Freigänger contra Wohnungshaltung

Diskutiere Freigänger contra Wohnungshaltung im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Sie schreibt, dass an der Studie, Bauerhofkatzen teilgenommen hätten. (Details siehe Schär 2003) Ja, da wage ich auch zu bezweifeln, dass die...
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #261
Gilt das nicht für unkastrierte Katzen?

Ich habe einmal gehört, dass kastrierte Katzen kein so großes Revier wie unkastrierte Katzen haben, da sie keinen Paarungspartner suchen.
Könnte dazu aber keine Quelle angeben.


Sie schreibt, dass an der Studie, Bauerhofkatzen teilgenommen hätten.
(Details siehe Schär 2003)
Ja, da wage ich auch zu bezweifeln, dass die kastriert waren. Ich habe mir die Studie nicht angesehen.

Desweiteren steht dort aber, dass die kleinste Kernzone ca. 1000 Quadratmeter umfasst, die größte gemessene Kernzone hingegen 4.500 Quadratmeter :)shock:)! Das die Katzen regelmäßig bis zu 1000 m zurücklegen und das POTENTE TIERE NOCH VIEL WEITER LAUFEN, um paarungsbereite Katzen zu finden. :???:

Okay, selbst wenn wir davon ausgehen, dass kastrierte Katzen weniger Meter am Tag machen, wird selbst eine 100 Quadratmeter Wohnung ein Minirevier darstellen. Eine Wohnung ist ja auch irgendwann vollkommen bekannt. Dort ist alles jeden Tag gleich, es steht alles an Ort und Stelle. Das sieht draußen natürlich ganz anders aus.

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #262
Ich möchte hier keinesfalls abstreiten, dass Freigang natürlich viel artgerechter und schöner für eine Katze ist und man diesen bei aller Liebe und Mühe nicht mit Wohnungshaltung vergleichen kann, vor allem wenn man nicht mal einen Balkon hat, so wie ich leider.

Allerdings sind mir auch die Gefahrenquellen bewusst, die der Freigang für Katzen mit sich bringt und dass wird immer schlimmer.

Wobei es soviele Kriterien gibt, die da Einfluss darauf haben, wie groß so ein Revier jetzt ist oder mindestens sein sollte. Aber ein Hauptkriterium bei vielen Tierarten, nicht nur bei Katzen, ist das Nahrungsangebot, je größer und besser das Nahrungsangebot, desto kleiner ist meist das Revier und desto mehr Tiere können sich ein Revier teilen, wenn es sich nicht gerade um extreme Einzelgänger handelt.

Ansonsten kann ich mich nur selbst zitieren:
Kommt halt drauf an, wo in Deutschland man seinen Katzen noch besten Gewissens Freigang gewähren kann.

Meine ersten Freigänger hatte ich vor über 30 Jahren, da war also noch etwas weniger Verkehr. Ich lebte ganz am Rand einer Kleinstadt, nur Äcker, Wiesen um uns rum und trotzdem ist keine der Katzen alt geworden. Mein erster Kater ist nach 2 Jahren verschwunden und wurde nicht mehr wiedergesehen, keine Ahnung was passiert ist. Der zweite Kater wurde nach 1,5 Jahren überfahren und was mit der Katze meiner Schwester passiert ist, weiß man auch nicht, die hatte nicht mal ein ganzes Jahr Freigang und dann war sie weg.

Jetzt lebe ich mitten in der Stadt, Freigang wäre ihr sicheres Todesurteil, kommt nicht in Frage, abgesehen davon sind sie vom Züchter und ich habe in allen drei Kaufverträgen unterschrieben, dass sie nicht in den ungesicherten Freigang dürfen, habe ich den Züchterinnen auch so versprochen und daran halte ich mich. Es sind drei BKHs habe sie von Kitten an, inzwischen sind sie 4-5 Jahre alt und zeigen keinerlei Drang nach draußen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #263
Eigentlich wollte ich ja hierzu nichts mehr schreiben, aber das Thema Revier ist Interessant.

Betrachtet man eine Katze als instinktgesteuertes Lebewesen gibt es einige Faktoren die die Riviergröße beeinflussen. Zum einen die schon genannte Nahrung und zum anderen die Notwendigkeit die eigenen Gene weiter zu geben, sprich sich fortzupflanzen.

