• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Fragen zu Epilepsie

Diskutiere Fragen zu Epilepsie im Erkrankungen im Kopfbereich Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo zusammen, wie einige von euch evtl. schon mitbekommen haben, ist unser Dian in letzter Zeit ziemlich oft in der TK. Das Ganze hat mit...
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #1
NickySim

NickySim

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Hallo zusammen,

wie einige von euch evtl. schon mitbekommen haben, ist unser Dian in letzter Zeit ziemlich oft in der TK.

Das Ganze hat mit Struvitsteinen angefangen. Er hatte "Krampfanfälle", weil er zur Toilette musste, aber nicht gegangen ist, wegen der Schmerzen. Er hat dann immer mit einem Buckel im Raum gestanden, einen starren Blick gehabt, ein Bein hat gezittert, wie wildund er war nicht ansprechbar.

Der Tierarzt hat dann schon Epilepsie vermutet, weil er zwei kurze Anfälle auch in der TK gehabt hat.

Seit dem er in der Klinik war, hat er keinen Anfall mehr gehabt, bis heute ...

Es hat heute keine großartigen Anzeichen für einen Anfall gegeben. Er war ein ganz bisschen nervös am Vormittag, aber das war nur ganz kurz. Er hat dann über Mittag auf dem Kratzbaum gelegen und geschlafen. Auf einmal knallt es im Raum, er schlägt am Terarium an und fällt auf den Boden, wo er zuckend liegen bleibt. Der Anfall dauert ca. 1 Minute, dann hat das Zucken aufgehört und er lag noch ca. 2 Minuten ohne großartige Regung bei Männe im Arm. Er hat aus dem Mäulchen während des Anfalls viel Schleim gespuckt und es kam auch etwas Urin, aber ich denke, das ist normal bei diesen Anfällen?! Dann "wacht er auf", fängt laut an zu maunzen und beschmust uns.

Ich habe die TK angerufen, wir haben Dian eingepackt und sind hingefahren. Vor Ort hat er einen Schleimlöser bekommen und die TÄ möchte ihn sich am Di/Mi noch einmal anschauen. Dann werden wir auch mit einer Cortison-Behandlung beginnen, damit er diese Infektionen alle endlich los wird.

Wieder zu Hause, hat er erst einmal eine große Portion gefressen und ich habe mich dann mit ihm und Felix aufs Sofa gekuschelt. Er hat geschlafen, geschmust, gefressen.

Vorhin ist er aufs Klöchen, hat gescharrt, aber nichts gemacht. Da werde ich ja direkt wieder kribbelig ...

Dann war er aber auf dem Klöchen und ich habe einen Pipiböller gefunden :)

Er hat sich wieder neben mich aufs Sofa gelegt und wollte wohl Körperkontakt, aber nicht gestreichelt werden.

Um 21.35 schat er mich ganz komisch an und ich sehe, dass seine Pfote sich immer etwas ins Sofa krallt.
Ich habe ihn versucht vom Sofa zu nehmen, aber da hat er schon angefangen zu zucken. Ich habe ihn ihm Arm gehabt und mich mit ihm auf den Boden gesetzt. Männe kam auch dazu und hat seinen Kopf gehalten. Der Anfall hat wieder ca. 50 Sekunden gedauert und dann lag er 2 Minuten schwer atmend einfach nur in meinem Arm, ohne eine andere Regung :cry:

Wieder kam viel Schleim und etwas Urin, aber er war doch vorhin auf dem Klöchen ...

So viel zu der Vorgeschichte ... Nun zu den Fragen:

Ich weiß, dass einige von euch Katzen mit Epilepsie betreuen. Wie genau läuft das ab?

Woran erkennt ihr, wann sich ein Anfall anbahnt?

Wir haben in seinem Umfelt überhaupt nichts geändert und versuchen, ihn so wenig wie möglich zu stressen ...

Die TÄ hat bzgl. der Anfälle von Diazepam-Zäpfchen gesprochen, meinte aber, dass die Anfälle dafür zu kurz seien?! Muss ich jetzt warten, bis die Anfälle länger werden??

Von walks-with-cats habe ich ja schon gelesen, dass Pio Phenoleptil bekommt und andere auch Luminal.

