Ich hab schon alles durch in der Vergangenheit: "Normal" bei Mutter, was damals hieß, 2-3 mal wöchentlich ein bißchen Fleisch, ein Wienerle, eine Boulette. Irgendwann vegetarisch, bis hin zu vegan, aus Überzeugung. Ich verstehe aber jeden, der ohne Fleisch nicht glücklich ist. Traf mal einen jungen Mann im Gespräch, der nebenbei erwähnte, er sei irgendwie schlapp in letzter Zeit, und er müsse doch im Lager arbeiten während des Studiums. Ich schaute ihn mir kurz an und fragte, ob er Vegi sei. Ja! Konnte ihm nur raten, Fleisch zu essen, damit sein Energiehaushalt in Ordnung kommt. Ein anderer erzählte, in Amerika gäbe man Turbo-Managern schon Purine synthetisch, damit sie noch aggressiver werden (Purine sind im Fleisch enthalten, werden zu Harnsäure und quälen den Gichtiker mit Zipperlein). Ich habe es selber einmal erlebt, als ich in der Vegi-Phase bei Mutter war und die gerade Bouletten briet. Ooooh Mann! Ich mußte eine essen, die waren immer so toll. Eine halbe Stunde später ging ich ab wie ne Rakete.
Aber dieser Nachkriegswahn, nicht genug von Fleisch zu kriegen, hat den katastrophalen Mißbrauch in der Tierhaltung auf die Spitze getrieben. Wir zahlen dafür! Des Schweines Leben ist kurz, aber wir leiden die Alterskrankheiten gnadenlos bis zum Ende. Ich meine, es ist nicht der mäßige Fleischkonsum, der krank macht, sondern das kranke Fleisch der armen Tiere.
Wem noch nicht schlecht ist:
Ich sehe gerade, in Plusminus ARD heute wird berichtet:
"Geflügelfleisch: Gefährliche neue Keime breiten sich aus
Bei Untersuchungen von Geflügelfleisch werden immer wieder multiresistente Keime gefunden. Dabei lauern auf dem Fleisch noch viel gefährlichere Bakterien, die schwere Krankheiten verursachen können."