Apostroph... Katastroph!

Diskutiere Apostroph... Katastroph! im Katzenklo Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo, ich bin ganz frisch hier, aber mir ist eines als allererstes aufgefallen: das falsche Apostroph bei "Nina`s Katzenforum". Böse Zungen sagen...
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  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #1
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Malwas

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Hallo,
ich bin ganz frisch hier, aber mir ist eines als allererstes aufgefallen: das falsche Apostroph bei "Nina`s Katzenforum". Böse Zungen sagen dazu auch Deppenapostroph ;-)
Richtig müsste es also lauten: Ninas Katzenforum. Das `nach dem Namen wird nur im englischen so verwendet.
Ich fänds ganz gut, wenn ein so großes deutsches KatzenForum auch ein richtig geschriebenes Logo hätte ;-)
Will zwar kein Korinthenkacker sein, aber musste mal gesagt werden. :)
Liebe Grüße, Malwas
 
  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #3
Borg dir doch den von Nina :lol:

Aber mal ehrlich, ist mir Worscht... Soll jemand anderes entscheiden :D
 
  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #4
Richtig ist es ja, das zu bemängeln, aber im Zeitalter von "das macht Sinn" muss man eben ein dickes Fell entwickeln. :)
 
  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #5
Re: Apostroph... Katastroph!

Richtig müsste es also lauten: Ninas Katzenforum. Das `nach dem Namen wird nur im englischen so verwendet.
Nun ja, da wir aber eh im Zeitalter der Globalisierung leben und eh fast nur noch Denglisch gesprochen wird, ist es eigentlich vollkommen egal wie man das schreibt. 8)

Ach ja... und solange in vielen Gegenden Deutschlands ein Dialekt gesprochen wird, den man oft ja kaum noch als deutsche Sprache identifizieren kann, sind solche Kleinigkeiten wohl eher Nebensache. :roll: :lol:
 
  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #6
... und man schreibt wie man spricht...
 
  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #8
:lol: sin` scho` gute Sachen d`abei...
 
  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #9
  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #10
der andere geht gerade nicht. dann kommt sowas:

´

:roll: :lol:

wäre aber auch eine Variante und noch unleserlicher :D
 
  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #11
  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #12
ihr habt probleme... :roll: :lol:
 
  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #13
  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #14
Re: Apostroph... Katastroph!

Richtig müsste es also lauten: Ninas Katzenforum. Das `nach dem Namen wird nur im englischen so verwendet.
Nun ja, da wir aber eh im Zeitalter der Globalisierung leben und eh fast nur noch Denglisch gesprochen wird, ist es eigentlich vollkommen egal wie man das schreibt. 8)
Ach ja... und solange in vielen Gegenden Deutschlands ein Dialekt gesprochen wird, den man oft ja kaum noch als deutsche Sprache identifizieren kann, sind solche Kleinigkeiten wohl eher Nebensache. :roll: :lol:
Nun, das sehe ich anders. Es ist eine allzu faule Ausrede, seine Muttersprache nicht zu beherrschen. Wenn hier jemand ankommt und nach Jahren der Katzenhaltung darlegt, dass er/sie keine Ahnung hat, sagt ihr doch auch nicht: "Ach, egal, es gibt so viele Menschen, die das nicht können, bleib du ruhig auch dabei." So ist es doch auch mit dem Beherrschen der Sprache. Nur, weil die meisten (aus welchen Gründen auch immer) nicht mehr in der Lage sind, sich richtig und fehlerfrei zu artikulieren, heißt das doch noch lange nicht, dass dies die Regel werden sollte :evil:.

Allerdings muss ich sagen, WENN ich das schon kritisiere @Malwas, dann sollte ich in meinem eigenen Text nicht Unmengen an grammatikalischen/stilistischen Fehlern machen und auch möglichst keine Rechtschreibfehler haben :roll:!

Wer im Glashaus sitzt...

Ich habe es aufgegeben, die Leute darauf hinzuweisen, dass sie zum Teil nicht in der Lage sind, einfachste Sachverhalte so darzustellen, dass man ihnen folgen kann bzw. kaum einen geraden deutschen Satz herausbekommen - von Rechtschreibfehlern ganz zu schweigen... Sicher, vertippen kann sich jeder mal, aber was einem da teilweise zugemutet wird, ist wirklich eine Schande - und Zeichensetzung scheint nur noch was für Ausgesuchte zu sein :( .

Arme deutsche Sprache :cry:!

Frustrierte Grüße, saurier (bewusst kleingeschrieben, da Eigenname)
 
  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #15
Re: Apostroph... Katastroph!

