Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen

Diskutiere Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen im Umfragen Forum im Bereich Community; Da bin ich ganz bei dir, in dem Fall gingen für mich Kinder auch immer vor!
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #21
[...] Ich hoffe sehr zu zahlst wenigstens wirklich den Unterhalt für Kind Nummer 1 - so hart es klingen mag, das wäre erstmal wichtiger als auf 80qm einen Zoo einzurichten.

Da bin ich ganz bei dir, in dem Fall gingen für mich Kinder auch immer vor!
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #22
Da bin ich ganz bei dir, in dem Fall gingen für mich Kinder auch immer vor!
Ich hab vorhin zwischendurch den Gefährten gefragt, wieviel man eigentlich an Unterhalt zu zahlen hat (er hat zwei mittlerweile erwachsene Töchter aus erster Ehe), er murmelte was von wegen "Nürnberger Tabelle" und warum ich das wissen will - und als ich ihm sagte warum dass ich einfach "Arschloch" schreiben soll...
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #23
Hi,

ich drücke es jetzt mal ganz böse aus, so lange das Amt noch die Miete zahlt, sollte man nicht von finanziellem, sorgenfreiem Leben reden. Das Amt zahlt nur dann, wenn man selber zu wenig aufbringen kann.

Und was die Kinder betrifft, ich kenne jemanden der zahlt für 2 Kinder 460 euro im Monat an Unterhalt. Und ein Kumpel zahlt 120 für 1 Sohn. Das wurde wohl an die Gehälter, also was sie verdienen angepasst.

Fakt ist aber, das 2. Kind der TE kommt auch auf die Welt und dann sind es 2 Kinder, plus das eine wofür man Unterhalt zahlen soll/muss.

Wenn die Lehre beendet ist, sollte das Ziel zuerst sein, ohne Hilfe vom Amt leben zu können. Also das das Amt die Wohnung nicht mehr Zahlt.

Ich hatte dieses Jahr um die 2500 euro Tierarzt Kosten. Fraglich ob man das dann hinbekommt mit 2 kleinen Kindern, einem woanders lebendem Kind und der ausbildung.

lg Juli
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #24
ich drücke es jetzt mal ganz böse aus, so lange das Amt noch die Miete zahlt, sollte man nicht von finanziellem, sorgenfreiem Leben reden. Das Amt zahlt nur dann, wenn man selber zu wenig aufbringen kann.
Ganz meine Meinung - und ich finde das auch nicht böse.
Fakt ist: Wer Geld vom Amt benötigt bzw. zugestanden bekommt, der hat zu wenig Geld um sich selbst zu finanzieren (außer er betrügt). Sich in dieser Situation mit 2 Kindern und arbeitsloser Frau auch noch 2 Hunde, 4 Katzen sowie diverse Terrarien-Tiere zuzulegen ist alles andere als verantwortliches Handeln!!!
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #25
ich bin in der ausbildung habe zwei Kinder eins noch nicht geboren eins nicht bei mir lebend haben

das hat der Fred- Starter geschrieben.... Da lese ich nichts von drei Kindern. Er ist in der Ausbildung, dass finde ich erst mal gut. Seine Freundin ist schwanger und das erste Kind lebt bei der Kindsmutter.

Sie bekommt das Geld vom Amt und... da gibt es bundesweit viele junge Mütter. Kindergeld soll den Kindern zugute kommen. Nun oft gehört es zum Familieneinkommen.

Wovon soll er Unterhalt bezahlen? Dieser Verpflichtung kann er ja erst nach der Ausbildung nachkommen.
Ob die Vielzahl an Tieren sein muss, steht mir nicht zu das zu beurteilen kennen die Hintergründe nicht.

Dann wäre ja der Umkehrschluss, dass man als Grundsicherungsempfänger, weder Tiere noch Kinder haben darf.

Wie so oft wird aus nichts viel gemacht! Schönen zweiten Advent!

lg
Verena
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #26
Sie bekommt das Geld vom Amt und... da gibt es bundesweit viele junge Mütter.
Das ist hier aber eine Bedarfsgemeinschaft - und selbstverständlich muss der Vater auch hier für das Kind aufkommen, er lebt ja auch mit der Freundin zusammen, sonst gäb's auch keine 80qm-Wohnung.

Kindergeld soll den Kindern zugute kommen. Nun oft gehört es zum Familieneinkommen.
Dem TE steht ja selbst noch Kindergeld zu...

