Holly und die Ratten

Diskutiere Holly und die Ratten im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Sie hasst ihn ganz und gar nicht.. Dass ich die Regeln festigen muss, wenn er krabbelt, ist klar. Sie zeigt ja durchaus Tendenzen zu treiben...
  • Holly und die Ratten Beitrag #181
Ich würde das gut mit deinem Hundetrainer besprechen, denn wenn der Kleine anfängt zu krabbeln kannst du den Kontakt nicht mehr vermeiden und wenn dann hat der Hund erst Recht einen Hass auf ihn, denn er nimmt dich ihr ja weg. Daß sie euch beschützt ist normales Verhalten. Sie spürt sicher auch die Spannung zwischen dir und deiner Schwiegermutter. Natürlich darf sie keinen beißen, vielleicht kannst du sie mit Joggergurt nehmen beim Spaziergang mit Kind und Hund, das ging bei mir damals sehr gut. Und sie müsste eine Aufgabe bekommen, sicher fällt dem Trainer was ein. Hast du ein Tragetuch für Otto. Ohne wäre mein Haushalt damals mit meinem Schreikind zusammen gebrochen. Ich wünsche dir alles Gute.
Sie hasst ihn ganz und gar nicht.. Dass ich die Regeln festigen muss, wenn er krabbelt, ist klar. Sie zeigt ja durchaus Tendenzen zu treiben (zwicken in die Fersen).
Ich habe Otto in der Trage und Frida an der Schlepp. Anfangs ging das noch nicht, weil es zu heiß war. Aber wir sind genauso wie vor Ottos Geburt ca. 2 Stunden täglich unterwegs und zusätzlich baue ich zuhause ein bisschen Kopfarbeit ein.
Es ist ja nicht so, als würde ich die Zeit draußen mit dem Hund nicht genießen.
Aber ich bin bei einer Trainerin, die mich unterstützt.

@goya Er sieht das nicht so. Ich müsste nicht arbeiten, meine Aufgabe sind Kind und Haushalt. Er macht dafür alles andere. Wenn ich was sage bzgl. "kannst du mal bitte" heißt es am Ende immer, dass ich ja dann auch mal mit dem Traktor fahren könnte, wenn er jetzt auch den Haushalt machen muss. Irgendwo muss schließlich das Geld reinkommen.

Macht ihr denn so strikt getrennte Kasse?
Ja, weil der Betrieb nicht meinem Freund, sondern immer noch seiner Mutter gehört. Und ich sehe nicht ein, da involviert zu sein und mir irgendwas unterstellen zu lassen.
Wir machen jetzt ein Haushaltskonto, hoffe ich. Dann wird es leichter mit der Aufteilerei. Wobei ich natürlich nicht so viel beitragen kann gerade.
Aber meine Wohnung gehört mir und die muss ich auch alleine finanzieren. Mein Freund ist ja dagegen, dass ich sie behalte. Aber jetzt im Herbst zur Ernte muss ich mit dem Kleinen hin, wenn die Arbeiter kommen, also ich brauche sie.


Ich checks gerade nicht. Finny und Frida sitzen nebeneinander und alles ist friedlich.
War das doch ein "Kack"-Angriff auf den Kleinen?
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #182
Wie er macht alles andere?
Er verdient nur Geld, wovon er nicht mal wollte, das sein Sohn ein Zimmer davon bekommt.

Ich bin komplett gleichberechtigt aufgewachsen und bin es auch in der Partnerschaft.
Lieber würde ich Traktor fahren, als das mein Kind praktisch ohne Vater aufwächst. Beide Seiten gehören zu einer gesunden sozialen Entwicklung.

