• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Verdacht auf Tumor unter der Zunge

Diskutiere Verdacht auf Tumor unter der Zunge im Tumore und Geschwürerkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Ich komme gerade von meiner TÄ. Mein Kater Charly hat abgestorbenes Gewebe unter der Zunge. Verdacht auf Tumor. Meine TÄ meinte, man könne ihn...
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #1
Motzkatze

Motzkatze

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Ich komme gerade von meiner TÄ.
Mein Kater Charly hat abgestorbenes Gewebe unter der Zunge. Verdacht auf Tumor.

Meine TÄ meinte, man könne ihn in Narkose legen und eine Biopsie machen um es hundertprozentig zu wissen, aber sie riet eher davon ab.

Könnte abgestorbenes Gewebe unter der Zunge etwas anderes sein als ein Tumor?

Charly hat Schmerzmittel bekommen und Baytril, falls es doch nur eine Entzündung sein sollte, allerdings sind die Lymphdrüsen am Hals nicht geschwollen. Beides soll er jetzt jeden Tag bekommen. Nächsten Samstag geht es wieder zur TÄ.

Soweit ich weiss, sind Tumore im Mundraum bösartig, wachsen schnell und es gibt kein Mittel dagegen. Operieren erscheint mir dadurch sinnlose Quälerei.

Kennt sich jemand in dem Bereich aus?
 
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #2
Ich wünsche Charly von Herzen alles Gute und wir alle hier drücken Daumen und Pfoten, dass es doch " harmlos" ist bzw. gut zu behandeln!
 
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #3
Danke.
Er hat jetzt gefressen. Das Metacam wirkt also.
 
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #4
Ich hab gar keine Ahnung....
wir drücken aber feste die Daumen und Pfoten 🐾🍀🍀🍀
 
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #5
Nun wie dem auch sei....ohne eindeutige Diagnose ist es eben eine Gradwanderung. Leider ist ein Zungenkarzinom nicht wirklich behandelbar, da es nicht wirklich eine gezielte Behandlungsmöglichkeit gibt. Es gibt zwar OPs, die geben aber auch nur eine Verlängerung der Lebenszeit.

Wenn die Veränderung schnell wächst, ist eben eine gute Palliative Begleitung möglich, aber leider keine Heilung.

lg
Verena
 
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #6
Ich warte jetzt auf den Rückruf meiner TÄ. In einem anderen Forum wurde ein Eosines Granulom erwähnt. Wahrscheinlich lasse ich dann nächste Woche eine Biopsie machen.
Ergänzung ()

Ich habe jetzt mit der TÄ gesprochen. Sie meinte, abgestorbenes Gewebe spräche nicht für ein Eosines Granulom. Der Termin für die Biopsie ist am Donnerstag.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #7
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #8
Meine beste Freundin hat mich gerade verunsichert.
Sie meinte, ich solle erst den nächsten Tierarzt-Termin, der wäre am nächsten Samstag, abwarten und dann erst entscheiden, ob eine Biopsie Sinn macht oder nicht.

Vielleicht hofft sie auf eine Wunderheilung durch die AB. Keine Ahnung.

Bin jetzt wirklich unentschlossen, ob die Biopsie am nächsten Donnerstag stattfinden soll oder nicht. Ich habe noch das Wochenende Zeit mir das zu überlegen. Meine TÄ erreiche ich im Augenblick sowieso nicht mehr.

Macht eine Biopsie immer Sinn?

Als bei meiner Sternenkatze Furia nichtregenerative Anämie festgestellt wurde, habe ich keine Rückenmarksuntersuchung machen lassen, weil die vermutete Krankheit nicht heilbar gewesen wäre und ich es nicht einsah, dass sie das mitmachen muss, nur damit ich sicher weiß woran sie stirbt.

Behandlung durch einen Tierarzt jederzeit, aber nur dann wenn es dem Tier nützt und nicht nur mir Informationen verschafft.
 
