Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion?

Diskutiere Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Tierhaltung ist für die meisten Menschen aber nun mal keine Wissenschaft. Viele kennen Tierhaltung eben von ihren Eltern oder Großeltern und die...
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #101
Naja, ich finde schon, dass man Menschen nicht "dumm" sterben lassen sollte und z.B. richtige Begriffe bezüglich Kastration/Sterilisation verwenden sollte und auch die korrekte Bezeichnung z.B. der Katzenfarben sind jetzt kein Zauberwerk. Genauso kann man Begriffe wie (Vereins-)Züchter und Vermehrer, Sozialisationsphase, Grundimmunisierung etc. (natürlich immer mit der Erklärung, was das ist) nutzen. Und je selbstverständlicher solche Begriffe KORREKT genutzt werden, um so schneller prägen sie sich ein und gehen in den 'normalen' Sprachgebrauch auch 'ahnungsloser' Adoptionswilliger ein, zumindest, wenn sie sich wenigstens ein bisschen im Vorfeld schlau gemacht haben.

Tierhaltung ist für die meisten Menschen aber nun mal keine Wissenschaft. Viele kennen Tierhaltung eben von ihren Eltern oder Großeltern und die allermeisten Menschen sind auch nicht kritisch eingestellt demgegenüber was sie irgendwann mal erlebt und/oder gelernt haben. Warum also sollten sie sich da im Vorfeld schlau machen? Aus welchem Anlass?

Wenn du dem Durchschnittsmenschen im Rahmen einer Tiervermittlung all die Begriffe um die Ohren haust, von denen er noch nie was gehört hat, wird er in erster Linie irgendwann einfach "zu machen" und im schlimmsten Falle evtl. denken, du hast sie nicht mehr alle. Zumal die Aufnahmekapazität eines Menschen vor allem, was die Informationsaufnahme über das reine Hören angeht, im Durchschnitt nun mal sehr arg begrenzt ist.

Die damit verbundenen weiteren Probleme wurden hier schon mehrfach angesprochen. Es wurden auch schon mehrfach all die Probleme der Umsetzbarkeit all der Vorschläge was Verbesserungen angeht, mehrfach von Leuten, die im Tierschutz aktiv sind, angesprochen, z.B. von Taskali, die zudem nicht mal in einem Tierheim arbeitet, sondern, die eine Pflegestelle zur Verfügung stellt, wobei letztere es wohl noch leichter haben dürften als die Tierheime.

Mir fehlen hier konkrete Vorschläge der Umsetzbarkeit der Ideen, die hier von einigen, wie z.B. saurier, vorgeschlagen werden. Warum es eben meist nicht umsetzbar ist, wurde hier eigentlich schon von mehreren Leuten ausführlich beschrieben.

Vielleicht würden ein paar mehr freiwillige, gut informierte Helfer z.B. den Tierheimen, die eh immer am Rande ihrer personellen und finanziellen Kapazitäten arbeiten, schon sehr helfen.
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #102
Ich glaube schon, dass man eine Vorbildfunktion haben kann, ohne ALLES selber leben zu können.


Dass z.B. ein Tierheim keine optimalen Haltungsbedingungen bieten kann, weil sie aufgrund der hohen Unterbringungszahl der Katzen absolut überbelegt und finanziell gebeutelt sind, bedeutet für mich nicht, dass sie nicht trotzdem eine Vorbildfunktion haben können, indem sie die Interessenten darüber aufklären, wie es RICHTIGER wäre und auch (im Rahmen) darauf achten, dass das umgesetzt wird (VK, NK) und AUSFÜHRLICH aufklären. Das sollte jedem einigermaßen intelligenten Interessenten auch einleuchten.

Ich denke auch, das ist "machbar", aber wie die aktiven Tierschützer schon erklärt haben, liegt darauf einfach nicht die Priorität, weil alles ehrenamtlich ist und die Not und Rettung der Tiere im Vordergrund steht. IN erster Linie hat der Tierschutz erstmal nur dafür Kapazitäten. saurier, das ist wirklich so. Ich war jetzt schon einer handvoll TSV Pflegestelle und DAS findest du überall. Manche Dinge variieren von Verein zu verein, jeder ist anders, aber das nicht. :-D
Man sollte den Tierschutz umbenennen in "Tier-Feuerwehr" oder "Tier-Rettungsdienst". Das würde eher wiederspiegeln, was da täglich abläuft.

Tierhaltung ist für die meisten Menschen aber nun mal keine Wissenschaft. Viele kennen Tierhaltung eben von ihren Eltern oder Großeltern und die allermeisten Menschen sind auch nicht kritisch eingestellt demgegenüber was sie irgendwann mal erlebt und/oder gelernt haben. Warum also sollten sie sich da im Vorfeld schlau machen? Aus welchem Anlass?

