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Diskutiere Sad eyes im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; ....unterschreib.;-)
  • Sad eyes Beitrag #41
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  • Sad eyes Beitrag #42
Ich denke der TE möchte auf etwas hinaus, was auch ich deutlich sehe:
Trotzdem wir in Deutschland/Europa/auf der Welt einen deutlichen Überschuß an Katzen haben, die ein liebevolles Zuhause suchen, werden zusätzlich noch Katzen nach dem persönlichen Geschmack von Menschen bewußt produziert (ja, im Endeffekt ist es ja eine Produktion wie die von Autos, Möbeln, Elektronik...).

Da können die produzierten Katzen noch so liebevoll aufwachsen, getestet, geimpft und was weiß ich noch sein.
Es ist und bleibt eine Überschußproduktion, die sich dank des Egos des Menschen halten kann.

Wie gesagt, die Frage meinte ich wirklich ernst:
Welche Probleme haben bestimmte Menschen, daß für sie keine "normalen" Katzen in Frage kommen?
Woran liegt das?

Und jemand, der eine gewöhnliche Hauskatze ablehnt, ist vielleicht ein Maine-Coon-Liebhaber oder ein BKH-Liebhaber, aber sicher kein "Katzen-Liebhaber", denn da geht es ja nicht um Katzen an sich.

Mir geht es hier einfach auch um die Überproduktion von Lebewesen.

Überproduktion von Lebewesen... und wer ist daran schuld? Seriöse Züchter wohl kaum. Das Problem sind hier wiedermal die vermehrer! Die Leute die einmal katzenbabies haben wollen. Deren Katze, auf Anraten des Tierarzt(!) einmal Kitten haben muss. Leute die "Rassekatzen" aufeinander setzen, die eigentlich gar keine sind. Und das noch dazu ohne Sinn und Verstand. Diese Leute sind schuld an der Überproduktion!

Aber was weiß ich schon.. als "Maine-Coon-Liebhaber" verschließe ich natürlich bei jeder anderen Katze die Augen, weil ich mir (Achtung Ironie!) so was unqualifiziertes nicht angucke.

Selten so einen Bullshit gelesen.
 
  • Sad eyes Beitrag #43
Ich denke der TE möchte auf etwas hinaus, was auch ich deutlich sehe:
Trotzdem wir in Deutschland/Europa/auf der Welt einen deutlichen Überschuß an Katzen haben, die ein liebevolles Zuhause suchen, werden zusätzlich noch Katzen nach dem persönlichen Geschmack von Menschen bewußt produziert (ja, im Endeffekt ist es ja eine Produktion wie die von Autos, Möbeln, Elektronik...). [...]
Ernsthafte Frage: Seht ihr den Punkt, um den es schon seit Seiten geht, wirklich nicht?

Oder habe ich das Brett vor dem Kopf? :?:

Wodurch gibt es denn den Überschuss? Lediglich durch Katzen aus Zuchthaushalten? Oder tragen nicht VIEL, VIEL mehr die Schwarzzüchter, die, die ihre Katzen nicht kastrieren lassen und "Ups-Würfe" produzieren, die, die "nur mal einen Wurf" haben wollen dazu bei? Woher stammen denn all die Katzen, die der Tierschutz zu versorgen hat? WER also ist für den Überschuss verantwortlich? Züchterhaushalte? Wohl eher nicht. Also, wieso denen vorwerfen, dass sie etwas falsch machen, wo sie doch im Grunde alles richtig machen?

Du schreibst selbst, dass die Katzen von dort liebevoll aufwachsen, sie und ihre Eltern getestet und geimpft etc. werden, also, wo ist das Problem? Im Bereich der Zuchthaushalte? Nein. Also, wieso sollten diese ihre Aufzuchten einstellen?

[...] Wie gesagt, die Frage meinte ich wirklich ernst:
Welche Probleme haben bestimmte Menschen, daß für sie keine "normalen" Katzen in Frage kommen?
Woran liegt das? [...]
Gegenfrage: Welches Problem hast du, dass du anderen ein "Problem" unterstellen musst, nur, weil sie anders denken und empfinden als du?

