Obduktion oder nicht?

Diskutiere Obduktion oder nicht? im Umfragen Forum im Bereich Community; Ich würde es auch nicht machen. Da Sternchen 15 wird (und hoffentlich noch älter) und ich dann auch keine Mietz mehr habe, wo ich mir Gedanken...

Habt ihr eure Tiere in die Patho gebracht?

  • Ich habe eine FWWK und sie wurde nach ihrem Tod obduziert.

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ich habe eine FWWK und sie wurde nach ihrem Tod nicht obduziert.

    Stimmen: 17 44,7%
  • Ich habe eine FWWK, sie ist an einer vorher diagnostizierten Krankheit verstorben, daher war eine Ob

    Stimmen: 18 47,4%
  • Ich habe eine Rassekatze und sie wurde nach ihrem Tod obduziert.

    Stimmen: 2 5,3%
  • Ich habe eine Rassekatze und sie wurde nach ihrem Tod nicht obduziert.

    Stimmen: 3 7,9%
  • Ich habe eine Rassekatze, sie ist an einer vorher diagnostizierten Krankheit verstorben, daher war e

    Stimmen: 6 15,8%

  • Umfrageteilnehmer
    38
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #21
Ich würde es auch nicht machen.
Da Sternchen 15 wird (und hoffentlich noch älter) und ich dann auch keine Mietz mehr habe, wo ich mir Gedanken machen müßte, wegen Ansteckung ect.
In dem Falle wäre es etwas anderes.

Leider kann ich nicht abstimmen, da nur *nach* dem Tod zur Auswahl steht ;-)
 
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #22
Bobby mussten wir gehen lassen, da er einen Tumor am Darm hatte, der schon mit der bauchspeicheldrüse verwachsen war und er hatte schon "Flecken" auf der Lunge und der Blase. Da war die Diagnose leider eindeutig. Darum haben wir ihn nicht obduzieren lassen.

Wenn heute eine der Damen unerwartet gehen müsste, würde ich es wohl tun. Einerseits wegen eventueller Ansteckungsgefahren, andererseits um die Ursache herauszufinden und ggf. abzustellen.
 
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #23
Meine Sternenkatzen haben ihre Gräber in unseren Gärten.
 
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #25
Das ist korrekt, in den Gräbern liegen die Leichname meine toten Katzen, bzw. das was von ihnen übrig ist.
 
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #26
Habe abgestimmt, Lillifee ist an einem Herzbasistumor verstorben.
 
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #27
Meine Nini ist mit fast 19 Jahren verstorben, da gab es natürlich keine Obduktion.

Bei einem völlig unerklärlichen Tod einer meiner Katzen würde ich es vermutlich tun. Schon um eventuelle Krankheiten bei meiner Katzenfamilie zu erkennen.
 
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #28
Bei meinen bereits verstorbenen Rasse, sowie Hauskatzen war die Erkrankung bekannt. Eine Obduktion war nicht notwendig, ich denke auch nicht das ich einen in die Patho geben würde nach dem Tod.

lg Juli
 
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #29
Ich habe Lucy nicht obduzieren lassen. Das konnte ich ihr einfach nicht antun.

Wahrscheinlich wäre sowieso nichts dabei heraus gekommen. Ihre Organwerte waren vollkommen unauffällig. Nur ihre Blutzellen (Thrombos und Erys) waren sehr niedrig. Vermutlich hat ihr Knochenmark einfach die Produktion eingestellt. Leider ist sie, bevor wir noch einige Bluttests einschicken konnten, verstorben.
 
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #30
Ich grabe das Thema noch einmal aus, weil es mir - gerade in letzter Zeit - wieder sehr oft untergekommen ist...

Weil es immer wieder - in diversen Foren und auch im Freundes- und Bekanntenkreis - Thema ist, möchte ich gerne ein mir sehr wichtiges Thema eröffnen.

Ich erlebe es immer wieder, dass man auf der Suche nach seriösen Züchtern wirklich viele Anstrengungen macht. Man hört sich um, vergleicht, selektiert undundund, um ja einen Züchter zu finden, der alle möglichen Gesundheitstest macht, der 'saubere' Linien hat, der gesunde Katzen züchtet, der sich auch weit nach der Abgabe noch um 'seine' Tiere kümmert, immer Anprechpartner ist, ggf. die Tiere zurückholt, wenn es Probleme gibt etc.pp.