Wenn du dem Durchschnittsmenschen im Rahmen einer Tiervermittlung all die Begriffe um die Ohren haust, von denen er noch nie was gehört hat, wird er in erster Linie irgendwann einfach "zu machen" und im schlimmsten Falle evtl. denken, du hast sie nicht mehr alle. Zumal die Aufnahmekapazität eines Menschen vor allem, was die Informationsaufnahme über das reine Hören angeht, im Durchschnitt nun mal sehr arg begrenzt ist.

Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Die Leute denken nicht nach. Manchmal hab ich das Gefühl, bei so manchen Anfragen, derjenige hatte über Nacht einen Traum über eine Katze, wacht morgens auf und schreit in die Welt: Heute schaffe ich mir eine Katze an. Und dann rennt er los und studiert die Anzeigen und landet bei mir :roll::roll::roll:

Es gibt viele Interessenten denen das total egal ist, ob sie die Katze richtig halten oder nicht. Die denken nur bis zur nächsten Strassenecke und dann ist Schicht im Schacht. Und jetzt mal ganz ehrlich: "es sind doch nur Tiere! Warum machen Sie denn so einen Aufstand!"

Ja, warum machen wir denn eigentlich so einen Aufstand um die Tiere??!!!:mrgreen::mrgreen::mrgreen::mrgreen:

ABER: Das gilt für beide Blickrichtungen. Beim Tierheim wird's in den allermeisten Fällen so sein dass der spätere Halter sein Tier BESSER versorgen kann als es das Tierheim, das nur von Spenden lebt, leisten kann. Bei einer gut situierten Pflegestelle, die 5€/kg Futter sozusagen als Mindestanforderung setzt dürfte es in vielen Fällen so sein dass die späteren Halter das nicht erfüllen können bzw. wollen.
Welches Nassfutter am günstigsten und trotzdem noch gesund ist wird ja häufig genug nachgefragt, nicht nur in diesem Forum. Das sollte man nicht schönreden, das Budget liegt meist deutlich niedriger als bei 5€/kg.

Bei mir gibt es hochwertiges Nassfutter im Wert von ca. 2€/Kilo. Whiskas & Co. habe ich nur zur Nahrungsumstellungszwecken hier oder wenn es gespendet wird, mische ich es unter, aber ich würde es niemals absichtlich kaufen.

@Louisella

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wer ihnen das so eingetrichtert hat. Ich sehe das mit der Ernährung im Tierheim normalerweise auch nicht so eng. Die Tiere bekommen nun einmal das, was grade da ist. Egal ob Nassfutter oder Trockenfutter und egal welche Marke. Das Geld fehlt halt an allen Ecken und Enden und so eine vielleicht auch etwas mäkelige Katze ist da eben auch nicht das, was man gerne haben will. Doch diese und noch so einige andere Sachen fand ich schon grenzwertig und waren mit ein Grund, warum ich dort eben nicht mehr helfe

Ja, ja und ja. Nach der letzten Geschichte da auf diesem Gnadenhof, beschrieb ich im Eingangspost, ist die Mitarbeit und Hilfe meinerseits dort auch für mich gestorben. Ich kann über bestimmte Dinge nicht hinwegsehen, eben weil sie grenzwertig sind und so viele Dinge gemacht werden die unsinnig sind und eigentlich nur gemacht werden weil irgendein Heimleitung während seiner Ausbildung genau das gelernt hat.

A propos Sicherheit Taskali: in der besagten Einrichtung war ein Quarantänezimmer. Dort wurden vier Katzen aus einem animal hoarding Fall gehalten. Sie wurden zwar mal dem Tierarzt vorgestellt, entfloht, entwurmt und kastriert. Das war es aber schon. Nach einer Woche verstarb eine der Katze. Bis heute weiss keiner warum. Kurze Zeit darauf fing eine zweite an dasselbe Verhalten zu zeigen. Ich machte die Leitung darauf aufmerksam. Glaubst du es hat da jemanden interessiert, was mit der Katze ist? Mir wurde zur Antwort gegeben - jetzt haltet euch fest - "Wenn die Zeit einer Katze gekommen ist, dann ist sie eben gekommen. Tiere sterben nun mal." Und das im Jahre 2015! Ja na und dann ist sie halt gestorben, ihre Zeit war gekommen. Die Tiere waren zwischen 1 und 3 Jahre alt :shock: Macht doch nix. Ich hab dann mal auf ansteckende Viruserkrankungen hingewiesen, die ja schon gefährlich auch für gesunde Tiere sein können, bis hin zu Seuche. Die Antwort war: Ach quatsch! Da passiert nix!

Nun gut, Taskali, ich glaube wir beide sind absolut nicht einverstanden damit. Ich hatte mich aus Sicherheitsgründen dann immer am Auto umgezogen. Darüber waren sie schockiert und empört, wie ich denn auf die Idee käme, da solche Dinge zu vermuten. Da kann man doch nur mit dem Kopf schütteln oder? Lieber sind sie unvorsichtig und lassen auch noch unschuldige tiere einfach sterben....sowas ist für mcih grob fahrlässig und hat nichts mehr mit Tierschutz zu tun. Und wenn solchen leuten dann gegeüber Kritik äusserst, ja dann ist aber die Hölle los und warum? Schliesslich opfert sich dieser Mensch tagtäglich für die Versorgung udn Verpflegung der Tiere auf, man sollte ihn anbeten dafür und nicht noch kritisieren.