Das werden wir spätestens Di in der TK noch einmal ansprechen. Sollte er allerdings heute in der Nacht noch einen Anfall bekommen, werden wir ihn wohl morgen schon wieder weg bringen müssen. Ich möchte hier ja nichts riskieren.

Vielleicht sind es ja auch wieder "nur" Struvit-Kristalle ...

Ich bedanke mich schon mal vorab für eure hilfreichen Tipps!

LG, Nicole
 
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #2
Pio war ja bei mir als Pflegi bevor er zu walks-with-cats zog. Bei Pio konnte man oft erkennen, das sich was anbahnte, wenn er auf normale Geräusche mit kurzen Zuckungen des Kopfes reagierte, so als wenn das Geräusch zu Schmerzen führt. Schwer zu erklären, aber es viel mir das erste Mal auf, als ich meinen Kaffee umgerührt habe, es kann aber auch die Gabel auf dem Teller sein. Bei Dian kann es auch etwas anderes sein. Verstopfung kann auch Anfälle auslösen, da sollte man auch gut beobachten.

Ansonsten verbraucht so ein Anfall viel Energie, Pio hat nach einem Anfall schon mal 600g Nassfutter vertilgt und dann seeeehr lange geschlafen.

Hier in der TK hat Pio von Anfang an Phenoleptil bekomme und seine Anfälle waren auch nicht länger, da verstehe ich deinen Tierarzt nicht. Leider brauchte Pio Phenoleptil und Diazepam in der Kombi, leider muß man ausprobieren, was bei der eigenen Katze anschlägt. Es dauert ca 4 Wochen bis sich ein Phenobarbital-Spiegel einpendelt.

Mehr fällt mir spontan nicht ein, aber walks-with-cats wird sicher auch noch etwas dazubeitragen können.
 
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #3
Vielen Dank für deine Info's!

Ich habe mich gerade mal ein wenig im www schlau gelesen und ich (so als kompletter Laie) würde jetzt mal stark behaupten, dass es eine sekundäre Epilepsie ist und wir entweder wieder Kristalle in der Blase haben oder es am Darm liegt ... Denn genau diese beiden Faktoren sind bei ihm ja etwas kritisch durch die verknöcherten Wirbel und auf mehreren Seiten habe ich nun von diesen "Sekundärauslösern" gelesen.

Also werden wir morgen wieder mit ihm zum Tierarzt fahren und eine Untersuchung für die Blase machen lassen. Vermutlich wird mein armer Schatz wieder dort übernachten müssen, aber das ist immer noch besser, als wenn wir hier nur hilfslos zusehen können, wie er leidet.

Und ich werde das dann mit den Medikamenten noch mal genau ansprechen.

Gefressen hat er heute übrigens auch recht viel. ca. 1 Dose Lux und 85g Almo Nature. Nach dem zweiten Anfall noch einmal eine halbe Dose LUX. Außerdem für gibt es ja immer mind. 1 Leckerlistange mit der Tablette zusammen.
 
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #4
Epileptische Anfälle können viele Ursachen haben, aber da Verstopfung starke Schmerzen verursachen kann, könnte ich mir vorstellen, das Harnsteine es auch auslösen können. Vielleicht macht es Sinn - zumindest momentan - mit Sticks den ph-Wert engmaschig zu kontrollieren...
 
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #5
So ein Mist!
Heinzi hatte ja auch ganz merkwürdige Anfälle. Er hat eine Zeit lang auch Zylkene verschrieben bekommen und noch ein anderes Medikament, von welchem ich mir leider die Bezeichnung nicht notiert habe.
Jedenfalls habe ich bei Heinzi nichts weiter beobachten können, aber seine Symptome waren auch nicht so eindeutig. Nur die Pupillen waren nach einem Anfall starr und haben sich bei Licht nicht wie sonst üblich verengt.
Ich hoffe, ihr bekommt es in den Griff!
 
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #6
Mein Mann hat Dian letzte Nacht wieder in die TK gebracht ... Er hatte noch mal einen sehr heftigen Anfall und das können wir hier mit ihm nicht stemmen. Wir haben ja auch Angst, dass er sich selbst verletzt. Außerdem ist er sicherlich total erschöpft und hat Muskelkater ohne Ende.