Das bedeutet aber auch für den Züchter eine MENGE Arbeit, sowohl emotional als auch finanziell. Das sehen wir als Liebhaber aber als 'selbstverständlich' an. Und ich finde auch, dass es das sein sollte, das ERWARTE ich von einem guten und veratwortungsvollen Züchter.

Aber darf dieser Züchter nicht auch etwas von uns als Liebhabern erwarten? Sind wir nicht auch irgendwie in der Pflicht, wenn wir diesen umfangreichen Service, den man mit dem Kaufpreis sicher nicht 'begleichen' kann, in Anspruch nehmen? Haben wir nicht auch Verantwortung für einen Teil der Katzenfamilie, an der wir teilhaben dürfen, übernommen? Ist es nicht auch an uns, dem Züchter für die Tiere, die er bestmöglich aufgezogen und uns anvertraut hat, zurück zu geben?

Ich finde: JA.

Und deshalb finde ich es EXTREM wichtig, dass man bei nicht geklärten Todesursachen/einem nur vage ausgesprochenen Erstverdacht sein Tier nach dem Tod obduzieren lässt, sofern dies einen Nutzen für die Zucht - und sei es nur ein einzelnes Tier, das vielleicht noch aus der Katzenfamilie lebt und dem man vielleicht bei ähnlicher Erkrankung durch die Erkenntnisse helfen könnte - hat.

Wir erwarten, dass Züchter nur absolut gesunde Tiere verpaaren, damit wir auch gesunde Tiere erhalten, um diese Gesundheit zu erhalten, müssen wir aber eben auch dazu beitragen, dass neue Erkenntnisse gewonnen werden können!

Sicher, es gibt Tiere, da ist die Diagnose so klar (z.B. Tumore, zuvor nachgewiesene Infektionskrankheiten etc.), dass in diesen Fällen eine Abgabe in die Pathologie nicht nötig ist, aber wenn es eben nur 'Verdachtsmomente' sind, ist es wirklich, so emotional das vielleicht im ersten Moment für uns ist, ENORM WICHTIG, dass das Tier trotzdem obduziert wird.

Ich verstehe, dass jemand, der eine Katze von Bauernhof hat oder aus dem Tierschutz das nicht machen lässt - oder vielleicht auch aus einer Zucht, die nicht mehr existiert und wo es kaum noch Katzen in aktuellen Linien gibt, so dass die Erkenntnisse auch nicht oder wenn nur sehr bedingt irgendwem weiterhelfen. Ich kann es aber ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, wieso man, gerade, wenn man in dem Moment einen wirklich schmerzhaften Verlust erlitten hat, nicht dazu beiträgt, andere davor vielleicht zu bewahren.

Ja, der Tod ist ein emotionales Thema, aber bitte, BITTE geht alle mal in euch und fragt euch, ob ihr nicht auch diejenigen sein wollen würdet, die davon PROFITIEREN, dass man dem eigenen Tier vielleicht helfen könnte, wenn man nur mehr geforscht oder mehr Erkenntnisse gesammelt hätte.

Das eigenen Tier ist tot, man kann ihm leider nicht mehr helfen, man ist wirklich in einem Schockzustand, aber wenn auch nur der winzige Hoffnungsschimmer besteht, das ich durch die Erkenntnisse einer Obduktion ANDEREN Katzen vielleicht helfen kann, sollte ich dann nicht vielleicht noch etwas GUTES tun und meinem Tier, dem ich leider, leider nicht mehr helfen kann, die Chance geben, ein solcher Helfer zu sein?

Bitte denkt alle einmal darüber nach, denn ich denke, es ist auch etwas, was man schon einmal im Vorfeld, bevor einen der Schmerz und die Wut und die Ohnmacht angesichts des Todes übermannen, bedenken und festlegen kann, um eben genau in der Situation, in der man plötzlich hilflos und entsetzt vor den Tatsachen steht, trotzdem noch - im Sinne der anderen Tiere - handeln kann.