Wovon soll er Unterhalt bezahlen? Dieser Verpflichtung kann er ja erst nach der Ausbildung nachkommen.
Und so lange wird das Kindergeld vom Amt vorgeschossen - das muss er dann aber später zurückzahlen.

Dann wäre ja der Umkehrschluss, dass man als Grundsicherungsempfänger, weder Tiere noch Kinder haben darf.
Es hat schon Gründe warum die Tiertafel da entsprechende Spielregeln hat...

Wie so oft wird aus nichts viel gemacht! Schönen zweiten Advent!
Tja - es lässt sich halt nicht jeder gerne anschwindeln - und hier wird ja offensichtlich auf jeden Fall geschwindelt.
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #27
Ich meinte das böse aus Sicht des TE. aus meiner sicht, ie auch aus deiner ist es eher realistisch betrachtet.

Ich bin mit 20 daheim ausgezogen, war mit meiner Lehre fertig und hatte einen festen Job. Ich bin mit einer Freundin in eine WG gezogen, ich weiß noch sehr genau das ich zwar stolz war ausziehen zu können, aber ich am Anfang wirklich rechnen musste. Ich kam um die Runden, aber große Sprünge waren sicher nicht gleich drin. Ich hatte aber null Unterstützung vom Amt, nicht mal 1 euro. Ich hatte später dann auch meinen ersten Kater aus dem Tierheim, sowie 2 Ratten und hab das auch hinbekommen mit den Tierarzt Kosten, aber ein Kind wäre nicht drin gewesen (oder, hätte ich ein Kind gehabt, wären die Tiere nicht bei mir gewesen). Generell bin ich auch wenig weg gewesen, eigentlich unternimmt man ja gerne mal was, ich war aber nie der Typ dafür abends in die Disco oder Kneipe zu gehen.

Hätte ich das noch gerne gemacht, wären die Tiere nicht möglich gewesen. Das heißt nicht das man auf alles verzichten muss, aber alles zusammen geht eben auch nicht. Manches muss zurück stecken, speziell wenn man noch auf das Amt angewiesen ist und eine Familie hat. Die Verantwortung für 3 Kinder (und es sind ja bald 3) bedeutet für mich nicht, Geld vom Amt zu kassieren und mich zu freuen, wenn ich mal noch bisschen was übrig habe.

Die Kinder wachsen, brauchen neue Sachen, werden älter, haben auch ein paar Ansprüche. Ein bisschen was würde ich ihnen auch bieten wollen. Ein Urlaub vielleicht 1 mal im Jahr, oder einen Ausflug in den Freizeitspark. Und man brauch auch Reserven für die dinge die unverzichtbar sind. Waschmaschine (wenn sie kaputt geht, brauch man so schnell wie möglich eine neue und die kosten auch nicht nur 100 Euro)

Ich kenne jetzt Familien, wo beide arbeiten, 2 Kinder haben, aber im Luxus schwelgen alle nicht. Manchen haben 1 oder 2 Haustiere, aber mehr auf keinen Fall.

lg Juli

ich bin in der ausbildung habe zwei Kinder eins noch nicht geboren eins nicht bei mir lebend haben

das hat der Fred- Starter geschrieben.... Da lese ich nichts von drei Kindern. Er ist in der Ausbildung, dass finde ich erst mal gut. Seine Freundin ist schwanger und das erste Kind lebt bei der Kindsmutter.



lg
Verena

? Welches zählt nun nicht? Das erste weil es nicht bei dem Vater lebt, oder das 3. weil es vielleicht erst in 1,2 oder 6 Monaten zur Welt kommt? Für mich würden schon jetzt alle 3 zählen. Wer es schafft sie zu zeugen, sollte auch die Verantwortung tragen können, sich um alle 3 zu kümmern.

Wie so oft wird aus nichts viel gemacht! Schönen zweiten Advent!

und wie oft haben sich manche schon überschätzt und es endete im Chaos, in der privaten Insolvenz ? Ebenfalls schönen 2. Advent.

Ich bin da ganz bei Louisella

ich bin in der ausbildung habe zwei Kinder eins noch nicht geboren eins nicht bei mir lebend haben


lg
Verena

Sorry, jetzt hab ichs kapiert. Satzzeichen hätten mir vielleicht geholfen, oder richtig lesen von meiner Seite aus. Dennoch ändert es nichts an meiner Meinung.

