Sind gerade zurück und klüger bin ich jetzt auch nicht.
Er hat sie punktiert und dachte beim ersten Mal, dass es Urin wäre, den er versehentlich abgezapft hat. Hat dann nochmal punktiert, aber die Flüssigkeit war weiterhin gelblich, klar, ohne Eiweißflocken etc. Nicht zähflüssig, keine typische Fip-Bernsteinfarbe. Er sagte, allein von der Flüssigkeit würde er sagen kein Fip, da sie aber 40 Fieber hat, geht er trotzdem davon aus.
Er gab ihr ein fiebersenkendes Medikament und meinte, wenn sie am Montag nicht fit ist muss ich sie gehen lassen. Keine Rivaltaprobe, das Punktat auch nicht ins Labor geschickt.
Er glaubte mir nicht, dass die kleine frisst, aber genau das tut sie. Das war ihr erster Gang als wir nach Hause kamen. Erstmal futtern.
Ich hab mehrmals gesagt, dass sie kein Kot absetzt, er meint sie hätte nichts im Darm, das würde man fühlen und das läge daran das sie nix frisst. Aber das tut sie. Ich lüge doch nicht, nur weil ich mein Tier behalten will. Wenn sie FIP hat weiß ich, dass es nichts mehr bringt und quälen will ich sie ganz bestimmt nicht.
Aber meine Katze ist nicht "lebensmüde", man sieht ihr förmlich den Lebenshunger an. Sie ist aufmerksam, wach, neugierig, schmust, schnurrt, nuckelt an ihrer Lieblingsdecke, frisst und säuft. Sie hat 40 Fieber, da würde ich auch total k.O sein.
Antibiotika wollte er nicht geben. Ich hab Angst, dass jetzt dadurch das jeder Tierarzt sofort auf FIP geht etwas anderes, eventuell behandelbares (bakterielle Infektion?? Bakterielle Bauchfellentzündung??) verschleppt wird und sie daher stirbt.
Kann das denn sein, dass jeder sofort FIP diagnostizieren will? Ich weiß, es gibt wenige Gründe für Bauchwasser, aber wenn doch das Sekret nicht mal so aussieht wie bei FIP, warum dann nicht wenigstens mal ne Differenzialdiagnostik?