von den Inselkatzen

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  • von den Inselkatzen Beitrag #1.003
Ich auch 🥺
 
  • von den Inselkatzen Beitrag #1.004
Ich sag's ihr natürlich nicht, aber keine Sorge, sie wird es nicht schaffen. Diese Tauben sind gewitzt und schnell. :)

Puh, ein Glück. Ich dachte immer, mit Wohnungskatzen habe ich keine Probleme mit Beutetieren, aber Yvi hat im letzten Sommer einen Spatzen im Flug erwischt. Dabei muss sie durch die Gitterstäbe der Balkonsicherung gegriffen haben. Diese Katze ist echt wahnsinnig schnell.
 
  • von den Inselkatzen Beitrag #1.005
Guten Morgen.
Einige haben's mitbekommen, ich war gestern mit Sam beim Tierarzt. Ich will mal alles aufschreiben, denn es sind so viele Themen und ich habe einfach keinen richtigen Ansprechpartner, kann mich nirgendwo so richtig beraten. Es belastet mich auch und es ist allgemein ein schlechtes Gefühl, wenn man dem Tierarzt bzw. den Tierärzten nicht vertrauen kann.
Ich habe ein Tierarzt-Marathon hinter mir und eigentlich ist der noch nicht vorbei. In einer Stunde muss ich wieder mit Emma los. Das Schlimme dabei ist, es geht um drei Katzen.

Zuerst Sam, weil ich gestern von ihm erzählt habe. Wir haben seit vielen Wochen ein ziemliches Problem mit Grannen. Direkt neben unserem Haus ist ein leeres Feld, wo zwei Mal pro Jahr Weizen angebaut wird. Gemäht wurde schon vor Wochen und seitdem, aber auch schon zuvor, waren sowohl Max als auch Sam, also die beiden Langhaarkatzen, jeden Tag voller Grannen. Was ich prinzipiell dagegen tun kann, außer jeden Tag mehrere Male bürsten, weiß ich nicht. Ich bürste und bürste und hole jeden Tag an die zehn oder mehr Grannen raus. Gestern früh bei Sam so gemacht und auf einmal kratzt er mich und rennt weg. Ganz ungewöhnlich, denn Sam lässt normalerweise alles über sich ergehen. Nochmal probiert, wieder genau so. Kratzen, weglaufen. Wieder probiert und auch mal kurz in den Mund geschaut, wieder kratzen, mit dem Kopf schütteln und da spritzte es plötzlich Bluttropfen. Nachricht an die Tierarzt, ob und wann ich kommen kann. Um 5 Uhr nachmittags hieß es.
Dort wurde Sam angeschaut und in seinem Mund war ziemlich viel Blut. Er wurde zuerst sediert, um besser gucken zu können. Außerdem wollte ich ihm eine Kurzhaarfrisur verpassen, damit er sich nicht mehr so viele Grannen im Fell einfängt. Die Kurzhaarkatzen haben nämlich überhaupt keine. Er wurde also sediert und nochmal gründlich angeschaut und da muss irgendein Fremdkörper einerseits zwischen den zwei unteren Backenzähnen festgesteckt haben, der gleichzeitig auch oben das Zahnfleisch gelöchert hat. Was für ein Fremdkörper war nicht mehr zu sehen. Das hatte sich wohl von selbst entfernt. Das untere Zahnfleisch war aber wohl schon seit einer Weile reduziert, so dass der Zahnhals ca. 2-3mm frei stand. Der Zahn musste raus. Sam hat dann noch eine Narkosespritze bekommen und ich sollte mal weg. Als ich wieder kam, war der Zahn raus. Der hatte auch gewackelt. Hier ist er.
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Der obere schaut auch nicht so perfekt aus, aber die Narkose hätte nicht mehr ausgereicht, um auch noch das Fell zu scheren und den Zahn zu entfernen. Die Tierarzt meinte, wir warten einen Monat ab, wie sich der obere Backenzahn entwickelt, vielleicht wird alles besser. Sam hat auch eine AB-Spritze mit 2-Wochen-Wirkung bekommen. Vielleicht hilft das AB auch dem oberen Zahn bzw. Zahnfleisch beim abheilen.
Es war schon nach 6 Uhr, Sam hat also eine Aufwachspritze bekommen und wir sind nach Hause. DAS will ich nie wieder machen. Der arme Sam hat die Aufwachspritze überhaupt nicht vertragen. Er war panisch, desorientiert, ängstlich, riesige Pupillen, Panikatmung, das alles stundenlang. Ich habe ihn zu Hause im Gästezimmer raus gelassen und war bis heute Morgen bei ihm.
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Jetzt ist alles gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • von den Inselkatzen Beitrag #1.006
Noch was anderes. Mir ist schon seit einer Weile so etwas wie eine winzige, längliche Geschwulst unter den Achseln aufgefallen. Gestern die Tierärztin gefragt, was das sein könnte und sei meinte, es könnte ein eosinophiles Granulom sein. *schock*
Das ist ja eine ernsthafte Sache. Welche Untersuchungen gibt es da, um das sicher herauszufinden?
 