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #9
Es tut mir von Herzen leid, dass solch eine Diagnose im Raum steht.
Ich ließe die Biopsie machen um mir Klarheit zu verschaffen. Ich hatte ja hier schon von meiner Nelly berichtet, bei der die TÄ aufgrund geschwollener Lymphknoten ein Lymphom vermutete. Sie riet mir ja damals dazu, nichts zu unternehmen, da ein Lymphom nur lebensverlängernd behandelt werden könne unter Einbuße der Lebensqualität aber nicht heilbar sei. Ich ließ dennoch eine Biopsie durchführen, da ich Nelly ansonsten unentwegt wie einen aufgespießten Käfer unter dem Mikroskop beobachtet und jede Unpässlichkeit als nahendes Ende angesehen hätte. Zum Glück stellte sich ja heraus, dass sie kein Lymphom hat.
Eine Biopsie an der Zunge dürfte doch kein so schwerwiegender Eingriff sein. Ich bin der Meinung, dass, auch wenn es Dir nur die Information verschafft, wärest Du innerlich ruhig, wenn alles in Ordnung wäre und das käme Charly zugute. Wenn das Ergebnis nicht gut ist, könntest Du ebenfalls entsprechend reagieren.
Ich wünsche Euch alle, alles Gute.
Liebe Grüße
Christa
 
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #10
So was ist ganz blöd. Ich habe vor einigen Jahren bei Schoki beim Gähnen komische Wucherungen ganz hinten an der Zunge gesehen. Mich hat fast der Schlag getroffen. Um das zu untersuchen, musste sie gleich in Narkose, man musste die Zunge ganz rausziehen. Der Tierarzt hat es wegoperiert, was sehr schwierig war und untersucht und eingeschickt. Ich war fix und fertig. Es ist auch eosinophiles Granulom gewesen. Leider ist es dann wieder gewachsen, aber mit Cortison haben wir das jetzt seit Jahren im Griff.
 
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #11
Ich würde eine Biopsie so zeitig wie möglich machen lassen um Klarheit zu bekommen.
Wichtig ist natürlich, dass der Befund dann auch exakt "befundet" wird.
Das wird aber in eurem Fall bei einer Gewebeanalyse gut klappen .
Alles alles Gute!!
.
 
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #12
Zitat @Motzkatze:"Behandlung durch einen Tierarzt jederzeit, aber nur dann wenn es dem Tier nützt und nicht nur mir Informationen verschafft"
Kann deine Überlegungen sehr gut nachempfinden. Ist es ein durch die Gewebeentnahme bestätigtes malignes Karzinom, müsste es operiert, bestrahlt und mit Meds behandelt werden, mit nicht geringen Nebenwirkungen (*).

Eine Biopsie in diesem Bereich ist an sich weiter nicht tragisch, die Ergebnisse würden für sie und dich hilfreich sein. Ist der Befund positiv, wäre eine zeitnahe traurige Entscheidung bei erkennbaren Leiden zweifelsfrei angebracht. Fällt er negativ aus, würde ich weiter erfolgversprechende Therapien veranlassen.

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Die von Zungengrundtumoren liegt bei 15 bis 25%, die 5-Jahres-Überlebensrate von Zungenrandtumoren bei 35 bis 50%.“

Einen Faktor von 5 (?) vorausgesetzt, würde das bei Katzen vermutlich entsprechend für eine 1-Jahres-Überlebensrate gelten.
 
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #13
5 Jahre? Eher nein. Wenn es PEK ist, maximal ein Jahr. Je nach bereits erfolgter Ausbreitung, nur ein paar Wochen.



Charly gestern, nach den er Schmerzmittel bekommen und wieder gefressen hat.
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  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #14
Ist ein Jahr. ..Einen Faktor von 5 (?) vorausgesetzt, würde das bei Katzen vermutlich entsprechend für eine 1-Jahres-Überlebensrate gelten."

Charly sieht nicht besonders gut aus. Aber unabhängig von der Erkrankung ist das bei stärkeren Schmerzmitteln normal.
Aber sehr gut, dass er was gefressen hat. Gibt doch Anlaß zur Hoffnung. Zur Hoffnung, dass es sich tatsächlich "nur" um einen Infekt handelt und er sich auf dem Weg der Besserung befindet.
 
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #15
Ach Gott! :-(
Ich kann wirklich nur meine Daumen drücken und hoffen, dass sich der CA-Verdacht nicht bestätigt.

Du schreibst, dass es ihm mit Analgetika besser geht, bzw er wieder frisst.
Macht dieses e.Granulom denn eigentlich auch Schmerzen?
 
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #16
Ach Gott! :-(
Ich kann wirklich nur meine Daumen drücken und hoffen, dass sich der CA-Verdacht nicht bestätigt.