Das habe ich jetzt schon mehrmal erlebt in solchen Institutionen. Und sorry, aber dafür habe ich kein Verständnis mehr.
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #103
´

Ja, warum machen wir denn eigentlich so einen Aufstand um die Tiere??!!!:mrgreen::mrgreen::mrgreen::mrgreen:

Ich glaube, den allermeisten durchschnittlichen Katzeninteressenten ist noch nicht mal bewusst, dass es so was wie ein Katzenelend gibt. Oder falls sich jemand bewusst für eine Tierheimkatze interessiert u evtl. sogar schon eine ungefähre Vorstellung davon hat, wie sie charakterlich sein sollte, ist enttäuscht, wenn ihm dann z.B. eine andere Katze als die, für die er sich aufgrund des Tierheiminternetauftritts oder aufgrund des Rundgangs im Tierheim interessiert, abgeraten wird. Man kann dazu auch mal Bewertungen von Tierheimen ergoogeln. Ist teilweise recht erschreckend, was die Interessenten, die vor Ort waren, da so schreiben.


Bei mir gibt es hochwertiges Nassfutter im Wert von ca. 2€/Kilo. Whiskas & Co. habe ich nur zur Nahrungsumstellungszwecken hier oder wenn es gespendet wird, mische ich es unter, aber ich würde es niemals absichtlich kaufen.

Wie kommst du auf 2 €/Kilo? Klingt für mich arg preisgünstig - sogar gemessen an Supermarktfutter.
 
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  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #104
Ich glaube, den allermeisten durchschnittlichen Katzeninteressenten ist noch nicht mal bewusst, dass es so was wie ein Katzenelend gibt. Oder falls sich jemand bewusst für eine Tierheimkatze interessiert u evtl. sogar schon eine ungefähre Vorstellung davon hat, wie sie charakterlich sein sollte, ist enttäuscht, wenn ihm dann z.B. eine andere Katze als die, für die er sich aufgrund des Tierheiminternetauftritts oder aufgrund des Rundgangs im Tierheim interessiert, abgeraten wird. Man kann dazu auch mal Bewertungen von Tierheimen ergoogeln. Ist teilweise recht erschreckend, was die Interessenten, die vor Ort waren, da so schreiben.




Wie kommst du auf 2 €/Kilo? Klingt für mich arg preisgünstig - sogar gemessen an Supermarktfutter.

Ich kaufe grosse Menge ein alle 6 Monate und habe dadurch einige Rabatte, so dass eine 800g für mich letztendlich nur noch 1,80-1,90€ kostet. ;-) Ich füttere Mac's :cool:
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #105
Ich kaufe grosse Menge ein alle 6 Monate und habe dadurch einige Rabatte, so dass eine 800g für mich letztendlich nur noch 1,80-1,90€ kostet. ;-) Ich füttere Mac's :cool:

Ah, ok, das mit den Rabatten habe ich mir schon gedacht. ;-)
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #106
Naja, ich finde schon, dass man Menschen nicht "dumm" sterben lassen sollte und z.B. richtige Begriffe bezüglich Kastration/Sterilisation verwenden sollte und auch die korrekte Bezeichnung z.B. der Katzenfarben sind jetzt kein Zauberwerk.
Sorry - aber "Kastration" und "Sterilisation" zu verwechseln bzw. gleichzustellen ist für Katzen-Newbies fast schon normal - man kennt's ja nur aus der Menschenwelt und da bedeutet "Sterilisation" bei weiblichen Wesen nun mal was gänzlich anderes und es gibt sowas wie "Kastration" garnicht. Den Unterschied lernt man aber ja wohl spätestens beim Tierarzt-Besuch dann kennen.
Was die Farben angeht bin ich auch "dumm" und werd's wohl auch bleiben. Zum Glück haben wir jetzt nur noch schwarze Katzen, das ist ja keine Farbe :)

... an Begriffe wie (Vereins-)Züchter und Vermehrer, Sozialisationsphase, Grundimmunisierung etc. (natürlich immer mit der Erklärung, was das ist) nutzen.
Schönes Beispiel, das mit der Grundimmunisierung. Blöd nur dass doch gerade aktuell hier in diesem Forum wieder mal diskutiert wird wann die tatsächlich vorhanden ist...
Eine Erklärung? Ja klar - es gibt unzählige Meinungen, quer durchs Netz. Ich hab grad gelernt dass es wohl selbstverständlich ist dass man gegen Leukose impft, gleichzeitig aber auch dass man sozusagen am besten garnicht impft...
Ich steh aber in der Verantwortung für unsere Katzen und muss eine Entscheidung treffen.
Wenn's hart auf hart geht spreche ich mit unserer Pflegestelle und mit unserer Tierärztin.