Der Unterhalt für das erste Kind wird vom Vater irgendwann eingefordert. Mit diesem Geld sollte man also nicht rechnen für andere Dinge.

lg Juli
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #28
Ich bin mit 20 daheim ausgezogen, war mit meiner Lehre fertig und hatte einen festen Job. Ich bin mit einer Freundin in eine WG gezogen, ich weiß noch sehr genau das ich zwar stolz war ausziehen zu können, aber ich am Anfang wirklich rechnen musste.
Als ich in meine erste eigene Wohnung zog (47qm und ich war bereits fertig mit dem Studium - zuvor hatte ich nicht genug Geld für so einen Luxus sondern musste mich mit einem WG-Zimmer begnügen) war bei mir das Geld auch erstmal noch sehr knapp - Katzenhaltung hätte ich mir da noch nicht leisten können. Schon garnicht die Haltung von 2 Hunden, 4 Katzen und noch diverser Terrarientiere, außerdem den Unterhalt von Frau und 2 Kindern. Zu der Zeit habe ich einfach nicht genug verdient, was ich verdient habe hat grad mal so für mich gereicht, ohne größeren Luxus. Da hat mich auch eine kaputte Waschmaschine schon in Existenznöte versetzt (und die ist billiger als viele Tierarztrechnungen).

Die Verantwortung für 3 Kinder (und es sind ja bald 3) bedeutet für mich nicht, Geld vom Amt zu kassieren und mich zu freuen, wenn ich mal noch bisschen was übrig habe.
Es sind "nur" zwei Kinder - eines lebt bei seiner Mutter, das andere ist noch nicht geboren.

und wie oft haben sich manche schon überschätzt und es endete im Chaos, in der privaten Insolvenz ?
Eben - zumal hier ja wohl schon laufend Schulden gemacht werden (Unterhalt)...
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #29
Eben - zumal hier ja wohl schon laufend Schulden gemacht werden (Unterhalt)...

Ja, aber das sehen viele nicht als Schulden, ebenso wenig wie vieles was auf Abzahlung gekauft wird. Die heutige Zeit ermöglicht ja sich alles leisten zu können, wenn man abzahlt. Mehr oder weniger. Nur verliert man da auch mal schnell den überblick. Ich kenne einige die zahlen wirklich alles ab. Couch, Fernseher, Mikrowelle usw. Das kann auch schnell nach hinten los gehen und in diesem Fall hier, rechnet man mit Geld, was eigentlich gar nicht da wäre. Es ist nur da, weil das Amt noch vieles zahlt ;-)

lg Juli
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #30
Ja, aber das sehen viele nicht als Schulden, ebenso wenig wie vieles was auf Abzahlung gekauft wird.
Das nennt man dann zielgenaues Hinsteuern auf die Privatinsolvenz...
Muss jeder selbst wissen - Idioten gibt's ja zuhauf.
Aber: Das mit dem Unterhalt fürs erste Kind ist schon krass. Der Gefährte hat da völlig zurecht nur ein Wort dafür...

... in diesem Fall hier, rechnet man mit Geld, was eigentlich gar nicht da wäre. Es ist nur da, weil das Amt noch vieles zahlt ;-)
Und die Frage ist auch, ob das Geld überhaupt zurecht kassiert wird.
Meines Wissens gibt's nämlich kein zusätzliches Geld vom Amt wenn schon BAB kassiert wird.
Das müsste dann wohl das Geld sein, das die schwangere Freundin vom Amt bezieht? In einer Bedarfsgemeinschaft dürfte das aber auch nicht sonderlich üppig ausfallen...

Ach ja, eins noch: Mir war anfangs auch nicht so wirklich klar wieviel das Leben tatsächlich kostet und wie wichtig es ist Rücklagen z.B. für die kaputte Waschmaschine zu bilden.
Bleibt zu hoffen dass keines der vielen Tiere mal ernsthaft krank wird...
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #31
Er bekommt seine Ausbildungsvergütung, die wird auf die Bedarfsgemeinschaft angerechnet. Da erkenne ich keinen Betrug.

@Louisella,
versteht auch nicht warum du dich betrogen fühlst oder angelogen.

Sein erstes Kind lebt bei der Mutter. Wenn sie Unterhaltsvorschuss bekommt, dass ist ihr gutes Recht holt sich Vater Staat vom Kindsvater zurück.

Nochmals wovon soll er zur Zeit Unterhalt zahlen.

