis der beiden zu verbessern. wenn dante dann noch merkt das man mit dem zwerg viel spass haben kann, kann es wirklich gut werden....

War bei mir ähnlich, Sue und Murphy waren wie die Eltern von Felix, die haben ihn ganz genau im Auge behalten und als er anfangs über den Wohnzimmertisch gelaufen ist, haben mich beide ganz vorwurfsvoll angesehen, nach dem Motto "Darf der dass?". Es war zu nett anzuschauen, wie einig sich die beiden im Umgang mit dem Neuling waren, wobei sich aber Sue und Murphy schon immer gut verstanden haben.
 
  • Gescheitert..? Beitrag #53
Wie sieht es hier aus?
 
  • Gescheitert..? Beitrag #54
Hallo,
entschuldigt, dass ich mich nicht früher gemeldet habe, hier ist momentan viel los :-D
Stand nach einer Woche ist, dass im Vergleich zu "vorher" sehr viel weniger gefaucht wird, vor allem Dante wirkt manchmal so, als ob er regelrecht auf Findus "aufpasst" und ihn aus sicherer Entfernung beobachtet. Vor ein paar Tagen lagen die beiden zusammen im Wohnzimmer - zwar in verschiedenen Ecken - aber beide haben geschlafen und es sah sehr süß und entspannt aus. Generell sind die beiden "Großen" auf jeden Fall toleranter geworden, Findus darf an ihnen riechen.
Findus ist halt ein Wirbelwind und springt die "Großen" gerne an, der Kleine bringt auf jeden Fall Leben in die Bude. Anbei ein Bild von Tag 4. Dante ist beim Spielen ziemlich verhalten und lässt Findus hier immer den Vortritt - auch beim Fressen. Ist das normal so? Und Fressen Kitten immer so viel? Findus frisst locker ca. 300-400 g Nassfutter :?::?:
Momentan ist Polly wirklich diejenige, die aus unserer Sicht mit der Situation noch am schlechtesten umgeht, sie gibt Findus häufig einen Hieb mit der Pfote (ohne Krallen und Verletzungen, auch keine Kratzer) und Polly faucht ihn auch ziemlich häufig an, wenn er nur an ihr vorbei läuft. Sie ist auch die, die am meisten auf meinen Freund und vor allem mich fixiert ist und deswegen darf sie ab und an nachts zu uns ins Bett und das genießt sie natürlich in vollen Zügen. Ist das so richtig? Bzw. meint ihr, dass wir Polly "zurückhalten" sollten, wenn sie Findus wieder anfaucht:?:
Spielzeugtechnisch haben wir auch aufgerüstet, damit die drei während wir arbeiten noch mehr zu Tun haben, vor allem die Spielschiene wurde super angenommen ;-) die nächste Bestellung mache ich heute noch fertig.
Es gibt natürlich trotzdem Situationen, in denen wir uns unsicher sind und die Testphase ist nach einer Woche nicht abgeschlossen, aber gerade im Moment ist es mit den dreien hier fast schon harmonisch - und wir schlafen nachts durch, da es keinen lautstarken Zoff gibt.
Ich bin euch für alle Tipps, Anmerkungen und Antworten dankbar und auch dafür, dass ihr hier so schnell, lieb und mit viel Erfahrung antwortet.
Viele Grüße,
Joly
 

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  • Gescheitert..? Beitrag #55
Hallo, das hört sich doch schon ganz gut an. Ich würde Polly weiterhin bevorzugen damit sie weiter Selbstbewußtsein aufbaut, das ist gut!!! Auch das sie Findus in seine Schranken weist solltet ihr eher unterstützen als es zurechtweisen. Denn so ein Zwerg kann ganz schön nerven und muss gerade bei einer eher schüchternen Katze wie Polly, die sich ja von Dante doch einiges gefallen lassen hat, Respekt haben.Sie macht es genau richtig. Auch wenn sie ihn wirklich mal auf den Rücken drehen würde, festhalten und wirklich zurecht weisen, wäre noch alles im grünen Bereich. Nicht das ich glaube das sie das tun wird, aber es wäre ok, Katzenmütter gehen mit ihren Zwergen wahrlich nicht zimperlich um. Wehe da spurt mal einer nicht wenn zb Putzen angesagt ist, das ist der Respekt den sie vor den Erwachsenen lernen müssen und Polly scheint das ja, ihren Möglichkeiten entsprechend, ganz gut hin zu bekommen.....
Also, alles gut bei euch.
Nun müssen Dante und Findus noch den Spieldreh kriegen und die Welt ist schön....