Sprich eine Katze die potent ist wird weite strecken zurücklegen um einen Partner zu finden, fällt das durch die Kastration weg besteht auch keine Notwendigkeit mehr diese strecken zurück zu legen. Die Natur ist da schlau, die wenigsten Instinktgesteuerten Wesen machen etwas unnötiges. Nimmt man zb. eine Bachforelle als Beispiel, auch wenn es sich natürlich nicht zu 100% übertragen lässt, verbringt diese solange ihr Leben in einer Buhe bis äußere Einflüsse oder der Fortpflanzungstrieb sie vertreiben. Das selbe Spiel gilt für die Nahrung, Eine Katze währe gezwungen auf der suche nach Fressbarem weit zu laufen, fällt das durch einen ständig gefüllten Futternapf weg fehlt auch hier die Grundlage.

Bleibt also nur noch die tatsächlich gegebene Langeweile, hier ist natürlich der Dosi gefragt...
Es gibt genug Freigänger die unmittelbar am Haus bleiben und sich gerade mal 50 Meter entfernen.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #264
Mir ging es jetzt gar nicht darum, was gefährlicher ist oder besser/schlechter ist.

Ich wollte nur nochmal deutlich machen, was Katzen EIGENTLICH Tag und Nacht so treiben.

Ja, kastrierte Tiere haben sicherlich ein kleineres Revier.
Aber mal ehrlich, "unsere" kastrierten Freigänger legen draußen auch etliche Meter oder Kilometer zurück.
Warum, wenn sie doch keinem sexuellen Trieb mehr folgen müssen und Zuhause einen gefüllten Napf haben?

Hier habe ich auch noch etwas gefunden:
In den 70er Jahren untersuchte der Brite Roger Tabor das Verhalten wild lebender Katzen – mitten in der britischen Metropole London. Das Ergebnis überrascht: Obwohl der Aktionsradius der Freigänger-Katzen kaum begrenzt war, beschränkt sich die Reviergröße kastrierter Katzen auf eine Fläche von rund 290 qm. Kastrierte Kater bewegen sich in einem Revier von ca. 1.100 qm, unkastrierte Kater brauchen mit rund 1.800 qm etwas mehr Raum.
Quelle:

Wer mag, kann die Studie von Roger Tabor bestimmt finden.

Wir reden natürlich von gesunden Katzen und nicht von traumatisch, veränderten Katzen.

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #265
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #266
Vermuteter Revierradius bei
Heinzi 300m Duuchmesser
bei
Veinte 50m Durchmesser
Gestützt auf eigene Sichtungen und die Berichte von Nachbarn.
Sind (selbstverständlich) beide kastriert.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #267
Unsere kastrierte Katze hatte einen Radius von 1 km...sie wurde regelmäßig auf dem weit entfernten Sportplatz gesichtet.Erst als sie älter wurde blieb sie im Garten.

Unsere kastrierten 4 Kater blieben gerne nah am Haus.Die Kater waren uns alle zugelaufen und wohl froh über ein neues zu Hause .
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #268
Warum eigentlich? :)
Weil meine Meinung in der Sache nicht Diskussionsfähig ist, hab sie schon ein paar mal gepostet: Katze, Hund, Pferd und co gehören nicht in den ungesicherten Freigang.
Was sagst Du zu meinem letzten Beitrag?

Das deine Quelle nicht dazu taugt den Radius einer Hauskatze zu beurteilen:

...das Verhalten wild lebender Katzen...
Ist aber egal, ich wollte nur darauf hinweisen das es etliche Faktoren gibt die Auswirkungen auf die Reviergröße haben. Als kleine Unwissenschaftlich Anekdote: Ein paar Hauser weiter hat jemand eine "einfach da" Katze, also eine um die sich nicht großartig gekümmert wird, die hat einen recht großen Aktionsradius. Die Katzen meiner direkten Nachbarn werden richtig Betüddelt und mit Spielangeln und co bearbeitet. Die entfernen sich kaum vom Haus.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #269
Juli, damit ist gemeint, dass die Katze in diesem kleinen Wohnungsrevier auf jeden Fall alle Räume betreten dürfen sollte.
Und vorallem, dass man die Wohnung dreidimensional gestaltet durch Catwalks, deckenhohe Kratzbäume, Schrank,-Regalaufstiegmöglichkeiten usw, dass man die Katzen alle Möbelstücke mit nutzen lassen sollte und ein gesicherter Balkon wäre das Minimum um an der Aussenwelt teilnehmen zu können. Zur Not würde auch so ein Katzenbalkon (Fensterausbau) seinen Zweck erfüllen.