Die TÄ hat ihm Valium gespritzt und heute Vormittag wird Blut und Urin entnommen und ggf. auch noch mal geröntgt. Am Nachmittag wissen wir dann vielleicht mehr.

Ich habe diese Guardacid-Tabletten auf jeden Fall schon mal bestellt und werde sie dann die Woche mitnehmen zur TK und frage, ob wir die geben können.
 
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #7
Ich kann nur sehr wenig beitragen. Wir hatten ja mal ne kleine Pflegemaus die Epilepsie hatte. Wir haben auch die Diazepam-Zäpfchen bekommen. Allerdings hab ich die nie gebraucht, da ich immer bei der Maus war, wenn sie einen Anfall hatte. Hatte nicht den Nerv sie dann alleine zu lassen und die Zäpfchen zu holen. Ich hab damals den Tipp bekommen sie in ein Handtuch zu wickeln und so schnell wie möglich ins Dunkle zu bringen, weil wohl Helligkeit auch nicht so gut ist, wenn sie einen Anfall haben.

Wir haben in der Zeit im Schlafzimmer immer die Läden zu gelassen und die Maus war auch meistens dort.
Angekündigt haben sich die Anfälle, aber es waren kleinste Veränderungen. Sie hat auf Geräusche eigenartig reagiert und meist kurz vorher eigenartig geblinzelt. Meist hat sie dann auch verlangsamt reagiert. Manchmal hat sie "gefiept" kurz vorher oder sie ist desorientiert rumgestolpert. Manchmal war sie "übellaunig" vorher, hat grundlos gefaucht oder so. Ihre Pupillen war meist auch sehr gross vorher, haben verzögert reagiert oder gar nicht (darum wohl auch Lichtempfindlich).

Bei der kleinen Maus war wohl ne Hirnhautentzündung der Auslöser und als wir die Entzündung endlich in den Griff bekommen haben, hat auch die Häufigkeit der Anfälle deutlich nachgelassen! An schlimmen Tagen hatte sie bis zu vier oder fünf Anfälle :sad: Sie war damals noch zu klein um ihre regelmässig Medikamente gegen die Epilepsie zu geben (wir konnten nicht so wenig dosieren :?).

Ich habe nachdem sie einen Platz gefunden hatte leider nur noch ein paar Monate mitbekommen wie sie sich entwickelt hat. Sie hat sich recht gut entwickelt, war aber immer viel zu klein (vor allem im Vergleich zu ihrem Bruder, der ja auch bei uns war und mit ihr umgezogen ist) Und bei ihr bestand immer noch die Möglichkeit, dass sich die Epilepsie auswächst. Sie hat aber soweit ich weiss, nicht regelmässig Medikamente bekommen.

Ist leider nicht so viel... aber vielleicht hilft es ein bisschen?
Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie hilflos wir uns gefühlt haben und wie leid mir die Maus mit den Anfällen getan hat. Das hat mir jedes mal fast das Herz zerrissen.
Ich drück Euch die Daumen, dass es bei Euch nur vorübergehend ist!
 
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #8
Ich sag mal einfach Gute Besserung und alles Liebe für den Süssen!
 
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #9
Dass es so plötzlich so viele Anfälle gibt ist schon sehr beängstigend! Ist mit dem Kopf alles ok? sprich doch mal an, ob es nicht auch ein Tumor im kopf sein kann. Erstmal würde ich aber auch den urin checken, wenn er damit früher schon probleme hatte.

Valium/diazepam braucht ein moment um zu wirken. Und die von dir beschriebenen krämpfe sind unter einer minute. Aber sprich mit deinem Tierarzt ruhig ab ob man sowas für den notfall zu hause hat. Wenn es noch schlimmer wir werden die einzelnen anfälle evt länger oder es kommen mehrere kurze hintereinander. Da ist es gut das im haus zu haben.

Zu Phenobarbital wurde ja schon etwas gesagt. Nur ergänzend: das geht auf die leber und kann rine zirrose verursachen wenn es lange gegeben wird (bei epileptikern ja meist länger als ein halbes Jahr). Also sollte man regelmäßig den Phenobarbital spiegel und leberwerte im blut bestimmen lassen.