Es ist eine allzu faule Ausrede, seine Muttersprache nicht zu beherrschen.
Sorry, aber so kann nur jemand schreiben, der die alltägliche Realität in Deutschland völlig ignoriert. Um es gleich vorweg zu sagen, ich hasse Dialekte und finde sie in einer zunehmend globalisierten Welt, in der es mehr auf gegenseitige Verständigung ankommt, vollkommen überflüssig. Aber ich weiss leider auch am eigenen Leib wie es ist mit solch einen Dialekt aufgewachsen zu sein. Ich glaube, viele Menschen können sich gar nicht vorstellen wie schwierig es ist, wenn Schrift und Sprache so weit auseinander liegen. Schau dir doch einfach mal an wie Jugendliche in der heutigen Zeit miteinander kommunizieren. Und bei vielen Erwachsenen stösst das ja noch nicht einmal auf Unverständnis, eher im Gegenteil. Viele Menschen finden so eine Sprache ja sogar noch cool. Und das Denglisch aus Wirtschaft und aus der Werbung macht die Sache auch nicht gerade besser. Also bevor man hier herummeckert sollte man erst mal die Ursachen ergründen und diese anklagen.
 
  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #16
Ich finde, du zäumst das Pferd von der falschen Seite auf. Warum ist es denn "uncool", richtig zu schreiben, wieso hält denn keiner die Kids mehr an, "richtig" zu schreiben und zu sprechen? Aus dem Grund, weil es viele selber nicht mehr beherrschen, da man es nicht gelernt hat oder lernen wollte. Und das hat für mich ganz klar etwas mit einer gewissen Faulheit und Ignoranz zu tun.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die meisten Deutschlehrer in den Schulen zu der von dir beschreiben Sorte derer gehören, die eine solche Spachentwicklung unterstützen, also wäre es doch ein Leichtes, ihnen zuzuhören und seine eigene Sprache (Menschen mit Migrationshintergrund in der ersten Generation mal ausgenommen) zu lernen. Wobei ich durchaus auch die Erfahrung gemacht habe, dass z.T. Kinder, die nicht hier geboren wurde oder deren Eltern Deutsch nicht als Muttersprache beherrschen, die Satzsemantik, Syntax und Grammatik durch den Schulbesuch besser beherrschen als mancher "Muttersprachler". Und genau darin liegt für mich das Problem: Die Kinder werden in ihrer Umwelt nicht mehr angehalten, wer sie kritisiert oder verbessert, wird beschimpft - und es ist ja sooo schön einfach, sich nicht mit den Feinheiten auseinanderzusetzen, denn das macht ja Arbeit und kostet Kraft :roll:.

Ich beklage die Ursachen und ich meckere ganz bestimmt nicht nur rum, sondern arbeite sehr aktiv daran, dass sich etwas ändert und glaube nicht, dass das in der Realität eine einfache und gedankte Aufgabe ist :wink:.

Grüße, saurier
 
  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #17
Ein Freund von mir hat eine Rechtsschreibschwäche, zwar nicht ärztlich diagnostiziert aber deutlich erkennbar. Er wird jetzt auch 27. Er hat bis jetzt nichts dagegen getan, dieser Fehlentwicklung entgegenzuwirken. In der Schule habe ich ihn öfter gefragt, was er später im Berufsleben machen will, wenn er mal Geschäftsbriefe schreiben muss o.ä.. Als Ausrede kam "Word hat doch eine Rechtsschreibprüfung". Es ist wirklich schlimm, wenn er was schreibt. Er setzt Satzzeichen und unterscheidet Groß- und Kleinschreibung aber er weiß anscheinend nicht wann er was und wie schreiben muss. Da werden Substantive klein geschrieben, Verben groß, Kommas gibt es nur ab und zu mal und an falscher Stelle... Seit er jetzt arbeitet, hat sich das gebessert. Aber nur durch die ständige unbewusste Übung im Job. Nicht wegen einem freiwilligen Lernwillen... und er ist kein Einzelfall. In den Foren gibt es oft Leute, die schon weit über dem Jugendalter hinaus sind und schreiben wie kleine Kinder oder 14 Jährige. Manchmal bin ich darüber erschrocken.

Ich selber spreche mich nicht frei von Fehlern. Jeder macht auch Rechtschreib- und Grammatikfehler, nicht nur Tippfehler. Ich muss auch dazu sagen, dass ich es in einem Forum nicht immer so ernst nehme, wie in der "Wirklichkeit". Im Internet geben sich doch die wenigsten Mühe, etwas richtig zu schreiben. Aus lauter Faulheit wird erstmal alles konsequent klein geschrieben und als nächstes werden sämtliche Satzzeichen weggelassen. Es gibt sogar Texte, in denen sich der Autor über die heutige "Computer-Internet-E-Mail-Sprache" lustig macht. Finde ihn gerade nicht... aber sehr lustig.

