Holly und die Ratten

Diskutiere Holly und die Ratten im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Ihr Lieben, Grüße aus dem Kriegsgebiet. Mein Hund hat einen Mann attackiert (unverletzt) und die Schwiegermutter gezwickt. Mein Freund wollte sie...
  • Holly und die Ratten Beitrag #161
Ihr Lieben,

Grüße aus dem Kriegsgebiet.
Mein Hund hat einen Mann attackiert (unverletzt) und die Schwiegermutter gezwickt. Mein Freund wollte sie daraufhin erschießen, aber keine Sorge, es geht ihr gut. Ich hab mich gefühlt mit der kompletten Hundeszene zusammentelefoniert, aber im Grunde müssen wir erstmal abwarten.
Der Kleine schreit viel, gerade abends und lässt sich den ganzen Tag nicht ablegen. Ich war infolgedessen ziemlich unfair zum Hund und der Stress tut ihr gar nicht gut.
Holly ist jetzt eine Draußen-Katze, denn sie kommt nicht mehr rein. Sie schreit im Hof und ich bringe ihr Futter runter. Ich habe sie zwei Tage eingesperrt, da hat sie gefressen und geschlafen, aber sie hat sich nicht am Hund vorbei getraut. Lustigerweise liegen die zwei im Garten nebeneinander, nur in die Wohnung kommt Holly nicht.
Xavi hat einen Schnupfenschub und überall klebt sein Rotz. Obwohl ich ihn zur Hälfte scheren lassen musste, verliert er Haare für 10 Katzen.
Und Finny lebt im Schlafzimmer. Er kommt zwar wieder öfter raus, auch wenn der Hund da ist und frisst normal in der Küche, aber meistens liegt er im Bett.
Heute Nacht hat er seinen Rausschmiss unterzeichnet.
Er hat auf meine Decke gekackt. Während mein Baby und ich darunter geschlafen haben!! Jetzt liegt er dreist ausgestreckt auf meiner Bettseite wo das Baby normalerweise schläft und wir liegen auf dem Sofa.
Ich werde ihn sowas von eskortieren. Was ich für eine Wut in mir habe!! :mad:

Ja, im Moment ist alles Scheiße, im wahrsten Sinne des Wortes.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #162
Das tut mir leid das du so viel Stress mit dem Baby und den Tieren hast.
Für mich liest es sich als würden sich alle gegenseitig stressen und hochschaukeln.

Du hattest mal geschrieben das sich deine Mutter und Schwester (?) um die Tiere kümmern könnten?

Wäre es möglich das du für ein paar Tage mit Sohn, eventuell Hund, weg fährst?

Vielleicht schaffst du regelmäßige Zeiten für die Tiere einzuplanen. Ich weiß das ist schwierig, aber sie sollten wissen das sie auch ihre Zeiten bekommen. Das würden das viele feste Rituale vermitteln.