Wichtig wäre eben auch, dass die Katze beschäftigt ist.
Klar, Katzen schlafen 12 bis 14 Stunden, dann bleiben aber immer noch genug Stunden, an denen sie Langeweile schieben.
In einer Wohnung verändert sich in der Regel ja auch nicht so viel.
Draußen gibt es halt immer etwas zu entdecken, erschnüffeln, erbeuten usw.

Man sollte hin und wieder mal eine Schublade zugänglich machen oder eine Schranktür offen lassen, man sollte Geruchserlebnisse von draußen mitbringen (Steine, Äste, Blätter), Kartons stehen lassen, Futter in der Wohnung verteilen und vieles mehr.

Das Buch ist echt toll, auch wenn mir das Meiste bekannt ist. :)

LG
Melli
Hmm,

dann falle ich als Katzenhalter wohl raus. Zwar habe ich Kratzbäume und Wandbettchen, aber mein Schlafzimmer ist nachts zu und das wird auch so bleiben. Spielen, ich spiele nicht so oft mit meinen, bin ich jetzt mal ehrlich. Ab und an ja, aber das ich jetzt sagen könnte 1 oder 2 Stunden täglich? Nein, kuscheln ja, aber das geht auch wunderbar beim Füße hochlegen. Zumal ich gar nicht an spielen denke, wenn ich T-Jay mit dem Ball rumrennen sehe, oder wenn er mit Van rauft, Xanthi die mit Van tobt usw. Die beschäftigen sich auch wahnsinnig gerne miteinander und auch sehr oft. Dennoch ist es Van der auch ab und an Langeweile schiebt, nun nachts um 1 Uhr schlafe nicht nur ich, sondern auch die anderen aus meiner Gruppe. Van wird auch älter und ruhiger mit der Zeit, er wird das nicht immer so beibehalten das er nachts Blödsinn macht. Futter in der Whg verstecken, warum? Meine haben doch eh den ganzen Tag Futter zur Verfügung? Leckerchen könnte man, nur 2 von meinen bringt das nichts, die fressen die gar nicht.

Schranktür offen lassen, nein. Ausversehen mal passiert, der halbe Kleiderschrank war ausgeräumt. :lol: Steine, Äste, Blätter. Nein, Blätter, kleinere Äste gibts draußen im Gehege und die bringt Van dann schon mit rein, das brauch ich nicht in die Whg tragen :mrgreen:

Möbelstücke gehören sowieso ihnen, alles wo sie rauf kömmen, dürfen sie auch. Das Innenleben davon hätte ich gerne (inzwischen mit Kindersicherung, Van kriegt es nämlich auf)

Weist du, das Problem grundsätzlich ist: Das Freigänger einen großen Radius haben, ja, kann ich mir gut vorstellen. Nur, unsere sind ganz anders aufgewachsen. Klar würden sie draußen auch losrennen, wenn sie einen Vogel sehen und wenn sie könnten, würden sie den kilometerweit verfolgen, solange sie die Chance auf Beute sehen. Nur meine sind nicht draußen, ich werde ihnen nie das bieten können was sie draußen hätten haben können. Da ändern auch Kartons nichts dran, klar hab ich sowas auch ab und an hier stehen, nur dennoch: Nichts was ich tue, wird vom Lebensraum an den Lebenraum eines Freigängers ranreichen.

Das wird niemand schaffen, dafür leben sie aber, weitsgehend ungefährlich. Zumal, sie kennen es nicht raus zu gehen, also mache ich mir da auch keine Gedanken drum, wie sehr ich sie hier einenge oder einsperre (irgendwie läuft das Buch ja wohl genau darauf hinaus, oder? Wenn da drin auch steht was man alles machen muss, um sie auf kleinem Raum (und 70 qm sind nicht eng oder klein für mich) glücklich zu machen.