Das ist natürlich nur meine Meinung.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #183
Wir machen jetzt ein Haushaltskonto, hoffe ich. Dann wird es leichter mit der Aufteilerei.
Das halte ich für eine gute Idee.
Ich würde mal mit dem Traktor fahren und ihn einen Tag, oder auch 2 oder 3, den Haushalt machen lassen mit Otto und den Tieren. Das könnte sehr heilsam sein.:ROFLMAO:
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #184
Ovi hat geschrieben, dass der Hund den Kleinen beschützt, nicht, dass er ihn hasst. Ich finde, sowas wie Hass sollte man einem Tier nicht unterstellen. Sie sind höchstens verstört durch die neue Situation.
Hab ich auch nicht gesagt, und meiner Meinung nach dürfen Tiere auch Gefühle haben Eifersucht, Wut jemand nicht mögen, nenn es wie du willst. Und dafür gibt es meist einen Auslöser. Also z. B. ich werde weggesperrt/ausgegrenzt wenn z. B. Besuch kommt. Ich wollte nur sagen, daran sollte man arbeiten. Nen Hass auf jemanden oder etwas haben war wohl leider umgangssprachlich und nicht so gut zu verstehen, entschuldige bitte.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #185
Hab ich auch nicht gesagt, und meiner Meinung nach dürfen Tiere auch Gefühle haben Eifersucht, Wut jemand nicht mögen, nenn es wie du willst. Und dafür gibt es meist einen Auslöser. Also z. B. ich werde weggesperrt/ausgegrenzt wenn z. B. Besuch kommt. Ich wollte nur sagen, daran sollte man arbeiten. Nen Hass auf jemanden oder etwas haben war wohl leider umgangssprachlich und nicht so gut zu verstehen, entschuldige bitte.
Du musst dich nicht bei mir entschuldigen. Ich dachte nur, du hättest missverstanden, was Ovi geschrieben hat. Ich bin völlig einer Meinung mit dir, dass Tiere ebenso Gefühle haben wie wir, auch negative wie Wut oder Abneigung. Auch können sie boshaft sein, finde ich. Aber Hass traue ich ihnen nicht zu. Vielleicht habe ich ja Unrecht.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #186
Hallo zusammen,

ich lebe noch. Irgendwie. :sneaky:

Mein kleiner Otto hat Regulationsstörungen- früher hat man Schreibaby gesagt. Jetzt ist er genau 3 Monate alt und es wird etwas leichter, weil man schon mit ihm quatschen und ihn ablenken kann. Er ist unfassbar süß, wenn auch glatzköpfig und fängt langsam richtig an zu "kudern" = mit Ton lachen, mir fällt das hochdeutsche Wort nicht ein :ROFLMAO:

Die Weinlese und parallel die Sonnenblumenernte hat begonnen und ich bin daher fast ausschließlich alleine. In meiner Wohnung sind jetzt zwei junge Rumänen einquartiert, weil mein Freund sie zwar herbestellt, aber keine Unterkunft für sie bereitgestellt hat. Das war nicht lustig und ich war völlig überrumpelt, aber it is what it is.
Die Polen kommen dafür (hoffentlich!) nicht mehr und ich muss also doch keine Sanitärräume mit ihnen teilen.

Frida wurde kastriert und das ist wohl grade meine größte Baustelle, denn emotional leide ich so krass an dem Hund.. Mein Freund ist mit ihr vorgestern abends nochmal Gassi gegangen, weil ich mit Baby nicht konnte und ihn darum gebeten habe. Im Moment darf sie sich ja sowieso nicht viel bewegen. Leider hat er dann vergessen ihr die Hinterbeine wieder in den Body zu stecken und daher hat sie sich den Kack nach oben geschoben und sich an der Naht zu schaffen gemacht.
Ich habe das Gott sei Dank zügig mitbekommen und in der Tierklinik angerufen- dachte in meiner Not ihr fallen gleich die Gedärme raus. Ich hätte sowieso nicht hinfahren können, aber die Ärztin hat mich beruhigt.
Am nächsten Tag beim Tierarzt habe ich dann nochmal AB und Schmerzmittel bekommen, weil die Naht geschwollen war.
Frida muss also jetzt Body UND Halskrause tragen. Nachdem ich aber immer zuhause bin, setze ich ihr den Lampenschirm nur nachts auf. Sie ist absolut verzweifelt, ich habe sie noch nie so innerlich zerfallen gesehen. Kein Gassi, kein Besuch, keine frische Luft, keine Freiheit.
Wenigstens habe ich sie nachts jetzt wieder zu mir ins Zimmer geholt (hatte Angst, dass sie mit dem Trichter wo gegenstößt und den Kleinen weckt, aber sie ist ganz ruhig solange wir in der Nähe sind).