Und fressen darf der Zwerg soviel wie er will, das können irgendwann auch schonmal 800 gr werden.... Das reguliert sich von selber wenn er größer wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gescheitert..? Beitrag #56
Hallo,
hier kommt nun leider der Abschlussbericht - es ist soweit – wir geben auf .
Anfangs hatten wir das Gefühl, dass es besser geworden ist mit der Harmonie zwischen den Katzen, aber momentan sieht unser Tagesablauf so aus, dass wir morgens und abends die komplette Wohnung säubern müssen, weil die Katzen einfach überall sind. Wir müssen uns eingestehen, dass wir uns die Sache bestimmt etwas schön geredet haben..
In der Küche und in der gesamten Wohnung, auch im Bett und auf der Arbeitsfläche liegt Streu. Der Kleine findet leider nicht immer die Toilette und letzte Nacht ist Dante wieder richtig böse auf Polly losgegangen. Polly macht immer noch unter sich und schleicht umher.
Mein Freund und ich arbeiten beide in Vollzeit, so dass wir tagsüber nicht da sind und keine Möglichkeit haben, Findus zu erziehen. Unsere Beziehung leidet extrem, da wir so angespannt und mit der Gesamtsituation überfordert sind. Findus braucht noch so viel Zuwendung, er kann sich teilweise auch noch nicht richtig putzen und wir können das nicht mehr auffangen. Momentan leben wir nur für die Katzen und die Arbeit und ich kann nicht mehr. Heute Morgen um 7.00 Uhr saß ich im Bett neben meinem Freund – die Katzen waren zu dem Zeitpunkt schon versorgt - und war schon wieder komplett erschöpft.
Ich weiß, dass ihr hier alle Katzenfreunde seid und vielleicht hat jemand ja ähnliche Erfahrungen gemacht. Wenn ich morgens aufstehe, freue ich mich momentan gar nicht mehr, die Bande zu sehen. Es ist eher so ein „was haben sie heute Nacht wieder angestellt“ – Gefühl. Wir können keine Blumen hinstellen und alle Ablageflächen werden nachts komplett leergeräumt. Wir haben Spielzeug, der Balkon ist Tag und Nacht erreichbar und trotzdem haben wir das Gefühl, dass es den Katzen nicht gut geht. Noch dazu riecht es in unserer Wohnung nach Katze – das war noch nie so und wir haben schon alles aufgeräumt, gewischt und trotzdem ist ein komischer Geruch geblieben. Wir haben die Schränke abgerückt und alles umgewühlt, aber nichts gefunden. Unsere Wände sind teilweise zerkratzt – und ja, wir haben in jedem Raum Kratzbäume und –matten (auch an den Wänden).
Heute telefonieren wir nochmal rum, ob wir vielleicht ein Zuhause für Dante und Findus finden können, ansonsten rufen wir morgen im Katzenhaus an.
Die Hoffnung, dass die beiden schnell ein neues Zuhause finden, bleibt. Ich versuche mich davon zu überzeugen, dass es mittlerweile für alle das Beste ist, wenn wir diese Konstellation beenden.
Trauriger Weise kann uns an dieser Stelle keiner mehr helfen, ich fühle mich, als ob wir versagt hätten.
 
  • Gescheitert..? Beitrag #57
ich finde es sehr traurig und frage mich warum du dir in den letzten Tagen keinen Rat geholt hast?

z.b. das der Kleine nicht immer das Klo findet. evtl lösung mehr klos

aber gut ich denke wenn es einen schon stört das man keine Blumen aufstellen kann, dann ist es wohl besser jetzt die Kater so gut wie möglich unterzubringen wobei mir der ältere von Beiden echt sehr leid tut. der kleine auch, aber ich denke seine chancen sind größer unter zu kommen als die des großen

dem Katzenhaus solltest du auch mal die Meinung sagen, sie haben da richtig richtig mist gebaut euch zwei mal hintereinander absolut falsch zu beraten

und wenn ihr euch evtl doch noch entschließt es noch für ein paar tage zu versuchen?????

mit rat und hilfe der leute hier. sicher nicht von diesem katzenhaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gescheitert..? Beitrag #58
Ihr seid leider von Anfang an schlecht beraten worden. Das haben wir Alle hier immer wieder betont. Ich würde nun nicht so weit gehen, euch die Schuld zu geben aber... na ja. Ein flaues Gefühl bleibt eben doch.

So ein junger Kater wie der kleine Findus ist in seinem Verhalten, wie auch in seinen Bedürfnissen mit einem Kleinkind zu vergleichen. Das sollte man wissen und berücksichtigen, bevor es losgeht.

