ich finde genau da fängt tierliebe wirklich an, seinen eigenen schmerz hinter den des tieres zu stellen, was für mich selbstverständlich ist und immer sein wird.
Genau das musste ich auch vor vier Wochen tun. Wir kämpften seit Mitte November um Sheila, aber die Krankheit war leider zu selten, zu unerforscht und unheilbar. Ich habe mich dann entschieden nicht weiter herum zu experimentieren und habe sie in meinem Armen, Zuhause, ganz friedlich gehen lassen. Ach ich könnte schon wieder heulen jetzt.
Also ich verstehe dich voll und ganz, kann deinen Schmerz nachempfinden.
Meine Tamina ist 6 Jahre alt und wir haben ihr schon zwei Tage später eine neue Kumpeline dazu geholt. Das mag erstmal sehr schnell klingen, aber für uns stand von Anfang an fest, dass sie nicht alleine bleiben kann. Und wir schätzten sie so ein, dass sie eine neue Katze immer weniger akzeptieren wird, je länger sie alleine bei uns bleibt. Da die Umstände alle passten, kam die neue Kumpeline eben schon so schnell dazu.
Ich finde auch absolut, dass du Gizmo einen Partner zur Seite stellen solltest, du merkst ja, dass du einen Katerkumpanen nicht ersetzen kannst und das wird ihm auf Dauer sichtlich fehlen!
Tamina war auch üüübelst anhänglich, nervig sogar schon, in der Zeit wo sie alleine hier war bzw. die neue noch unter der Couch lebte. Mittlerweile hat sich das auch wieder gelegt.
Zum Thema von draußen und dann Wohnungskatze:
Jerry hast du doch auch von der Straße aufgelesen oder? ;-) Warum sollte das bei anderen nicht klappen? Dein Jerry ist doch das Beste Beispiel. :-D
Meine Layla wurde mit ca. 3 Monaten als Fundkatze ins Tierheim aufgenommen. Auch sie lebt jetzt hier in reiner Wohnungshaltung, allerdings mit eingenetztem Balkon. Bisher scheint ihr das zu genügen.
Zum Thema Berlin und zu weit weg:
Gerade Taskali vermittelt deutschlandweit, da ist keine Strecke zu weit, wenn das richtige Zuhause für die Fellnase in Aussicht ist. Wenn du also meinst, dass einer der genannten Kater passen könnte, melde dich einfach mal bei den Leuten und stelle Kontakt her. Nichts ist hier unmöglich
