Freigänger contra Wohnungshaltung

Diskutiere Freigänger contra Wohnungshaltung im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Sowohl Gesetzgeber als auch statistiken untermauern allerdings diese Ansicht.
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #141
Sowohl Gesetzgeber als auch statistiken untermauern allerdings diese Ansicht.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #142
Dann sag doch gleich das du lieber deine Zeit in ner Rosaroten Traumwelt verbringst und an Fakten nicht interessiert bist...

DU findest es unverantwortlich und dumm... das ist ein Unterschied.
Danke JessesGirl

Ja in dieser Beziehung lebe ich in einer "Rosaroten Traumwelt"
Und in meiner rosaroten Traumwelt ist es so, dass wir wenn ich mit meinen rosaroten Mitträumern diskutiere, wir auf die Argumente des Diskussionspartners eingehen und nicht einfach immer wieder irgendwelche Statistiken und Zahlen reinwerfen,und behaupten wie dumm und ahnungslos unser Gesprächspartner ist.

Der Kern der Diskussion ist nicht wie gefährlich Freigang für Katzen ist, sondern warum der für Katzen eine solche Bedeutung hat, ob er ihnen fehlt, wenn sie in nicht haben, was dafür und dagegen spricht, wieweit man als verantwortungsvoller Hüter abschätzen kann ob er verantwortbar ist oder nicht u.s.w.
Das er gefährlich ist wissen wir alle, aber das abwägen der Gefahr gegen die Möglichkeit der Katze ein Leben zu ermöglichen, dass ihr "Revier" nicht nur auf die Wohnung beschränkt und somit "lebenswerter" macht,ist für mich der eigentliche Grund für diese Diskussion.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #143
...
Das er gefährlich ist wissen wir alle, aber das abwägen der Gefahr gegen die Möglichkeit der Katze ein Leben zu ermöglichen, dass ihr "Revier" nicht nur auf die Wohnung beschränkt und somit "lebenswerter" macht,ist für mich der eigentliche Grund für diese Diskussion.

Danke Monterosa!
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #144
Das er gefährlich ist wissen wir alle, aber das abwägen der Gefahr gegen die Möglichkeit der Katze ein Leben zu ermöglichen, dass ihr "Revier" nicht nur auf die Wohnung beschränkt und somit "lebenswerter" macht,ist für mich der eigentliche Grund für diese Diskussion.

So ist es. Und so muss jeder selbst wissen, ob er es tun will, oder nicht. Wenn man das sorgfältig abwägt (also nicht gerade die Katzen an der Autobahn spielen lässt) und es mit sich selbst vereinbaren kann, finde ich es alles andere als dumm.
Für mich gibt es keinen Zweifel, dass es für Katzen nichts spannenderes gibt, als draussen zu sein. Sei es auf einem schönen, grossen Balkon, einem gesicherten Garten oder dem kompletten Freigang in einer geeigneten Umgebung. Ich verstehe trotzdem jeden, der das nicht kann oder tun möchte.

So haben meine Kater eben ihre Mittellösung.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #145
Der Kern der Diskussion ist nicht wie gefährlich Freigang für Katzen ist, sondern warum der für Katzen eine solche Bedeutung hat, ob er ihnen fehlt, wenn sie in nicht haben, was dafür und dagegen spricht, wieweit man als verantwortungsvoller Hüter abschätzen kann ob er verantwortbar ist oder nicht u.s.w.
Das er gefährlich ist wissen wir alle, aber das abwägen der Gefahr gegen die Möglichkeit der Katze ein Leben zu ermöglichen, dass ihr "Revier" nicht nur auf die Wohnung beschränkt und somit "lebenswerter" macht,ist für mich der eigentliche Grund für diese Diskussion.

Moment,

verstehe ich das richtig? Es darf diskutiert werden, wie wichtig Freigang ist für die Katzen, das er ein Leben mehr lebenswert macht als Wohnungshaltung, aber nicht das er gefährlich ist? Weil das wissen ja schon alle, also brauch man es nicht erwähnen?

