Hallo liebe Dosis,
Über eine Arbeitskollegin habe ich von einem 4-jährigen "Bengal"-Kater* erfahren, der seit 2 Jahren Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Konkret leckt/kratzt er sich wund, was angefangen hat, als die Besitzerin wieder arbeiten gegangen ist. Eine Futtermittelunverträglichkeit wurde meines Wissens nach aber nie überprüft. Es stand wohl schon Einschläfern im Raum, was der Tierarzt aber abgelehnt hatte. Als meine Kollegin mir davon erzählt hat, habe ich direkt angeboten, dass wir ihn nehmen würden, denn das ist so kein Zustand (läuft momentan mit Kragen und Mäntelchen rum). Heute Abend nun hat mir meine Kollegin geschrieben, dass die Besitzer bereit sind, ihn abzugeben.
So viel zur Vorgeschichte.
In meiner Katzengruppe befinden sich eine 9-Jährige Katzendame (braucht Katzengesellschaft auf Distanz), mein großer Kater (bald 7 Jahre alt; öfter mal etwas genervt, braucht aber seine Kuschelstunden mit Kater Nr. 2 sehr) und mein jüngerer Kater (2 Jahre, manchmal etwas aufmüpfig, bei fremden Menschen scheu, aber sehr sozial).
Meine Katzengruppe funktioniert eigentlich sehr gut und mir ist klar, dass ich ein Risiko eingehe, wenn ich ein neues Tier dazuhole, aber ich kann den Kater einfach so nicht lassen.
Ich muss mit der Besitzerin als nächstes Kontaktdaten austauschen und besprechen, wie wir weiter vorgehen (Übernahmevertrag, holen wir ihn oder will sie ihn bringen, wann soll er zu uns kommen etc.).
Nachdem er so lange allein war, muss es auf jeden Fall eine langsame Zusammenführung mit Gittertür sein. Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich erst die Vergesellschaftung durchziehen und schauen soll, wie es mit der Leckerei/Kratzerei weitergeht oder ob ich parallel eine Ausschlussdiät starten sollte. Einerseits kann die Vergesellschaftung echt lange gehen, andererseits möchte ich ihm auch nicht zu viel Veränderung auf einmal aufbürden.
Frage nun an die Vergesellschaftungs- und Futtermittelallergieexperten: wie würdet ihr vorgehen?
Falls ihr noch Frage habt, einfach stellen. Wenn ich sie beantworten kann, werde ich das tun. Über den Bengalkater weiß ich allerdings nicht arg viel mehr.
Danke für's Lesen und eure Tipps!
*mit Absicht in Anführungszeichen. Ich weiß momentan nicht, ob es ein look-alike ist, oder ob er einen Stammbaum hat.