Aber abgesehen davon:
Was Du anführst sind ja eigentlich alles Anschaffungs-Fragen.
Die meisten landen in Foren wenn's dann eben NICHT klappt wie sie sich's vorgestellt haben...

Tierhaltung ist für die meisten Menschen aber nun mal keine Wissenschaft.
[...]
Wenn du dem Durchschnittsmenschen im Rahmen einer Tiervermittlung all die Begriffe um die Ohren haust, von denen er noch nie was gehört hat, wird er in erster Linie irgendwann einfach "zu machen" ...
Das befürchte ich auch.
Niemand lässt sich gerne bevormunden.
Und alles was sich irgendwie nach Verkaufsgespräch anhört wird doch eh doppelt gefiltert.

Vielleicht würden ein paar mehr freiwillige, gut informierte Helfer z.B. den Tierheimen, die eh immer am Rande ihrer personellen und finanziellen Kapazitäten arbeiten, schon sehr helfen.
Wär nur wieder die Frage was die denn den potentiellen Haltern erzählen sollen - das was der Tierschutzbund empfiehlt?

Bei mir gibt es hochwertiges Nassfutter im Wert von ca. 2€/Kilo. Whiskas & Co. habe ich nur zur Nahrungsumstellungszwecken hier oder wenn es gespendet wird, mische ich es unter, aber ich würde es niemals absichtlich kaufen.
Ich kann Dir nicht folgen - warum fütterst Du denn nicht CFF, GranataPet & Co. wie Du selbst empfiehlst?
Irgendwie widersprichst Du Dir doch da massiv?
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #107
Es gibt Möglichkeiten günstig an gutes Futter zu kommen und diese Möglichkeiten zeige ich meinen Adoptanten auf, egal ob sie wollen oder nicht. Die Info gibts gratis dazu :mrgreen:

Ich kann Dir nicht folgen - warum fütterst Du denn nicht CFF, GranataPet & Co. wie Du selbst empfiehlst?
Irgendwie widersprichst Du Dir doch da massiv?

Häh? Ich kann dir nicht folgen....:roll::roll::roll::sad:

Hier werden alle katzen mit hochwertigem Futter gefüttert, es sei denn die Pflegis machen grad eine Nahrungsumstellung oder ich hab Spenden da. Empfehlen tue ich aber nur Sorten, die mindestens 70% Fleischanteil haben und dazu gehören Whiskas und Co. für mich nicht, auch wenn du an was anderes glaubst. :mrgreen:
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #108
Zum Thema Gesundheitsfürsorge:

Die junge Tierheim-Katze, für die ich mich Ende letzten Jahres interessiert hatte, hatte ja leider Calici. Und auch wenn ich weiss, dass die Impfung dagegen nicht sicher schützt, finde ich es unmöglich, dass sie komplett ungeimpft zu den anderen Katzen gesetzt worden war. Die Schilderung hörte sich schon so an, als hätte sie sich dort erst angesteckt...
Und auf meine (eigentlich überflüssige) Nachfrage: "Also Katzenschnupfen?" wurde das entschieden verneint. Calici sei ganz was anderes...

Diese Katze war übrigens auch ungetestet auf andere Infektionskrankheiten (FIV, FeLV) und unkastriert (6-9 Monate alt!) und wäre so rausgegeben worden.

Es tut mir leid, aber bei solcher ********rei ziehe ich mich als Interessent von einer Tierschutz-Katze genauso zurück wie es bei einem unseriösen Züchter machen würde. Ich will sowas nicht unterstützen!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #109
Ich kaufe grosse Menge ein alle 6 Monate und habe dadurch einige Rabatte, so dass eine 800g für mich letztendlich nur noch 1,80-1,90€ kostet. ;-) Ich füttere Mac's :cool:
Also doch nicht CFF und Granatapet für sagenhafte unter 5€/kg?
Siehste, das ist auch so was von wegen "Vorbild". Bei mir wärste damit unten durch in Sachen Glaubwürdigkeit wenn ich einer deiner "Adoptanten" wäre. Meine Großeltern hätten sich drüber lustig gemacht von wegen "Wasser predigen, Wein trinken", meine Eltern nennen so ein Verhalten bigott (ist ja 'ne Glaubensfrage) und ich nenn's einfach UNEHRLICH.

Dürfte man Dir denn mit ein paar Dosen Smilla als Spende für die Pflegis ankommen oder nicht?

Ich kaufe grosse Menge ein alle 6 Monate und habe dadurch einige Rabatte, so dass eine 800g für mich letztendlich nur noch 1,80-1,90€ kostet. ;-) Ich füttere Mac's :cool:
Also doch nicht CFF und Granatapet für sagenhafte unter 5€/kg?
Siehste, das ist auch so was von wegen "Vorbild". Bei mir wärste damit unten durch in Sachen Glaubwürdigkeit wenn ich einer Deiner "Adoptanten" wäre. Meine Großeltern hätten sich drüber lustig gemacht von wegen "Wasser predigen, Wein trinken", meine Eltern nennen so ein Verhalten bigott (ist ja 'ne Glaubensfrage) und ich nenn's einfach UNEHRLICH.