Ob das eure Art des Lebens ist doch erst mal gar nicht relevant.


lg
Verena
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #32
Das stimmt soweit. Nur jedes (weitere?) Tier und/oder Kind muss in diesem Leben zurecht kommen und hat keine Wahl. Das kann gut gehen oder auch nicht und das ist dann weder Kind oder Tier gegenüber fair.
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #33
Er bekommt seine Ausbildungsvergütung, die wird auf die Bedarfsgemeinschaft angerechnet. Da erkenne ich keinen Betrug.
Grundsätzlich gibt's halt kein HartzIV wenn man schon BAB bekommt.

versteht auch nicht warum du dich betrogen fühlst oder angelogen.
Siehe oben. Und "betrogen" fühle ich mich jetzt nicht direkt, aber geschwindelt wird hier ja offensichtlich. OK - ich fühle mich schon immer ein bisschen betrogen wenn ich mitbekomme dass Leute unrechtmässigerweise Geld vom Amt abzocken, denn immerhin bezahle ich das ja mit meinen Steuern.

Das Hauptproblem sehe ich aber darin, dass sich hier jemand aus dem Fenster lehnt um zu schreien "wo ist das Problem als Azubi Tiere zu halten, ich kann mir doch einen ganzen Zoo leisten", tatsächlich die Verhältnisse bei ihm aber überhaupt nicht zu vergleichen sind mit der Situation normaler Azubis, die eben keine Wohnung bezahlt bekommen.

Sein erstes Kind lebt bei der Mutter. Wenn sie Unterhaltsvorschuss bekommt, dass ist ihr gutes Recht holt sich Vater Staat vom Kindsvater zurück.
Ihm scheint offensichtlich nicht klar zu sein, dass er diesen Unterhalt noch zurückzahlen wird müssen.

Ob das eure Art des Lebens ist doch erst mal gar nicht relevant.
Tja, schade, aber mir hat man nicht soviel Geld hinterhergeschmissen - ich musste während der Ausbildung nebenher jobben gehen und selbst dann war's teilweise noch ganz schön knapp und absolut kein Luxus drin.

Aber siehe oben: Da lehnt sich echt der falsche aus dem Fenster.

Und richtig: meine Art des Lebens war das nie und wird es auch nie werden dass ich bewusst Schulden mache nur um mir einen schönen Lenz zu machen mit Dingen (oder Tieren) die ich mir eigentlich garnicht leisten kann.
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #34
nochmals. Bei einer Bedarfsgemeinschaft müssen alle Einkommen offengelegt werden. Sie wird aber etwas bekommen und auch das ist ihr gutes Recht. Seine Gelder werden angerechnet, da könnt ihr sicher sein. Es sei sie haben angegeben, sie leben als WG. Auch das geht nur eine gewisse Zeit gut, da dieses kontrolliert wird.

Nun wenn es um die Tiere geht, sollte ihr dieses einfach schreiben. Das es verantwortungslos ist und das man nur dann soviel Tiere halten soll wie man es sich leisten kann.

Aber nicht jemanden, deren Umstände man nicht kennt als Sozialschmarotzer verurteilen.

lg
Verena
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #35
Nochmals wovon soll er zur Zeit Unterhalt zahlen.

Ob das eure Art des Lebens ist doch erst mal gar nicht relevant.


lg
Verena

Es ging mir nicht darum das er jetzt Unterhalt zahlt, sondern das um die eigenetliche Fragestellung. Es wurde gesagt das einige Tiere da sind, aber am ende des Monats noch 600 euro übrig seien (hoffe da hab ich nu nix falsch verstanden) und darum das manche in Forum zurecht gewiesen wurden, weil sie Tiere in der Ausbildung halten würden.

Ich finde einfach, die 600 wären nicht übrig und sorgenlos kann man so auch nicht leben, denn irgendwann fällt das vom Amt weg. Dann muss man selber für alles aufkommen. Ich finde es nicht realistisch gedacht, das Geld vom Amt für die Miete nicht mit zu rechnen, die wird es so nicht ewig geben. Den Vorschuss für den Unterhalt auch nicht. Die tiere werden aber vermutlich auch dann noch da sein, wenn die 'Ausbildung beendet ist. Ob dann aber noch 600 im Monat übrig sind, wird sich erst rausstellen.

Ach ja, eins noch: Mir war anfangs auch nicht so wirklich klar wieviel das Leben tatsächlich kostet und wie wichtig es ist Rücklagen z.B. für die kaputte Waschmaschine zu bilden.
Bleibt zu hoffen dass keines der vielen Tiere mal ernsthaft krank wird...