Nicht böse gemeint :)

lg Juli
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #270
Andrea und Chrissy, danke für Eure Beiträge! :)



Marc, ich finde, dass man Freigang für Katzen gewähren kann WENN die Umgebung passt, aber gut, darüber müssen wir nicht diskutieren und darauf wollte ich auch nicht hinaus. :)

Mit Sicherheit, würde man eine Studie über kastrierte HAUSkatzen finden, aber wer sich dafür interessiert, kann ja danach suchen. ;-)

Das diese Studie nicht taugt, sehe ich auch anders, denn für mich gibt es da keinen Unterschied im Bedürfnis der Katzen. Sie beschäftigen sich und das wollen unsere Hauskatzen sicher auch. Sowie unsere Hauskatzen ja auch artgerecht ernährt werden wollen (nur als Beispiel).



Juli, ich habe das auch nicht böse aufgefasst.
Ich mag ja hier darüber diskutieren und dazu gehört eben auch, dass es User gibt, die anderer Meinung sind oder andere Vorstellungen haben.

Wie gesagt, ich wollte nur, dass man sich nochmal bewusst macht, was die Katze eigentlich so treibt, was ihr "Spaß" macht, womit sie sich beschäftigt.
Ich meine, wir wollen doch alle das Beste für unsere Lieblinge und reden immer wieder davon, dass man artgerecht ernähren sollte, nicht übermäßig impfen sollte, dass man ihnen einen Kumpel an die Seite stellt, ihr Kratzmöglichkeiten bietet usw.
Aber was hat die Katze nun davon, in einer tollen katzengerechten Wohnung zu sitzen, mit einem Katzenpartner, bestes Futter bekommt usw ?

Katzen wollen ihren Instinkten folgen (nein, ich meine nicht den sexual Trieb) und dazu gehört für mich eben mehr, als nur einige Katzen in eine tolle katzengerechte Wohnung zu setzen. (Das ist nun auch nicht böse gemeint.) Ich verstehe das Buch so, dass sie darauf hinaus will. ;-)

Nein, ich kann hier auch keinen Freigang bieten und ich stelle auch in unserem gesicherten Garten fest, dass es zum Beispiel für Smee, oftmals langweilig ist.
Er sitzt vor dem Zaun und beobachtet die Streuner in Nachbars Garten. :???:

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #271
Andrea und Chrissy, danke für Eure Beiträge! :)



Marc, ich finde, dass man Freigang für Katzen gewähren kann WENN die Umgebung passt, aber gut, darüber müssen wir nicht diskutieren und darauf wollte ich auch nicht hinaus. :)
Stimmt, nur ist es eben so das es, meiner Meinung, keinen Platz mehr gibt wo die Umstände passen. Ich sag ja das meine Meinung nicht Diskussionsfähig ist da es sich um eine Meinung ohne graustufen handelt.
Mit Sicherheit, würde man eine Studie über kastrierte HAUSkatzen finden, aber wer sich dafür interessiert, kann ja danach suchen. ;-)
Die einzige Studie die mir bekannt ist untersucht den Zusammenhang zwischen Lebenserwartung und Reviergröße. Zusammenfassung: Je kleiner das Revier um so älter kann die Katze werden.
Das diese Studie nicht taugt, sehe ich auch anders, denn für mich gibt es da keinen Unterschied im Bedürfnis der Katzen. Sie beschäftigen sich und das wollen unsere Hauskatzen sicher auch. Sowie unsere Hauskatzen ja auch artgerecht ernährt werden wollen (nur als Beispiel).
Natürlich gibt es unterschiede zwischen Katzen die Wild leben und welchen die beim einem Menschen Leben. Zb. das "Gefühl" irgend wo hin zu gehören bei der Katze. Wildtier sind ständig auf der suche nach einem besseren Revier in dem es mehr Futter und mehr Geschlechtspartner gibt. Hat die Katze ein optimales Revier gefunden in dem sie von einem Menschen Adoptiert wurde der ihr alles bietet was sie braucht sinkt das Revier eines Wildlings meistens auf ein Minimum. Nimm meinen Jonas, ehemalige Straßenkatze, geht keinen Schritt vor die Tür obwohl ich das seinerzeit versucht habe. 36 Pfoten hat wenn ich mich richtig erinnere ähnliches über ihre ehemaligen Spanier gesagt.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #272
Stimmt, nur ist es eben so das es, meiner Meinung, keinen Platz mehr gibt wo die Umstände passen. Ich sag ja das meine Meinung nicht Diskussionsfähig ist da es sich um eine Meinung ohne graustufen handelt.
Mit dieser Meinung bist du nicht alleine. Ich bin auch der Meinung das es in Deutschland eigentlich keine Gegenden mehr gibt die geeignet sind für ungesicherten Freigang.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #273
Juli, ich habe das auch nicht böse aufgefasst.
Ich mag ja hier darüber diskutieren und dazu gehört eben auch, dass es User gibt, die anderer Meinung sind oder andere Vorstellungen haben.