Holly war ein paar Tage lang wieder freiwillig herinnen und hat gut gefressen und geschmust, aber ich habe sie jetzt wieder 2 Tage nicht gesehen. Sie marschiert abends unten ins Wirtshaus, lässt sich ausgiebig kraulen und verschwindet dann wieder in die Nacht. Ich vermisse sie sehr.

Xavi hat einen Schnupfenschub vom Allerfeinsten- ich inhaliere mit ihm und habe mit AB begonnen, das ich noch hier hatte. Wenn ich mit Frida zum Fädenziehen fahre, muss ich ihn mitnehmen. Er rotzt wirklich überall hin, einfach arm der Kerl..

Finny ist anhänglich und hat den Kratzbaum im Wohnzimmer wieder für sich entdeckt. Seither ist er viel entspannter und kommt auch mit dem Hund wieder gut aus.

Nächste Woche fahre ich mit meinem Kleinen zur Kieferorthopädin, wo ihm das Lippenbändchen durchtrennt wird. Das ist zu kurz und ich hoffe, dass wir damit auch seinen nächtlichen Koliken in den Griff kriegen. Das Wundmanagement ist aber gar nicht so ohne- Massagen vor und nach dem Stillen, Tag und Nacht. Wird auch nochmal witzig.

Ich habe nun auch wieder angefangen zu arbeiten - wenn ich auch noch nicht angemeldet bin- um zu sehen wie es funktioniert. Naja eine Stunde pro Tag geht so, aber länger ist nicht drin, schon gar nicht am Stück. Mini will nämlich überhaupt nicht alleine wo liegen geschweige denn nicht bespaßt werden- was ist das auch für ein Service! ;)
Solange ich nicht 2 Stunden pro Woche in die Firma kommen kann- ohne Kind- werde ich auch nicht mehr so richtig angestellt, weil es so für meinen Chef keinen Sinn macht. Leider kann ich den Kleinen aber nicht abgeben- zwei Versuche mit meiner Mama sind kläglich nach 5 Minuten gescheitert. Ich werde also erstmal kein Geld verdienen und höchstwahrscheinlich mit Ende des Jahres meine Wohnung aufgeben müssen.

Ich hatte Mitte der Woche Besuch von zwei Sozialarbeiterinnen, die für ein Programm vom Land arbeiten, welches frühe Hilfe bei schwierigen Familiensituationen bieten kann.
Die Damen waren sehr nett und alleine über die ganze Kacke zu sprechen, die im Moment so los ist, tut gut.
Nachdem ich irgendwie das Gefühl habe, dass meine Mama ganz froh ist, wenn ich mich nicht melde und sonst nicht wirklich Jemand zum Reden da ist, fühle ich mich doch ein Stück weit gestützt.

Ich hoffe es wird leichter, muss ja.
Wow, Mini hat eine Viertelstunde alleine im Bett geschlafen, jetzt hat er aber geschnallt, dass ich nicht da bin. Flott flott.

Ich lasse euch allen liebe Grüße da, ich hoffe es geht euch gut 🧡
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #187
Au Mann, da kommt ja einiges zusammen.

Ich hoffe, dass dein kleiner Otto bald nicht mehr so viel weint, diese Koliken sind schlimm für ihn und sein häufiges Weinen ist eine große Belastung für dich.

Gut, dass diesmal keine Arbeiter bei euch eingezogen sind und du das Bad nicht teilen musst. Dass in deiner Wohnung zwei Helfer wohnen, finde ich weniger schlimm. Vielleicht kann dein Mann ja die Wohnung als Unterkunft für Hilfskräfte weiterhin finanzieren, dann muss du nicht ausziehen während die Helfer da sind. Er kann das doch sicherlich steuerlich absetzen.

Dass bei all dem, was bei dir gerade anfällt, noch keine Rückkehr zu deiner Arbeitsstelle möglich ist, kann ich mir gut vorstellen. Lass dir und deinem Sohn einfach ein bisschen Zeit bis sich alles besser eingespielt hat, vielleicht kannst du ja in ein paar Monaten wenigstens ein paar Stunden arbeiten, damit du dann auch ein kleines eigenes Geldpolster hast.

Bei den Katzen hört sich das Verhalten schon besser an, als bei deinem letzten Bericht. Gute Besserung für Xavi, hoffentlich bekommt ihr den Schnupfen schnell in den Griff.