[...] Und jemand, der eine gewöhnliche Hauskatze ablehnt, ist vielleicht ein Maine-Coon-Liebhaber oder ein BKH-Liebhaber, aber sicher kein "Katzen-Liebhaber", denn da geht es ja nicht um Katzen an sich. [...]
Weil MCO, BKH oder SIA keine Katzen sind? Komm schon, jetzt wird es aber wirklich lächerlich. Merkst du eigentlich, dass man genau das, was du uns Rassekatzenliebhabern "vorwirft", genauso einfach auf dich anwenden könnte? Wieso darfst du dich "Katzen-Liebhaber" nennen, wenn du es ablehnst, vorhandene (!) Rassen als "Katzen" anzuerkennen? Eine Hauskatze ist nun mal kein Brite. Ein Brite kein Siamese etc.
Für mich z.B. wäre auch eine andere Rasse(katze) nicht in Betracht gekommen, nachdem ich mich einmal in die Orientalen, ihr Wesen, ihr Aussehen, ihre Art verliebt hatte. Sage ich deshalb, jemand, der Hauskatzen toll und für das Non-Plus-Ultra hält, sei ein schlechter Mensch, weil er meine Rasse nicht schön findet? Nein, weil das - sind wir mal ehrlich - völlig abstrus ist, umgekehrt wird das aber immer fleißig propagiert.

[...] Mir geht es hier einfach auch um die Überproduktion von Lebewesen.
Dann wende dich doch auch bitte an die, die diese Überproduktion veranstalten: Vermehrer. Bei den seriösen Rassekatzenzuchten bist du da einfach an der falschen Stelle.



Edit:

Ich finde @Dagby hat es super auf den Punkt gebracht.

Ich sehe immer den Punkt kritisch, an dem die reine Optik des Tieres das "Innere" überwiegt, um das es bei der Zucht oft ursprünglich ging - die äußere Beschaffenheit sollte dies dann unterstützen. Leider gestaltet sich bei Ausstellungen und & co gerade eine Beurteilung des Wesens von Katzen extrem schwierig.
Ich finde es völlig legitim wenn jemand sagt, ich möchte Kitten mit einer bestimmten Aktivität, bestimmtem Verhalten, zu erwartenden Größe, die z.B. sehr menschenbezogen sind, kurzes Haar haben, spielfreudig sind und keinen Drang nach draußen haben. Dazu sollen sie noch so gesund wie möglich sein. Diese Garantie kannst du bei Kitten aus dem Tierschutz einfach nicht haben.

Und wenn jemand dann nur genau mit solch einer Katze zusammen leben möchte und nicht mit "irgendeiner", die weder zu der Person noch zu den Umständen passt, dann spricht m.E. nichts dagegen, Kitten von einem Vereinszüchter zu nehmen - SOLANGE es sich um eine Rasse handelt, die nicht durch die Zucht körperlich eingeschränkt ist. Personen, die sagen "ich möchte gerne eine Perserkatze mit plattem Gesicht/Scottish Fold.. weil die ja soo süß aussehen!" ohne sich mit den Konsequenzen für die Tiere auseinandergesetzt zu haben, ja, bei solchen finde ich das Wort "Tierfreund" dann tatsächlich nicht angebracht, genau so wenig wie bei den Züchtern dieser Tiere. (das Beispiel würde sich bei Hunderassen besser verdeutlichen lassen) Da ist einfach schwarz-weiß-Denken bei dem Thema nicht angebracht.

Gerade Katzen und Hunde sind doch Haustiere, mit denen wir irgendwie in einer Symbiose leben. Wir bieten ihnen medizinische Versorgung, eine warme, trockene Unterkunft, volle Näpfe und Beschäftigung. Sie bieten uns entweder "Arbeitsleistung" oder, was heute natürlich häufiger ist, Gesellschaft. An Freigängern sieht man, dass sie dies auch gerne annehmen und nicht dazu 'gezwungen' werden wie so manch anderes Haustier.
In einer "besseren Zukunft" würde es vermutlich nur seriöse Züchter geben, keine "Vermehrer", es gäbe keine genetisch vererbten Krankheiten, so gut wie keine Katzen in den Tierheimen, da die Anschaffung hier *wirklich* gut überlegt war. Bis dahin sollte man doch zumindest die (im Vergleich zur Gesamtkatzenpopulation) wenigen seriösen Züchter nicht verteufeln, ich glaube keiner hat am Ende Lust, sich nochmal jahrhundertelang mit der Katzenzucht auseinanderzusetzen, bis zufällig die "richtigen" Mutationen fallen, dann noch ohne Genschäden, Inzucht und mit passendem Wesen, Verhalten..? ..um für jeden potentiellen Katzenbesitzer ein passendes Tier zu haben.

