Ich habe hin und her überlegt, ob ich mich zu Sonde etc. äußere. Ich weiß, dass Du Mitzi über alles liebst und alles erdenklich Mögliche für sie tust.
Bei all meinen Katzen stand am Ende ihres Lebens immer ihre Lebensqualität im Vordergrund. Das hieß für mich auch (natürlich in Absprache mit dem Tierarzt), nicht alles was möglich ist zu tun, wenn es auf Kosten der Lebensqualität geht.
Deine Mitzi ist fast 19 Jahre alt. Sie war nun so lange in der Klinik. Zu Hause angekommen frisst sie nicht, müsste sie, aber sie muss sich doch erst einmal wieder einleben und ihr Trauma verarbeiten. Da bleibt vermutlich der Appetit auf der Strecke. Und nun wieder Klinik mit evtl. einer Sonde. Alte Tiere wie auch alte Menschen verkraften so etwas nicht und Tieren kann man es ja noch nicht einmal erklären.
Ich hoffe nur, dass Mitzi sich nicht aufgibt, wenn es für sie gar keine schönen Momente mit ihrem geliebten Menschen in ihrer geliebten, gewohnten Umgebung mehr gibt.
Ich hoffe sehr, dass Du das, was ich schreibe, nicht als Kritik, sondern als Mitgefühl verstehst.
Du tust so unglaublich viel für Deine Mitzi, nur manchmal kann weniger mehr sein.
Ich habe mich bisher von sechs geliebten Katzen verabschieden müssen und jedes Mal musste ich für sie entscheiden, von daher weiß ich ein wenig, wo von ich schreibe.
Bis heute ist meine Meinung: Alles, wirklich alles was nötig aber nicht alles was möglich.