Ich befürchte dein Freund kümmert dich wenig um Kind und gar nicht um Tiere?
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #163
Ich hab die Katzen ja extra zu Freigängern gemacht, gut Holly hat sich selbst entlassen, damit sie sich selbst auspowern können und ich nicht für die Bespaßung zuständig sein muss.
Sie dürfen eh weiterhin im Bett schlafen am Fußende und ich kuschel auch ständig, so oft es eben geht, mit ihnen.
Exklusivzeit bekommt keiner, der Kleine ist immer dabei.
Wegfahren wäre nur mehr Stress. Ich komm mit dem Haushalt schon nicht nach, wenn ich nur einen Nachmittag weg bin.
Außerdem fange ich nächste Woche für ein paar Stunden wieder an zu arbeiten. Von zuhause aus.
Meine Mama war gestern da und hat den Kleinen gekuschelt, damit ich bügeln konnte.
Wir versuchen nächste Woche mal, dass sie ihn eine Stunde nimmt, damit ich zur Chorprobe kann. Aber immer geht das natürlich nicht, sie geht ja auch noch arbeiten.
Mein Freund geht meist mit dem Hund am Abend nochmal auf die Wiese vorm Haus zum Pinkeln.
Und den Kleinen nimmt er, wenn er gut drauf ist und trägt ihn eine Runde oder wickelt mal. Wenn Otto aber müde ist und schreit oder schläft, geht er wieder. Ich kann mich halt auch nicht auf die „Hilfe“ verlassen, manchmal kommt er erst um 21:00 Uhr rauf und da hab ich schon alles mit einem brüllenden Kind erledigt und versuche ihn zum Schlafen zu bringen.
Ich wüsste nicht, wie ich die Situation für die Tiere beseer machen könnte. Ich schlafe 4-5 h in der Nacht und das ist auch ok, aber mein Nervenkostüm ist recht eng. Dazu die Schmerzen vom Babytragen Tag und Nacht.
Da mag ich nicht auch noch ständig überlegen wer jetzt dran ist mit Spiel- und Kuschelzeit..
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #164
Es tut mir auch leid, dass dein Leben aktuell so anstrengend verläuft.
Alles klingt nach totaler Überforderung unter der natürlich zuerst einmal du leidest aber auch deine Tiere.
Und die tuen mir auch leid.
Ganz offensichtlich sind dein Hund und deine Katzen kein gutes Gespann. Du bist unfair ( wie du selbst schreibst ) zum Hund, der daraufhin noch aggressiver wird, die Katzen haben Angst vor dem Hund und trauen sich nicht rein oder verstecken sich. Jetzt darf auch Finny nicht mehr ins Schlafzimmer, was ja offensichtlich sein Saferaum war und wird darunter und unter deiner Wut auf ihn leiden.
Alles in Allem eine sehr schlechte Situation. Ich möchte hier keine Küchentischpsychologie betreiben, könnte mir dennoch vorstellen, dass auch das Baby unter der allgemeinen Anspannung leidet und deshalb viel weint.
Könnte sich nicht jemand, Mutter, Schwester um den Hund kümmern, der ja wirklich zu einer Gefahr werden könnte.
Wie bringt sich denn dein Mann ein außer dass er den Hund erschießen wollte?
Hast du eine Hilfe in ihm? (Wurde gerade schon von dir beantwortet, also keine )
Eine Lösung sehe ich nur darin, den Hund auszulagern, wobei für ihn auch dringend ein Trainer erforderlich wäre.
Irgendwann wirst du, wie ich befürchte, unter der Situation zusammenbrechen.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #165
Ich schließe mich @Nelly12 an,
leider wirst du bei dieser Mehrfachbelastung und dem Dauergefühl der " Unzulänglichkeit" das nicht mehr lange durchhalten können. :(
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #166
Puh das klingt nicht gut. Ohne die genaue Situation zu kennen empfinde ich es als sehr kritisch, einen Hund im Haus zu haben der Menschen angeht und dazu ein Baby. Nicht auszudenken was da passieren kann wenn der Hund das Baby angeht. Da reicht ja auch schon ein „kleiner“ Schnapper 😕
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #167
Mir geht es bei den Tiere gar nicht um Beschäftigung.
Sie spüren das du Stress hast, dadurch sind sie gestresst. Sie spüren das du keine Zeit für sie hast, dadurch sind sie verunsichert.
Sie hören das brüllenende Baby, damit sind sie überfordern.

Baby, Tiere, Haushalt, Arbeit sind zu viel für eine Person. Du wirst das nicht mehr lange so machen können, irgendwann eskaliert es.
Ich befürchte entweder wirst du irgendjemanden zur Hilfe brauchen, oder es eskaliert (beginnt leider bereits) , oder du brichst zusammen.

Bitte hol dir Unterstützung und sieh den Haushalt entspannter (ich bügel zum Beispiel so gut wie nie)
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #168
Liebe Eva,
das ist alles sehr, sehr viel auf einmal, was du stemmen musst.