Für Frida natürlich auch gute Besserung, ihre Kastration ist sicherlich derzeit eine große Belastung, denn die Wunde muss ja erstmal richtig heilen, du musst auf sie aufpassen und dazu wird die Hormonveränderung auch ihr Verhalten beeinflussen. Ich drücke die Daumen, dass alles gut heilt und dass Fridas Verhalten sich positiv entwickelt.

Es ist gut, dass du mit den beiden Sozialarbeiterinnen gesprochen hast. Ich hoffe, dass sie dich in der derzeit schwierigen Lage unterstützen können.

Alles Liebe für dich, für Otto, für Frida und für eure Katzen. 🥰
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #188
Mein Sohn hatte die "Regulationsstörungen" auch und GsD wurde es wirklich nach 3 Monaten wesentlich besser.
Stillst du eigentlich? Ich habe in dieser Zeit unheimlich viel Fencheltee getrunken (war ein Tipp der Hebamme), ich weiß nicht wie es ohne den Tee gewesen wäre, aber ich bilde mir ein dass es geholfen hat.

Ich drücke die Daumen dass es bald ruhiger bei dir wird und es Dir, dem Kleinen und deinen Vierbeinern bald besser geht.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #189
Stillst du eigentlich? Ich habe in dieser Zeit unheimlich viel Fencheltee getrunken (war ein Tipp der Hebamme), ich weiß nicht wie es ohne den Tee gewesen wäre, aber ich bilde mir ein dass es geholfen hat.
Das kann ich bestätigen: Fencheltee hilft ziemlich gut. Man braucht auch nicht den teuren "Stilltee" in Beuteln kaufen. Fencheltee lose in großen Mengen kaufen und genau so viel Anistee, auch lose, zu gleichen Teilen mischen oder je nach Geschmack und Tee aufbrühen. Ich habe im ersten Jahr bestimmt zwei Kannen jeden Tag getrunken. Fenchel hilft ja nicht nur bei Koliken und allgemein Bauchweh sondern regt auch die Milchproduktion an.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #190
Alles Liebe für dich, für Otto, für Frida und für eure Katzen. 🥰
Danke liebe Sabine 🧡

Ich habe in dieser Zeit unheimlich viel Fencheltee getrunken
Fencheltee hilft ziemlich gut.
Ja ich hab anfangs sicher 2 Liter Fenchel, Kümmel, Anistee getrunken. Hat nix gebracht.
Bei Otto wird es wohl am Lippenbändchen liegen, weil er beim Trinken viel Luft schluckt. Und er trinkt sehr oft.
Bin gespannt ob es nach der OP besser wird. Heute Nacht hab ich jedenfalls heiße 3 Stunden geschlafen.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #191
Guten Morgen zusammen,

ich brauche Denkanstöße zu unserer Situation, ich weiß grade nicht weiter.

Holly hat ja seit der Scheinträchtigkeit von meiner Hündin nur noch draußen gelebt, weil offensichtlich irgendwas passiert ist zwischen den Katzen und dem Hund.
Ich habe sie draußen gefüttert und irgendwann angefangen, sie nach drinnen zu tragen, wenn sie nach mir gerufen hat. Ich habe das ein paar Mal wiederholt und hatte mit jedem Mal das Gefühl, dass sie sich mehr in der Wohnung bewegt und die Angst langsam schwindet.
Gestern ist sie dann so weit aufgetaut, dass sie sogar am Hund vorbei in die Küche gekommen ist und am Boden (nicht wie sonst auf der Arbeitsplatte) streicheln und mampfen eingefordert hat.

Gestern vor dem Schlafengehen habe ich ihr nochmal eine kleine Portion Futter auf die Arbeitsfläche gestellt und bin zum Baby ins Zimmer. Auf einmal lautes Gepolter, Katzenschreien, Kratzen am Boden. Ich bin sofort losgelaufen. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen was passiert ist, aber ich denke, dass der Hund mit den Vorderpfoten auf die Arbeitsfläche gesprungen ist und das Futter klauen wollte ohne zu wissen, dass die Katze oben sitzt. Holly wird sich erschreckt haben und in Richtung Türe- damit auch in Richtung Hund- runtergesprungen sein, daraufhin wird sich der Hund vor der Katze erschrocken und einen Scheinangriff gestartet haben.
Jedenfalls war Holly im Schlafzimmer hinter dem Vorhang. Etwas nass aber unverletzt. Finny ist wie ein Security in der Schlafzimmertür gestanden und hat dem Hund gedroht, dass die Bude wackelt.
Der Hund war unter dem Tisch und komplett fertig mit der Welt.
Ich hasse diese Kack-Kettenreaktionen immer!

