Pflegestelle

Diskutiere Pflegestelle im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Hier wird sowas immer abgesprochen - wenn ein Notfall ist, notfalls um 3 uhr nachts...
  • Pflegestelle Beitrag #201
Dann sind wir schon zusammen ungebildet!:lol:

Ich habe noch eine Frage.
Entscheidet die Pflegestelle eigentlich selbständig wann und warum sie mit ihrem Pflegi zum Tierarzt fährt?
Darf sie auch selbständig entscheiden, was genau gemacht wird oder muß voher alles mit dem Verein abgesprochen werden?


Liebe Grüße
Melanie

Hier wird sowas immer abgesprochen - wenn ein Notfall ist, notfalls um 3 uhr nachts...
 
  • Pflegestelle Beitrag #202
da der Verein Geldgeber für tierärztliche Untersuchungen ist, ist die Pflegestelle verpflichtet Rücksprache zu halten. Das fällt natürlich beim privaten Tierschutz flach.

Man Werner, manchmal bist du drollig aber halte bloß fest ein deinem Urvertrauen, manchmal verändert es mehr als so manches Regelwerk!!



lg
Verena
 
  • Pflegestelle Beitrag #203
bin immer drollig, auch wenn ich keinen spaß verstehe:p
regelwerke sind für leute, die diese dringend brauchen:roll:

und wegen ungebildeter legestellen mache ich mir keine sorgen.
so ist halt das universum.

das dumme am Tierschutz ist: denkt jemand; es ist Tierschutz.
ist es Tierschutz!!!
:razz::razz::razz:

verstehe nicht, warum eine ps eine qualifikation haben sollte.
gut, schaden kann es nicht:p
 
  • Pflegestelle Beitrag #204
Hier wird sowas immer abgesprochen - wenn ein Notfall ist, notfalls um 3 uhr nachts...

da der Verein Geldgeber für tierärztliche Untersuchungen ist, ist die Pflegestelle verpflichtet Rücksprache zu halten. Das fällt natürlich beim privaten Tierschutz flach.

Danke für Eure Antworten.

Okay, die Pflegestelle muß also Rücksprache mit dem Verein halten.
Darf sie denn mitentscheiden, was gemacht wird?
Ich meine solche Dinge wie, die Häufigkeit des Impfens, "nötige" Wurmkuren, Zustimmung zu einer OP, AB-Gabe und so weiter.

1: regelwerke sind für leute, die diese dringend brauchen:roll:

2: und wegen ungebildeter legestellen mache ich mir keine sorgen.
so ist halt das universum.


3: erstehe nicht, warum eine ps eine qualifikation haben sollte.
gut, schaden kann es nicht:p

1: Ich finde Regelwerke ganz wichtig, auch (oder GERADE) im Tierschutz.

2: Genau, es muß auch dumme Menschen geben.

3: Also wenn wir jetzt einmal davon ausgehen, dass Du mit Deiner damaligen Einstellung einen Pflegeplatz angeboten hättest (nur als Beispiel), dann kann ICH sehr gut verstehen, warum Pflegestellen etwas Ahnung haben sollten.

Liebe Grüße
Melanie

 
Zuletzt bearbeitet:
  • Pflegestelle Beitrag #205
Danke für Eure Antworten.

Okay, die Pflegestelle muß also Rücksprache mit dem Verein halten.
Darf sie denn mitentscheiden, was gemacht wird?
Ich meine solche Dinge wie, die Häufigkeit des Impfens, "nötige" Wurmkuren, Zustimmung zu einer OP, AB-Gabe und so weiter.



1: Ich finde Regelwerke ganz wichtig, auch (oder GERADE) im Tierschutz.

2: Genau, es muß auch dumme Menschen geben.

3: Also wenn wir jetzt einmal davon ausgehen, dass Du mit Deiner damaligen Einstellung einen Pflegeplatz angeboten hättest (nur als Beispiel), dann kann ICH sehr gut verstehen, warum Pflegestellen etwas Ahnung haben sollten.

Liebe Grüße
Melanie



Also das kann man halten wie Pfarrer Assmann - das muss jeder Verein selbst entscheiden, wieviel Mitsprache er da geben will.
Die Pflegestelle ist nicht Eigentümer der Katzen ;-)
 
  • Pflegestelle Beitrag #206
Danke Susanne.:)
 
  • Pflegestelle Beitrag #207
Ich krame den Thread mal wieder raus, weil mir in letzter Zeit verstärkt aufgefallen ist, dass Menschen, die nicht willens waren, obwohl sie es, zumindest, was man lesen konnte, meist besser wussten, sich gegenüber ihre eigenen Tiere verantwortungsvoll zu verhalten (Einzelhaltung und "eine zweite Katze geht halt nicht. Punkt") nahegelegt wird, als Pflegestelle zu fungieren.