Stattdessen ist es wesentlich sinnvoller, nicht mehr Katzen vom Vermehrer aufzunehmen, Kastrationspflicht für Freigänger etc. zu unterstützen, um wirklich auch nachhaltig und in der Zukunft gegen die Überpopulation von Katzen vorzubeugen.

Mache ich sonst ja selten, ein Posting im Ganzen zu zitieren, aber ja, genau das trifft den Punkt, Danke dafür ♥!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Sad eyes Beitrag #44
Selbstverständlich sind sie einer "Geschmacksrichtung" unterworfen. Du willst doch nicht behaupten, dass eine Familie, die ins Tierheim geht, um dort nach zwei Katzen zu suchen, hingeht, sich die Augen zuhält und wahllos zwei ausdeutet. Nein, man sucht aus, was einen anspricht - sei es aufgrund einer Fellfarbe, eines lustigen Flecken im Gesicht, einer niedlichen weißen Pfote, eines besonderen Blickes, einer besondern Art, sich zu bewegen oderoderoder. Es ist IMMER der individuelle Geschmack, der einen ein Tier aussuchen lässt.

Dann bin ich hier wohl der absolute Ausnahmefall, denn ich habe meine beiden Jungs aus dem Tierheim geholt ohne zu wissen, wie sie aussehen:mrgreen: Ich kannte vorher nur Rasmus Stimme am Telefon :mrgreen: Nach dem Tod meiner Sternchen erfolgte ein Telefongespräch mit unserer Tierheimleiterin, in dem ich ihr mitteilte, wir hätten gerne zwei bereits etwas ältere ( keine Kitten ) Kater. Daraufhin kam von ihr wie aus der Pistole geschossen: nehmt Emil+Rasmus. Am selben Tag haben wir dann den ersten Besuch gemacht , den Vertrag unterschrieben und am folgenden Tag die Burschen abgeholt. Mir war das Aussehen ( Fellfarbe etc. ) völlig wurscht. Ich liebe grundsätzlich alle Katzen, egal ob Lastrami oder Rassekatze, auch wenn ich eigentlich schon seit Kindheit ein Lackfellchen Fan war.

Ich habe auch absolut nichts gegen seriöse Zuchten, würde mir aber trotzdem immer wieder nur Katzen aus dem Tierschutz zulegen, solange Tierheime und Pflegestellen übervölkert sind.
Das ist jetzt aber nur meine persönliche Einstellung zu dem Thema. Ich verstehe auch Jeden, der sich z.B. unsterblich in eine bestimmte Rasse verliebt. Finde ja selbst die Maine Coons, Heilige Birma, Oris etc. wunderhübsch. Würde mir aber trotzdem nie bewusst Rassetiere zulegen. Außer, es wären vielleicht ältere Tiere, die aus der Zucht genommen wurden und dringend ein neues Zuhause suchen. Oder eben Fund-oder Abgabetiere, die im Tierheim landen. Hatten wir hier leider auch schon erlebt. Erst letztes Jahr saß ein bildhübscher reinrassiger Maine-Coon Kater mit Papieren in unserem örtlichen Tierheim. Das Frauchen war verstorben und es gab keine Verwandten , die ihn haben wollten. Die Züchter selbst gab es wohl leider auch nicht mehr.