Mir auch nicht und ganz ehrlich? Eine Katze muss nicht mal ernsthaft krank werden um das es extrem teuer wird. Nimmst du HD z.B., wird extrem teuer wenn es operiert werden muss und das brauch sicher niemand, aber nicht lebensbedrohlich soweit mir bekannt. Bei mir waren von den 2500 euro Tierarzt kosten dieses Jahr nur 1 OP mit dabei, samt Narkose (und das waren gerade mal 500 euro). Alles andere waren eigentlich geringfügige Sachen, nicht lebensbedrohlich, aber dafür ansteckend (Kokzidien, Mycoplasmen unter anderem). Aber gut ich hab halt 8 Katzen, das summiert sich dann auch.

Nimm die Kokzidien, ich bin mit Painty zur Klinik im Notdienst, weil sie überall nasse Flecken hinterlassen hat am Boden, wir haben die Nierenwerte überprüft, 2 röngtenbilder gemacht, man ging von Blasenentzdünung aus, eine AB spritze,m eine schmerzspritze und 3 tabl mitbekommen. Ich hab da 3 stunden gesessen mit ihr. Zum Schluss fiel auf, sie verliert das Wasser aus dem Darm. Die klinik schrieb zu allem übel noch ne Überweisung an meinen Haustierarzt mit: vermutlich Blasenentzündung. Raus kam, nachdem ich endlich ne Kotprobe hatte: Kokzidien. und die Klinik verlangte 260 euro an dem Tag. Da hatte ich zum Schluß nix, keine genaue Diagnose, kein gar nix in der Hand, gerade mal ihr wurde etwas mit dem AB geholfen. Die sucherei ging erst danach los übers Labor. Da waren die Kosten für die Kotprobe schon bei 150 euro (und da hab ich nicht mal alles testen lassen, die virologie fehlt ja noch) und dann durften alle Katzen der Gruppe behandelt werden, zumindest war das Medikament nicht so teuer wiue m,anches AB wo die Tablette fast 3 Euro kostet.

lg Juli
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #36
Die Frage war, wieso man in diversen Foren dafür kritisiert wird, wenn man sich als Azubi Tiere anschafft.

Nun, ich denke, es ist klar geworden, wieso das zumindest hinterfragt wird.

Sollte die Situation beim TE tatsächlich so rosig sein, ohne dass irgendjemand zurückstecken muss und auch für die Zukunft einiges an Rücklagen gebildet wird, um alles abzusichern/ggf. zurückzuzahlen, wäre das toll, ist aber sicher nicht als allgemein gültig anzusehen und daher auch nicht als beispielhaft für jeden anderen Azubi zu sehen.

Ich finde sehr wohl, dass man sich Kinder und Tiere erst "anschaffen" sollte, wenn man sie adäquat versorgen kann, aber das mag meine persönliche Ansicht sein, die ich nicht verallgemeinern will, für mich wäre nichts anderes in die Tüte gekommen. In Not geraten kann jeder mal, für mich wäre es aber nichts gewesen, von Anfang an auf fremdes Geld zu setzen.
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #37
Ich verstehe die Frage des TE nicht so richtig. Denn ehrliche Antworten bzw Nachfragen sind ja nicht erwünscht. Und diese Aufzählung was er alles hat und wie er es bezahlt hat für mich was von "Angeberei". Hier guckt mal wieviel Tiere, Kinder usw ich habe und hab dann noch Geld übrig. Ist doch alles überhaupt kein Problem. Hat für mich was von Hochstaplerei. Ist meine ganz persönliche Meinung und muss nicht stimmen. ;-)
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #38
Ich hatte in der Ausbildung noch nicht mal soviel Gehalt, wie der TE angeblich jeden Monat "übrig" hat.:???:.
Irgendwas stimmt hier nicht.
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #39
sagt mal, riecht ihr nicht auch Popcorn? :-|
 
  • Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen Beitrag #40
Ich hatte in der Ausbildung noch nicht mal soviel Gehalt, wie der TE angeblich jeden Monat "übrig" hat.:???:.
Ich hatte garkein Gehalt - hab studiert, dafür gibt's ja nix...

Irgendwas stimmt hier nicht.
Das war von Anfang an klar und ist auch der Hauptpunkt meiner Kritik...

Ist ja gut und schön wenn hier jemand sagen kann "das Geld ist da" - aber dann darf er sich nicht mit "normalen" Azubis vergleichen, die üblicherweise deutlich weniger Geld zur Verfügung haben.
 
Thema:

Habe ein sehr schwerwiegendes Anliegen

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