Wie gesagt, ich wollte nur, dass man sich nochmal bewusst macht, was die Katze eigentlich so treibt, was ihr "Spaß" macht, womit sie sich beschäftigt.
Ich meine, wir wollen doch alle das Beste für unsere Lieblinge und reden immer wieder davon, dass man artgerecht ernähren sollte, nicht übermäßig impfen sollte, dass man ihnen einen Kumpel an die Seite stellt, ihr Kratzmöglichkeiten bietet usw.
Aber was hat die Katze nun davon, in einer tollen katzengerechten Wohnung zu sitzen, mit einem Katzenpartner, bestes Futter bekommt usw ?

Katzen wollen ihren Instinkten folgen (nein, ich meine nicht den sexual Trieb) und dazu gehört für mich eben mehr, als nur einige Katzen in eine tolle katzengerechte Wohnung zu setzen. (Das ist nun auch nicht böse gemeint.) Ich verstehe das Buch so, dass sie darauf hinaus will. ;-)

Nein, ich kann hier auch keinen Freigang bieten und ich stelle auch in unserem gesicherten Garten fest, dass es zum Beispiel für Smee, oftmals langweilig ist.
Er sitzt vor dem Zaun und beobachtet die Streuner in Nachbars Garten. :???:

Liebe Grüße
Melanie

Hi Melli,

und wenn er könnte würde er die Streuner entweder verjagen, oder aber sozialisiert wie er ist, freundlich begrüßen und die würden ihn verjagen ;-)

Meine sitzen am Fenster und beobachten die Vögel, meinst du das wäre anders, als Freigänger? Sie würden sie auch nur beobachten, wenn sie 5 meter hoch in der Baumkrone sitzen, erst wenn sie runter kommen, würden sie drauf los rennen.

Katzen wollen ihren Instinkten folgen, ja, mag sein, das machen sie bei dir im Gehege doch auch, oder nicht? Auch in der Whg, brauch nur eine Fliege daher kommen und schon folgen sie nur ihrem jagdtrieb.

Was hat die Katze in einber Katzengerechten Whg mit artgerechtem Futter usw? Ein schönes, ungefährliches und langes Leben, wenn sie Artgenossen hat. Aber, nur weil sie mal Nachbarn beobachten, oder in der Whg zum Fenster raus schauen, muss es doch nicht immer langweilig sein? Meine schlafen auch auf dem Fensterbrett mit dem Gesicht nach draußen. Bacardy hat auf dem Rand des Wassernapfes geschlafen, wenn ich da was reininterpretieren söllte wäre das? Selbstmordgefährdet? Weil er ja jederzeit beim schlafen auch mit der Schnauze reinrutschen hätte können.

Painty z.B., sie ist nur im Gehege wenn ich auf dem Hof bin, und niemand sonst. Sobald sich mein Vater draußen bewegt, ist sie wieder drin. Sie ist halt so, ein Angsthase, das kann ich nicht ändern, leider. Sie wäre ein Freigänger, der entweder nie draußen ist, oder beizeiten tod. Mehr möglichkeiten sehe ich für sie, eigentlich nicht. Die anderen die neugierig sind, ja, sie gucken und müssen bei allem dabei sein. Aber es macht Van schon Spaß mir beim Abwasch zuzugucken, Tommy sitzt auf meinem Tisch und guckt beim Frühstück zu. Meinst du weil ihm langweilig ist? Ich weiß nicht ob Brötchen interessanter ist? :lol: Nein, da will er nur ein stück brötchen haben. Van ist jung, für ihn ist alles ein Abenteuerspielplatz momentan, egal ob Wasser in der Spüle, Schranktüren öffen, die Gutscheinkarte von Amazon durch die Gegend schubsen usw.

