Hallo zusammen,
nachdem ich nach etwas längerer Abstinenz hier jetzt schon so viele schöne Geschichten gelesen habe, mag ich Euch auch erzählen, wie meine Ungeheuer und ich zueinander gefunden haben… Und das Wunder wahr werden können.
Es war einmal im Jahre 2004, genauer gesagt am Freitag, 13. August 2004, da zogen Mia und Trevor bei mir ein.
Mia war damals zwei Jahre alt und Halbperser. Freunde hatten sie hochträchtig aus einem verwahrlosten Haushalt gerettet, damit sie bei ihnen in Ruhe ihre Jungen zur Welt bringen konnte und dann in eine schönes neues Zuhause umsiedeln zu können.
Und Trevor ist ein Sohn von ihr. Seinem Blick konnte ich einfach nicht widerstehen. Außerdem war Mama-Katze ja so nicht alleine. Angeblich ist Trevors Vater ein roter Straßenfuss, aber wenn man das Ergebnis anschaut, muss da auch noch Maine Coon oder so dabei gewesen sein… Sein Spitzname Fussel erklärt sich wohl auch von selbst, wenn man sein Foto anschaut…
Wir drei haben uns dann erst einmal aneinander gewöhnt, und die beiden haben mich zu einem gut funktionierenden Dosi erzogen. :lol:
Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten verlief unser Zusammenleben recht harmonisch. Bis 2011. Da hatte Trevor dann mit
Struvit-Steinen zu tun. Viele hier im Forum haben mir auch hilfreiche Tipps gegeben. Nochmal danke hierfür! So beklommen mich das auch gemacht hat, habe ich damals für mich entschieden gehabt, sollte der Kater richtig leiden (seine Blasenentzündung drohte chronisch zu werden), würde ich ihn erlösen.
Nun war Mia ja ihr Lebtag noch nicht alleine gewesen – Katzen sind ja auch meist keine Einzelgänger. Und mehr oder weniger zeitgleich gab es im Reitstall einen Wurf Junge. Beim Anblick von Kitten schmilze ich einfach dahin…
Die Besitzerin hatte mir auch versprochen, dass das rote Fellbündelchen ein Weibchen wäre – aufgrund der
Struvitsteine wollte ich ja keinen Kater mehr…
Und so kam es dann eines schönen Tages, dass Rosi einzog!
Mia hat sich den Neuankömmling angesehen und für gut befunden. Anders Trevor: er hat den Kleinen von Anfang an angefaucht… Was sich übrigens bis heute nicht geändert hat. Allerdings geschah das Wunder trotzdem: Nach einer Woche war Trevor kerngesund! Keine
Struvitsteine mehr, keine Blasenentzündung mehr, Blutwerte alle top. Hat auch der
Tierarzt nicht verstanden, aber letztendlich war mir das egal!
Apropos: Nach der Eingewöhnungszeit fuhr ich selbstverständlich mit Rosi zum Checken zum
Tierarzt. Tja, und dann musste Rosi in Paulchen umgetauft werden… Außer mir fanden das alle sehr lustig…
Und weil ich ja keinen Kater mehr wollte, sagte ich zu meinem damaligen Lebensabschnittsgefährten: „Und das ist Deiner!“
Ihr ahnt, was kommt? Richtig, ein paar Monate später haben wir uns getrennt, und mein Ex hat dann Paulchen mitgenommen. Und als wäre das nicht schon traurig genug gewesen, fing Trevor dann auch wieder an mit seiner Blasenentzündung…
Mittlerweile war es Herbst geworden, und im Reitstall gab es wieder zwei Würfe, wobei von einem Wurf nur noch ein Kater übrig war… Dieser schoss eines Tages quer über den Hof an meiner Reithose hoch auf meinen Arm… Und weil er damals ziemlich strubbelig war, taufte ich ihn Peterchen.
Zuhause das gleiche Spiel: Trevor mag Peterchen nicht, war aber wieder innerhalb von ein paar Tagen gesund.
Und jetzt hätte Ruhe einkehren können…
Da meldete sich mein Ex, dass er für eine Woche auf Seminar müsse. Ob ich Paulchen für die Woche nochmal nehmen würde? Natürlich! Und weil die Kleinen innerhalb von fünf Minuten ein Herz und eine Seele waren, blieben dann beide bei mir!
Vor zwei Jahren wurde unser Rudel dann noch durch meinen heutigen Ehemann ergänzt. Wobei er mir von Anfang an gesagt hat, dass er eigentlich keine Katzen mag.
Das haben meine Samtpfoten aber entweder nicht verstanden oder ignoriert.

:lol:
Jetzt kennt Ihr unsere Geschichte! Und wenn Ihr noch mehr wissen möchtet, könnt Ihr mich gerne fragen.