Das sei Dir unbenommen.

Unbenommen muss aber auch sein, dass User sich über diese Kritik ärgern oder nicht aufgeklärt werden möchten.

Das geht mir auch manchmal so, wenn ich aufklären möchte. [...]
Natürlich, aber ich muss mir wegen dieser Verärgerung ja nicht den Mund verbieten lassen und die eigentliche Empfängerin hat das ja gar nicht so aufgefasst

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[...]

Ernsthaft?
Du siehst keinen Unterschied zwischen: "Wirkungslosen Zuckerperlen" und unter Umständen todbringender Chemie? [...]
Genauer lesen

- ich sehe keine Unterschied im Gebaren, wenn sie lediglich aus der Motivation, den Kunden abzuzocken, verordnet werden. Ich finde auch Ärzte, die wirkungslose und/oder überflüssige Medis verschreiben, absolut unqualifiziert. Sicher, Fehler machen wir alle mal, aber es gibt da ja durchaus Menschen, die das mit System betreiben.
[...] Falsch eingesetzt, töten sie. [...]
Das ist bei einer Behandlung ohne Wirkstoffe mitunter nicht anders - wenn das Tier eine anständige Medikation brauchte und selbige verweigert wird, weil man ja "sanft" herangehen will, kann das dem Tier viel Leid, Schmerz und im schlechtesten Fall ebenso den Tod bringen.
[...] Das klingt tatsächlich herablassend und das würde ich so auch nicht sagen und das meine ich auch nicht so. [...]
So ist es aber bei mir angekommen - und nicht nur bei mir

- und mal ehrlich, wenn man großmütig "ach, lass sie doch nehmen, schadet doch nichts" sagt, klingt das auch beim zweiten und dritten Lesen großmütterlich, gönnerhaft und damit ebenso überheblich (oder eben auch nicht) wie das, was ich geschrieben habe.
[...] Ich sage, wem es hilft, ganz egal aus welchem Grund, der soll es doch bitte kaufen. [...]
Sagst du auch: Wer seine Mixkatze vom Vermehrer unbedingt "Rassekatze" nennen will, egal, aus welchem Grund, soll das doch bitte tun? Nein, machst du nicht, weil es nachweislich so ist, dass eine Rassekatze ... naja, du weißt schon. Wenn jemand schreibt, er lasse seine Katze sterilisieren, meint aber kastrieren, klärst du auch darüber auf, dass die Begrifflichkeit falsch ist, weil eine Sterilisation eben wissenschaftlich etwas anderes als eine Kastration ist.
Warum machst du bei Homöopathika nun plötzlich eine Ausnahme bzw. warum sollen andere das tun und sind herablassend, unsensibel oder gar unfair, wenn sie es wagen, darüber zu schreiben? Homöopathische Mittel enthalten wissenschaftlich nachweislich (!) keinerlei Wirkstoff. Sie können also nicht (über den Placebo-Effekt hinaus) wirken. Egal, wer sich oder wer wem was dazu einredet. Das ist nun mal ein Fakt, eine Tatsache - genauso, wie eine Rassekatze nur dann eine Rassekatze ist, wenn sie einen Stammbaum besitzt. Und wenn das jetzt wieder jemand anzweifelt - warum, wenn das nicht so ist, konnte das in den vielen Jahren, in denen es versucht wurde, noch nie jemand belegen? Meinen Informationen nach, wurde es mehrfach versucht, aber lediglich das Gegenteil konnte bewiesen werden: Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln (-Placebo-Effekt) = null.
[...] Wie immer wir es drehen und wenden, die derzeitige Studienlage belegt keineswegs die Wirksamkeit der Homöopathie. Und es sollte zu denken geben, dass dies auch in über 200 Jahren nicht eindeutig gelungen ist. Homöopathen verdienen ihren Lebensunterhalt damit, das Gegenteil zu behaupten - vielleicht hat jeder das Recht auf seine eigene Meinung, aber sicher nicht auf seine eigenen Fakten! [...]
Quelle
(11) Aber es gibt doch Studien, die zeigen, dass Homöopathie wirkt! - Netzwerk Homöopathie
[...] Ich wünsche auch Gute Besserung!

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Danke und ich nehme die Grippe zurück, das wäre übertrieben, grippaler Infekt trifft es eher. Da will ich auch mal im Fachbereichsjargon bleiben

