Hier ist der Link zu einer Studie, die die Schädlichkeit von Trockenfutter belegt.
http://journals.cambridge.org/actio...4201&fulltextType=RA&fileId=S0007114511001875
Veröffentlicht ist das ganze vom "Waltham Centre for Pet Nutrition", welches wiederum der Mars Inc. gehört. Das ist der Hersteller von Royal Canin. Also ein Institut, dass nun wirklich keinen Grund hat, Trockenfutter in ein schlechtes Licht zu rücken. Die Ergebnisse sind trotzdem eindeutig, auch wenn die Wissenschaftler in der Diskussion beklagen, nicht mehr Mittel bekommen zu haben, um auch andere, sich andeutende Schädigungen untersuchen zu können.
Es bleibt dabei, es gibt kein gutes Trockenfutter.
Dass es nur wenig Wasser aufnimmt, liegt an 2 Dingen, sofern es nicht beschichtet ist:
1.)Durch verschiedene Pressverfahren kann aber die Oberfläche recht hart sein, dann dauert die Wasseraufnahme etwas länger.
2.)Dazu kommt ein anderer Effekt: Ein großer Teil des Wassers im Fleisch ist nicht chemisch gebunden, es liegt innerhalb der Zellen faktisch rum, bis auf die Tatsache, das die restlichen Zellbestandteile darin schwimmen. Du kannst es mit einer Wasserbombe vergleichen, die mit Wasser und ein paar Murmeln gefüllt sind. Wenn Du den Ballon kaputt machst, fließt das Wasser raus, der Rest ist Dein Trockenfutter. Wirfst Du den Ballon jetzt ins Wasser, passiert nicht viel. Wenn Deine Murmeln aus Holz bestehen, nehmen sie etwas Wasser auf, aber lange nicht so viel, wie vorher drin war.
(Die Darstellung ist natürlich grob vereinfacht.)
Für die Verdauung benötigt die Katze das Wasser aber trotzdem.
Kommt es nicht mit der Nahrung, müssen es sich die Nieren aus körpereigenen Prozessen "leihen", arbeiten also auf Hochtouren, um sowohl die Verdauung, als auch die anderen Körperprozesse immer wieder mit Wasser zu versorgen.
Bei Stärke-Produkten ist das etwas anders, diese können Wasser direkt binden, dadurch "nehmen sie es auf". Wenn es also relativ wenig Wasser aufnimmt, besteht es tatsächlich überwiegend aus Fleischmehl und zu einem geringeren Prozentsatz aus Stärke-Produkten. (Das kann und ist wahrscheinlich immer noch zu viel an Ballaststoffen, aber die Proteinbilanz dürfte etwas besser sein, als bei den üblichen Supermarkt-
Trockenfutter)
Das Wasserproblem ist damit nicht gelöst. Deshalb bleibt das Futter schädlich.
Zum Problem: Wenn Deine Mutter Animonda eklig findet, dann suche ein anderes Futter, dass nicht so stark riecht. Katzen sollten ohnehin 3-4 verschiedene Marken fressen, um eine Über- oder Unterversorgung auszugleichen, die in einer einzelnen Futtermarke immer entstehen kann. Die Hersteller verwenden jeweils nur 1 Bedarfstabelle, es gibt aber durchaus mehrere davon, so dass niemand wirklich exakt weiß, was genau eine Katze im Moment benötigt.
Als relativ geruchsfreundlich empfinde ich Macs und GranataPet.