Wenn Du wüsstest WIE sehr ich mit meinen Allerweltskatzen "angeben" kann. Und es auch tue :mrgreen:

Was , Du auch :shock::lol::lol::lol:
 
  • Sad eyes Beitrag #45
Dann bin ich hier wohl der absolute Ausnahmefall, denn ich habe meine beiden Jungs aus dem Tierheim geholt ohne zu wissen, wie sie aussehen:mrgreen: Ich kannte vorher nur Rasmus Stimme am Telefon :mrgreen: Nach dem Tod meiner Sternchen erfolgte ein Telefongespräch mit unserer Tierheimleiterin, in dem ich ihr mitteilte, wir hätten gerne zwei bereits etwas ältere ( keine Kitten ) Kater. Daraufhin kam von ihr wie aus der Pistole geschossen: nehmt Emil+Rasmus. Am selben Tag haben wir dann den ersten Besuch gemacht , den Vertrag unterschrieben und am folgenden Tag die Burschen abgeholt. Mir war das Aussehen ( Fellfarbe etc. ) völlig wurscht. Ich liebe grundsätzlich alle Katzen, egal ob Lastrami oder Rassekatze, auch wenn ich eigentlich schon seit Kindheit ein Lackfellchen Fan war. [...]
Ich habe ja auch nicht gesagt, dass es das nicht gibt, aber sind wir doch einmal ehrlich, das ist doch schon die große Ausnahme...

[...] Ich habe auch absolut nichts gegen seriöse Zuchten, würde mir aber trotzdem immer wieder nur Katzen aus dem Tierschutz zulegen, solange Tierheime und Pflegestellen übervölkert sind.
Das ist jetzt aber nur meine persönliche Einstellung zu dem Thema. Ich verstehe auch Jeden, der sich z.B. unsterblich in eine bestimmte Rasse verliebt. Finde ja selbst die Maine Coons, Heilige Birma, Oris etc. wunderhübsch. Würde mir aber trotzdem nie bewusst Rassetiere zulegen. Außer, es wären vielleicht ältere Tiere, die aus der Zucht genommen wurden und dringend ein neues Zuhause suchen. Oder eben Fund-oder Abgabetiere, die im Tierheim landen. Hatten wir hier leider auch schon erlebt. Erst letztes Jahr saß ein bildhübscher reinrassiger Maine-Coon Kater mit Papieren in unserem örtlichen Tierheim. Das Frauchen war verstorben und es gab keine Verwandten , die ihn haben wollten. Die Züchter selbst gab es wohl leider auch nicht mehr.
Ja, sicher gibt es das auch einmal, wobei man sich ja schon Gedanken darüber machen sollte, wer nach seinem Tod für die Fellchen Verantwortung übernimmt. Und ich sage ja auch nicht, dass es nicht auch Katzen gibt, die einen Stammbaum haben, aber aus keinem guten Haushalt stammen und die im Tierschutz landen. Aber das Gros der Tiere im Tierschutz stammt nun einmal nicht aus Zuchthaushalten.
 
  • Sad eyes Beitrag #46
Ja, da sollte man sich egal ob Rassekatze oder Hauskatze auf jeden Fall Gedanken drüber machen, was im Todesfall mit den Fellpopos passieren soll. In dem beschriebenen Fall war es wohl so, dass die Dosi in verhältnismäßig jungen Jahren verstorben ist und eine Absicherung anscheinend nicht für nötig befunden hatte. In dem Alter will man vermutlich auch einfach nicht an das Eintreten eines solchen Schicksals denken:-? Meine Freundin ( selbst Katzenbesitzerin ) hatte auch nicht damit gerechnet mit knapp 50 Jahren am plötzlichen Herztod zu sterben. Zum Glück für die Katzen hat der ehemalige Lebensgefährte diese umgehend zu sich genommen, obwohl das vorher nicht abgesprochen war.
Ich würde Jedem raten ( besonders dann, wenn man alleinstehend ist ) möglichst schriftlich festzuhalten, was in so einem Fall mit den Haustieren passieren soll und ob es eine Person gibt, die diese dann übernimmt.
Mein Vater hätte sich sicherlich mit bereits damals 84 Jahren nicht noch einen Hund geholt, wenn wir nicht gewesen wären. ( der Züchter hätte im Notfall unsere Sherry natürlich auch sofort zu sich geholt )
 
  • Sad eyes Beitrag #47
Ich sitze ja schon seit Freitag ganz fest auf meinen Fingern.

