Wer nicht mal eben auf die Schnelle einen höheren vierstelligen Betrag leisten kann, sollte vielleicht versichern und sparen. Wir machen das jetzt auch, nachdem unser Katzenkonto innerhalb kürzester Zeit mittels Tierarztrechnungen um mehr als 12.000 Euro erleichtert wurde. Und das war noch vor der GOT-Erhöhung.
Ronny ist gerade Anfang des Jahres vier Jahre alt geworden und leidet an chronischer Parodontitis. Nun ist auch noch FORL dazugekommen. Mindestens einmal jährlich muss er nun zur Zahnsanierung ( 2x war er schon ) incl. allen Voruntersuchungen sowie einem Herzschall, weil er eine zu große Mitralklappe hat. Dafür sind dann schon je nach Anzahl der zu extrahierenden Zähne etwa 1200-1500,- Euro fällig. Pro Jahr. Erst wenn alle Zähne raus sind, könnte etwas Ruhe einkehren, wenn sich dann zwischenzeitlich nicht noch andere/neue Baustellen auftun.
Letztens hatte Yvi zeitgleich ihre erste Zahnbehandlung und beim Abholen musste ich erst einmal für beide zusammen die teuren Rechnungen ( über 2000 Euro ) begleichen und wir haben dann später fast alles ( außer die Zahnsteinbehandlung ) von der Versicherung erstattet bekommen.
Tierhaltung ist teuer geworden - so wie alles andere, was man zum Leben braucht, eben leider auch - und das erklärt sicher auch, weshalb es in den Tierheimen in der letzten Zeit so viele alte und/oder kranke Fundkatzen/Fundtiere gibt. In Berlin werden beinahe wöchentlich Faltohrkatzen gefunden. Seltsam, dass gerade vermehrt diese Katzen zufällig aus ihrem Zuhause ausbüxen. Da sind wohl die kommenden Tierarztkosten zu hoch? Und von daher sollte man vielleicht doch lieber versichern und sparen, wenn man nicht jetzt sowie in der Zukunft mal eben schnell einen hohen Betrag zahlen kann. Egal ob bei Unfall oder plötzlich auftretender Krankheit können bei mehreren Notfall-Klinikbesuchen zuzüglich Nachbehandlungen schon mal schnell zehntausend Euronen fällig werden. Und die spare ich nicht mal eben ganz schnell, wenn ich monatlich 60 Euro auf's Sparbuch lege.