Ich kämpf da grad wirklich mit mir.
Auf der einen Seite will ich sie wieder haben, gleichzeitig weiß ich echt nicht, wie. Isolieren ist schwieriger geworden, mit den 3 großen brauchen wir unsre 3 Zimmer durchaus, und Nox hat das Zimmer, in dem sie einst geworfen hat, immer noch als wichtigen Rückzugsort, den ich ihr auch nicht nehmen will.
Gleich zusammen werfen ginge u. U., sie sind ja alle 5 gut sozialisiert, aber meine Rückfalloptionen sind halt limitiert.
Ich weiß auch, dass wir nicht mehr die Zeit haben, hier an jedem Tag der Woche wild Menschen durch die Bude spazieren zu haben zum Katzen besichtigen.
Und unser Händchen für Vermittlung scheint ja eh nur so lala zu sein, wenn man sich anguckt, was bisher so war. Einmal reserviert, nie wieder was von denen gehört, und die Frau, wo sie jetzt waren, wollte sie wohl so schnell los werden, dass sie uns nicht mal sagen konnte, wer die abgeholt hat ("Name weiß ich nicht, die Frau die die gebracht hat, hat sie auch wieder geholt und irgendwo nach Stadtteil X gebracht").
Das macht mich immer noch fertig, dass jemand unsre Kitten, die so großartig sind in jeder Hinsicht, in die wir so viel Zeit, Mühe und Herzblut gesteckt haben, nun einfach so zur Seite werfen kann. Und das obwohl ich nen wirklich gutes Gefühl bei der Stelle hatte ...
Unsre Kontaktperson beim Tierschutz, die die beiden ja auch wieder geholt hat, meinte, die Abnehmerin sei in der Kombination kleines Kind + Kitten überfordert gewesen. Sie hat jetzt wohl auch einen Partner, der nur am Wochenende da ist, der auch neu sein muss, und zudem im März eine Ausbildung begonnen.
Ich hatte sie zwar direkt darauf angesprochen, dass Katzen und eben gerade Kitten nicht nur Vergnügen sind, das meinte sie aber verstanden zu haben.
Wie gesagt, ich bin echt zwiegespalten. Ich halte Tierschutz Einrichtungen (oder eben 'Heime' um das Triggerwort zu nutzen) jetzt auch nicht für furchtbare Foltereinrichtungen die immer das aller letzte für ne Katze sind.
Aber grade die beiden sind so Menschen bezogen, und ins besondere Tia braucht eine Bezugsperson und viel Zeit, um aus sich raus zu kommen. In der Einrichtung werden sie von Freiwilligen betreut, wo jeden Tag jemand anders da ist.
Sie sind jetzt auch wieder inseriert worden (unter den Namen "Micky" und "Biggy", warum haben alle immer so Probleme mit den Namen? Tiamat und Tymora sind sperrig, dass seh ich ein, aber Tia und Tymi gehen doch?), die Vorstellung, dass ich dann gar nicht weiß, wo sie sind, und auch nie wieder was höre oder sehe von ihnen, die ist schon sehr schwer.
Eigentlich wollte ich da heute mal vorbei, Besuchszeiten sind aber nur Samstags oder nach Absprache. Ich erreich da nur grad niemanden. Kein Vorwurf, die Leute die das machen sind ja auch nur Ehrenamtliche und haben nebenbei Berufe/Familien und nen Verein zu verwalten, ich würde sie nur trotzdem gern sehen.