Juli, damit ist gemeint, dass die Katze in diesem kleinen Wohnungsrevier auf jeden Fall alle Räume betreten dürfen sollte.
Und vorallem, dass man die Wohnung dreidimensional gestaltet durch Catwalks, deckenhohe Kratzbäume, Schrank,-Regalaufstiegmöglichkeiten usw, dass man die Katzen alle Möbelstücke mit nutzen lassen sollte und ein gesicherter Balkon wäre das Minimum um an der Aussenwelt teilnehmen zu können. Zur Not würde auch so ein Katzenbalkon (Fensterausbau) seinen Zweck erfüllen.
Wichtig wäre eben auch, dass die Katze beschäftigt ist.
Klar, Katzen schlafen 12 bis 14 Stunden, dann bleiben aber immer noch genug Stunden, an denen sie Langeweile schieben.
In einer Wohnung verändert sich in der Regel ja auch nicht so viel.
Draußen gibt es halt immer etwas zu entdecken, erschnüffeln, erbeuten usw.
Man sollte hin und wieder mal eine Schublade zugänglich machen oder eine Schranktür offen lassen, man sollte Geruchserlebnisse von draußen mitbringen (Steine, Äste, Blätter), Kartons stehen lassen, Futter in der Wohnung verteilen und vieles mehr.
Das Buch ist echt toll, auch wenn mir das Meiste bekannt ist.
LG
Melli
Hmm,
dann falle ich als Katzenhalter wohl raus. Zwar habe ich Kratzbäume und Wandbettchen, aber mein Schlafzimmer ist nachts zu und das wird auch so bleiben. Spielen, ich spiele nicht so oft mit meinen, bin ich jetzt mal ehrlich. Ab und an ja, aber das ich jetzt sagen könnte 1 oder 2 Stunden täglich? Nein, kuscheln ja, aber das geht auch wunderbar beim Füße hochlegen. Zumal ich gar nicht an spielen denke, wenn ich T-Jay mit dem Ball rumrennen sehe, oder wenn er mit
Van rauft, Xanthi die mit
Van tobt usw. Die beschäftigen sich auch wahnsinnig gerne miteinander und auch sehr oft. Dennoch ist es
Van der auch ab und an Langeweile schiebt, nun nachts um 1 Uhr schlafe nicht nur ich, sondern auch die anderen aus meiner Gruppe.
Van wird auch älter und ruhiger mit der Zeit, er wird das nicht immer so beibehalten das er nachts Blödsinn macht. Futter in der Whg verstecken, warum? Meine haben doch eh den ganzen Tag Futter zur Verfügung? Leckerchen könnte man, nur 2 von meinen bringt das nichts, die fressen die gar nicht.
Schranktür offen lassen, nein. Ausversehen mal passiert, der halbe Kleiderschrank war ausgeräumt. :lol: Steine, Äste, Blätter. Nein, Blätter, kleinere Äste gibts draußen im Gehege und die bringt
Van dann schon mit rein, das brauch ich nicht in die Whg tragen :mrgreen:
Möbelstücke gehören sowieso ihnen, alles wo sie rauf kömmen, dürfen sie auch. Das Innenleben davon hätte ich gerne (inzwischen mit Kindersicherung,
Van kriegt es nämlich auf)
Weist du, das Problem grundsätzlich ist: Das Freigänger einen großen Radius haben, ja, kann ich mir gut vorstellen. Nur, unsere sind ganz anders aufgewachsen. Klar würden sie draußen auch losrennen, wenn sie einen Vogel sehen und wenn sie könnten, würden sie den kilometerweit verfolgen, solange sie die Chance auf Beute sehen. Nur meine sind nicht draußen, ich werde ihnen nie das bieten können was sie draußen hätten haben können. Da ändern auch Kartons nichts dran, klar hab ich sowas auch ab und an hier stehen, nur dennoch: Nichts was ich tue, wird vom Lebensraum an den Lebenraum eines Freigängers ranreichen.
Das wird niemand schaffen, dafür leben sie aber, weitsgehend ungefährlich. Zumal, sie kennen es nicht raus zu gehen, also mache ich mir da auch keine Gedanken drum, wie sehr ich sie hier einenge oder einsperre (irgendwie läuft das Buch ja wohl genau darauf hinaus, oder? Wenn da drin auch steht was man alles machen muss, um sie auf kleinem Raum (und 70 qm sind nicht eng oder klein für mich) glücklich zu machen.
Nicht böse gemeint
lg Juli