  • von den Inselkatzen Beitrag #1.007
Guten Morgen.
Einige haben's mitbekommen, ich war gestern mit Sam beim Tierarzt. Ich will mal alles aufschreiben, denn es sind so viele Themen und ich habe einfach keinen richtigen Ansprechpartner, kann mich nirgendwo so richtig beraten. Es belastet mich auch und es ist allgemein ein schlechtes Gefühl, wenn man dem Tierarzt bzw. den Tierärzten nicht vertrauen kann.
Ich habe ein Tierarzt-Marathon hinter mir und eigentlich ist der noch nicht vorbei. In einer Stunde muss ich wieder mit Emma los. Das Schlimme dabei ist, es geht um drei Katzen.

Zuerst Sam, weil ich gestern von ihm erzählt habe. Wir haben seit vielen Wochen ein ziemliches Problem mit Grannen. Direkt neben unserem Haus ist ein leeres Feld, wo zwei Mal pro Jahr Weizen angebaut wird. Gemäht wurde schon vor Wochen und seitdem, aber auch schon zuvor, waren sowohl Max als auch Sam, also die beiden Langhaarkatzen, jeden Tag voller Grannen. Was ich prinzipiell dagegen tun kann, außer jeden Tag mehrere Male bürsten, weiß ich nicht. Ich bürste und bürste und hole jeden Tag an die zehn oder mehr Grannen raus. Gestern früh bei Sam so gemacht und auf einmal kratzt er mich und rennt weg. Ganz ungewöhnlich, denn Sam lässt normalerweise alles über sich ergehen. Nochmal probiert, wieder genau so. Kratzen, weglaufen. Wieder probiert und auch mal kurz in den Mund geschaut, wieder kratzen, mit dem Kopf schütteln und da spritzte es plötzlich Bluttropfen. Nachricht an die Tierarzt, ob und wann ich kommen kann. Um 5 Uhr nachmittags hieß es.
Dort wurde Sam angeschaut und in seinem Mund war ziemlich viel Blut. Er wurde zuerst sediert, um besser gucken zu können. Außerdem wollte ich ihm eine Kurzhaarfrisur verpassen, damit er sich nicht mehr so viele Grannen im Fell einfängt. Die Kurzhaarkatzen haben nämlich überhaupt keine. Er wurde also sediert und nochmal gründlich angeschaut und da muss irgendein Fremdkörper einerseits zwischen den zwei unteren Backenzähnen festgesteckt haben, der gleichzeitig auch oben das Zahnfleisch gelöchert hat. Was für ein Fremdkörper war nicht mehr zu sehen. Das hatte sich wohl von selbst entfernt. Das untere Zahnfleisch war aber wohl schon seit einer Weile reduziert, so dass der Zahnhals ca. 2-3mm frei stand. Der Zahn musste raus. Sam hat dann noch eine Narkosespritze bekommen und ich sollte mal weg. Als ich wieder kam, war der Zahn raus. Der hatte auch gewackelt. Hier ist er.
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Der obere schaut auch nicht so perfekt aus, aber die Narkose hätte nicht mehr ausgereicht, um auch noch das Fell zu scheren und den Zahn zu entfernen. Die Tierarzt meinte, wir warten einen Monat ab, wie sich der obere Backenzahn entwickelt, vielleicht wird alles besser. Sam hat auch eine AB-Spritze mit 2-Wochen-Wirkung bekommen. Vielleicht hilft das AB auch dem oberen Zahn bzw. Zahnfleisch beim abheilen.
Es war schon nach 6 Uhr, Sam hat also eine Aufwachspritze bekommen und wir sind nach Hause. DAS will ich nie wieder machen. Der arme Sam hat die Aufwachspritze überhaupt nicht vertragen. Er war panisch, desorientiert, ängstlich, riesige Pupillen, Panikatmung, das alles stundenlang. Ich habe ihn zu Hause im Gästezimmer raus gelassen und war bis heute Morgen bei ihm.
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Jetzt ist alles gut.
Das mit dem EG weiß ich nicht. Aber bist du sicher, dass sein schlimmer Zustand von der Aufwachspritze kam und nicht von der Narkose selbst? Was die Grannen anbelangt, hatte ich beim Lesen dieselbe Idee wie der Tierarzt, nämlich das Fell zu scheren.
Alles Gute.
 