Du schreibst, dass es ihm mit Analgetika besser geht, bzw er wieder frisst.
Macht dieses e.Granulom denn eigentlich auch Schmerzen?
Ja. Es kann auch zu einem Tumor oder Tumorartigem mutieren. Meine TÄ meinte aber, das es dabei nicht zu abgestorbenen Gewebe käme. Abgestorbenes Gewebe wäre ein Zeichen für einen Tumor.
Wenn es PEK ist wird es schnell wachsen.
 
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #17
Ah okay.
Mist!
Das wäre ja auch zu einfach gewesen.

Tja, dann ist jetzt die Frage, WIE schnell so ein bösartiger Tumor wachsen würde und würde nicht beides, also Tumor und Granulom mit Kortison behandelt?
Ich meine, wenn so ein Tumor sehr schnell wächst, hättest Du ja auch ohne Biopsie schnell die traurige Gewissheit. :-(
Oder habe ich einen Denkfehler?
 
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #18
Nein. Hast du nicht. Deswegen überlege ich, ob eine Biopsie sinnvoll ist oder nicht.
 
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #19
Hm, wenn Deine Nerven das aushalten, würde ich persönlich wohl warten, ob und wie es wächst.
 
  • Verdacht auf Tumor unter der Zunge Beitrag #20
Ich komme gerade von meiner TÄ.
Mein Kater Charly hat abgestorbenes Gewebe unter der Zunge. Verdacht auf Tumor.

Meine TÄ meinte, man könne ihn in Narkose legen und eine Biopsie machen um es hundertprozentig zu wissen, aber sie riet eher davon ab.

Könnte abgestorbenes Gewebe unter der Zunge etwas anderes sein als ein Tumor?

Charly hat Schmerzmittel bekommen und Baytril, falls es doch nur eine Entzündung sein sollte, allerdings sind die Lymphdrüsen am Hals nicht geschwollen. Beides soll er jetzt jeden Tag bekommen. Nächsten Samstag geht es wieder zur TÄ.

Soweit ich weiss, sind Tumore im Mundraum bösartig, wachsen schnell und es gibt kein Mittel dagegen. Operieren erscheint mir dadurch sinnlose Quälerei.

Kennt sich jemand in dem Bereich aus?
Meine beste Freundin hat mich gerade verunsichert.
Sie meinte, ich solle erst den nächsten Tierarzt-Termin, der wäre am nächsten Samstag, abwarten und dann erst entscheiden, ob eine Biopsie Sinn macht oder nicht.

Vielleicht hofft sie auf eine Wunderheilung durch die AB. Keine Ahnung.

Bin jetzt wirklich unentschlossen, ob die Biopsie am nächsten Donnerstag stattfinden soll oder nicht. Ich habe noch das Wochenende Zeit mir das zu überlegen. Meine TÄ erreiche ich im Augenblick sowieso nicht mehr.

Macht eine Biopsie immer Sinn?

Als bei meiner Sternenkatze Furia nichtregenerative Anämie festgestellt wurde, habe ich keine Rückenmarksuntersuchung machen lassen, weil die vermutete Krankheit nicht heilbar gewesen wäre und ich es nicht einsah, dass sie das mitmachen muss, nur damit ich sicher weiß woran sie stirbt.

Behandlung durch einen Tierarzt jederzeit, aber nur dann wenn es dem Tier nützt und nicht nur mir Informationen verschafft.
Oh je, das sind ja keine guten Nachrichten. Du schreibst, dass deine Tierärztin von einer Biopsie abrät und auch deine Freundin rät dir zumindest, damit zu warten. Vielleicht machst das wirklich Sinn, die derzeitige Behandlung fortzusetzen, die ihm ja anscheinend hilft, damit er wenigstens fressen kann und sich erholt.

Eine Biopsie unter Narkose ist zwar keine große Sache, aber allein schon die Narkose ist belastend für eine Katze, deren Immunsystem mit irgendetwas zu kämpfen hat. Wenn es nur eine Entzündung ist, wird es durch das Antibiotikum hoffentlich besser werden. Wenn es leider wirklich eine bösartige Veränderung sein sollte, wird sich das wahrscheinlich ziemlich schnell zeigen und dann ist durch die Biopsie ja keine Heilung zu erwarten. Wenn es eine gutartige Veränderung ist, macht eine Behandlung Sinn, dann scheint wie bei der Katze von Kirchenmaus das Cortison über einen langen Zeitraum für Beschwerdefreiheit zu sorgen.

Ich drücke deinem Charly die Daumen, dass es nur eine Entzündung ist und dass er ganz schnell wieder gesund wird.
 
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