Dürfte man Dir denn mit ein paar Dosen Smilla als Spende für die Pflegis ankommen oder nicht?

Hier werden alle katzen mit hochwertigem Futter gefüttert, es sei denn die Pflegis machen grad eine Nahrungsumstellung oder ich hab Spenden da. Empfehlen tue ich aber nur Sorten, die mindestens 70% Fleischanteil haben und dazu gehören Whiskas und Co. für mich nicht, auch wenn du an was anderes glaubst. :mrgreen:
Sorry - aber was fütterst Du denn für 2€kg?
CFF und GranataPet kriegst Du dafür NICHT - auch nicht mit ZIG Rabatten.
Das hattest Du aber selbst hier in diesem Thread empfohlen.
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #110
Linette, das findest du in ganz vielen Tierschutzinstitutionen. Das ist keine Ausnahme gewesen. In der besagten Institution wo ich war, wird auf gar nichts getestet. Es wird kastriert, entfloht, entwurmt. Ob sie kennzeichnen weiss ich nicht. Und nur wenn das Tier halb im Sterben liegt wird ein Tierarzt eingeschaltet. Alles andere läuft unter Fernerliefen. Oder wird mit der Aussage "Kein Geld" abgetan.

Ich habe sogar erlebt, wie das hinter den Kulissen abläuft. Adoptanten werden bewusst bestimmte Informationen über die Krankengeschichte der Katze nicht gegeben, weil sie eben schon oft Leute hatten, die dann wieder abgesprungen sind. Die Erfahrung hat gezeigt, dass wenn die Leute das Tier erstmal aufnehmen bis zum Zeitpunkt, dass sie herausfinden, dass es nicht so ganz in Ordnung ist, haben sie sich meist schon so sehr gewöhnt, dass es nicht mehr zurückgeben. Problem wieder gelöst ;-) Begründung: es gibt einfach zu viele Tiere, die kein Zuhause haben! Also vermittelt man so, dass möglichst viel schnell weggeht.

Ist dann halt nur blöd, wenn jemand vor ihnen steht der mehr oder genauso Ahnung von allem hat wie sie, der ist halt nicht so leicht zu veräppeln. Deswegen kriegen meine Adoptanten auch immer ein medizinischen Verlauf mit, wo drauf steht, wann genau was an der Katze gemacht wurde, welche Mittel verarbreicht wurden in welcher Dosierung etc. Kein Tierschutzverein mit dem ich gearbeitet hat, hätte das jemals in Erwägung gezogen. Das wird den Leuten komplett verschwiegen. Ich finde das nicht richtig, schliesslich muss der Adoptant dcoh die nächsten 20 Jahre mit dem Tier zurecht kommen, da hat er auch ein Anrecht drauf zu wissen, was mti dem Tier los ist. Ich mag diese Vertuschungen und Scheinheiligkeit nicht. Habe sie aber schon oft erlebt.

Also doch nicht CFF und Granatapet für sagenhafte unter 5€/kg?
Siehste, das ist auch so was von wegen "Vorbild". Bei mir wärste damit unten durch in Sachen Glaubwürdigkeit wenn ich einer Deiner "Adoptanten" wäre. Meine Großeltern hätten sich drüber lustig gemacht von wegen "Wasser predigen, Wein trinken", meine Eltern nennen so ein Verhalten bigott (ist ja 'ne Glaubensfrage) und ich nenn's einfach UNEHRLICH.

Dürfte man Dir denn mit ein paar Dosen Smilla als Spende für die Pflegis ankommen oder nicht?


Sorry - aber was fütterst Du denn für 2€kg?
CFF und GranataPet kriegst Du dafür NICHT - auch nicht mit ZIG Rabatten.
Das hattest Du aber selbst hier in diesem Thread empfohlen.

Was ist denn daran unehrlich wenn ich 70%-Futter füttere und genau dieses meinen Adoptanten empfehle. ich habe hier nie im Thread geschrieben, dass man Schrottfutter kategorisch ablehnen sollte, sondern ich habe auf einer der ersten Seiten geschrieben, dass ich es verstehen kann, wenn man es füttert weil man es gespendet bekommt, aber nicht wenn man es gezielt einkauft, weil man der überzeugung ist, es ist hochwertiges Futter. Du bringst da glaube ich grad ein bisschen was durcheinander.:roll:

Wenn du meine Beiträge aufmerksam gelesen hättest, dann wäre dir aufgefallen, dass ich 800g-Dosen Mac's für 1,80-1,90€ mit den entsprechenden Rabatten einkaufe.:roll:
Und trotzdem ist das Futter knapp bei mir, auch wenn ich nicht viel zahle im Vergleich zu jemanden der CCF oder Granata Pet füttert. Für mich ist das Mac's gleichwertig und eben günstiger. Und ja, ich habe schon etliche Dosen Smilla geschenkt bekommen und nehme sie auch gerne zukünftig an. Das wird alles drunter gemischt und ist somit kein Problem. Empfehlen tue ich diese Sorte den Adoptanten aber nicht.

ich hoffe, das war jetzt verständlich für dich.:roll:
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #111
Wenn du meine Beiträge aufmerksam gelesen hättest, dann wäre dir aufgefallen, dass ich 800g-Dosen Mac's für 1,80-1,90€ mit den entsprechenden Rabatten einkaufe.:roll:
Du kannst rollen so viel Du willst, es ändert nichts dran dass Du unter anderem CFF und GranataPet empfohlen hast - als Mittelklassefutter und Selbstverständlichkeit (bei einem für Normalabnehmer realistischen Preis von deutlich über 5€/kg - auch wenn Du's vielleicht irgendwie billiger kriegst).

Und ja, ich habe schon etliche Dosen Smilla geschenkt bekommen und nehme sie auch gerne zukünftig an. Das wird alles drunter gemischt und ist somit kein Problem. Empfehlen tue ich diese Sorte den Adoptanten aber nicht.
Ah so. Das Billigzeugs wird heimlich druntergemischt aber nach außen stellt man sich anders dar.
Ich find das auch "bigott" (ich find keinen passenderen Begriff, sorry - aber wenn wir uns schon mit dem Begriff "Vorbild" nicht einig werden können passt das sicher gut).

ich hoffe, das war jetzt verständlich für dich.:roll:
Nö, ich versteh das nicht.
Die Katzen in meinem Verantwortungsbereich kriegen kein Billigfutter untergemischt.
Und Du vertrittst hier die Meinung dass CFF und Granatapet nur Mittelklassefutter wären und dass das wohl das Mindeste sei...
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #112
So, ich habe nun das erste Mal seitdem ich Mitglied dieses Forums bin den Ignorier-Knopf gedrückt. Ich hätte nicht gedacht, dass das notwendig sei, aber wenn ich das Gefühl bekomme, jemand diskutiert nur mit mir um mich zu provozieren und mir die Worte im Mund herum zu drehen, dann schalte ich ab. Darauf habe ich keine Lust.

Ihr könnt hier gerne über alles mögliche sprechen, vor mir aus auch OT, aber auf Stunk und Stress habe ich keine Lust und schon gar nicht auf Leute, die auf Krawall gebürstet sind.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #113
ich teile nicht immer alles was in Tierheim so geäußert wird und auch nicht wie die Abgabebedingungen mitunter laufen. Trotzdem spreche ich keinem dort praktische Tierschutzarbeit ab, die von vielen Mitarbeitern auch noch ehrenamtlich geleistet wird. Noch spreche ich anderen Tierschützern, deren Arbeitsweise nicht meiner entspricht ihre Vorbildfunktion.

Allein, dass sie das machen ist schon vorbildlich, trotzdem am Ball bleiben, selbst wenn die Umstände mitunter recht grausam sind.

Tierschutz der aktiv gestaltet wird, ist nicht ohne Fehler. Ich bezweifle stark, ob mit Aufklärung über hochwertiges Fressen, genauer Farbbezeichnung usw. die Überzeugungsarbeit leiste, dass es hier bei uns weniger Katzenelend gibt.

lg
Verena
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #114
i
Allein, dass sie das machen ist schon vorbildlich, trotzdem am Ball bleiben, selbst wenn die Umstände mitunter recht grausam sind.

Da muss ich sagen, hab ich meine Schwierigkeiten, gebe ich ganz ehrlich zu. Aber da ist sicherlich ein Körnchen Wahrheit dran. Der Punkt ist einfach, ich hab noch nie richtig in an der Front gearbeitet und kann eigentlcih nicht beurteilen, welcher Belastung diese Tierschützer ausgesetzt sind, also auch psychisch, denn dieses ganze Tierelend mit anzusehen ist ja sicherlich nicht leicht, wenn man sehr tierlieb ist. Es fiel mir schon schwer in dem Gnadenhof. Aber für viele Katzen, die unvermittelbar sind, ist das nunmal die beste Endstation. Ich verstehe das schon, ich habe nur das Bedürfnis mehr für diese Tiere tun zu wollen....:-|
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #115
...bwenn ich das Gefühl bekomme, jemand diskutiert nur mit mir um [...] mir die Worte im Mund herum zu drehen, dann schalte ich ab. Darauf habe ich keine Lust.
Siehste. Und jetzt lies mal nach was Du hier in diesem Thread zum Thema schon geschrieben hast. Du widersprichst Dir da doch massiv teilweise...