  • von den Inselkatzen Beitrag #1.008
Ich kann ja nur Mutmaßungen anstellen, aber gestern Abend habe ich mehrere Videos von seinem Zustand gemacht und der Tierärztin geschickt und sie meinte, manche Katzen reagieren so auf die Aufwachspritze. Es war aber wirklich schlimm. Die Spritze hat er so gegen 6 Uhr bekommen und beruhigt hat er sich erst gegen 10 Uhr.
Ich meine, er war nicht nur ein bisschen panisch, sondern richtig durch den Wind. Im Auto hat er so schlimm randaliert, dass er die Tür der Box fast kaputt gemacht hat und oben im Zimmer ist er gegen Wände gelaufen, gestürzt, gegen das Bett, gegen Regalfüße, gestürzt, auf mich hat er panisch reagiert.
So, erster Morgen danach: Die Kurzhaarfrisur ist nicht ausreichend. Ich habe soeben 7 Grannen herausgefischt. Vielleicht müssen wir komplett rasieren.
 
  • von den Inselkatzen Beitrag #1.009
Manitou reagierte neulich auch so nach der Narkose. Ich habe mir das mit dem Ketamin erklärt, mit dem er betäubt wurde. Der Tierarzt erklärte mir, er narkotisiert damit, weil in den Hals geschaut werden muss (Fremdkörper/Grashalm).
 
  • von den Inselkatzen Beitrag #1.010
Ich weiß nun nicht, womit narkotisiert wurde. Aber zuerst Sedierung und dann Narkose, ist ja schon ein bisschen der Hammer. Die Tierärztin sieht das alles nicht so streng. Bis zu einem gewissen Punkt ist das auch ok, dass sie manche Sachen lockerer handhabt, aber gestern hab ich echt Angst um den Kleinen gehabt. Vielleicht war die Spritze auch zu stark. Ich meinte zu ihr, 7 kg. Später hat sie ihn gewogen, nur 6,4 kg. Übrigens packt sie die Katzen ja auch so im Nacken und hebt sie hoch.:oops::cry: Ich meinte nur, tun Sie das bitte nicht!!! Und sie so: Das machen die Mütter auch. :oops:
*durchatmen* Ich dachte, das sollte man bei erwachsenen, schweren Katzen nicht tun???
 
  • von den Inselkatzen Beitrag #1.011
Oh Mann, ich kann Dich so gut verstehen.
Wenn es bei mehreren Katzen Baustellen gibt und dann noch das "normale" Leben dazu, kommt man irgendwann an sein Limit.
Das hatte ich auch schon. Da muss man gaaaanz tief durchatmen und das nicht nur einmal.

Naja und dann noch die Mentalität der TÄ und man kann nix dagegen machen. Da klappen sich schon beim Lesen die Fußnägel hoch.
Ich kann nicht mehr tun als Daumen drücken. Besonders auch für Sam. Das mit dem Verdacht auf EG ist ja auch kacke. Das müsste man ja nun auch noch abklären. Bedeutet also nochmal Tierarzt.

Maaaaaannnnnn, ich wünsche Dir ganz viel Gelassenheit. :d038:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • von den Inselkatzen Beitrag #1.012
So, nun der Emma-Problem-Komplex.

