Guten Morgen,
Ich habe mir nun diesen Test gekauft und bin erschrocken darüber dass du mir ernsthaft sagen möchtest, dass Sheba Kitekat und Co gute Futter sein sollen.
4% Fleisch, mehr ist da nicht deklariert... was soll daran toll sein. Vielleicht hab ich dich auch falsch verstanden, dann verbesser mich bitte.
Real nature war beim Test nicht dabei.
sicher sind dort 1 oder 2 Marken die ich füttern würde und auch sicher teste aber der größte Teil....
schwer für mich vorstellbar zu welchen Kriterien da getestet wurde.
Danke für eure rege Anteilnahme

Ich fand’s gut die Ansicht von Sini zu lesen und zu verstehen. Dennoch bin ich mehr bei Ramona weil auch ich wissen möchte was ich meinen Tieren füttere. Auch beim betrachten das Inhalts sieht das zB beim „Ja“Futter alles andere als Appetitlich aus. Ich kenne das von meiner Oma, sie hat nur dieses gefüttert.
Schlussendlich würde ich aber auch nur das füttern, was meine Katze verträgt und ihr schmeckt. Zwischen dem Abwechseln der Futtermittel möchte ich versuchen ein Ungleichgewicht der Nährstoffe auszugleichen.
Am Ende möchte doch jeder das Beste für sein Tier.
Mir ging es darum Erfahrungen zu sammeln, bei wem auch der Output etwas strenger riecht und mir eventuell ein Futter empfehlen kann welches bei seiner Katze weniger müffeln bereitet. Ob das dann bei uns auch so ist muss ich testen, und wenn Coco halt immer so stinkt, dann ist es so. Dann weiß ich zumindest dass ich da nix ändern kann ☺
Ich bin da ganz bei dir. Und es ist auch mitnichten egal was für Fleisch drin ist bzw. eine gute Deklaration sagt auch einiges über die Qualität des Futters aus. Zuviel Herz z.B. kann zu Verdauungsproblemen führen, zu viel Leber und zu viel Fisch sind nicht gut für Vitamin A und Vitamin D3 Haushalt. Zucker ist einfach überflüssig, Getreide ist schlecht verwertbar. Lunge ist billiges Füllmaterial, Niere und Milz können u.U. eine höhere Schadstoffbelastung haben, weil es Filterorgane sind. Und auch bei den Ballaststoffen würde ich, wenn ich hauptsächlich Nassfutter füttern würde, auch auf das wie viel und was achten. Exotische Ballaststoffe, z.B. Granatapfelkerne oder Algen sind für mich i.d.R. genauso "sinnvoll" wie Zucker oder Lunge. kann drin sein, muss aber nicht wenn es sich vermeiden lässt. Darum gibt es z.B. Granata Pet hier nur ganz selten. Taurin sollte halbwegs hoch sein, darum finde ich da eine genaue Deklaration auch wichtig.
Ich jedenfalls gebe nichts auf die Tests von Stiftung Warentest, alleine schon weil die so etwas wie KiteKat, Sheba oder Whiskas schon öfters als "gut deklariert" haben. Das zeigt mir, dass mindestens eines meiner wichtigsten Kriterien (Genaue Deklaration, insb. der Organe) und Getreidefreiheit nicht mit getestet worden sein können. Und weil die immer von starren Gewichtsgrenzen der Katzen ausgehen (meines Wissens nach), die unrealistisch sind.
Da ich den Test nicht kenne frage ich mich: Ernährungsphysiologische Inhaltsstoffe gut und schön, wird denn da wenigstens auch ausführlich begründet welche (wissenschaftlich fundierte) Bedarfsquelle sie für Katzen zugrunde legen und warum? Ist diese Bedarfsquelle falsifizierbar? Neutral? Mit anderen Quellen vergleichbar?
Wenn die letzten Punkte nicht ausführlich erläutert und diskutiert wird ist die wissenschaftliche Falsifizierbarkeit für mich genauso hoch wie die diverser Barf-Foren unterschiedlicher Qualität. Damit gäbe es für mich keinen einzigen Grund den Tests dieser Stiftung mehr zu vertrauen als Foren-Usern, die sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt haben und jahre-, wenn nicht jahrzehntelange Erfahrung haben.
Stehen in dem Test die einzelnen Nährstoffwerte (Vitamin A, D3, B, E, Taurin, Calcium, Phosphor, etc.) für jedes Futter detailliert drin und die Katzen-Bedarfswerttabelle? Das wäre dann schon ein Anreiz das mal zu kaufen und mit meiner Bedarfstabelle vom Barfen zu vergleichen. Mal sehen ob die "Benotung" dann immer noch die gleiche wäre, was gutes und was kein gutes Futter ist....
Bei mir gilt die Devise:
1) Meine "Must-Haves" müssen enthalten sein (z.B. kein Getreide, ein Mindestfleischanteil)
2) Es muss verträglich sein (Kein Erbrechen oder Durchfall)
3) Die Katze muss genug davon fressen, dass ihr keine Unterversorgung droht
4) Möglichst viele "Nice-To-Have" (z.B. bestimmte Organ-Verteilung, Monoprotein) und möglichst wenig "Should-Not-Have" (z.B. Zucker, exotische pflanzliche Zutaten
5) Nicht zu teuer (nicht mehr als 6-7€ das Kilo)
Ich kenne z.B. kein Supermarktfutter, das bei diesen 4 Punkten besser abschneidet als z.B. CatzFineFood, MACS, GranataPet, Wild Freedom, etc. Heißt Schlussfolgerung für mich: Bei uns gibt es kein Supermarktfutter, da es mir nicht gut genug ist. Allerdings gibt es bei mir ja auch zu mindestens 90% Barf. Darum bin ich sogar recht "nachlässig" was gutes Nassfutter angeht. Würde ich hauprsächlich Nassfutter füttern kämen auch einige der hier oft empfohlenen Marken seltener in den Napf als andere.