Ansonsten fällt mir nur ein : die Böden um die Kratzbäume evt etwas abfedern mit decken oder zwischeneben bauen damit der sturz nicht so tief ist.

Alles gute und viele nerven! Es ist nie schön das geliebte Tier in diesem Zustand zu sehen...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #10
Oh, das ganze klingt ja gar nicht schön :( Wünsche gute Besserung!!!!

Ich hab mal vor Jahren ein kleines epileptisches Kind gesehen. Seine Mutter hat ihm irgendeine Rolle in den Mund gelegt, damit er sich angeblich nicht die Zunge abbeißt oder verletzt. Macht man das bei Katzen auch?

Ansonst kann ich leider gar nichts dazu beitragen, außer Pfoten drücken.
 
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #11
Zu Phenobarbital schon etwas gesagt. Nur ergänzend: das geht auf die leber und kann rine zirrose verursachen wenn es lange gegeben wird (bei epileptikern ja meist länger als ein halbes Jahr). Also sollte man regelmäßig den Phenobarbital spiegel und leberwerte im blut bestimmen lassen.

Also ich habe das vom Diazepam gelesen, deswegen gibt es das auch nur noch als Notfallmedikament und nicht dauerhaft lt Tierarzt und in der TK sagte er mir auch, das er in 20 Jahren keine Leberzirrose gesehen, die vom Medikament kam. Und wenn nichts anderes hilft, dann ist wohl besser das zu riskieren als eine Anfallhäufigkeit, die die Lebensqualität stark beeinträchtigt. Bei Pio half nur eine Kombi aus Phenoleptil und Diazepam oder er hat alle 2 Tage Anfälle! Und bei ihm wird auch regelmässig der Phenobarbitalspiegel kontrolliert.

Man muß für jedes Tier herausfinden, was anschlägt und dann abwägen.
 
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #12
Vielen Dank für eure gedrückten Daumen und lieben Wünsche! Ich denke, unser Dickerchen kann alle Daumen gebrauchen ...

Gestern sind mir schon auch Kleinigkeiten aufgefallen, die dann doch auf so einen Anfall hinweisen, aber meist kommen diese Anzeichen erst 1-2 Minuten vorher :-? Bei dem Anfall mittags, war er zum Beispiel etwas ruhelos, abends hat er einmal ganz starr geschaut und bei dem dritten hat er sich vorher erschrocken und die Pfoten krampfhaft gehalten ... Aber da war eine Reaktion von unserer Seite halt auch nicht wirklich möglich, ausser ihn bei Anfall 2+3 schnell auf den Boden zu legen und festzuhalten.

Gestern Abend habe ich auf einer Seite gelesen, dass man die Katzen während einem Amfall nicht anfassen sollte und besser eine Art "Gummizelle" in Form eines Kartons basteln soll und den dann über das Tier stülpen, aber gestern hatte Dian immer die Augen auf und die Krallen draussen. Außerdem hat der Kopf ja auch unkontrolliert gezuckt. Da muss man den Armen Kerl doch festhalten und aufpassen, dass er sich nicht verletzt?!

Vorhin hat Männe mit dem Doc gesprochen. Heute war mal wieder der unsympathische Junior am Tele. Dian bekommt heute den Tag über Infusionen gegen den Blaseninfekt. Es sind Entzündungswerte im Blut und die Blase "leuchtet" auf dem Röntgenbild. Der Doc vermutet, die Blasenentzündung könnte schon chronisch sein :sad: Bisher hat er aber zum Glück keinen weiteren Anfall mehr gehabt. Ich denke mal, das liegt am Valium und an der Infusion.

Wenn wir ihn morgen abholen können, werden wir mit der Cortison-Behandlung anfangen, damit die "kaputte Lunge" (Zitat vom Junior!) wieder etwas in den Griff bekommen und ggf. auch die Blasensteine.