Ich denke und bin wirklich überzeugt, das meine glückliche Katzen sind.

lg Juli
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #274
Mit dieser Meinung bist du nicht alleine. Ich bin auch der Meinung das es in Deutschland eigentlich keine Gegenden mehr gibt die geeignet sind für ungesicherten Freigang.



Das sich diese Meinung immer mehr durchsetzt ist klar, es gibt ja schon einige Tierschutzorganisationen die nur in absoluten Ausnahmefällen in ungesicherten Freigang Vermitteln. Leider müssen noch sehr viele Katzen sterben bis sich diese Meinung durchgesetzt hat...
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #275
Marc, ich rede nur von dem Bedürfnis, sich zu beschäftigen. DA besteht für mich kein Unterschied zwischen den Katzen.
Du kannst mir wirklich nicht erzählen, dass Katzen einfach nur rumliegen wollen, weil sie sich in unserer Obhut befinden.
Warum sollten wir unsere Katzen eigentlich artgerecht ernähren, wenn wir ihnen doch alle anderen Instinkte und Triebe absprechen?
Also wenn sie schon keine Lust mehr haben, sich in einem gewissen Streifgebiet zu bewegen, dann haben wir ihnen die Bedürfnisse der artgerechten Ernährung vielleicht auch schon "weggezüchtet". (Ja, damit übertreibe ich jetzt. Ich verstehe einfach nur nicht, warum Du da unterscheidest.)


Juli, es tut mir Leid, ich bleibe dabei.

Wir reden davon, dass wir kleine Raubtiere daheim haben und die, haben nun einmal auch noch andere Bedürfnisse, als aus dem Fenster zu gucken, zu schlafen, sich vor den vollen Napf zu setzen und mit uns zu kuscheln.
Ja richtig, es lauern sehr wenige Gefahren.
Der Tiger im Zoo muss auch nichts befürchten.

Ich habe das Gefühl, dass ihr mich nicht richtig versteht.
Mit Sicherheit, kann eine Katze auch in einer 50 Quadratmeter großen Wohnung glücklich sein.
Das Glück, hängt aber eben von uns ab.

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #276
Beim Bedürfnis nach Beschäftigung ist der Mensch in der Pflicht für Beschäftigung zu sorgen. Auch eine Wohnungskatze kann richtig beschäftigt werden. Es wird einfach Zeit das die Menschen aufhören zu denken für Katzen bräuchte man weniger Zeit als für Hunde.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #277
Danke Schattenkatze!
Ich glaube, DU hast mich verstanden!
*freu*

Wie sieht die Beschäftigung bei Dir aus? :)
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #278
Danke Schattenkatze!
Ich glaube, DU hast mich verstanden!
*freu*

Wie sieht die Beschäftigung bei Dir aus? :)
Im Moment leider nicht so toll, aber das liegt weniger an mir. Sondern im dem Fall wirklich an der Katze. Minusch hat Rückenprobleme und beim Clickern ist sie schnell überfordert. Von daher beschränkt sich unsere Beschäftigung auf Leckerliewerfen, die Spielangel und ab und zu Clickern. Gerne würde ich ja so eine Art Agility machen, aber da habe ich anscheinend die falsche Katze, oder ich habe falsch angefangen. Ich gebe aber nicht auf.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #279
Klar, wenn Minusch gesundheitliche Probleme hat, wird es schwierig.
Gute Besserung für ihn!

Agility, würde ich auch gerne machen! :-D
Hast Du es schon mal versucht und wenn ja, was hast Du dazu genutzt (welche Geräte oder hast Du selbst gebastelt)?
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #280
Denn Slalom habe ich mal versucht, aber mit Flaschen und nicht mit Stangen. Das hat nicht so Funktioniert, könnte aber an den Flaschen gehangen haben. Von daher will ich es noch mal versuchen. Auf der Katzen-Fieber Seite habe ich da eine tolle Anleitung für Agilitiy Geräte gesehen.


PS Minusch ist ein Mädchen.
 
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