Um 10:30 Uhr hätte ich mit ihr wieder einen Termin gehabt, aber sie wollte nicht und ist über den Zaun zu den Nachbarn geflüchtet. :rolleyes:

Also. Es fing schon im März an (oder sogar früher?), dass eines Morgens Emma ein länglicher Streifen Fell fehlte. Der Grund dafür stand für mich schnell fest, bzw. ich hatte keinen Grund an meiner Vermutung zu zweifeln, weil sie das vorher schon etliche Male gemacht hatte. Emma ist sonst intelligent, aber sie mag trotz allem im Motorraum von Autos schlafen. Oft genug kriegen wir es nicht mit, steigen ein und fahren los und dann sprintet sie raus. Dabei wird ihr Fell vom Zahnriemen "abrasiert". Dabei entstehen solche länglichen Streifen ohne Fell. So sah das aus. Es ist oft passiert. Sie lernt nicht dazu und wir offensichtlich auch nicht, denn es ist oft passiert. Seit dem letzten März klopfe ich nun IMMER auf die Motorhaube und schaue auch nochmal unterm Auto.
Der lange Streifen blieb, das Fell wuchs langsam wieder und plötzlich erschien noch ein Streifen. Das war irgendwie 2-3 Wochen später. Komisch, denn sie war ganz ganz sicher nicht mehr unter der Motorhaube. Vielleicht bei den Nachbarn? Ich überall Bescheid gesagt, damit sie ein bisschen aufpassen. Fell wuchs langsam wieder, die beiden Streifen aber immer noch zu sehen, und plötzlich wieder ein neuer Streifen!!! Menno. Was ist jetzt? Ich habe nach langem Suchen meine Schwarzlichtlampe wieder gefunden und eine ganz tolle Internetseite, auf der beschrieben wird, welche Pilze und Bakterien welche Farbe unter der UV-Lampe produzieren. Damit habe ich dann Emma eines Nachts gründlich untersucht. Keine Farbe zu sehen. Überall probiert, ob die Lampe überhaupt funktioniert. Yepp, mein Mann hat Fußpilz. *peinlich* Und die Kater aus der Nachbarschaft pinkeln bei uns fröhlich gegen die Terrassentür und gegen die Eingangstür. Emma dagegen war komplett frei von irgendwas. Ich also wieder beruhigt.
Wochen später wieder neue Streifen. Ich wieder verzweifelt. Vielleicht eine Floh-Allergie? Letztes Jahr hatten wir im Garten Grasmilben. Da haben sich alle gekratzt - ich auch. Flohmittel an alle Katzen verteilt, wieder abgewartet, Fell wächst teilweise nach, teilweise erscheinen neue Streifen. Wieder die Angst, dass es ein Pilz sein könnte. Emma darf nicht mehr ins Haus, weil ich totale Panik vor diesem Pilz habe. Mein Kind darf sie auch nicht anfassen.
Letzte Woche Mittwoch war ich dann endlich mit Emma bei der Tierärztin, weil wir eine Lösung brauchen. Haarprobe genommen für eine Pilzkultur - die entwickelt sich noch, weil sie bis zu 10 Tagen braucht. Gleichzeitig meinte die TÄ, sollten wir schon mal gegen Pilz behandeln. Ok, damit war ich einverstanden. Radikallösung: Emma wurde ein bisschen sediert und dort gründlich mit einem Spezialshampoo gebadet. Die TÄ meint, zwei Mal baden reicht, um den Pilz abzutöten. Sie wurde also gebadet, abgetrocknet und mal in den Mund geschaut. Da hieß es von der TÄ, blutet sie hier schon länger? Ich so: häää???? Nochmal genauer geschaut, ich auch mit dabei, da waren zwei Backenzähne so richtig entzwei gespalten und haben geblutet. Meine arme Emma, meine ärmste. Mir kamen die Tränen. Was muss sie für Schmerzen gehabt haben. Dann meinte die TÄ, wann hat sie zum letzten Mal gegessen? Morgens um 7 Uhr. Ok, dann machen wir jetzt eine richtige Narkose (es war so gegen 11 Uhr) und holen die Zähne raus.
A propos fressen: Keine Anzeichen bei Emma, dass sie Probleme im Maul hat. Alles mit gutem Appetit gefressen.
So. Narkosepritze gegeben, ich konnte zugucken, war aber im Panikmodus und habe wohl genervt. Die TÄ meinte, ich soll lieber weg. Habe aber draußen gewartet. Um 12:50 Uhr musste ich aber nach Hause, mein Kind vom Kindergarten abholen, kochen usw. Zu dem Zeitpunkt war die Tierärztin immer noch dabei Emmas Zähne zu ziehen. Die Wurzeln waren zerbröckelt und sie bekam nur millimetergroße Stücke heraus. :oops:
Hier ein Foto davon:
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Um 5 Uhr hab ich sie abgeholt. Sie war in einem super Zustand. Abends durfte sie auch was fressen. Ich habe einen Sessel zurecht gemacht und dort haben wir zusammen die Nacht verbracht.
Heute hätte sie wieder gebadet werden müssen, aber sie ist mir entwischt. Vielleicht bekomme ich sie gefasst und dann gehen wir heute Nachmittag in die Praxis.

