Nachdem ich die Leberfettstoffwechselsache bei meinem Finny mit Futter und Nahrungsergänzung endlich in den Griff bekommen habe, waren wir heute notfallmäßig beim Tierarzt.
Finny war morgens auf dem Klo und hat danach nicht mehr aufgehört, sich hinten zu putzen. Beim genauen Hinsehen habe ich erkannt, dass er sich die ganze Zeit am Pullermann geleckt hat, der schon ganz rot war. Beim Versuch ihn (den Kater, nicht den Pullermann

) anzufassen, hat er gejammert.
Also eingepackt und Abflug zum
Tierarzt. An dieser Stelle ein Shoutout an den Hersteller unserer Transportbox- der Griff hat sich beim Treppensteigen verabschiedet und mein armer Kater ist drei Treppen in der Box nach unten gekullert.
Finny wurde sediert und geröntgt, dann wurde ein Katheter eingeführt, die Harnröhre wurde gespült und der Urin untersucht. Er hat eine Infusion und AB bekommen. Ergebnis: Harngries am Beginn der Harnröhre, ansonsten wurden (noch) keine Steine oder Gries gefunden. Er hatte außerdem Blut im Urin.
Ich soll ihm noch das AB und einen Phosphatbinder geben, die TÄ meint, dass es nicht ausgeschlossen ist, dass sich trotzdem noch mehr Steinchen oÄ bilden, die zu einem Verschluss führen.
Jetzt liegt er schlafend in seiner Box im Schlafzimmer und ist noch nicht wach. Hab ein bisschen Horror davor, dass ihm was passiert, wenn er aufwacht.
Wo sind die Experten- war die Behandlung erstmal richtig? Kann ich sonst noch etwas machen, um die Bildung von Gries zu verhindern oder soll ich wirklich erstmal abwarten und Tee (bei dem Wetter eher Hugo) trinken?