Die Situation ist für dich eine Überforderung, das was eigentlich schön sein sollte (Zeit mit deinem Kind zu haben und auch Zeit mit den Tieren zu verbringen und ihre Nähe zu genießen) wird zu Stress.

Deine Hündin ist sehr sensibel, für sie ist diese Phase, in der du angespannt bist, besonders schwierig und sie zeigt das auf ihre Art, indem sie deinem Partner und den Katzen gegenüber aggressiv wird. Das ist nicht, weil sie böse ist, sie steht einfach total unter Stress.

Das Risiko, dass wirklich etwas passiert, dass sie also zubeißt, wird nicht kleiner sondern größer, je mehr der Stress zunimmt. Mein erster Gedanke war, als ich von all den Schwierigkeiten auch mit deinen Katzen gelesen habe, dass du für Frida ein anderes Zuhause suchen solltest (zumindest solange dein Kind noch so klein ist), in dem Frida mehr Ruhe und Aufmerksamkeit bekommt, vielleicht sogar ein Zuhause, in dem sie ausgebildet wird und eine Aufgabe bekommt.

Ich weiß, dass das nicht einfach ist, einerseits zu akzeptieren, dass eine (zumindest zeitliche) Trennung sinnvoll wäre und andererseits das passende Zuhause zu finden.

Wir haben als unsere Kinder noch klein waren (2 und 3 Jahre alt) auch einen Hund gehabt, der nicht damit klar kam, dass ich da viel Stress hatte, der im Mittelpunkt stehen wollte, der die Kinder angeknurrt hat (nicht immer, aber in Situationen, wo er zuerst in meiner Nähe sein wollte). Wir haben ihn damals schweren Herzens an ein Ehepaar abgegeben, die gerade in Rente gegangen waren, die mit ihm sehr oft im Wohnmobil auf Reisen waren, bei denen er im Mittelpunkt stand, die viel Zeit für ihn hatten. Er hat niemanden mehr angeknurrt, wir haben ihn noch öfter gesehen und hatten einen sehr netten Kontakt zu den neuen Besitzern.

Liebe Eva, ich wünsche dir ganz viel Kraft, um alles zu schaffen, was gerade bei dir ansteht, ich wünsche dir, dass mehr Ruhe einkehrt, dass dein Kind glücklich ist und weniger weint, dass die Katzen keine Angst mehr haben und dass ihr für/mit Frida eine gute Lösung findet, in der es ihr gut geht, aber in der ihr alle auch entspannen könnt. Und ich wünsche dir natürlich, dass es dir gut geht und dass du diese wichtige Zeit mit deinem kleinen Otto genießen kannst. 🥰
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #169
Liebe Eva,
das ist alles sehr, sehr viel auf einmal, was du stemmen musst.

Die Situation ist für dich eine Überforderung, das was eigentlich schön sein sollte (Zeit mit deinem Kind zu haben und auch Zeit mit den Tieren zu verbringen und ihre Nähe zu genießen) wird zu Stress.

Deine Hündin ist sehr sensibel, für sie ist diese Phase, in der du angespannt bist, besonders schwierig und sie zeigt das auf ihre Art, indem sie deinem Partner und den Katzen gegenüber aggressiv wird. Das ist nicht, weil sie böse ist, sie steht einfach total unter Stress.

Das Risiko, dass wirklich etwas passiert, dass sie also zubeißt, wird nicht kleiner sondern größer, je mehr der Stress zunimmt. Mein erster Gedanke war, als ich von all den Schwierigkeiten auch mit deinen Katzen gelesen habe, dass du für Frida ein anderes Zuhause suchen solltest (zumindest solange dein Kind noch so klein ist), in dem Frida mehr Ruhe und Aufmerksamkeit bekommt, vielleicht sogar ein Zuhause, in dem sie ausgebildet wird und eine Aufgabe bekommt.

