Das ganze begann ab Freitag letzter Woche.
Freitag Fressmenge gesamt: 130g
Nassfutter
Sa: 80 g Hähnchenbrust
So: 0 überhaupt nichts
Mo: 80g
Nassfutter
Und das bei einer Katze die sonst immer um die 300g
Nassfutter vertilgt hatte! Das ließ alle meine Alarmglocke erklingen, bei all meinen Sternchen begann es mit "schlechter fressen".
Und darum dieser Termin beim Tierarzt. War das ein Fehler? Hätte ich einfach mehr Geduld haben müssen?
Hm. Na gut, dann bin ich eben ungeduldig. Aber schlecht fressen finde ich hat mit Geduld nichts mehr zu tun.
Nun ja, wie auch immer.
Das Drama begann dann Montag mit der Einfang-Aktion. All meine Hindernisse, nicht von oben flüchten zu können (Gitter, Bretter, Koffer, Kisten) hat sie mühelos überwunden, in einer Panik raste sie über alles hinweg. Es war furchtbar.
Die Tips von wegen "mit Handtuch". Mach das mal mit einer panischen Katze. Irgendwann erwischte ich sie und ich wusste, wenn ich jetzt loslasse habe ich keine Chance mehr. Darum ließ ich nicht los.
Natürlich frage ich mich jeden Tag: hätte ich nicht einfach doch abwarten sollen?
Der Tierarzt erklärt die hohen Leukozyten mit einer Infektion durch den Stress den sie bei mir als Einzelkatze hat. Auch wenn sie keinen Kontakt zu den Katzen auf der Pflegestelle suchte - die anderen Katzen waren eben da. Und bei mir sind da keine anderen Katzen.
Die 2 kg habe ich nur geschätzt. Als sie kam wurde sie als "Moppelchen" beschrieben, das nie genug vom Fressen haben kann. Und bei Moppelchen hätte ich eher an 5 kg gedacht, wenn nicht sogar mehr.
Ja, ich habe Kontakt zur Pflegestelle. Sie kann sie nicht mehr zurücknehmen.
Die Pflegemama sagt, Geduld, das wird schon. Wenn der Infekt vorbei ist frisst sie wieder.
Jetzt steht oben für sie: Reconvales mit Zylkene.
Meine Hände/Arme werden besser, beim Arzt war ich nicht nochmal, danke der Nachfrage.