Wir wollen alle gesunde Katzen, die möglichst ein langes glückliches Leben führen können. Aber das fällt nun mal nicht von Himmel, sondern bedeutet viel gute Zuchtarbeit, die NICHT geleistet werden kann, wenn nicht auch wir Liebhaber einen Teil dieser Arbeit mittragen.

BITTE, bitte, bedenkt dies einmal in aller Ruhe...
 
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #31
Hi saurier,
als Liebhaber und Zucht/ Züchter Unterstützung verstehe ich deine Gedanken. Mich persönlich würde es generell Interessieren und ich würde das WARUM wissen wollen .
Da ich gar nicht Bescheid weiß, kannst du mir das vielleicht beantworten:
Würde ich mein Tier ( eingeäschert ) wieder nach einer Obduktion zurück bekommen?
 
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #32
Ich sehe es bei Zuchtkatzen absolut genauso, zumindest dann, wenn die Todesursache nicht eindeutig feststeht und das Tier plötzlich ohne jeden äußeren Ansatz verstirbt. Die Ursache aufzudecken halte ich für den Züchter sehr wichtig um bei weiteren Katzen aus der Zucht Erkrankungen vermeiden oder aufdecken zu können.
Da meine Sternenkatzen ( bis auf Joschi, der von einer Züchterin kam ) entweder von privat oder einem Bauernhof stammten und außerdem im verhältnismäßig hohen Alter verstarben und es garantiert den Abgeber nicht interessiert hätte woran habe ich auch keinen der Kater obduzieren lassen. Beim ersten Kater Carlo war die Diagnose CNE und Joschi, der sogar fast 19 Jahre alt wurde Kieferntumor. Beim weißen Bauernhofkater Rambo konnte nur vermutet werden, dass sein plötzlicher Erstickungstod durch einen innerlichen Tumor verursacht wurde. Da ich ihn aber hier im Garten beisetzen wollte kam eine Obduktion nicht in Frage und hätte in dem Fall auch Niemanden genützt. Wäre er aber aus einer noch bestehenden Zucht gekommen hätte ich es getan.
 
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #33
Heike, "eigentlich" bin ich da komplett bei Dir.
Eigentlich, weil wir uns nicht vorstellen können, unseren Liebling, mit dem wir evtl 20 Jahre geteilt haben, nicht "als Ganzes" in unserem Garten beerdigen zu können.
Ich würde lediglich einen Haufen Asche zurückbekommen, von dem ich mich nicht einmal überzeugen könnte, dass es wirklich MEIN Liebling ist.

Ich kann mir auch vorstellen, dass es finanzielle Gründe geben könnte, die dagegen sprechen.
Nehmen wir an, mein Liebling stirbt nach sehr langer, intensiver Erkrankung, die mich evtl tausende Euro gekostet hat. Ich wage zu bezweifeln, dass jeder dann nach dem Tod nochmal so viel Geld in die Hand nehmen kann/möchte um noch die Obduktion zu zahlen.

Liebe Grüße
Melli
 
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #34
Solange die Erkrankung mit genauer Diagnose festgestellt wurde sähe ich in einer Obduktion auch keinen Sinn. Nur in Fällen, in denen Zuchtkatzen plötzlich ohne Vorerkrankung und erkennbare Ursache und noch dazu in einem Alter , in dem man nicht damit rechnen kann versterben halte ich es für sinnvoll.
 
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #35
Ich kann mir auch vorstellen, dass es finanzielle Gründe geben könnte, die dagegen sprechen.
Nehmen wir an, mein Liebling stirbt nach sehr langer, intensiver Erkrankung, die mich evtl tausende Euro gekostet hat. Ich wage zu bezweifeln, dass jeder dann nach dem Tod nochmal so viel Geld in die Hand nehmen kann/möchte um noch die Obduktion zu zahlen.