Ich weiß, dass das nicht einfach ist, einerseits zu akzeptieren, dass eine (zumindest zeitliche) Trennung sinnvoll wäre und andererseits das passende Zuhause zu finden.

Wir haben als unsere Kinder noch klein waren (2 und 3 Jahre alt) auch einen Hund gehabt, der nicht damit klar kam, dass ich da viel Stress hatte, der im Mittelpunkt stehen wollte, der die Kinder angeknurrt hat (nicht immer, aber in Situationen, wo er zuerst in meiner Nähe sein wollte). Wir haben ihn damals schweren Herzens an ein Ehepaar abgegeben, die gerade in Rente gegangen waren, die mit ihm sehr oft im Wohnmobil auf Reisen waren, bei denen er im Mittelpunkt stand, die viel Zeit für ihn hatten. Er hat niemanden mehr angeknurrt, wir haben ihn noch öfter gesehen und hatten einen sehr netten Kontakt zu den neuen Besitzern.

Liebe Eva, ich wünsche dir ganz viel Kraft, um alles zu schaffen, was gerade bei dir ansteht, ich wünsche dir, dass mehr Ruhe einkehrt, dass dein Kind glücklich ist und weniger weint, dass die Katzen keine Angst mehr haben und dass ihr für/mit Frida eine gute Lösung findet, in der es ihr gut geht, aber in der ihr alle auch entspannen könnt. Und ich wünsche dir natürlich, dass es dir gut geht und dass du diese wichtige Zeit mit deinem kleinen Otto genießen kannst. 🥰

Da hast du meine Gedanken dazu noch viel besser formuliert als ich es konnte, danke dass du hier so verständnisvoll schreibst und noch eine eigene Erfahrung dazu packst
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #170
Das Risiko, dass wirklich etwas passiert, dass sie also zubeißt, wird nicht kleiner sondern größer, je mehr der Stress zunimmt. Mein erster Gedanke war, als ich von all den Schwierigkeiten auch mit deinen Katzen gelesen habe, dass du für Frida ein anderes Zuhause suchen solltest (zumindest solange dein Kind noch so klein ist), in dem Frida mehr Ruhe und Aufmerksamkeit bekommt, vielleicht sogar ein Zuhause, in dem sie ausgebildet wird und eine Aufgabe bekommt.

Ich weiß, dass das nicht einfach ist, einerseits zu akzeptieren, dass eine (zumindest zeitliche) Trennung sinnvoll wäre und andererseits das passende Zuhause zu finden.

