Für den Darmaufbau brauchst du die Tierarztpraxis nicht. Es gibt so gute Produkte online zu bestellen. Der Aufbau kann sogar ein Jahr und länger dauern.
Ja, nur da erst einmal durchblicken ohne tierärztliche Hilfe

und ich denke, in der alten Praxis wurde ja einfach viel versäumt und die neue hat das alles gar nicht so auf dem Schirm... Womöglich auch meine Schuld, weil ich zum ersten Termin halb heulend vor denen stand und nur von diesem und jenem AB und Probiotikum geblubbert habe und nicht wusste, was mit der Katze los ist. Die hätten uns bestimmt nicht nur ein Probiotikum für eine Woche mitgegeben nach dem Schweregrad ihres Giardienbefalls und den zwei Medikamenten, die sie gleichzeitig dagegen bekommen hatte...
Hast du Pute mal versucht? Das gibt es ja auch von vielen Herstellern in Pur.
Bin gespannt, was der Tierarzt heute sagt!
Wir haben schon alles versucht - außer Kamel

haben uns allerdings, denke ich, etwas täuschen lassen und dachten, es hätte nicht geholfen, da sie ja kein Probiotikum zur Seite hatte... Demnach haben wir geglaubt, Durchfall noch da = anderes Futter bringt auch nichts = es ist keine Futtermittelallergie.
Der Stand ist im Moment folgender:
Dadurch dass wir dann jetzt nochmals das Futter umstellen mussten

sind wir von täglichen Portionen von 200 bis teilweise 300g runter auf 85 bis 100. Aber "Der Hunger treibt's rein", würde meine Oma sagen. Der Output ist logischerweise etwas weniger und man wartet förmlich darauf

aber jetzt, da sie die letzten Tage alles explizit ohne Huhn bekommen hat, sind wir immerhin wieder zurück bei: mal ein bisschen am Hals und Kopf kratzen und (zwar noch etwas weicher, aber) normal geformter Kot.
Trotz der Erhöhung des Napfes und des Wechsels zu Rind, muss sie allerdings noch aufstoßen. Immerhin aber bei weitem nicht mehr so oft und hart wie vorher.
Wir sind ja schon einmal an dem Punkt gewesen, dass wir dachten, es sei das Huhn, hatten es dann aber wieder verworfen, weil bei einem selbst initiierten Test nicht die Symptome auftraten, die wir vorher beobachtet haben, ABER da handelte es sich auch um "verschiedene Huhnsorten".
Das ist womöglich eine blöde Frage und ich denke, ich kenne die Antwort schon, aber reagiert ein allergischer Organismus auf verschiedene Fleischteile unterschiedlich stark? (I'm not a smart person, so I ask, better safe than sorry.) Das würde zumindest erklären, warum sie bei Huhnfutter mit jeweils unterschiedlichen Fleischteilen des Tiers anders reagiert hat und wir etwas ratlos daneben standen.
Gestern wirkte sie durch ihr Verweigern des Futters auch wieder etwas geschwächt und hat eigentlich die meiste Zeit des Tages verschlafen, um nach dem Aufstehen nach Fressen zu jammern. Über Nacht hat sie dann doch noch einmal ein wenig Rind gefressen und heute turnt sie wieder frohen Mutes durch die Gegend.
Sofern man es frohen Mutes nennen kann. Gerade ist es eher Unmut, denn:
Sie hat eine Kriech-Spaghetti auf der Terrasse entdeckt und ist sauer, weil sie nicht raus darf, um sie zu fangen.