Stattdessen ist es wesentlich sinnvoller, nicht mehr Katzen vom Vermehrer aufzunehmen, Kastrationspflicht für Freigänger etc. zu unterstützen, um wirklich auch nachhaltig und in der Zukunft gegen die Überpopulation von Katzen vorzubeugen.

Danke und richtig! Und genau das ist der Punkt. Solange sich Leute Tiere unüberlegt anschaffen und dieser bald wieder überdrüssig werden, Tiere beim Vermehrer kaufen, weil sie sich entweder nicht genügend informiert haben oder einfach nur die Geiz-ist-Geil-Mentalität zuschlägt, Katzen schnell wieder ins Tierheim abschieben, weil sie unbequem geworden sind oder - schlimmer noch - unkastriert aussetzen, solange werden wir noch in sehr viele traurige und/oder ängstliche Augen schauen müssen.

Da nutzt es auch nichts, mit dem Finger auf Rassekatzenliebhaber zu zeigen. TE ( Serpico ) hat sich im Prinzip selbst ins Abseits argumentiert und das auch noch mit dem Link zur Mixkatze untermauert.

Rassekatzenliebhabern fehlende Tierliebe zu unterstellen, ist ja fast genauso schäbig wie rational denkenden Menschen Gefühlskälte vorzuwerfen ( @ ninabella ), weil die eigenen Argumente ausgehen ( ? ).

Bin ich eigentlich ein halber Tierfreund, weil ich zwei Katzen aus dem Tierschutz und zwei Katzen vom seriösen Züchter habe?
 
  • Sad eyes Beitrag #48
Tja.....und was ist mit denen,die dafür sorgen,dass Katzen oder Hunde gar nicht erst im Tierheim landen??? SO hab ich das bislang gehalten.....Fragen über Fragen und vom TE kommt ……..? nun denn.....
 
  • Sad eyes Beitrag #49
Wenn sich jeder Tierhalter ordentlich und richtig um seine Tiere kümmern würde, gäbe es so viel Elend nicht.

Sprich: überfüllte Tierheim,unkastrierte Freigänger die sich wild vermehren, ünseriöse Züchter, usw.
Wenn jeder nur einen kleinen Teil zur Veränderung beiträgt, kann sich viel bewegen.
Eigentlich doch nur zum Vorteil aller Lebewesen, oder?

Dabei ist es für mich vollkommen egal ob es eine Rassekatze ist oder nicht.


Ich werde oft als „ spinnert“ bezeichnet weil ich für meine Tiere alles nur mögliche mache- und ja das kostet( nicht nur Zeit sondern auch Geld) , was es mir aber auch Wert ist.
 
  • Sad eyes Beitrag #50
@ ninabella, wann wurdest Du denn eigentlich vom Tierfreund zum Menschenfeind?

Unglaubliche Aussagen, schon fast fanatisch.

Ich habe mich auch in meine Rassekatzen verliebt. Es sind zwei Oris und ein Ragdoll.
Für mich sind sie ganz besondere Wesen und das wird sicher jeder Katzenhalter über seine Katzen sagen.

Normale Hauskatzen liegen mir nicht und ich werde auch keine adoptieren.
Ich mag eben dieses ganz außergewöhnliche Gesamtpaket (Aussehen und Charaktereigenschaften) verschiedener Rassen.
Ich besitze keine Katzen weil ich stolz darauf bin sie gerettet zu haben, sondern weil ich gerne mit Katzen zusammenleben mag.
Was meine Familie oder Freunde von meinen Rassekatzen halten, ist mir genauso scheiß egal, wie mir egal ist, mit welchen Tieren sie gerne leben möchten (oder auch nicht).
Ich nutze die Katzen also nicht, um mich wichtig zu machen oder zu prahlen. So einen Schwachsinn, habe ich lange nicht gelesen.

So und jetzt lege ich mich wieder in meine Truhe.
Heike, rutsch mal....
 
  • Sad eyes Beitrag #51
Zuletzt bearbeitet:
  • Sad eyes Beitrag #52
Ich glaube, das Wort „prahlen“, wenn es um die eigenen Katzen geht, war etwas unglücklich gewählt. Von ihnen schwärmen, begeistert erzählen etc. trifft es da wohl eher.