Ansonsten muss ich auch Frank zustimmern, dass vieles mit den Dialekten zusammenhängt. Die Eltern sprechen einen deftigen Dialekt und bringen es den Kindern unbewusst bei, denn Kinder (Kleinkinder) lernen, indem sie zuhören und Laute, Stimmen, Emotionen, Höhen und Tiefen der Stimme warnehmen. Wenn jeder ein wenig darauf achten würde, sich Mühe geben würde Hochdeutsch zu sprechen, könnte man es vielen Kindern später mal leichter machen. Ich habe Aufsätze von Kindern gelesen, in denen sie geschrieben haben, wie sie mit ihrer Umwelt sprechen. Entweder dieser schreckliche Jugendslang oder Dialekt "die wo da rumoxidieren tun" :roll: :lol:

Als ich noch jung war hatte ich einen fürchterlichen thüringischen Dialekt. Den habe ich immernoch, wenn ich es will :D Mir hatte mal jemand nach einem Bewerbungsgespräch gesagt, wie unprofessionell es klingt, wenn ich mit meinem Dialekt rede. Es würde einen fast dümmlichen Eindruck vermitteln. Erst war ich beleidigt. Später habe ich mir doch mal Gedanken darüber gemacht. Er meinte nicht, dass ich dumm bin, weil ich aus dem Osten komme, sondern das man lernen kann einen Dialekt zu unterdrücken, wenn man es will und Dialekte ein falsches Bild hinterlassen können... und es klappt gut. Zu House redsch dhüringischs Blatt und sonst Hochdeutsch. :D

Und sorry liebe Pfälzer, Schwoben und Bayern, Hessen, BWler und NRWler usw., eure Dialekte klingen auch nicht besser :lol:
 
  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #18
. Zu House redsch dhüringischs Blatt und sonst Hochdeutsch. :D

Ganz genau so!
In den vorherigen Beiträgen kam es so rüber als müsste man sämtliche Dialekte verteufeln.. :shock:
Ich find die prima! Bei uns daheim wurde immer bloss hochdeutsch gesprochen, wenn ich dann mal auf jemanden traf der auch unseren Dialekt gesprochen hat - ich fand das schon immer schön und auch schade dass ich es nie gerlernt habe.
Bei meinem Freund daheim wird z.B. nur Dialekt gesprochen, langsam färbts auf mich ab und ich lerne dazu. Daran finde ich überhaupt nichts auszusetzen. Im Gegenteil, ich finde es SCHLIMM wenn Kinder den Dialekt und ortstypische Bezeichnungen nicht mehr lernen :roll:
Natürlich spreche ich unseren Dialekt nicht auf der Arbeit und bei allen anderen Gelegenheiten unterdrücke ich diesen ebenfalls, nur daheim eben nicht. Warum auch?
Und da ich genug Eltern kenne die mit ihren Kindern beides sprechen und die Kinder sehr gut unterscheiden können zwischen Hochdeutsch und Dialekt sehe ich da ebenfalls keine Probleme. Schliesslich ist das für die nämlich so wie eine Fremdsprache erlernen.
 
  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #19
Oder um es anders zu formulieren:

Der Dativ ist dem Genitiv sein Untergang.

In diesem Sinne - ein Hoch auf die Rechtschreibung oder das, was sich derzeit noch so nennt.
 
  • Apostroph... Katastroph! Beitrag #20
Niemand verteufelt Dialekte (und niemand ist frei von Fehlern, auch nicht die, die sich für "perfekt" halten, kein Thema).
Im Gegenteil: Ich finde Dialekte unbedingt erhaltenswert!! Das bedeutet aber nicht, dass man nicht in der Lage sein kann, die "richtige" Schriftsprache zu erwerben. Die Schwaben sagen schon seit Jahren "isch", aber niemand käme auf die Idee, das auch so zu schreiben :wink:.

Auch ich drücke mich im Internet sicherlich oft grammatikalisch und stilistisch nicht immer sehr gewählt aus, trotzdem finde ich es schon z.T. eine Frechheit, WIE nachlässig manche mit ihren Beiträgen umgehen.

Jemand der eine LRS hat (sei sie nun attestiert oder "nur" so erkannt), sollte in der Schule gesonderte Förderung erhalten und bei Fortschritten durch viel Zuspruch motiviert werden, das hilft ungemein, viele überwinden diese dann auch recht schnell; anderen kann man durch Nachteilsausgleiche unter die Arme greifen.

Aber für den normalen Durchschnittbürger kann es doch keine intellektuelle Überforderung sein, ein Nomen, Adjektiv oder Verb als solches zu erkennen und in der korrekten Groß- bzw. Kleinschreibung darzustellen :?. Und auch orthographisch überfordert es einen doch eigentlich nicht, einfachste Regeln wie Ableiten, Verlängern oder über das Stammwort nachzudenken, finde ich jedenfalls.
Bei Sätzen wie "Er viel vom Stuhl." stellen sich mir die Haare zu Berge. Kleinigkeit, über die man großzügig und lächelnd hinwegsehen kann? Sicher, aber wenn wir darüber immer und immer wieder hinwegsehen und keiner was sagt, kommen wir genau dahin, wo wir sind (und uns weiter hinbewegen) - soviel zu Ursachen (die sicherlich sehr vielfältig sind) und des Übels Wurzel...

Grüße, saurier
 
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