Nun gut. Ihr habt eure Entscheidung zu gunsten von Polly und eurer Situatiuon getroffen. Dann bitte, bitte, bitte informiert euch gut HIER im Forum und in Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Pflegestelle, die euch nicht einfach die nächstbeste Katze rüberreicht nach dem Motto: "Wird schon gut gehen." Sondern lasst euch in Ruhe hier beraten, damit es für Polly beim nächsten Mal richtig klappt.

Und nicht nur für Polly, auch für euch, denn ihr wollt doch Alle entspannt, glücklich und zufrieden miteinander leben können.

Ich hoffe sehr, dass ihr jetzt nicht völlig aufgebt, weil ihr glaubt, Polly ist nicht fähig mit anderen Katzen zu leben. Das ist sie vermulich sehr wohl, aber Jeder von euch wäre wohl auch in einer WG überfordert, in die man wahllos z.B. einen aktiven Bodybuilder und ein hibbeliges Kleinkind stecken würde. Wäret ihr nicht auch entrüstet, würde man nach missglücktem Experiment sagen "Tja, Er/Sie kann halt nicht mit anderen. Muss Er/Sie eben alleine bleiben."

Versteht ihr, was ich meine? Die richtige, sogfältig ausgewählte Katze (und das muss gar nicht kompliziert sein) - könnte nach einer Eingewöhnungszeit (vielleicht vorsorglich ganz langsam und mit Gittertür) zu einem glücklichen Ganzen führen.
 
  • Gescheitert..? Beitrag #59
Wenn der Kleine sich immer noch nicht soweit eingelebt hat, dass er das Klo nicht findet und sich vor allem nicht richtig putzen kann - und das mit 3 Monaten - dann stimmt da auch etwas nicht.
Man könnte natürlich mal auf das Klo-Management schauen, so braucht man zunächst einmal mehr Toiletten und bei Kitten auch immer möglichst viele in der Wohnung verteilt. Das ändert aber nichts daran, dass sich ein Kater in dem Alter richtig putzen können muss.

Alles in allem ist es eher suboptimal gelaufen.
Aber man muss sich schon im Klaren sein, dass gerade junge Katzen einen Haufen Blödsinn anstellen. Dann stellt man eben nichts auf die Arbeitsflächen und räumt alles Empfindliche weg.
Bei mir hängen auch bis heute auch die Gardinen noch nicht wieder und die empfindlichen Glasteile stehen im statt auf dem Schrank.
Streu ist bei 3 Katzen auch überall zu finden, sogar im Bett. That's life! So ist es nun mal mit Katzen. Da darf man nicht empfindlich sein.

Das Dante aufhört Polly zu jagen, bloß weil Findus jetzt da ist, war ebenfalls nicht zu erwarten. Höchstens das seine Angriffe weniger häufig werden und sich die Situation dadurch entspannt. Aber das passiert sicher nicht von heute auf morgen.
Ich sagte ja schon, dass meine Milka auch immer noch verfolgt wird und kreischend Reißaus nimmt, obwohl ein Prügelkumpel im Haus ist.
 
  • Gescheitert..? Beitrag #60
Hallo,
danke für eure Antworten. Ich habe es bereits erwartet, dass unsere Entscheidung kritisch betrachtet wird und da muss ich wohl durch.
Fakt ist leider, dass es uns nicht bewusst war, dass Findus so viel Arbeit machen würde. Im Gegenteil, im Katzenhaus hieß es, dies wäre alles kein Problem, Dante und er werden sich verstehen und miteinander beschäftigen, der Kleine wäre schon „groß“ genug und es gäbe bei ihm nichts zusätzlich zu beachten. Ich gebe rückblickend zu, dass wir blauäugig waren und gehofft haben, dass wir so eine Lösung für uns alle gefunden hätten ohne uns von Dante trennen zu müssen – denn auch, wenn ich hier so schreibe, hängen wir doch sehr an unserem Flausch-Flausch :sad:.
Die Problematik mit dem Putzen betrifft bei Findus vor allem das Gesicht bzw. das Kinn. Nach dem Fressen/ Trinken hängt das Futter/Trinken an seinem Mündchen und trocknet dort fest – bis wir ihn säubern. Wenn er auf unserem Schoß sitzt, riecht es leider nach Katze. Bei der Toilette ist es ein ähnliches Problem – heute Morgen bin ich aufgestanden und ein kleines Häufchen war neben der Toilette.
Es geht mir hier nicht darum, dass ich keine Blumen aufstellen kann, sondern um das Ganze. Streu überall, leergefegte Flächen, Kratzspuren an den Wänden, Löcher in der Kleidung..
Polly steckt mittlerweile schon seit Monaten zurück, ich möchte sie mal wieder hoch erhobenen Hauptes durch die Wohnung gehen – und nicht schleichen! – sehen.
Lüncht mich ruhig, das mache ich selbst auch.
 
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