"Am neuen Wohnort lauern natürlich auch einige "Gefahren" wie andere Tiere (Pferde, Katzen, Hunden)"
Mein Nachbar hatte einen großen Hund, der tötete sofort jede Katze, die er zu fassen kriegte. Abgesehen davon gibt es noch etliche andere Tiere draußen in der Wildnis, von denen meines Wissens der Fuchs die größte Gefahr für Katzen ist. Wiesel, Ziesel, Iltis, Marder, Frettchen, Wühlmaus, Ratte sind kaum gefährlich.
Ich schreibe dir, weil meine Katzen immer draußen sind, wenn Wetter und Temperatur es erlauben. Ich habe so ähnliche Bedingungen wie die, die du beschrieben hast. Es ist mein eigener 4000 m²-Garten, der vollständig eingezäunt ist. Das juckt eine Katze natürlich wenig, aber dadurch wissen sie genau, was ihr eigentliches Revier ist. Um 14 Uhr und um 20 Uhr gibt es Essen, da sind sie meistens von selbst zur Stelle. Wenn nicht, genügt ein halblauter Ruf, dann kommen sie angezischt wie der Blitz. -
Dieses Draußensein und die eigene Auseinandersetzung mit der Welt ist für mein Empfinden die Basis für ein gesundes Katzenleben; ich bedaure alle Katzen, die in Stadtwohnungen leben müssen.
Verbring am Anfang die Zeit draußen gemeinsam mit deinen Katzen, das hilft ihnen bezüglich Sicherheitsbedürfnis, auch wenn du 40 Meter entfernt bist. Mit der Zeit kannst du sie dann immer länger allein lassen, würde ich doch annehmen.