Ich weiß nicht, ob ich jemandem, der schon seinem eigenen Tier gegenüber so wenig Verantwortungsgefühl zeigt, auch noch hilfsbedürftige andere anvertrauen würde...

Und für mich zählt das Argument, der Verein unterstütze ja, ehrlich gesagt, herzlich wenig. Wessen Grundeinstellung schon so ausgelegt ist, dass der Mensch und dessen Bedürfnisse so klar im Vordergrund stehen, dessen Tieren ist mit ein paar Hinweisen von vielleicht selber sehr engagierten, oft aber auch leider nicht immer gut geschultem Personal auch nicht wirklich geholfen.

Ich finde, wenn man Pflegestelle wird, muss man sich das NOCH besser überlegen, als man das schon tut, wenn man eigene Tiere aufnimmt, die Verantwortung und das, was einem abverlangt wird, ist ungleich größer. Die Tiere kommen meist schon aus wenig idealen Bereichen, brauchen sehr viel Geduld, Feingefühl und Herzenswärme, sie müssen ggf. gepäppelt und medikamentös versorgt werden und - und das sollte man nicht unterschätzen - auch wieder "losgelassen"/abgegeben werden.

So etwas jemandem ans Herz zu legen, der von sich z.B. sagt, dass er eigentlich keine Lust auf eine zweite Katze hat oder kein Geld oder keine Zeit ... hmmmmm.
 
  • Pflegestelle Beitrag #208
Ich krame den Thread mal wieder raus, weil mir in letzter Zeit verstärkt aufgefallen ist, dass Menschen, die nicht willens waren, obwohl sie es, zumindest, was man lesen konnte, meist besser wussten, sich gegenüber ihre eigenen Tiere verantwortungsvoll zu verhalten (Einzelhaltung und "eine zweite Katze geht halt nicht. Punkt") nahegelegt wird, als Pflegestelle zu fungieren.

Wo? Hier im Forum?:shock:

Bisher habe ich das hier immer nur gelesen, wenn mal wieder jemand unbedingt "nur einmal" Kitten von seiner Katze haben wollte, seinen Kindern das "Wunder der Geburt" zeigen wollte, oder solche Fälle halt.

Aber dass jemand einem überzeugten "Einzelkatzenhalter" empfohlen hat, sich als Pflegestelle zu bewerben, habe ich (zum Glück) hier noch nicht gelesen. Oder ich habs überlesen.:-o

Ansonsten stimme ich Deinem Beitrag zu 100% zu.;-)
 
  • Pflegestelle Beitrag #209
Ich habe es nicht empfohlen, aber durchaus angeregt mal darüber nachzudenken.

Es ging um eine junge katze, die mit einem Hund zusammenlebt und wo sich die Halterin keine zweite Katze leisten kann.

Ich denke schon, dass das hier eine Möglichkeit ist. Aber selbstverständlich sollte man sowas vorab überdenken.
 
  • Pflegestelle Beitrag #210
Ich meine, ich hätte es gefühlt in letzter Zeit öfter gelesen, daher meine Bedenken, mag sein, dass es gar nicht "so" oft vorkam, aber irgendwie ist es mir "hängengeblieben" und auch die Bedenken dazu sind es, daher habe ich sie einmal ausgesprochen.

Ich finde, es wird mitunter generell zu schnell/leichtfertig dazu geraten, als Pflegestelle zu fungieren. Ich finde, der Job ist zu verantwortungsvoll, um ihn vor allem Anfängern oder Uninformierten (und das sind ja die, die Kitten haben wollen, ohne sich dessen bewusst zu sein, was man dazu alles braucht und wieso das "mal eben" angesichts der Kittenschwemme keine gute Idee ist) als "hey, mach doch mal" anzubieten.

Denn ich denke, wie ich schon schrieb, dass jemand, der sich im Vorfeld für die eigenen Tier schon nicht schlau gemacht hat, wird das nur bedingt für fremde tun. Mag sein, dass ich das zu negativ sehe, aber ich befürchte es eben.

Ich finde, dass es eben wirklich gut überdacht werden sollte, ob man in der Lage ist, als Pflegestelle zu fungieren - und das sehe ich bei Menschen, die sich aus Zeit- und/oder Geldmangel oder aufgrund ihrer Einstellung schon bei den eigenen Tieren nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, nicht wirklich...
 
