Ich kann dich verstehen. Unsere Erstkatze war eigentlich dauerhaft krank, dann kam die schwierige Zusammenführung zwischen unserem Birmchen und unserer Norwegerin. Kurz danach verstarb unsere Erstkatze nach langen Kampf gegen CNI. Danach bekam unser Birmchen chronischen Durchfall, kurz darauf begannen auf dem Nachbargrundstück Bauarbeiten und unsere Norwegerin erkrankte am Eosinophilen Granulom, um die Geschichte kurz zu halten.
Es kostet wahnsinnig viel Kraft und, gerade weil sie wie meine Kinder sind, überlegte ich sogar ob es ihnen woanders besser gehen würde. In dem Moment, in dem ich weinend auf dem Sofa saß, weil unsere Norwegerin wieder aus Angst unsauber geworden war, und überlegte wen von beiden ich weitervermittel, saßen plötzlich beiden neben mir und trösteten mich. Ungelogen. Das war der Moment in dem ich mir sicher war das beiden bei uns sein wollten und seit dem ich meine Kraft aus den beiden Chaotenweibern ziehe. Verstanden haben sich beide trotzdem nicht sofort, aber ich glaubte seit dem Zeitpunkt das wir eine Chance haben. Und es wurde in Minischritten besser.
Ich glaube eure Therapeutin war zu schnell. Hattet ihr eine Therapeutin nur für das Verhalten oder für Heilung und Verhalten?