Sabine,
das war auch mein Gedanke. Der Hund ist definitiv überfordert und ich finde die Situation mit Baby im Haus mehr als bedenklich. Über unseren Riesenschnauzer -Züchter hatten wir mal von einer ähnlichen Situation erfahren. Das junge Ehepaar bekam Nachwuchs und der damals 1-jährige Rüde wurde aufeinmal Menschen gegenüber aggressiv. Die Leute kamen mit der Situation nicht klar und baten unseren Züchter um Hilfe. Der machte sich sofort auf den Weg und nahm ihn dann auch in seine Obhut. Er hatte ihn dann innerhalb kurzer Zeit wieder im Griff mit viel Training und Zeit. Eigentlich sollte er wieder zu den Dosis zurück. Aber gemeinschaftlich wurde dann entschieden, dass es keinen Sinn macht. Der Rüde wurde dann an einen hundeerfahrenden Polizisten vermittelt, der sich ausgiebig um ihn kümmern konnte. Ende vom Lied war, dass der Rüde sogar zum Polizeihund ausgebildet wurde und sich beim neuen Herrchen kein einziges Mal daneben benommen hat. Die Beiden sollen ein sehr glückliches Gespann gewesen sein. Riesenschnauzer sind als Polizeihunde ja perfekt geeignet und hier z.B. in der Gegend auch stark vertreten.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #171
Ich danke euch und ich habe natürlich auch schon meine eigenen Pläne gemacht.
Vorab: der Hund ist uns gegenüber nicht bissig! Sie verteidigt unter anderem das Kind. Mit dem Baby ist sie absolut fein, nur die Führung bzw. meine Unterstützung fehlt ihr im Alltag. Dann noch die Scheinträchtigkeit, die die Aggressivität extrem gesteigert hat.
Frida wird im September noch kastriert, damit zumindest die Scheinträchtigkeit nicht mehr aufkommen kann.
Mit meiner Trainerin steht auch schon ein Plan, der jetzt aber erstmal vorsieht, Ruhe reinzubringen. Runterfahren und im neuen Leben ankommen.
Dem Hund gelingt das immer besser, aber die Katzen haben wegen ihrer Scheinträchtigkeitsattacken natürlich überhaupt kein Vertrauen mehr. Sie tun mir unfassbar leid.
Für Finny und Xavi werde ich das bestehende Katzenzimmer noch etwas anpassen (Wandbetten, Liegeflächen), damit sie sich nach oben verziehen können und einen neuen Safe Platz haben. Ich hab sowas zwar schon im Wohnzimmer gemacht, aber das will keiner so wirklich annehmen.
Und ich werde meine Mama fragen, ob sie Holly übernehmen möchte. Ja, sie ist bestimmt sehr gerne draußen und auf der Jagd, aber sie ist auch eine Kuschelmaus. Und aktuell ist das überhaupt kein Zustand für sie, dass sie sich nicht rein traut.
Meine Mama wohnt ca. 500m von mir entfernt, also ist sie nicht weit weg. Und ich weiß, dass Holly meine Mama liebt.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #172
Für die Tiere liest sich das nach einem Plan. Dann wirst du sehen ob es ruhiger wird. Ich wünsche es euch 🍀🍀🍀

Und was machst du für dich?
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #173
Muss es wirklich sein, dass du jetzt auch noch anfängst, wieder zu arbeiten, wo sowieso schon alles über dir zusammenbricht?
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #174
Muss es wirklich sein, dass du jetzt auch noch anfängst, wieder zu arbeiten, wo sowieso schon alles über dir zusammenbricht?
Das habe ich mich auch gefragt.

Kann es sein dass der Kleine diese "3 Monats Koliken" hat?
Das hatte mein Sohn auch und die ersten 3 Monate waren wirklich extrem anstrengend weil er unendlich viel geweint hat und ich ihn auch viel getragen habe.

Ansonsten möchte ich mich Sabine anschließen
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #175
Muss es wirklich sein, dass du jetzt auch noch anfängst, wieder zu arbeiten, wo sowieso schon alles über dir zusammenbricht?

Das dachte ich im ersten Moment auch. Aber wenn es nur wenige Stunden sind und dazu noch von Zuhause aus und sie es sich zeitlich einteilen kann ist es vielleicht sogar eine kleine Ablenkung von den täglichen Alltagsproblemen.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #176
Und was machst du für dich?
Erstmal nix. Das ist aber ok bis sich alles eingependelt hat.
Muss es wirklich sein, dass du jetzt auch noch anfängst, wieder zu arbeiten, wo sowieso schon alles über dir zusammenbricht?
Ja, die Firma braucht mich und ich brauche das Geld. Ich hab ja noch eine Wohnung zu finanzieren und und kein Gehalt mehr.
Kann es sein dass der Kleine diese "3 Monats Koliken" hat?
Ja, unter anderem. Deswegen schläft er schlecht, weil er immer wieder Bauchweh hat.
Aber abends ist er immer unrund, weil er den Tag verarbeitet. Ich versuche zwar, ihn tagsüber nicht zu überreizen, aber trotzdem fällt es ihm dann schwer, runterzukommen.
Ich hüpfe dann immer mit ihm auf dem Gymnastikball und manchmal kann ich ihn in die Federwiege legen, dann kann ich wenigstens schnell ins Bad.
Ich schätze die Nächte werden bald besser, wenn das Bauchweh weg ist.
kleine Ablenkung von den täglichen Alltagsproblemen
Ich freu mich ehrlich gesagt drauf. Wieder mit Menschen reden, nachdenken und das Hirn anstrengen. Otto schläft vormittags meistens eh und in der Trage kann er bei mir sein.