Außerdem meinte er, Struvitsteine würden nie ganz weg gehen?! Aber dafür bin ich jetzt ja wieder im falschen Bereich ... Bin aber trotzdem für alle Anmerkungen von euch offen ;-)

3-4 Anfälle im Jahr wären wohl "ok", aber drei an einem Tag sei schon ein starkes Stück, sagt der Junior. Da könnte es durchaus mal passieren, dass ein "FIV-Kater" einfach "wegbleibt".

Dann kamen wieder so Aussagen wie: "Bei FIV-Katzen könne wir nur hoffen, dass wir ihm das restliche Leben noch schön machen" und "FIV-Katzen sind nunmal anfällig" oder "Wollen wir mal schauen, dass wir den Ausbruch von FIV noch etwas hinauszögern."

Also Männe und ich haben beschlossen, uns auf den PCR-Test zu verlassen, der NEGATIV ausgefallen ist. Nichts desto trotz ist uns natürlich bewusst, dass unser armer kleiner Kerl, aufgrund seiner anderen Erkrankungen einige Handicaps hat, aber das Geschwafel von dem Junior geht mir schon auf den Keks!
 
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #13
Also wenn mal an einem Tag mehrere Anfälle kommen, sah die TK das hier nur bedingt kritisch, hängt da von der Dauer der Anfälle ab, aber wenn jeden 2. Tag Anfälle / ein Anfall kommt, wäre es keine Lebensqualität mehr für's Tier.

Ihr hab' ja noch keine Medis für Dian, dadurch kann es natürlich auch zu mehreren Anfällen kommen. Nach Diazepam-Gabe (rektal während / direkt nach dem Anfall) sollte kein weiterer Anfall an dem Tag erfolgen.

Das mit der "Gummizelle" ist m.E. Blödsinn. Ich hatte in jedem Raum ein dickes Handtuch / Decke und das Notfall-Medi liegen. Decke über Pio und fixieren und wenn möglich Diazepam verabreicht.

Wegen der Blasenentzündung, lies mal, da geht es zwar um Erfahrungen bei Diabetes-Katzen, aber D-Mannose scheint gut zu wirken und vielleicht wäre das auch etwas für Dian.

Ach ja, ich habe auf Absprache mit der TK Pio bei Anzeichen für einen Anfall eine 1/4 - oder war es eine 1/8? - Tablette Diazepam gegeben und das hat als er bei mir war immer geholfen.

Wegen Struvit.... ich meine das haben einige mit BARF in den Griff bekommen, wobei das Guard-dingsbums von TAen empfohlen wird und wohl auch oft anschlägt. Da habe ich aber keine Erfahrungen mit.
 
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #14
Gestern Abend habe ich auf einer Seite gelesen, dass man die Katzen während einem Amfall nicht anfassen sollte und besser eine Art "Gummizelle" in Form eines Kartons basteln soll und den dann über das Tier stülpen

wie wär's denn mit einem Handtuch? Das hab ich bei Othello immer gemacht. Vor allem über die Augen, hab gelesen dass abgedunkelt gut ist. Festgehalten hab ich ihn nie während eines Anfalls, aber ich hab immer eine Hand sanft auf das Handtuch gelegt. Ich hatte das Gefühl, dann ging der Anfall schneller vorbei und ich hatte das Gefühl, nicht ganz so machtlos zu sein..

