hallo zusammen,
ich brauche mal wieder eueren Rat. Text wird leider etwas länger.
Bei Mia (13 Jahre) wurde bereits vor einem Jahr bei einer Zahn OP ein FORL Verdacht gestellt. (Bei der OP gab es zudem diverse Komplikationen, Infusionsnarkose nicht vertragen; beide Wunden infiziert, Nach-OP erforderlich).
Die TÄ sah bzgl. FORL jedoch keinen weiteren Handlungsbedarf und ich hatte zu der Zeit leider nicht hier im Forum gelesen.
Bei ihrem jetzigen Check waren die Zähne vom Sehen her unauffällig. Da ich nun aber hier gelesen habe, daß bei FORL Verdacht Dentalröntgen gemacht werden sollte, habe ich die TÄ darauf angesprochen. Sie hielt das nicht für nötig, ich würde merken, wenn sie Schmerzen hätte. Da ich mich darauf nicht verlassen will, hat sie mir freundlicherweise eine Überweisung zum Dentalröntgen (ggfs. natürlich mit gleichzeitiger Sanierung) gegeben.
Nun hat sich bei dem geriatrischen Profil gezeigt, daß die Nierenwerte etwas erhöht sind
Niere:
SDMA (EIA) 15 (0 - 14 μg/dl + 4))
Kreatinin 2.5 (0.9 - 2.3 mg/dl +]
Harnstoff-N 42 (16 - 38 mg/dl )
Ansonsten ist das BB völlig in Ordnung.
Die Praxis, die die Zahnbehandlung machen würde (sehr erfahrene TÄ, Schwerpunkt Zahnmedizin), sprach von einer vorerkrankten Katze mit erhöhtem Risiko. Sie finden es aber dennoch notwendig und würden die Narkose entsprechen gestalten (natürlich Inhalationsnarkose).
Mia würde am Tag zuvor eine subkutane Infusion bekommen, während der OP auch und ggfs.auch am Tag danach.
Bis zu dem Termin bekommt sie für dann insgesamt 4 Wochen Nierendiät.
Auffällig ist, daß sie viel trinkt und grössere Mengen uriniert.
Meine Tendenz ist, es dennoch machen zu lassen, aber ich habe schon auch Angst und bin verunsichert, weil die eine TÄ es ja nicht für notwendig hält.
Jetzt meine Fragen:
Würdet ihr die OP machen lassen und für wie hoch haltet ihr das Risiko?
Muß man bei diesen Werten bereits von einer CNI ausgehen?
Vielen Dank schon mal,
mote