Da ich aktuell leider katzenlos, aber trotzdem ein großer Katzenfan bin, bin ich hier an sich nur stille Mitleserin im Forum, aber hier möchte ich jetzt doch etwas dazu schreiben.
Ich habe eine Katzenallergie, laut den Tests sogar relativ stark.
Allerdings reagiere ich nicht auf alle Katzen gleich. Bei jenen, auf die ich stark reagiere, merke ich es sofort und muss dann die jeweilige Wohnung oder das Haus innerhalb kurzer Zeit verlassen oder Medikamente einnehmen.
Es gibt auch Katzen, auf die nur wenig reagiere.
Diese Reaktion/Nichtreaktion hat sich bei mir Verlauf der Jahre auch nicht verändert. Auf Katzen, auf die ich schon vor 10 Jahren stark reagiert habe, reagiere ich immer noch so, bei jenen, auf die ich kaum reagiere, wurde die Allergie im Laufe der Jahre nicht stärker.
Ich habe zuletzt mehr als 20 Jahre lang mit meinem Kater gelebt. Er gehörte zum Glück zu den Katzen, auf die ich nur wenig reagierte, meistens habe ich es nur dann gespürt, wenn ich zusätzlich einer Belastung durch Pollen oder andere Allergene ausgesetzt war. Meine Reaktionen auf ihn wurden im Verlauf der Jahre sogar noch schwächer, da mein Körper anscheinend gelernt hat, damit umzugehen.
Der Kater durfte sich in meiner gesamten Wohnung frei bewegen. Er hat bei mir im Bett geschlafen, er lag auf meinem Kopfkissen, ich habe ihn gestreichelt. Wenn ich merkte, dass die Atemnot begann, habe ich meine Tabletten genommen. Wenn die Haut juckte, die Salbe.
Der Arzt hat mir zwar jedes Mal erklärt, ich müsse die Katze "abschaffen", aber das war für mich nie eine Option und er blieb, bis er mit fast 23 Jahren an Altersschwäche verstorben ist.
Was ich damit sagen möchte - selbst wenn der Befund eine Katzenallergie bei dir ergeben sollte, bedeutet das nicht, dass du Findus weggeben müsstest. Nach deinen Schilderungen reagiert du wenn, dann maximal leicht, auf ihn, und das bekommt man ohne Einschränkung der Lebensqualität mit Medikamenten sehr gut in den Griff.
Liebe Grüße an dich und deinen süßen Findus.