  • Pflegestelle Beitrag #211
Ich finde, es wird mitunter generell zu schnell/leichtfertig dazu geraten, als Pflegestelle zu fungieren. Ich finde, der Job ist zu verantwortungsvoll, um ihn vor allem Anfängern oder Uninformierten (und das sind ja die, die Kitten haben wollen, ohne sich dessen bewusst zu sein, was man dazu alles braucht und wieso das "mal eben" angesichts der Kittenschwemme keine gute Idee ist) als "hey, mach doch mal" anzubieten.

Aber vielleicht denken nach so einem Hinweis einige um, die "mal eben" Kitten von ihrer Katze in die Welt setzen lassen wollten. (Obwohl ich es leider nicht glaube:cry:)

Und seriöse Tierschutz-Orgas werden ihren zukünftigen Pflegestellen schon ordentlich auf den Zahn fühlen, so dass kein "Uninformierter" so ohne weiteres Pflegestelle werden kann.
 
  • Pflegestelle Beitrag #212
Ich bin ja selbst Pflegestelle und auch für die Pflegestellen bei uns im Verein zuständig . Es macht es mir als Pflegestellenbetreuung extrem schwer , wenn die Leute gerade mal ein Grundwissen haben und bei jedem noch so kleinen Problem nachfragen müssen , wie sie nun handeln sollen . Wir sind zwar sehr dankbar dass Leute Pflegestellen werden möchten , wenn ich dann aber nachts um zwei sms oder Anrufe bekommen , weil die Katze neben das Klo gepinkelt hat , dann macht uns das mehr Arbeit , als das uns geholfen ist . Wenns mal schwierig wird , weil ne Katze krank ist oder verhaltensauffällig ist , dann hab ich nen 24 h Job neben meinem eigentlichen Job .
Von daher bin ich dankbar , wenn sich Leute melden , die ein größeres Know how haben und sich der Arbeit und Verantwortung bewusst sind . [emoji4]
 
  • Pflegestelle Beitrag #213
Ich sag mal so: Gerade bei "zu teuer" (und zwar teuer im Sinne von "Ich weiß nicht, ob ich für zwei Katzen zwei große Tierarztrechnungen gleichzeitig stemmen kann" und nicht "Ich kann mir kein Futter für meine Tiere leisten!") ist Pflegestelle sicherlich eine Option. Ich könnte mir zu meinem multimorbiden Katzenopa (den ich mir sicherlich nicht "freiwillig" ins Haus geholt hätte, wäre die Situation für ihn nicht so schlimm gewesen, denn da waren die Reserven auch nicht da) nicht so einfach eine ältere Katze mit größeren Baustellen dazusetzen, wenn ich selbst dafür im Fall der Fälle die Kosten tragen müsste - bei einem Pflegi ist das kein Problem, da der Verein die Kosten trägt, und nachdem unser Pflegling ein "Ladenhüter" ist, muss der Opa sich auch nicht an dauernd wechselnde Katzengefährten gewöhnen. Denn für einen alten Kater, der sich nur durch gelegentliche Bewegungen von einem Stofftier unterscheidet, einen versicherbaren (also relativ jungen) und geeigneten Kumpel/Kumpeline zu finden, ist leider keine triviale Aufgabe.

Ich habe allerdings auch das Glück, das mein Pflegi von einem sehr kompetenten Verein mit Leuten mit viel Katzenerfahrung kommt, die mir schon mehr als einmal "das Händchen gehalten" haben, wenn es bei mir doch an Katzenerfahrung (und Persererfahrung!) gefehlt hat ("Du, der niest! Sollen wir zum Tierarzt? Ist das jetzt Katzenschnupfen? Muss ich mir Sorgen machen?" - "Das ist ein Perser. Der ist schon mal erkältet. Er ist geimpft. Jetzt atmest du erst einmal tief durch, und wenn er frisst und spielt und schmust und tobt wie immer und kein Fieber hat, dann beobachten wir erst einmal!" Ja, ich habe genervt, und ja, ich hab den Panische-Dosi-Modus wirklich perfektioniert - beim zweiten Mal "Lucky erkältet" war ich dann aber weeesentlich entspannter :mrgreen: Und beim ersten Nieser von Sirius dann auch). Ein guter Verein ist also in meinen Augen wirklich sehr, sehr wichtig - besonders, wenn der Pflegling krank ist, vielleicht sogar chronisch krank.

