Hierzu muss ich noch mal ergänzen. Die 4% Fleischanteil beziehen sich auf die "titelgebende" Fleischsorte.
D.h. in einem "Kaninchenmenü" müssen mindestens 4% Kaninchen enthalten sein.
Tatsächlich ist natürlich mehr Fleisch enthalten. Was für Fleisch und welcher Qualität wird allerdings nicht mitgeteilt.
Normal findet sich in der Deklaration nur "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse".
Das kann alles und nichts sein.
Wenn du mal googeln möchtest, was tierische Nebenerzeugnisse sein können, wirst du einen Schreck bekommen. Darunter fallen nämlich nicht nur Leber, Herz, Lunge, Euter und andere Innereien, sondern auch Fell, Federn, Borsten, Krallen, Schnäbel, Sehnen usw.
Und kein großer Futtermittelhersteller wird dir verraten, was tatsächlich in seinen Futtermitteln ist.
Um das herauszufinden, braucht es zum Beispiel einen unabhängigen Journalisten. Deswegen empfehle ich dir die Lektüre von "Katzen würden Mäuse kaufen" von Ulrich Grimm.
Für viele von uns der Anstoß, sich über gesünderes Futter von Katzen Gedanken zu machen.
Zu empfehlen wäre da auch noch "Hunde würden länger leben, wenn..." von der Tierärztin Jutta Ziegler.
Da liest man dann, was modernes Futter für Auswirkungen auf die Gesundheit unserer Lieblinge haben kann.
So, und was genau essen Katzen in freier Natur, wenn sie sich eine Maus oder einen Vogel fangen? Genau! Auch Federn, Fell, Krallen, Schnäbel und Sehnen

Genauso wie Zucker, welches auch in der Beute ist.
Es gibt mittlerweile Discountermarken, welche KEIN ZUCKER und KEIN SOJA und KEIN GETREIDE verwenden und einen Fleischanteil von 60-70% haben. Was ist daran bitte schlecht?
Außerdem wenn man die Hersteller fragt, sind das tierische Produkte, die auch für den Menschen verzehrbar sind und dem deutschen Lebensmittelrecht unterliegen.
Ups, es gibt wohl Leute, die sind so in ihrem Glauben vertieft, dass sie sich angegriffen fühlen, wenn jemand den Glauben anzweifelt. Aber das kennt man ja schon von Religionen

Da müssen erst Kriege entstehen, weil Leute nicht damit klar kommen, dass es Leute gibt, die nicht dasselbe glauben.
Ich könnte mich auch hinsetzen & ein Buch über Katzennahrung schreiben. Und?? Bin ich dann glaubwürdig so als freier Journalist?

Es gibt auch genügend Tierärzte, die gegen das Barfen sind und dazu Bücher schreiben können.
Es gibt zu Barf noch keine Langzeitstudien. So weiß man jetzt noch gar nicht, ob es Langzeitschäden gibt! Was die frühzeitigen Nachteile sind sind unter anderem die Knochen, die Gefahr, dass die Katze sich Krankheiten wie Salmonellen einfängt, die Gefahr die Katze zu unterversorgen oder zu überversorgen.
"Das mit dem Biologisch artgerechter Rohfütterung kann ich so nicht stehen lassen
Der Begriff stammt aus den USA, wo die Abkürzung „BARF“ ürsprünglich für „
Born
Again
Raw
Feeders“ stand, was übersetzt soviel wie „neugeborene Rohfütterer“ bedeutet. Dann folgte ein Bedeutungswandel und die Abkürzung BARF stand für „
Bones
And
Raw
Foods“ (Knochen und rohes Futter). Im Deutschen wurde schließlich irgendwann von Anhängern dieser Fütterungsmethode die Bedeutung „
Biologisches
Artgerechtes
Rohes
Futter“ zu den Buchstaben gedichtet."
Hier mal ein Link:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-59673729.html
Und noch etwas zu Tierversuchen zwecks Tiernahrung:
"Ohne Tierversuche wüßten wir heute noch nichtmal, daß Katzen Taurin brauchen, daß das Calcium-Phosphor-Verhältnis entscheidend ist und was man einem nierenkranken Tier füttern muß, damit es länger beschwerdefrei lebt. Was glauben Sie eigentlich, wo diese Erkenntnisse herkommen, die Abermillionen von Tieren das Leben verlängern? Von den BARFern?"