Das stimmt.
Ich mache mir bloß wieder ein wenig Vorwürfe, weil wir Alice nach Ankunft noch auf alles mögliche testen lassen wollten - aber war ja nix. Warum dann das Geld ausgeben? Tja, nun....

Ich habe außerdem einen kleinen Text auf einer Tierarzt-Website gefunden, in dem stand, dass bei einer
Giardiose bei Menschen teilweise
Giardien in Galle und Leber gefunden wurden. Da frage ich mich jetzt natürlich, ob ihre verschlechterten Leberwerte auch damit zusammenhängen könnten. Ich mein... Warum sollte ein Tierarzt sowas sonst da drin mit aufnehmen?
Des Weiteren frage ich mich, ob Mimis "Futtermittelallergie" auf "Unbekannt" wirklich keine Allergie war, sondern sie sich etwa eine Woche nach der Kastration reinfiziert hat und aus irgendeinem Grund die Ergebnisse vom Labor zweimal falsch negativ waren. Eine Ärztin aus der TK meinte nämlich mal, dass wir uns Kot- und Mikrobiomanalysen hätten sparen können, da die Ergebnisse eine Fehlerquote von 60% hätten.
Vielleicht war dann ihr Befall mal eine Weile schlimmer, dann mit einer anderen Zusammensetzung im Futter besser, weil die
Giardien zum Teil ausgehungert wurden?
Womöglich ging es mit Rohfleisch sofort weg, weil es nur eine "Ich versteck mich"-Phase der
Giardien war und dann keine Kohlenhydrate mehr da waren, von denen sie sich ernähren konnten, als wir BARFen weiter durchgezogen haben?
...Nun, äh... Durch die neue Medikamentenverordnung dürfen wir jetzt alle 3 Tage einen Schnelltest auf
Giardien machen, weil sie nur noch für 3 Tage Panacur, bzw. für 5 Tage Metrobactin rausgeben dürfen. Total... bescheuert.
Dann müssen wir es im Zweifelsfall selbst bestellen und eigenmächtig die Therapie machen...