Aber du hast schon Recht, das hilft alles nichts, wenn der Respekt für das Tier und seine Bedürfnisse (und der Wille, zu lernen, falls es nötig werden sollte) nicht da ist. Wenn das dann da ist, würde ich allerdings die möglicherweise langjährige Katzenerfahrung doch zurückstellen und sagen, Respekt und Lernwille sind wichtiger. Lernen, wenn man etwas nicht weiß und sich eingestehen kann, dass man es nicht weiß, geht - wenn man nicht verstanden hat, dass man eine pelzige Persönlichkeit mit ihren eigenen (gerne von Katz zu Katz unterschiedlichen!) Wünschen, Bedürfnissen und Verhaltensweisen im Haus hat, und dass von beiden Seiten Kompromisse notwendig sind, um das Zusammenleben zu ermöglichen, wie in jeder Wohngemeinschaft, dann kann man sich das Informieren auch gleich sparen, weil es eh nichts bringt.

Und zu bedenken ist auch: Jeder hat einmal eine erste Katze. Ob das jetzt ein Pflegling ist oder eine eigene Katze, irgendwo muss man die Erfahrungen sammeln - und persönlich denke ich, das ist wesentlich einfacher und sicherer mit einem guten Tierschutzverein (und natürlich einem guten Katzenforum :mrgreen: ) im Hintergrund, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen können, als alleine. Es gibt einfache erste Pflegis und schwierige erste Katzen (und auch wenn die erste Katze einfach ist - irgendwann wird auch die erste Katze das erste Mal krank, vielleicht sogar chronisch krank :( ). Und genauso wie ein guter Züchter die Verantwortung hat, seine Katzen an passende Dosenöffner und Katzenkumpels zu vergeben, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und seine Katzen auch wieder zu sich zurückzunehmen, wenn es nicht passt, hat auch ein guter Tierschutzverein die Verantwortung, seine Pflegis an die passende Pflegestelle mit passenden Katzenkumpels zu geben. Die guten Vereine machen das auch, und wenn sich herausstellt, dass es doch nicht so passt, wie man gedacht hätte (wie es zum Beispiel bei meinem Pflegi Lucky passiert ist :roll: ) dann wird auch die Pflegestelle gewechselt, wenn es irgendwie möglich ist.
 
  • Pflegestelle Beitrag #214
Wenns mal schwierig wird , weil ne Katze krank ist oder verhaltensauffällig ist , dann hab ich nen 24 h Job neben meinem eigentlichen Job .
Von daher bin ich dankbar , wenn sich Leute melden , die ein größeres Know how haben und sich der Arbeit und Verantwortung bewusst sind . [emoji4]

Aber solche "Anfänger" nehmt Ihr dann trotzdem? Also ich mein, jeder fängt ja mal irgendwo als Anfänger an und ich könnte mir vorstellen, dass angesichts der überquellenden Tierheime etc. jede Pflegestelle willkommen ist, obwohl Du dann leider etwas mehr Arbeit hast..

Vielleicht wäre im Vorfeld aber so eine Art "Schulung" wünschenswert.:???:
 
  • Pflegestelle Beitrag #215
Doch klar , wir nehmen auch Anfänger , ich war ja auch mal einer [emoji16] Meistens haben wir aber sehr scheue oder traumatisierte Katzen , die geb ich keinen Anfängern , da braucht es einfach Erfahrung
Zahme kitten etc geb ich auch gerne Anfängern . Nicht falsch verstehen , ich steh immer mit Rat und Tat zur Verfügung, die meistens Leute sind sich aber nicht bewusst , was es bedeutet Pflegestelle zu sein . Sie haben eben oft die Vorstellung , dass sie super zahme , easy going Katzen . Da kann ich 5 mal erzählen , dass es nicht so ist , viele glauben dass dann nicht und erzählen , sie haben schon so und so lang Katzen etc . Kommt dann der Wildling ins Haus , wird den Leuten erst bewusst, das es halt doch nicht so einfach ist .

Schulung wär schön , nur wer machts ? Für so was bleibt leider keine Zeit [emoji58]
 
  • Pflegestelle Beitrag #216
Kommt dann der Wildling ins Haus , wird den Leuten erst bewusst, das es halt doch nicht so einfach ist .

Das glaube ich. Ich gebe ja zu, ich könnte niemals Pflegestelle sein. Nicht, dass ich mich vor scheuen oder "schwierigen" Katzen scheuen würde. Aber...ich könnte ja dann keine mehr hergeben.:oops:
 
  • Pflegestelle Beitrag #217
Das ist tatsächlich einer der schwierigsten Punkte. Ich war nicht umsonst drei mal PSV. Kasper abzugeben hat mir das Herz gebrochen, ich habe geheult wie ein Schlosshund. Bei Cora habe ich es immerhin geschafft, erst abends in Tränen auszubrechen, und das wo sie echt lange hier war.