Liebe Grüße
Melli

Melli, es steht doch oben im Text von saurier, dass es um ungeklärte Todesfälle geht:

"Und deshalb finde ich es EXTREM wichtig, dass man bei nicht geklärten Todesursachen/einem nur vage ausgesprochenen Erstverdacht sein Tier nach dem Tod obduzieren lässt, sofern dies einen Nutzen für die Zucht - und sei es nur ein einzelnes Tier, das vielleicht noch aus der Katzenfamilie lebt und dem man vielleicht bei ähnlicher Erkrankung durch die Erkenntnisse helfen könnte - hat. ...... Sicher, es gibt Tiere, da ist die Diagnose so klar (z.B. Tumore, zuvor nachgewiesene Infektionskrankheiten etc.), dass in diesen Fällen eine Abgabe in die Pathologie nicht nötig ist, ..."

Sorry, ging irgendwie nicht anders mit den Zitaten.

Und Emil hat es ja nun auch schon gut zusammengefasst:

Solange die Erkrankung mit genauer Diagnose festgestellt wurde sähe ich in einer Obduktion auch keinen Sinn. Nur in Fällen, in denen Zuchtkatzen plötzlich ohne Vorerkrankung und erkennbare Ursache und noch dazu in einem Alter , in dem man nicht damit rechnen kann versterben halte ich es für sinnvoll.

(y)
 
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #36
Melli, es steht doch oben im Text von saurier, dass es um ungeklärte Todesfälle geht
Das ändert natürlich etwas, an meiner Theorie "nach langer, intensiver Erkrankung", aber nicht an dem Argument, dass ich mein Tier als (evtl fremde) Asche zurückbekomme.

Der finanzielle Aspekt bleibt auch bestehen.

Wie teuer ist es denn eigentlich, sein Tier obduzieren zu lassen?
 
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #37
Ich habe immer noch dran zu " knacken", dass meine kleine Tinka in der Zeit, in der ich - als 15- Jährige- im Urlaub war-offensichtlich vergiftet wurde; mit mehreren anderen Katzen zusammen.
7 tote Katzen!!!
Die Nachbarn, die sie damals fütterten haben daraufhin aber nichts veranlasst und sie " irgendwie" entsorgt".
Und aus Schonung nur meine Eltern später informiert-die ja auch im Urlaub waren.... ich war damals bei meiner Freundin in Genf.
Ich hätte es unbedingt wissen wollen, was da war.
Es war die Hölle danach für mich.
Das war meine süße kleine Fledermaus; gerettet vorm Ertränken durch den Bauern und dann sowas.....
 
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #38
Das ändert natürlich etwas, an meiner Theorie "nach langer, intensiver Erkrankung", aber nicht an dem Argument, dass ich mein Tier als (evtl fremde) Asche zurückbekomme.

Der finanzielle Aspekt bleibt auch bestehen.

Wie teuer ist es denn eigentlich, sein Tier obduzieren zu lassen?

Gut, wer ein Problem damit hat, Asche anstatt eines Kadavers zu beerdigen, für den wird es da sicher sehr emotional. Ich fand es für mich schwierig, Charly und vor einem halben Jahr Bandit ins selbstgebuddelte Loch zu legen.

Was die Kosten angeht, bekommt man beim Googeln schon recht viele Ergebnisse. Und dann kommt es wohl darauf an, ob auch noch zusätzlich Proben in einem Labor analysiert werden müssten.
 
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #39
Ja, für mich, aber noch mehr für meinen Mann, den ich aus dieser Entscheidung ja nicht heraushalten kann, wäre das wirklich ein Problem.

Was die Kosten betrifft, habe ich jetzt gegoogelt und gesehen, dass es ca 40 Euro kostet, sein Tier obduzieren zu lassen.
Das erscheint mir persönlich jetzt nicht so sehr teuer, wie angenommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Obduktion oder nicht? Beitrag #40
Die gleichen Summen habe ich auch gefunden ( zwischen 25,- und 40,--Euro )
Diese Obduktion schließt aber anscheinend eine toxikologische Untersuchung nicht mit ein. Da wird wohl auf Vergiftung etc. extra untersucht. ( liegt ca. bei zusätzlichen 100,--Euro ), wenn ich richtig recherchiert habe.
Oje, habe mittlerweile aber auch Preise bis ca. 1000,--Euro entdeckt. Das sind dann aber bestimmt sehr aufwendige Spezialtests. Also, wenn man wirklich ganz genau wissen möchte, woran ein Tier gestorben ist könnte es tatsächlich auch sehr kostspielig werden.
o_O
 
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