So, gestern hat man mir eine noch sehr taumelige Katze in die Hand gedrückt. Sechs Zähne mussten entfernt werden. Einer davon war ein Fangzahn. Info für die Forums-Statistik: einschließlich eines großen Blutbilds mit T4-Wert hat das Ganze 795 Euronen gekostet.
Heute früh konnte sie schon wieder durch die Wohnung tappen und dabei den Geradeauskurs einigermaßen einhalten. Sie hat ein bisschen gefressen und, ganz wichtig, es ist uns gelungen, ihr ihre heutige Schmerztablette einzuflößen. Sieht also so aus, als hätte sie es gut überstanden.
Melli und die anderen, ich versuche, meine Gedanken von gestern noch einmal klarer zu formulieren. Das ist mir gestern nicht richtig gelungen. Also: Jetzt hat meine Katze noch 24 Zähne und niemand kann mir sagen, ob die in der Zukunft auch von FORL befallen werden. Alles ist möglich: in drei Wochen, in drei Jahren, nie. Wenn sie es wieder bekommt, muss ich es irgendwie erkennen, und zwar möglichst frühzeitig. Das kann ich durch Augen offen halten machen (vor allem, wenn sie Rohfleisch frisst) oder aber durch regelmäßige Röntgenuntersuchungen. Die Röntgenuntersuchungen klingen erst einmal sicherer und objektiver, sind aber eine starke Belastung für die Katz wegen der nötigen Narkose und der Strahlung. Das ist nichts, was ich ihr mal eben alle halbe Jahre zumuten möchte. Hier einen praktikablen Weg zu finden finde ich sehr schwierig. Das meinte ich.