Und mal ehrlich, DAS tun wir doch alle gerne von unseren Lieblingen. :mrgreen:
 
  • Sad eyes Beitrag #53

Hab mich schon über den Amazon Link gewundert. :mrgreen:

Ich glaube, das Wort „prahlen“, wenn es um die eigenen Katzen geht, war etwas unglücklich gewählt. Von ihnen schwärmen, begeistert erzählen etc. trifft es da wohl eher.

Und mal ehrlich, DAS tun wir doch alle gerne von unseren Lieblingen. :mrgreen:

Thema Nummer eins sind sie bei mir immer. :mrgreen:

Sobald das Thema irgendwo auf Katzen umgeschwenkt wird, bin ich ganz vorne mit dabei. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Sad eyes Beitrag #54
Andrea, das Wort "prahlen", bezog sich auf diese Aussage:

Weil man damit (unter anderem) nicht auf Rassekatzenausstellungen glaenzen und vor Freunden/Familie/Facebook & Co angeben kann.

Und mal ehrlich, DAS tun wir doch alle gerne von unseren Lieblingen. :mrgreen:

Ja, das machen wir alle gerne und zwar jeder von uns, zu recht. ♥
Katzen sind nunmal tolle Wesen!
 
  • Sad eyes Beitrag #55
Ach so, das muss ich überlesen haben.
:shock:
 
  • Sad eyes Beitrag #56
Da möchte ich mich jetzt mal mit einklinken. Ich bin genau wie Emil jemand, der seine Katzen absolut nicht nach dem Aussehen ausgesucht hat. Ich habe sie gefunden, persönlich gerettet, einer war das Anhängsel eines Katers den ich wollte und ich habe ihn aus Mitleid ebenfalls genommen, einer wurde mir von einem Verein angeboten weil er anderweitig keine Chance gehabt hätte und bei einem hatte ich mich in dessen Schicksal und seine Entwicklung danach verliebt ohne ihn vorher gesehen zu haben. Ich weiß, viele glauben heimlich ich sei rassistisch weil sie alle Kühe sind, aber ich muss euch enttäuschen: es ist tatsächlich reiner Zufall! Und jeder, der die Bilder meiner Kater kennt (besonders die von Kröte) weiß, dass man auch mit Senfkatzen angeben kann weil meine einfach nur bildschön sind! Für mich persönlich kämen nie Katzen von einem Züchter in Frage (obwohl mein größter Traum eine BKH wäre), aber ich verurteile niemanden der zu einem seriösen Züchter geht. Ich glaube auch nicht (und berichtigt Milchbärtchen wenn dem doch so ist!!!!), dass ich einer dieser Menschen bin die gerne damit angeben Katzen gerettet zu haben und sich dadurch profilieren und zum Gutmenschen erklären. Finanzielle Gründe haben bei mir auch nicht gegen eine Rassekatze gesprochen, meine Handicats kosten weit mehr als die Anschaffung eines Bengalen oder dergleichen. Nun da wir alle aufgeführten negativen Dinge bei mir ausräumen konnten meine Ansicht:

Für mich ist JEDER ein Tierfreund, der sich vor der Anschaffung eines Tieres ausreichend Gedanken gemacht hat. Der sich hinlänglich über Kosten, mögliche Probleme und die Verantwortung informiert hat. Der sich bewusst und nicht aus den falschen Gründen für ein Tier aus dem Tierschutz ODER von einem seriösen Züchter entschieden hat. Umgekehrt kann auch ein Mensch mit Katzen aus dem Tierschutz ein nicht-Tierfreund sein wenn diese Entscheidung nicht wohl überlegt gewesen ist. Einzig Menschen die Vermehrer und uneinsichtige Bauern unterstützen disqualifizieren sich meiner Meinung nach von vorneherein. Alles andere hat gleichermaßen eine Daseinsberechtigung und erfüllt einen guten Zweck.

