@mote:
Dir lasse ich mal ein extra großes

hier, denn ich finde es ganz besonders lieb von dir, dass du dich meiner annimmst, obwohl du selbst gerade so großen Kummer hast. Das ist sehr liebevoll und berührend, danke!
Ich bin euch allen sehr, sehr dankbar und verbunden.
Heute habe ich eine meiner besten Freundinnen um Rat gefragt - sie hat und hatte selbst nie Tiere und ist eher ein pragmatischer Mensch. Bezeichnenderweise sagt sie selbst, dass sie mir wohl nicht weiterhelfen konnte, doch das konnte sie. Sie hat mich darin bestärkt, noch zu warten, weil sie mich darin ermutigt hat, den Schritt möglichst schnell zu gehen und den Tierarzt am besten noch heute anzurufen.
Das klingt jetzt total schräg, dessen bin ich mir bewusst, doch ich hatte plötzlich die Eingebung, als sie es äußerte - nein, dafür ist es (heute, morgen, möglicherweise auch nächste Woche) noch zu früh.
@mote, so klar ist bzw. war die Diagnose nicht, darum haben wir anfangs auch so lange gezögert. In der TK, in der wir waren, gibt es zwei Chefärzte - einer von ihnen ist der Meinung, dass Kittys vorrangiges Problem die SDÜ ist, der andere, dass es das
Lymphom ist (das btw. ebenso gut auch eine
IBD sein könnte, die Diagnose ist nicht gesichert).
Nun spricht das klinische Bild und Entwicklung eher dafür, dass die Lyphom-Diagnose zutreffend ist, von daher ist die Unsicherheit bzgl. der Diagnose inzwischen vom Tisch.
Doch das hat uns die ersten zwei, drei Wochen ziemlich verwirrt und auch in unseren Entscheidungen beeinflusst, daher habe ich ihr auch Mirataz gegeben, obwohl es mir (ich habe keine Ahnung warum) nicht geheuer oder sympathisch ist.
Mein Mann wollte es gestern gerne nochmal damit probieren und ich wollte ihm das nicht abschlagen - sowieso nicht, er hat natürlich auch ein Mitspracherecht. Doch es war definitiv das letzte Mal.
Ich höre auf mein Herz, nach dem Austausch mit meiner Freundin mehr denn je, aber was mache ich nur, wenn mein Herz nie "Ja" zu einer endgültigen Entscheidung sagt? Mein Mann sagt, er würde mich niemals überzeugen oder überreden, wir müssten beide davon überzeugt sein, das Richtige zu tun. Dafür bin ich ihm einerseits sehr dankbar, doch andererseits wäre es vielleicht gut, wenn einer von uns in den Lead gehen würde.