Jedenfalls habe ich zum Hund nix gesagt und auch nicht geschimpft- die war schon genug gestraft. Ich habe Holly mit ins Kinderzimmer genommen- Klo und Futter rein, gute Nacht.

Sie hat sich über Nacht wieder beruhigt und bei uns im Bett geschlafen.

Zum Kinderzimmer habe ich ein Schutzgitter, damit der Hund nicht rein kann, deswegen habe ich die Tür aufgemacht. Holly wollte gerne raus- ich nehme an ganz raus. Aber es ist arschkalt und ich habe Angst, dass sie jetzt gar nicht mehr kommt.

Was mache ich jetzt?

Alles wieder auf Normalbetrieb und so tun als wäre nix? Oder sie erstmal mit Futter und Klo im Kinderzimmer lassen?
Und soll ich sie rauslassen, wenn sie mag oder erstmal nicht flüchten lassen?

Hab ehrlich gesagt die ganze Nacht geheult. Mein armes Mädchen..
 

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  • Holly und die Ratten Beitrag #192
Ich hätte etwas Sorge dass der Hund der Katze was tut. War sie nass weil Hundesabber? Das würde ja meinen der Hund hatte sie im Maul.

Wenn du das sicher ausschließen kannst, würde ich alles ganz normal machen und Holly erstmal drin lassen bis sie nicht mehr so ängstlich ist. Habe da aber bedenken, weil ja scheinbar schonmal was war zwischen ihr und dem Hund
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #193
Puh, keine schöne Situation. Ich habe leider keinen Hund und daher überhaupt keine Erfahrung, wie man beim Zusammenleben von Hund und Katze reagiert. Ich kann nur sagen, dass ich in den letzten Jahren hier bei uns jedes Mal falsch reagiert habe, als die Katzen untereinander Probleme hatten. Ich war immer parteiisch, habe die "kleine" Lilly beschützt und Bibi mehr auf der Terrasse gelassen. Inzwischen bin ich überzeugt, dass das falsch war und hier im Forum lese ich in letzter Zeit öfters, dass es besser wäre, wenn man so tut, als ob alles ganz normal wäre.
Allerdings weiß ich nicht, inwiefern das auch auf das Zusammenleben von Hund und Katze zutrifft.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #194
War sie nass weil Hundesabber? Das würde ja meinen der Hund hatte sie im Maul.
Ja Hundesabber. An einer Stelle, also denke ich "nur" berührt.

Leider hat sich die Situation hier immer mehr aufgeschaukelt. Der Hund hat grundsätzlich nix gegen die Katzen, ist eher interessiert. Die Katzen waren auch mal recht entspannt mit ihr. Aber seit der Scheinträchtigkeit.. Sind die Katzen ganz vorsichtig und erschrecken bei jeder Kleinigkeit. Und der Hund hat auch überhaupt keine Nerven. Wenn eine Katze losrennt, springt sie schon auf und fiepst, weil könnte ja was passieren.
Allerdings weiß ich nicht, inwiefern das auch auf das Zusammenleben von Hund und Katze zutrifft.
Ist das denn wirklich so, dass man ganz normal weitermachen sollte, selbst bei Katzen?

Ich habe bei Miriam von katzenfieber erst kürzlich gelesen, dass das viel beworbene "solange kein Blut fließt, ist alles gut" totaler Schwachsinn ist. Genau das würde zu noch mehr Streitigkeiten führen.