Schwarz-weiß Denken ist mir absolut zuwider, egal ob es aus den richtigen Gründen passiert. Daraus kann nichts gutes erwachsen, meine Meinung.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Sad eyes Beitrag #57
Für mich ist JEDER ein Tierfreund, der sich vor der Anschaffung eines Tieres ausreichend Gedanken gemacht hat. Der sich hinlänglich über Kosten, mögliche Probleme und die Verantwortung informiert hat. Der sich bewusst und nicht aus den falschen Gründen für ein Tier aus dem Tierschutz ODER von einem seriösen Züchter entschieden hat. Umgekehrt kann auch ein Mensch mit Katzen aus dem Tierschutz ein nicht-Tierfreund sein wenn diese Entscheidung nicht wohl überlegt gewesen ist. Einzig Menschen die Vermehrer und uneinsichtige Bauern unterstützen disqualifizieren sich meiner Meinung nach von vorneherein. Alles andere hat gleichermaßen eine Daseinsberechtigung und erfüllt einen guten Zweck.

Schwarz-weiß Denken ist mir absolut zuwider, egal ob es aus den richtigen Gründen passiert. Daraus kann nichts gutes erwachsen, meine Meinung.

Von Kuhkatzendosi zu Kuhkatzendosi schließe ich mich diesem Beitrag voll und ganz an ;-)
Auch, wenn ich früher mal mangels besseren Wissens mit Sternchen Rambo einen unsympathischen Bauern unterstützt habe ( allerdings nicht mit Geld ) Geplant war eigentlich nur eine Katze für eine Freundin und Nachbarin abzuholen. Da Kater Nr. 2 definitiv getötet worden wäre landete er mit im Auto:mrgreen: Ich hätte es nicht übers Herz gebracht, ihn zurück zu lassen. Würde ich bestimmt auch heutzutage nicht fertig bringen und genau aus diesem Grund keine Tiere vom Bauernhof mehr anschauen fahren.

Ich hatte vor fast sechs Jahren die Wahl zwischen meinen beiden Tierheimkatern oder zwei BKH aus seriöser anerkannter Zucht einer Bekannten meiner Eltern. ( sie hatte zu dem Zeitpunkt gerade abgabebereite Kitten ) Mein Vater wollte damals sogar die Kosten für die beiden Rassekatzen übernehmen. Er konnte es nicht so ganz verstehen, warum ich dies nicht wollte und mich stattdessen für zwei Überraschungspakete entschieden habe :mrgreen:
 
  • Sad eyes Beitrag #58
Also DAS verstehe ich nun auch nicht. Ich hätte die BKH genommen. :lol:
 
  • Sad eyes Beitrag #59
Weshalb denn entscheiden? Ich hätte gleich Alle genommen :mrgreen:
 
  • Sad eyes Beitrag #60
Danke NinK, dass du eine Lanze für die Toleranz gebrochen hast. Ich habe in so manchen Threads das Gefühl, mich entschuldigen zu müssen, dass ich Rassekatzen habe. Ich liebe alle Katzen, hätte auch vermutlich die sogenannten „normalen Hauskatzen“, wenn mein Mann nicht eine starke Allergie gegen alle Kurzhaartiere hätte. Nachdem wir immer Perser von seriösen Züchtern hatten, haben wir nun zwei Birmakatzen, die zweijährig aus einer Zuchtauflösung zu uns kamen. Die Züchterin war seriös, hatte sich nun aber entschlossen, weniger seriös, sich Knall auf Fall von neun Katzen zu trennen. Unsere Nelly hat es gut bei ihr gehabt, sie ist eine total entspannte zufriedene kleine Maus. Obelix, der als Deckkater weggesperrt worden war, ist traumatisiert und hat uns in den ersten Jahren das Leben zur Hölle gemacht. Nun, nach VIER! Jahren scheint er angekommen zu sein und Sicherheit zu empfinden. So gesehen ist Obelix auch ein Tierschutzkater, ggf. auch Nelly, da in dieser ad hoc Aktion alle Katzen wegmussten. Aber selbst wenn meine Beiden nicht aus einer Zuchtauflösung stammten und mein Mann keine Allergie hätte, würde ich mich an ihnen ohne schlechtes Gewissen erfreuen.
 
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