Ich danke euch, @mote und @yodetta für eure Gedanken.
Kitty bekommt immer wieder mal für ein paar Tage Metacam, doch wir haben festgestellt, dass es ihr fast besser geht, wenn wir es ihr nicht geben.
Mein Mann wollte es gestern noch einmal Mirataz versuchen. Das habe ich ihr daraufhin auch ins Öhrchen geschmiert, obwohl ich nicht überzeugt davon bin, dass es (noch) etwas bringt.
Dafür funktioniert es recht gut, wenn ich kleingeschnittene, getrocknete Hühnerherzen über das Futter gebe. Naja, funktionieren ist relativ, doch da bemerke ich schon ein gesteigertes Interesse.
Wenn ich mich überwinden kann, kaufe ich ihr morgen frische.
Das liest sich etwas lieblos, dass ich mich überwinden muss, aber ich ekle mich wirklich sehr vor den Hühnerherzen und wenn ich mich ehrlich mache - ich glaube nicht wirklich daran, dass sie auch nur eines fressen würde. Es ist eine Mischung aus Ekel und mir eine erneute Enttäuschung ersparen.
Um meine Resilienz ist es zeitweise nicht so gut bestellt - an manchen Tagen denke ich, es ist wie es ist und es gehört dazu eine kranke, sterbende Katze auf ihrem letzten Weg zu begleiten und ich schaffe es auch, sie gehen zu lassen.
An anderen Tagen zerreisst es mir bei dem Gedanken fast das Herz, dann will ich sie einfach nur festhalten und nicht mehr loslassen - obwohl sie das überhaupt nicht leiden kann.
Sie ist keine Katze, die sich festhalten lässt - natürlich kann ich sie, ob ihrer Größe, schon seit jeher trotzdem festhalten, doch sie hat immer sehr deutlich gemacht, wie sehr ihr das missfällt.
Darüber sollte ich vielleicht auch einmal genauer nachdenken.
Ich danke euch allen sehr.