Nochmal zum Hund:
Sie ist schon immer aggressiv gegenüber fremden Menschen in ihrem Revier. Durch den Stress hat sie eine kürzere Zündschnur und es war mein Fehler, dass ich sie nicht früher abgebrochen habe. Ich hab den Mann auf der Straße zu spät gesehen.
Sie kommt mit dem Kind nicht in direkten Kontakt bzw. nur unter Aufsicht. Bisher macht sie sich super und ist extrem vorsichtig.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #177
Ich würde das gut mit deinem Hundetrainer besprechen, denn wenn der Kleine anfängt zu krabbeln kannst du den Kontakt nicht mehr vermeiden und wenn dann hat der Hund erst Recht einen Hass auf ihn, denn er nimmt dich ihr ja weg. Daß sie euch beschützt ist normales Verhalten. Sie spürt sicher auch die Spannung zwischen dir und deiner Schwiegermutter. Natürlich darf sie keinen beißen, vielleicht kannst du sie mit Joggergurt nehmen beim Spaziergang mit Kind und Hund, das ging bei mir damals sehr gut. Und sie müsste eine Aufgabe bekommen, sicher fällt dem Trainer was ein. Hast du ein Tragetuch für Otto. Ohne wäre mein Haushalt damals mit meinem Schreikind zusammen gebrochen. Ich wünsche dir alles Gute.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #178
Ich würde das gut mit deinem Hundetrainer besprechen, denn wenn der Kleine anfängt zu krabbeln kannst du den Kontakt nicht mehr vermeiden und wenn dann hat der Hund erst Recht einen Hass auf ihn, denn er nimmt dich ihr ja weg. Daß sie euch beschützt ist normales Verhalten. Sie spürt sicher auch die Spannung zwischen dir und deiner Schwiegermutter. Natürlich darf sie keinen beißen, vielleicht kannst du sie mit Joggergurt nehmen beim Spaziergang mit Kind und Hund, das ging bei mir damals sehr gut. Und sie müsste eine Aufgabe bekommen, sicher fällt dem Trainer was ein. Hast du ein Tragetuch für Otto. Ohne wäre mein Haushalt damals mit meinem Schreikind zusammen gebrochen. Ich wünsche dir alles Gute.
Ovi hat geschrieben, dass der Hund den Kleinen beschützt, nicht, dass er ihn hasst. Ich finde, sowas wie Hass sollte man einem Tier nicht unterstellen. Sie sind höchstens verstört durch die neue Situation.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #179
Erstmal nix. Das ist aber ok bis sich alles eingependelt hat.

Dann hoffe ich das sich schnell alles einpendelt. Weder Otto, noch die Tiere, noch du hast etwas davon, wenn du zusammenbrichst.

Und ja, ich gebe zu, ich würde auch dem Vater mächtig in den Hintern treten. Stimmt, er arbeitet, machst du aber auch bald wieder. Wenn er sich nicht um die Tiere kümmert, ist das eine Sache. Aber um den Sohn... Ich will mich nicht einmischen, aber fair verteilt finde ich das nicht. Vor allem weil ich mir nicht vorstellen kann, dass das in den nächsten 18 Jahren besser wird.
 
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  • Holly und die Ratten Beitrag #180
Es geht mich ja nichts an. Ich finde allerdings diese finanzielle Aufteilung merkwürdig. Macht ihr denn so strikt getrennte Kasse? Du schreibst ja, dass du Geld verdienen musst, um deine Wohnung zu bezahlen. Ich finde das alles total ungerecht dir gegenüber. Otto ist doch wirklich nicht allein dein Kind.
 
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