Liebe Helga, vielen Dank für Deine lieben Worte und Wünsche.
Es tut mir sehr leid, dass ihr so eine schlimme Erfahrung machen musstet, weil der
Tierarzt Euch nicht richtig beraten hat. :-(
und musste mich somit auf alles, was die TÄ vorgab, verlassen. Wir haben die kleine Maus dann täglich gespritzt, ohne dass täglich eine Kontrolle stattfand.
Was mich wirklich sprachlos macht ist, dass das so, heute immer noch am laufenden Band passiert. :-(
Immer noch raten die TÄ dazu einfach mal blind zu spritzen, weil man Katzen angeblich Zuhause eh nicht testen kann.
Ich habe einen Bericht gelesen, da hat eine Besitzerin sich auch an den Rat des Tierarztes gehalten und die eigene Katze so weit in die Unterzuckerung gespritzt, dass sie verstorben ist. :-(
Ganz klar ist, dass man einen Diabetes bei der Katze nicht OHNE Tierarzt behandeln kann.
Aber wie so oft, muss man sich eben selbst auch schlau machen und heutzutage ist das ja recht einfach.
Von heute auf morgen sollten wir die Spritzen absetzen, was mich auch ein wenig verwunderte. Aber offenbar hat es funktioniert, denn die Zuckerwerte blieben in der Referenz.
Da habt ihr wirklich großes Glück gehabt.
Aber auf den letzten Seiten lese ich, dass auch Ihr offenbar das Spritzen einstellen könnt.
Wir haben, nach der Beratung von Doris T. mit ganz niedriger Dosierung begonnen, haben uns minimal hochgearbeitet und die neue Dosierung auch immer erst ein paar Tage sacken lassen und sind dann wieder langsam zurück mit der Dosierung, weil Feivis Werte eben immer besser wurden.
So wie es bei uns gelaufen ist, ist es wohl ein Paradebeispiel dafür, dass man "schnell" auch in Remission gehen kann, wenn der Diabetes früh erkannt und auch behandelt wird, wenn an dem Übergewicht gearbeitet wird und wenn man geduldig ist.
Vor der Behandlung mit Insulin, hat Feivel sehr viel gesoffen und extrem viel gepinkelt, was sich unter der Behandlung mit dem Insulin Lantus, schnell gegeben hat.
Unbehandelt, kann so ein Diabetes ja auch so viel Schaden anrichten und leider können viele Katzen dann auch nicht mehr in Remission gehen.
Ich jedenfalls bin froh, dass ich nicht auf meinen Tierarzt gehört habe. Ansonsten hätte Feivel ein anderes, nicht sehr gut wirksames Insulin bekommen, er hätte morgens und abends eine viel zu hohe Dosis, blind gespritzt bekommen und vom Futtermanagement wurde mir auch nichts gesagt, welches aber die halbe Miete ist.
Mir wurde angeboten, Feivel für einen Tag in die Praxis zu bringen und dann hätten sie ihn mir angeblich eingestellt.
Froh bin ich aber, dass mein Tierarzt so gut war und mir, obwohl ich all seine Behandlungsvorschläge abgelehnt habe, das gute Insulin verordnet hat, welches ich haben wollte.
Das hätte er nicht machen müssen und viele TÄ weigern sich, das Lantus zu verordnen.
Niemand stellt in Abrede, dass er der
Tierarzt ist und bleibt. Er ist der Fachmann. Punkt.
Allerdings kann er kein Spezialist auf jedem Gebiet sein.
bis dann liebe Wünsche für deinen Schatz
Dir auch ganz lieben Dank.
Liebe Grüße
Melanie