Aber zu Hund-Katze: da muss ich auf jeden Fall Schiedsrichter spielen. Sowohl wenn Finny den Hund wegen nix und wieder nix bedroht, als auch wenn Frida in ihren irren 5 Minuten die Katzen zu krass zum Spielen auffordert oder abschlecken will.
Oder wenn eine Katze frisst- dann muss der Hund draußen warten. Bei wenig Platz und Ausweichmöglichkeiten geht es nicht anders.
Ich versuche zumindest immer neutral zu sein, aber in Wirklichkeit bin ich meist auf der Seite der Katzen.. Größenunterschied und so.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #195
Vielleicht wäre es besser, wenn du immer neutral bleiben würdest? Der Größenunterschied bedeutet für die Tiere ja nicht viel. Und cool bleiben ist sowieso immer gut, sonst bestärkst du die Tiere ja, dass etwas nicht stimmt.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #196
Da die Situation schon seit einiger Zeit besteht, würde ich den Katzen versuchen einen Raum einzurichten, wo der Hund nicht hin kann.
Ihren Safeplace sozusagen. Mit dem Hundegitter wäre das ideal. Mit dem Gitter könnte dann der Hund, aber auch die Katzen desensibilisiert werden.
Vielleicht kannst du dich mit Baby auf dem Boden setzen und abwechselnd Katzen und Hund Leckerli geben. Dann nach und nach mehr Bewegung reinbekommen und die Leckerli werfen. Wenn eine Seite unruhig wird, die Abstände wieder verkürzen.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #197
Wenn der Hund an die Katze ran geht, und sei es „nur“ ein Hütehund-Kneifer zum korrigieren, ist das für die Katze natürlich schon ganz schön dramatisch. Denke mal ein Safe Space wäre ne gute Idee, sonst besteht wirklich die Gefahr das Holly dauerhaft auszieht oder es gar zu einer Verletzung kommt
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #198
Die Katzen haben eigentlich einen Raum..
Der ist mit einem Gitter abgetrennt und da stehen die Katzenklos und gegenüber leider mittlerweile auch das Futter. Weil der Hund es sonst stiehlt. Wenn ich dabei bin, füttere ich die Katzen in der Küche- den Rest stelle ich dann in das Zimmer.
Ich habe vor, die Wandbettchen aus meiner Wohnung zu holen, sobald die Arbeiter ausgezogen sind und in dem Zimmer eine Art Catwalk zu machen. Es ist leider nicht viel Platz.
Ich hatte aber schon in der vorigen Wohnung ein Katzenzimmer und das wurde wirklich null komma überhaupt nicht genutzt.
Jetzt hätten sie auch einen Kratzbaum in dem Raum, aber Xavi liegt auf dem Sofa und Finny auf dem Catwalk im Wohnzimmer.
Safespace ist für alle Katzen trotzdem das Schlafzimmer.

Was ich aber auch machen will ist, einen Haken in der Wand im Wohnzimmer zu installieren. Dann kann ich nämlich den Hund anleinen und festmachen - nicht zu Strafzwecken, sondern zur Sicherheit, wenn ich übe. Auch für später wegen Otto sicher keine dumme Installation.
Dann könnte ich mit den Katzen Leckerlirunden machen und Frida fürs Bleiben belohnen. Ich glaube das wäre nicht schlecht.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #199
Du könntest den Katzen testhalber noch einen stabilen Karton mit Loch als fluchtmöglichkeit anbieten. Verhalten korrigieren wenn man nicht dabei ist ist schwierig.
 
  • Holly und die Ratten Beitrag #200
Ria hat leider auch einen starken Jagdtrieb, und scheucht gern die Katzen, aber für sie ist es nur Spiel. Smoky ist ja eine kleine Hexe und haut die Hunde wenn sie Lust drauf hat. Ich habe eine Katzenklappe in den Vorratsraum und da ist auch ein Kratzbaum, das Klo und Essplatz. Damit das Essen sicher ist habe ich 3 Surefeed. Anfangs hat sie auch nach den Katzen geschnappt und das ist eine blöde Sache. Smoky hat sich gut durchgesetzt aber die anderen leider nicht. Ich bin ausnahmslos immer dazwischen und hab den Hund in die Schranken gewiesen. Einmal war ich gerade am spülen und habe mich so erschrocken, dass ich ihr den nassen Lappen in Gesicht gehauen habe. War bestimmt komplett daneben, aber sie hat seitdem nie mehr nach ner Katze geschnappt. 🤷‍♂️ sie akzeptieren sich, aber die große Liebe wie zwischen meinen früheren Hunden und Katzen wird das nicht mehr.
 
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