Gut, offenbar hab ich mich unklar ausgedrückt
Also, geplant wären natürlich 2 Katzen, ich bin zwar überwiegend zuhause, dennoch ist mir klar, dass Einzelhaltung mittlerweile überholt ist, habe ich blöd formuliert, erst schreib ich von einer Katze, dann in der Mehrzahl, war mein Fehler
Dass Katzen, genauso wie ein Hund, keine willenlosen Kuscheltiere sind ist mir und auch meinem Sohn mit 8 Jahren schon bewusst. Unser Hund kam mit 8 Monaten aus dem Tierschutz zu uns, Sohnemann war da gerade 2 Jahre alt. Jetzt ist da ein Tier, dessen Vergangenheit man nicht kennt und ein altersgemäß tollpatschiges Menschlein, dass nichts dafür kann, dass er ist wie er ist. Der Hund mag ihn durchaus und natürlich werden inzwischen die Grenzen soweit respektiert. Dennoch liegt der Hund auf der Bank, das Kind sitzt knapp daneben, spricht ihn an, will ihn streicheln, Hund geht weg. Er liegt auch bei mir nicht dicht angekuschelt, aber bei mir kommt er, wenn ich ihn rufe, bei meinem Sohn nur wenn er grad Lust dazu hat. Also er liebt ihn schon auf seine eigene, distanzierte Art und Weise, aber für ein Kind halt etwas frustrierend. Der Hund spielt auch nicht, mit keinem Spielzeug der Welt. Kurzum, er ist so ziemlich das langweiligste Exemplar, dass man sich als Kind vorstellen kann und Nähe wird auch nicht gesucht. Während Also alle anderen im Umfeld Hunde und Katzen haben, die bei den Kindern im Bett schlafen und mit ihnen spielen und auch mal Seelentröster sind, haben wir sozusagen die Langeweiligste, leicht asoziale Form zuhause

Deshalb die Überlegung mit den Katzen. Einen zweiten Hund will ich mir und auch dem vorhandenen Hund nicht antun, Katzen kennt er und hat kein Problem damit, also auch das wäre soweit durchdacht.
Ich wollte einfach wissen, ob Maine Coon wirklich mehr die Hunde unter den Katzen sind und dem Menschen so zugewandt, oder ob sich der Aufpreis von weit über tausend Euro nicht unbedingt lohnt und man sich genauso im Tierschutz oder sonst wo nach "stinknormalen" Katzen umsehen kann, da es eben unter denen genauso kinderliebe, geduldige Exemplare gibt, die gerne in Betten oder auf ihren Menschen schlafen

Hoffe jetzt ist es nicht mehr ganz unklar