Und ich hab schon von meinen Großeltern gelernt dass ich Leuten, die "Wasser predigen und Wein trinken" aus dem Weg gehen soll bzw. nicht auf sie hören soll. Was meine Eltern so alles für "bigott" halten steht auf einem leicht anders gelagerten Blatte, es geht dabei aber um dasselbe.

Und ich fühl mich beleidigt wenn hier jemand eine Frage stellt und auf ernsthafte Antwort hofft, aber die Realität (dass z.B. einfach kein Geld zur Verfügung steht) einfach ausblendet.

Wie willst Du denn Vorbild sein wenn Du Dir selbst nicht treu bist?
Du schreibst hier einerseits was von 5€/kg die Du für Deine Katzen ausgibst, andererseits gibt's dann aber doch nur Futter für 2€/kg?

Ich fühl mich veräppelt.

Vielleicht klärst Du die (hoffentlich) vorliegenden Missverständnisse noch auf?

... dieses ganze Tierelend mit anzusehen ist ja sicherlich nicht leicht, wenn man sehr tierlieb ist.
Für mich ist das Hauptproblem dabei dass ich das sehen muss, aber nicht helfen kann. Mit Tierliebe hat das nur am Rande zu tun.
Das was einen in die Verzweiflung treibt ist ja eben dass die Kohle im Tierschutz so knapp ist. Es reicht halt nicht für 5-Euro-Futter, nirgends in Deutschland.
Vielleicht kann das 'ne gut situierte Pflegestelle leisten, aber ganz sicher kein auf Spenden angewiesener Tierschutz.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #116
Nun gut, Taskali, ich glaube wir beide sind absolut nicht einverstanden damit. Ich hatte mich aus Sicherheitsgründen dann immer am Auto umgezogen. Darüber waren sie schockiert und empört, wie ich denn auf die Idee käme, da solche Dinge zu vermuten. Da kann man doch nur mit dem Kopf schütteln oder? Lieber sind sie unvorsichtig und lassen auch noch unschuldige tiere einfach sterben....sowas ist für mcih grob fahrlässig und hat nichts mehr mit Tierschutz zu tun. Und wenn solchen leuten dann gegeüber Kritik äusserst, ja dann ist aber die Hölle los und warum? Schliesslich opfert sich dieser Mensch tagtäglich für die Versorgung udn Verpflegung der Tiere auf, man sollte ihn anbeten dafür und nicht noch kritisieren.

Das habe ich jetzt schon mehrmal erlebt in solchen Institutionen. Und sorry, aber dafür habe ich kein Verständnis mehr.

Ja, das kenne ich leider auch.

Und aus dem Grund sehe ich deinen Satz Verena etwas schwierig

Allein, dass sie das machen ist schon vorbildlich, trotzdem am Ball bleiben, selbst wenn die Umstände mitunter recht grausam sind.

Denn rechtfertigt das "Tierschützer sein" das alles? Wenn Adoptanten fahrlässig oder gar bewußt kranke Katzen bekommen, um sie "loszuwerden", wenn Tieren dringend notwendige Tierärztliche Hilfe verweigert wird, bis sie sterben, dann frage ich mich ganz ehrlich: warum machen die Leute Tierschutz? Im Grunde holt man dann nur den Überlebenskampf von draußen nach drinnen... nur die starken Tiere kommen durch, alles was schwächer ist stirbt halt - ob nun draußen oder drinnen - wofür dann der Aufwand?

Gut gemeint ist nicht immer auch gut gemacht - das gilt für beide Richtungen - nach oben wie nach unten...
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #117
So, ich habe nun das erste Mal seitdem ich Mitglied dieses Forums bin den Ignorier-Knopf gedrückt. Ich hätte nicht gedacht, dass das notwendig sei, aber wenn ich das Gefühl bekomme, jemand diskutiert nur mit mir um mich zu provozieren und mir die Worte im Mund herum zu drehen, dann schalte ich ab. Darauf habe ich keine Lust.

Ihr könnt hier gerne über alles mögliche sprechen, vor mir aus auch OT, aber auf Stunk und Stress habe ich keine Lust und schon gar nicht auf Leute, die auf Krawall gebürstet sind.


Du bist nicht die Erste, der das jetzt passiert ist ;-):mrgreen: Ignorier-Knopf ist da wohl wirklich die beste Lösung. Mache ich jetzt bei der betreffenden Person ebenfalls :roll:

Erledigt:mrgreen: ( war für mich auch das erste Mal )
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #118
Ja, das kenne ich leider auch.

Und aus dem Grund sehe ich deinen Satz Verena etwas schwierig



Denn rechtfertigt das "Tierschützer sein" das alles? Wenn Adoptanten fahrlässig oder gar bewußt kranke Katzen bekommen, um sie "loszuwerden", wenn Tieren dringend notwendige Tierärztliche Hilfe verweigert wird, bis sie sterben, dann frage ich mich ganz ehrlich: warum machen die Leute Tierschutz? Im Grunde holt man dann nur den Überlebenskampf von draußen nach drinnen... nur die starken Tiere kommen durch, alles was schwächer ist stirbt halt - ob nun draußen oder drinnen - wofür dann der Aufwand?