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Homöopathie und Vermehrertum auf eine Stufe zu stellen finde ich schon ziemlich übertrieben.
Vermehrertum hat für mich etwas von gezieltem Betrug. [...]
Und genau deshalb ist für mich ein und dasselbe. Beide Personenkreise versuchen, ihre (zum Teil gutgläubigen und arglosen) Käufer bewusst zu täuschen und über den Tisch zu ziehen, um Geld damit zu verdienen oder hat dir ein THP schon einmal gesagt, dass homöopathische Mittel, die du deinen Tieren geben sollst, keinerlei Wirkstoffe besitzen und nur wirken kann, wenn du dein Verhalten gegenüber deinem Tier änderst (also im psychischen/psychologischen Bereich) bzw. wenn die Selbstheilungkräfte deines Tieres aktiviert werden? Wenn nein, ist er jemand, der dir zumindest die Fakten verschweigt und das grenzt für mich an Betrug.
[...] Von „mir ist es egal ob ein Lebewesen unter den Folgen meiner Taten leidet“. [...]
Dazu habe ich ja oben schon etwas geschrieben. Ja, sehe ich bei beiden Fraktionen so.
[...] Zumindest die Menschen die ich kenne aus dem Bereich Homöopathie sind verantwortungsbewusst und fragen bei ernsthaften Erkrankungen ob man schon einen Tierarzt aufgesucht hat. [...]
Und was, wenn sie gar nicht in der Lage sind, zu erkennen, dass das Tier ernsthaft krank ist. Klar, einen offenen Bruch erkennt jeder, aber was ist mit einer
HCM, einer Amyloidose, FORL etc.? Mag sein, dass du wirklich Glück hattest, aber was, wenn du an jemanden gerätst, wie ich ihn beschrieben habe ("nennen mich halt mal so").
Ich erinnere an das, was ich schrieb (geht auch an @Isis Bastet ):
[...] Ein Tierheilpraktiker ist eine Person, die ohne tierärztliche Approbation Behandlungen an Tieren ausübt. Die Ausübung dieses Berufes ist, anders als beim Heilpraktiker, gesetzlich nicht geregelt. Die Berufsbezeichnung Tierheilpraktiker ist nicht geschützt und kann von allen Personen geführt werden (siehe: BGH, Urteil vom 22. April 1999 - I ZR 108/ 97). Es gibt also Tierheilpraktiker, deren Kenntnisse auf einem Wochenendlehrgang beruhen, neben solchen mit mehrjähriger Ausbildung. Personen, welche diese Tätigkeit ausüben, müssen demzufolge als sehr unterschiedlich qualifiziert angesehen werden. In Österreich ist der Beruf nach dem Tierärztegesetz verboten und gilt als Kurpfuscherei. [...] Die Bezeichnung Tierheilpraktiker ist in Deutschland gesetzlich nicht geschützt und benötigt daher nach geltendem Recht keine Ausbildung. [...] Der Grund dafür ist, dass es den Beruf des Tierheilpraktikers im Rechtsverständnis nicht gibt, mit der Folge, dass auch kein rechtliches Reglement und keine gesetzlichen Mindestanforderungen für die tierheilpraktische Tätigkeit existieren. Tierheilpraktiker dürfen im Rahmen der für jedermann geltenden Tierschutz-, Arzneimittel- oder Seuchengesetze praktizieren, dürfen also all das, was jeder Halter mit seinen Tieren auch darf, und dürfen all das nicht, was auch jedem anderen Laien untersagt ist [...]
Quelle
[...] Bei keinem dieser Menschen habe ich den Eindruck, dass sie es allein aus Profitgier machen sondern tatsächlich helfen und unterstützen wollen
Warum nimmt er dann Geld für etwas Wirkungsloses? Warum nimmt er das Geld nicht dafür, dass er sagt: "
Ich nehme mir Zeit für Sie, höre Ihnen zu, höre mir Ihre Sorgen und Ängste an und versuche, Sie moralisch zu unterstützen, damit Sie sich besser fühlen und dieses Gefühl auf Ihr Tier zu übertragen, weil das dem Heilungsprozess positiv beeinflussen könnte." ? Das fände ich fair.
Ich denke ich habe ein gutes Beispiel gefunden um besser auszudrücken was ich meine. Ich glaube nicht an Gott, vieles was die Kirche tut halte ich auch für Geldmacherei und der Glaube kann bei ein paar Fanatikern auch gefährlich sein. Ich scheue nicht davor zurück, in einer grundsätzlichen Diskussion über das Thema Glaube meine Meinung zu äußern und kritisch auf die Meinung anderer zu reagieren und Bezig zu nehmen. Wenn jedoch jemand etwas schlimmes erlebt hat und seine Hoffnung äußert das mit Hilfe des Glaubens verarbeiten oder durchstehen zu können würde ich in diesem Moment meine Kritik für mich behalten und hoffen, dass es dieser Person hilft. [...]
Das magst du so machen, aber wenn ich in einem Katzen-Forum gefragt würde:
Wie lange dauert es, bis die drei AveMarias und fünf VaterUnser wirken, dass es meiner Katze besser geht?, würde ich genauso antworten, wie ich es getan habe.
[...] An die Industrie habe ich dabei ehrlich gesagt gar nicht gedacht sondern an die Anwender. THP und Homöopathen und Akupunkteure- daran dachte ich eher. Die Industrie hat natürlich rein finanzielles Interesse.
Und die tun das aus reiner Nächstenliebe? Die machen das nicht, um ihren Lebensunterhalt damit zu verdienen?
Nein natürlich nicht! Aber zumindest bei denen die ich kenne unterstelle ich, dass nicht das rein finanzielle Interesse im Vordergrund steht.
Die werden alle nicht angestellt, sondern freiberuflich tätig sein, die MÜSSEN ihr Geld damit verdienen und sorry, ich glaube nicht an die vielen wohltätigen Menschen, die selbst nichts verdienen wollen, immer drauflegen, damit sie anderen nur ja helfen können. Daran glaube ich auch bei den Vermehrern nicht. Mag sein, dass du nur gute Menschen kennst, die sich für andere aufopfern und die keinerlei finanzielles Interesse bei der Ausübung ihrer Selbstständigkeit haben, ich habe solche Menschen noch nicht kennengelernt. Vielleicht rührt daher mein Misstrauen. Aber grundsätzlich bin ich durchaus bereit, Geld für das zu zahlen, was andere für mich leisten. Das ist für mich selbstverständlich - ich bin auch selten jemand, der feilscht. Arbeit, die geleistet wurde, gehört angemessen bezahlt. Aber da steckt das Wort "Leistung" drin und die erbringt ein wirkungsloses Mittel eben nicht.