Ich hab übrigens nie gemerkt wann ein Anfall kommt... Die kamen immer nachts wenn er schlief...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #15
wir haben seit 1 woche den zweiten epeleptiker kater. Unser erster war an krebs gestorben. Unser jetziger Kater ist 4,5 Jahre alt. Vor einer Woche hatte er seinen ersten Anfall. Allerdings dachte ich es wäre ein Erstickungsanfall, da er schon immer schlecht Luft bekam. Am Tag zuvor, freitag waren wir deswegen beim tierarzt und er hatte 3 spritzen gegen schnupfen (antibioika etc ) erhalten. Am samstag dann dieser anfall und wir sind zum notarzt. Die konnte ausser spritzen geben und sauerstoffzufuhr nichts machen. Röntgenbilder, blut schien normal zu sein. Also nach einigen stunden ab in die klinik nach hofheim. dort wurde nach digitalem röntgen und weiteren blutabnahmen auf asthma getippt. er bekam die nacht über asthma medikamnete. hop oder top. wenns asthma ist überlebt er, wenn nicht sollten wir ihn erlösen. da es ihm am morgen besser ging war es wohl asthma. alles deutete auch daraufhin. kurz bevor wir ihn holen wollten, bekam er in der klinik wieder ein anfall. die konnten das als epelepsie einschätzen. wir holten ihn sonntags ab. in der nacht nochmal ein anfall. seitdem bekommt er 2x täglich viani forte gegen asthma und 2 x 1/2 tablette täglich pexion. unserem kater geht es super. kein anfall mehr und er kann wieder mit unseren katzen spielen ohne nach luft zu ringen. Bei ihm machte sich der anfall nicht bemerkbar. ausser dass er zu mir ins bett wollte. unser damaliger kater ging kurz vorher richtig ab. der miaute sehr laut, sprang einige sekunden danach durch die wohnung, wie von der tarantel gestochen und dann gings los. da wußten wir es immer einige sekunden vorher und konnten ihn in sicherheit vor treppen, glasscheiben bringen. auch er bekam medikamnete, die aber schlecht wirkten und er hatte immer mal wieder anfälle. damals gab es pexion noch nicht.
 
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #16
hallo ich hab gestern selber ein thema eröffnet , und habe dieses Leider nicht gesehn .

Ich kopier mal meinen text hier rein vielleicht könnt ihr mir ja helfen .

danke

lg

Hallo !

Und zwar geht es um unsere ShuShu , sie hatte gestern zum aller ersten mal einen Epileptischen anfall sie verlor urin dabei und blutete aus dem mund ( wahrscheinlich hat sie sich in die zunge gebissen). haben gleich den Tierarzt angerufen ( leider hatte der andere Tierarzt WEdienst, Unsere Tierarzt hat shushu schon vor ca 2 monaten behandelt wegen NICHT lulu können) (harnsteine ect.)!)

Geschichte mal vorab:
Sie hat da damals( 2 monate her) Medis bekommen und so ein Vitamin Cocktail, wir waren dabei Sie aufzupeppen da sie sehr dünn war , damit wir sie Kastrieren können , so nun ist sie richtig füllig geworden und dann das Gestern !

Aus nichts ist sie einfach runtergefallen und hatte eben den Anfall . ( hatte noch NIE einen ) !

sie war danach sehr benommen wusste recht garnicht wo sie ist ,aber dann nach der zeit wurde sie wieder normal ging sogar aufs klo und hat kot abgegeben .

der tierarzt meinte sie beobachten die tage und er möchte sie DI/MI sehen , da sich die katze mal von den shock erholen muss. !

SIe schläft auch nun seit gestern , war mal kurz zum trinken und essen raus ( aber so wie ich gelesen habe das die katzn dann großen hunger haben , seh ich bei shushu nicht :( . )


hbat ihr einen tipp für unswie wir shushu helfen können bzw was können wir den NUN tun für die mietz??

Ich danke EUCH für eure Zeit .
 
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #17
Hallo !

Ist es normal das die katze nach einen Epileptischen anfall BLUT in HARN und STUHL hat ???? wir gehn zwar eh morgen schon zum tierarzt aber trotzdem mach ich mir Sorgen ???

danke
 
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #18
Ich kenne mich zwar überhaupt nicht mit Epilepsie aus, aber in dem Fall würde ich bereits heute einen Tierarztbesuch unternehmen.
 
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #19
Ich habe nirgendwo gelesen, das Blut im Urin / Kot sein kann nach einem epileptischen Anfall! Ich würde noch heute zum Tierarzt bzw in die TK und das abklären lassen, denn da steckt wohl etwas anderes dahinter und mir würde es keine Ruhe lassen.
 
  • Fragen zu Epilepsie Beitrag #20
alles klar ! Danke euch !

ich hab mit meinen Tierarzt tele und der meinte nur wir solln morgen kommen in der früh.

und wir kennen uns auch nicht aus mit epilepsie WIR hatten das NIE , war für uns ein riesiger schock .

aber danke euch , dan werd ich mal nen Anderen Tierarzt anrufen und schaun was der sagt .
 
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