So, nun, schaut euch diese Backenzähne an. Ich habe bei der Tierärztin FORL angesprochen. Übrigens kann sie ja weder röntgen noch US machen, weil ihr die Geräte dafür fehlen. Sie meinte aber, an FORL "glaubt" sie nicht so ganz. Das würde in Deutschland "gehypt" werden. So viel, wie man drüber redet, ist das gar nicht vorhanden. :oops::oops::oops:
Ich meinte nur so, aber die Zähne waren doch von der Wurzel her kaputt. Antwort, ja das passiert. Hätte aber mit FORL nichts zu tun. :rolleyes:

Ok, was auch immer. Sie will mir ja auch immer irgendwelche Lösungen andrehen, die ich ins Wasser tun soll, damit die Katzen keine Zahnfleischentzündung bekommen und auch kein Zahnstein. Davon hab ich noch nie was gehört. Ist da was dran? Kann das sein?

Inzwischen bin ich aber auf was ganz anderes gekommen. Ich habe Emma beobachtet, wie sie sich sehr gründlich putzt, geradezu obsessiv immer dieselben Stellen: Streifen am Rücken. Das Fell fehlt ihr auch nur dort, wo sie mit der Zunge hinkommt. Ich kenne Katzenpilz so, dass er vor allem im Gesicht und am Kopf vorkommt. Bei Emma nicht.
Foto kommt gleich.
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Was meint ihr?
 
  • von den Inselkatzen Beitrag #1.013
Naja und dann noch die Mentalität der TÄ und man kann nix dagegen machen. Da klappen sich schon beim Lesen die Fußnägel hoch.
Ich kann nicht mehr tun als Daumen drücken. Besonders auch für Sam. Das mit dem Verdacht auf EG ist ja auch kacke. Das müsste man ja nun auch noch abklären. Bedeutet also nochmal Tierarzt.

Ja, einerseits hat diese Tierärztin eine Mentalität... puh, man muss immer schlucken. Sie hat auch nur eine ganz kleine Praxis, arbeitet hauptsächlich für den Tierschutz, hat kaum Geräte oder Möglichkeiten da und ich halte sie auch nicht für die aller-aller-kompetenteste. Aber ich kann mich gut mir ihr austauschen und sie ist preiswert.
Die andere Klinik bei mir um die Ecke, wo ich früher sehr gerne hingefahren bin, bei denen habe ich inzwischen immer wieder das Gefühl, dass sie ohne Grund besonders teure Behandlungen vorschlagen. An den Tierarzt, den ich dort persönlich kannte, komme ich nicht mehr dran. Die anderen sind so... ach das ist nur enttäuschend. So einer Mentalität oder besser gesagt Einstellung bin ich hier leider oft begegnet: Die sehen nur, Ausländer, 6 Katzen und urteilen gleich: aha, da muss Geld dahinter stecken. Weil sich Zyprer nie und nimmer so viele Katzen halten würden.
Das erzähle ich ja gleich bei der Max-Geschichte, die dort in der Klinik anfing.

Über den Verdacht des EG-Komplexes bin ich wirklich verdutzt. Nichts, was ich irgendwo online lese, klingt so wie das, was Sam hat. Sam hat einfach nur eine 1 cm lange Geschwulst, so ähnlich wie Narbengewebe, unter den Achseln. Das sieht man auch nicht mit bloßem Auge. Man kann die Geschwulst nur erspüren. Er kratzt sich nicht, das Fell fehlt nicht.... es ist komisch.
 