Das ist übrigens ein Grund, weshalb ich mich gegen das Pflegestellendasein entschlossen habe.
 
  • Pflegestelle Beitrag #218
Das ist tatsächlich einer der schwierigsten Punkte. Ich war nicht umsonst drei mal PSV. Kasper abzugeben hat mir das Herz gebrochen, ich habe geheult wie ein Schlosshund. Bei Cora habe ich es immerhin geschafft, erst abends in Tränen auszubrechen, und das wo sie echt lange hier war.

Das ist übrigens ein Grund, weshalb ich mich gegen das Pflegestellendasein entschlossen habe.

Das sehe ich bei mir auch als den schwierigsten Grund :oops: Wenn ich mir vorstelle , dass ich nach Wochen oder sogar Monaten eine Katze wieder abgeben sollte kommen mir schon die Tränen :-?
Wegen eventueller mangelnder Kenntnisse mache ich mir weniger Sorgen, zumal ich nur zwei Häuser weiter unsere Tierheimleiter als Ratgeber rund um die Uhr zur Verfügung hätte. Ich wurde auch schon von den Beiden angesprochen, ob ich nicht eventuell Pflegekatzen aufnehmen könnte, habe aber aus dem o.a. Grund abgelehnt.
 
  • Pflegestelle Beitrag #219
Auf vielen erfahrenen Pflegestellen sitzen aber auch oft schon fertige Katzen die auf Vermittlung warten.
Da natürlich die Kapazitäten begrenzt sind blockieren diese natürlich Plätze für stark hilfsbedürftige Katzen.
In solchen Fällen werden dann diese Katzen auch gerne in weniger erfahrenen Pflegestellen gebracht und damit entlasten diese Anfänger Pflegestellen die erfahrenen Pflegestellen.
Der Verein würde mir nie einfach ein paar Katzen bringen sondern es wird abgewogen und besprochen welche man Händeln kann um die Hauptpflegestelle zu entlasten.
Auch würde niemals jemand als Pflegestelle angenommen werden der noch nie Erfahrung mit Katzen hatte.
Genauso penibel wie meine Sicherung kontrolliert wurde wird auch die Eignung abgeklärt.
Welche Erfahrung hat man , wie sind Arbeitszeiten , Umfeld .
Wenn das dann einigermaßen positiv gelaufen ist bekommt man die Chance sich zu beweisen indem man erstmal einen leichten Pflegefall bekommt.
Dabei wird auf regelmäßigen Kontakt mit dem Verein bestanden.
Man sollte nicht glauben das jeder der hier schreit auch als Pflegestelle genommen wird.
Da wird schon genau hinterfragt und natürlich passiert es trotzdem das eine neue Pflegestelle sich als nicht geeignet herausstellt und die Tiere werden dann auch schnellstens dort herausgeholt.
 
  • Pflegestelle Beitrag #220
Schulung wär schön , nur wer machts ? Für so was bleibt leider keine Zeit [emoji58]

Vielleicht ein Handbuch? Auf dem in großen, beruhigenden Buchstaben "Don't Panic!" steht und das im Paket mit einem Handtuch ausgeliefert wird? :mrgreen: Mit beruhigenden Flowcharts wie "Meine Katze hat geniest!" -> Einmal in den letzten fünf Tagen? -> Ja! -> Don't panic! Auch Katzen kitzelt es ab und zu mal in der Nase!

Aber Scherz beiseite... so viel Wissen in den Tierschutzvereinen und von erfahrenen Pflegestellen wird nur mündlich weitergegeben (und im Forum hier in einzelnen Threads, ohne dass man das "große Ganze" mal zusammenschreibt), ohne dass es jemals zusammengetragen wird, einfach weil die Zeit und die Ressourcen fehlen, alles in eine gute, lesbare, vollständige und sortierte Form zu bringen (dasselbe Problem hat leider auch der Ratgeber hier im Forum :( ). Das finde ich ehrlich gesagt ziemlich schade - zwar machen sich viele Leute nicht die Mühe, in diese Sammlungen hineinzusehen, aber man hätte a) einen Referenzpunkt für Diskussionen b) ein Nachschlagewerk (beispielsweise für "Dinge, die man probieren könnte, wenn Katz nicht frisst" - da hatten wir letztens einen Thread, wo ich mir gedacht habe, "Hm, das könnte man mal zusammenfassen, da steht sooo viel drin!") und c) könnte man so verhindern, dass Wissen verlorengeht, zum Beispiel, wenn ein/e erfahrene/r User/in aus dem Forum verschwindet. Aber was jammere ich... ich mach es ja auch nicht :(
 
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