Gut gemeint ist nicht immer auch gut gemacht - das gilt für beide Richtungen - nach oben wie nach unten...

Genauso empfinde ich das auch. Auch die Argumentation der Leute, dass sie es ja nicht in böser Absicht machen, sondern aus vollem Herzblut usw. finde ich nicht schlüssig. Für mich muss das auch irgendwo Sinn machen, was man da Tierschutzarbeit nennt. Das hat nichts damit zu tun, dass ich die Mühe und Arbeit der Ehrenamtlichen nicht anerkenne, nur weil ich bestimmte Dinge kritisiere, aber man darf eben nicht kritisieren und das stösst mir auf. Und wenn innerhalb von 2-3 Tagen zwei erwachsene Tiere in einem Quarantänezimmer plötzlich versterben, ja dann stelle ich unangenehme Fragen und dazu habe ich auch das Recht, denn ich betreue die Tiere ja für eine kurze Zeit.

Du bist nicht die Erste, der das jetzt passiert ist ;-):mrgreen: Ignorier-Knopf ist da wohl wirklich die beste Lösung. Mache ich jetzt bei der betreffenden Person ebenfalls :roll:

Erledigt:mrgreen: ( war für mich auch das erste Mal )

Aha :mrgreen: dann willkommen im Club. Können ja eine Gemeinschaft drüber gründen :mrgreen::mrgreen::mrgreen::cool:

ich finde diesen Austausch hier sehr interessant und auch sehr bereichernd, gerade wenn aktive Tierschützer wie Taskali und Mascha sich mit ihren Erfahrungen einbringen, aber auch alle anderen Blickwinkel und Perspektiven finde ich interessant ;-)
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #119
Da muss ich sagen, hab ich meine Schwierigkeiten, gebe ich ganz ehrlich zu. Aber da ist sicherlich ein Körnchen Wahrheit dran. Der Punkt ist einfach, ich hab noch nie richtig in an der Front gearbeitet und kann eigentlcih nicht beurteilen, welcher Belastung diese Tierschützer ausgesetzt sind, also auch psychisch, denn dieses ganze Tierelend mit anzusehen ist ja sicherlich nicht leicht, wenn man sehr tierlieb ist. Es fiel mir schon schwer in dem Gnadenhof. Aber für viele Katzen, die unvermittelbar sind, ist das nunmal die beste Endstation. Ich verstehe das schon, ich habe nur das Bedürfnis mehr für diese Tiere tun zu wollen....:-|

Ich erzähle jetzt mal was. Auf unserem Firmengelände befindet sich ein "Futterhäuschen" für 2 dort ansässige Streuner.

Die Tierschützerin, die JEDEN Tag dort vorbeikommt, ist über 70 Jahre alt. Sie päppelt auch immer wieder kranke Katzen auf, lässt Katzen auf ihre eigenen Kosten kastrieren usw.
Sie selber hat kaum Geld, gönnt sich selber nichts und wir sammeln daher auch öfter für sie. Aber sie ist mit Herzblut dabei und kümmert sich vorbildlich.

Dass sie nun kein superteures Futter in dem Futterhäuschen ablegt, ist wohl nachvollziehbar.
Ihr Geld geht größtenteils für Kastrationen und Behandlung von kranken Wildlingen drauf.

Aber ist es nun schlimm, dass sie dann vielleicht "Billigfutter" (dafür aber jeden Tag!) anbietet?
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #120
Ich klinke mich aus dieser elfenbeinturmdominierten Diskussion mal eben aus....
 
Thema:

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Ein Einblick in die 'Madlen-Klinik' - wenn das Gästezimmer hauptsächlich den vierbeinigen Gästen aus dem Tierschutz dient: Hallo ihr lieben, ich engagiere mich für die Strassentiere in Istanbul, und würde sehr gerne davon berichten. Manche kennen mich schon durch...
überzogene ,kaum bis sehr schwere umsetzbare Auflagen und Kriterien???: Hallo guten Sonntag Euch allen. Ich bin seit gut 1-Jahr als Ehrenamtlicher Helfer im regionalen Tierheim und würde im Rahmen dieses Beitrags...
Falsch gehandelt? Unendliche Schuldgefühle......: Hallo ihr Lieben, Ich bin neu hier. Leider erst jetzt, da alles schon zu spät ist!:cry: Letzten Samstag ist unser Kater, unser größter Schatz...
Tauber Kater zu vier hörenden Katzen: Hallo! Ich habe einem Tierheim sozusagen aus der Patsche helfen wollen, das zum Jahresende schließen und bis dahin ca. 250 Katzen vermitteln muss...
Kater pinkelt ins Bett: Hallo miteinander, ich habe mich für mein Thema hier angemeldet, da ich mittlerweile alle bereits vorhandenen Themen dazu durchforstet habe, aber...
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