  • von den Inselkatzen Beitrag #1.014
Du liebe Zeit, so viele Baustellen auf einmal.
Ich kann leider nichts anderes tun als die Daumen drücken.... 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀
 
  • von den Inselkatzen Beitrag #1.015
Macht sie das mit dem Putzen denn immer noch?

Oder kann das mit den Zähnen zusammen gehangen haben?
 
  • von den Inselkatzen Beitrag #1.016
Das mit dem Putzen macht sie immer noch, ja. Es ist mir ja erst nach letztem Mittwoch aufgefallen. Das hat sie zwar schon vorher eigentlich gemacht, aber irgendwie hab ich keine Verbindung machen können zwischen putzen und dem fehlenden Fell.
Inwiefern könnte das mit den Zähnen im Zusammenhang stehen? Aufgrund der Schmerzen? Übersprungshandlung oder so?
Ich bin sehr gespannt, was die Pilzkultur hergibt. Ich bezweifle nämlich immer mehr, dass sie überhaupt einen Pilz hat. Wie gesagt, die UV-Lampe hat nichts gezeigt und ihr fehlt auch kein Fell, wo sie mit der Zunge nicht hinkommt: Nacken, unterm Kinn, oberer Brustbereich...
Wenn ich das Fellproblem in den Griff bekomme und es Emma ein bisschen besser geht, werde ich auf jeden Fall nochmal in die große Klinik gehen und sie an den Zähnen röntgen lassen. Ich schätze mal, die arme Emma hat ein ziemliches Forl-Problem.
 
  • von den Inselkatzen Beitrag #1.017
Über Ketamin hat mir mal ein Tierarzt gesagt, davon werden Katzen "bekloppt im Kopf". Ich würde vorsichtshalber fragen, womit narkotisiert wurde und ein anderes Narkosemittel verlangen (egal welches es war).
 
  • von den Inselkatzen Beitrag #1.018
Ich weiß nun nicht, womit narkotisiert wurde. Aber zuerst Sedierung und dann Narkose, ist ja schon ein bisschen der Hammer. Die Tierärztin sieht das alles nicht so streng. Bis zu einem gewissen Punkt ist das auch ok, dass sie manche Sachen lockerer handhabt, aber gestern hab ich echt Angst um den Kleinen gehabt. Vielleicht war die Spritze auch zu stark. Ich meinte zu ihr, 7 kg. Später hat sie ihn gewogen, nur 6,4 kg. Übrigens packt sie die Katzen ja auch so im Nacken und hebt sie hoch.:oops::cry: Ich meinte nur, tun Sie das bitte nicht!!! Und sie so: Das machen die Mütter auch. :oops:
*durchatmen* Ich dachte, das sollte man bei erwachsenen, schweren Katzen nicht tun???
Nein, soll man nicht. Ihre Einstellung der Narkose gegenüber finde ich auch reichlich locker, so spontan. War er überhaupt nüchtern?
 
  • von den Inselkatzen Beitrag #1.019
Über Ketamin hat mir mal ein Tierarzt gesagt, davon werden Katzen "bekloppt im Kopf". Ich würde vorsichtshalber fragen, womit narkotisiert wurde und ein anderes Narkosemittel verlangen (egal welches es war).
Ich werde nachfragen.
Mit solchen Sachen habe ich mich noch nie auseinandergesetzt.

Ihre Einstellung der Narkose gegenüber finde ich auch reichlich locker, so spontan. War er überhaupt nüchtern?
Nüchtern war er schon. Er hatte morgens um 7 das letzte Mal gegessen und wir waren nachmittags um 17 Uhr da.
 
  • von den Inselkatzen Beitrag #1.020
Ich werde nachfragen.
Mit solchen Sachen habe ich mich noch nie auseinandergesetzt.


Nüchtern war er schon. Er hatte morgens um 7 das letzte Mal gegessen und wir waren nachmittags um 17 Uhr da.
Okay, dann war das ja ganz in Ordnung. Zu der Narkose etc.: man muss sich wirklich mit allem selbst beschäftigen und sich nicht allein auf Tierärzte verlassen.
Was den Pilz und ähnliches anbelangt, empfinde ich deine Angst schon als etwas übersteigert. Damit möchte ich dich nicht kritisieren, weil jeder Mensch eine andere Schmerzgrenze hat. Es ist also nur mein Empfinden.
 
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