Nimm es mir nicht übel, aber ich habe eher den Eindruck die Gefährlichkeit reden sich viele schön, bzw ungefährlich. Oder die eigene Katze kann ja Gefahr abschätzen usw. Was genau ist da nicht diskussionswürdig bitte?

lg Juli

Sei es auf einem schönen, grossen Balkon, einem gesicherten Garten oder dem kompletten Freigang in einer geeigneten Umgebung. Ich verstehe trotzdem jeden, der das nicht kann oder tun möchte.

So haben meine Kater eben ihre Mittellösung.

Was genau ist denn die geeignete Umgebung für den ungesicherten Freigang?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #146
Moment,

verstehe ich das richtig? Es darf diskutiert werden, wie wichtig Freigang ist für die Katzen, das er ein Leben mehr lebenswert macht als Wohnungshaltung, aber nicht das er gefährlich ist? Weil das wissen ja schon alle, also brauch man es nicht erwähnen?

Nimm es mir nicht übel, aber ich habe eher den Eindruck die Gefährlichkeit reden sich viele schön, bzw ungefährlich. Oder die eigene Katze kann ja Gefahr abschätzen usw. Was genau ist da nicht diskussionswürdig bitte?

lg Juli



Was genau ist denn die geeignete Umgebung für den ungesicherten Freigang?

Nein das verstehst Du komplett falsch-
Es darf über alles diskutiert werden, aber das Freigang gefährlich ist, hat in dem ganzen Thread doch niemand bestritten und wird in jedem 2.Post erwähnt., und kannst Du mir den Post zeigen, wo jemand die Gefahr "schön geredet " hat ?

Nein es ging mir um das was der Katze gut tut und was verantwortbar ist.
Und Katzen die Freigang gewohnt sind haben pausenlos mit Autos zu tun, wir reden von Deutschland, da gibt es keinen Flecken wo es keine gibt.
Deshalb denke ich (immer unter der Prämisse) dass es möglich ist, dass Katzen im Freigang nicht jedes mal panisch werden und in ihren sicheren Tot laufen wenn ein Auto auftaucht.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #147
Danke JessesGirl

Ja in dieser Beziehung lebe ich in einer "Rosaroten Traumwelt"
Und in meiner rosaroten Traumwelt ist es so, dass wir wenn ich mit meinen rosaroten Mitträumern diskutiere, wir auf die Argumente des Diskussionspartners eingehen und nicht einfach immer wieder irgendwelche Statistiken und Zahlen reinwerfen,und behaupten wie dumm und ahnungslos unser Gesprächspartner ist.

Der Kern der Diskussion ist nicht wie gefährlich Freigang für Katzen ist, sondern warum der für Katzen eine solche Bedeutung hat, ob er ihnen fehlt, wenn sie in nicht haben, was dafür und dagegen spricht, wieweit man als verantwortungsvoller Hüter abschätzen kann ob er verantwortbar ist oder nicht u.s.w.
Das er gefährlich ist wissen wir alle, aber das abwägen der Gefahr gegen die Möglichkeit der Katze ein Leben zu ermöglichen, dass ihr "Revier" nicht nur auf die Wohnung beschränkt und somit "lebenswerter" macht,ist für mich der eigentliche Grund für diese Diskussion.

Für mich ist es artgerecht einer Katze Freigang zu gewähren, wenn es die Umgebung zuläßt, so hab ich es immer gehalten.Erst lange ans Haus gewöhnen und dann nach und nach nach draußen.Alle waren vorsichtig Menschen gegenüber, ließen sich nicht von Fremden anfassen, das finde ich sehr wichtig!
Ich hab meine
eigene Statistik.....3 Katzenmädchen:
eine wurde 20,
eine 9(akutes Nierenversagen) und
eine wurde
17 Jahre(Krebs) alt.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #148
Was genau ist denn die geeignete Umgebung für den ungesicherten Freigang?

Ganz ehrlich, das was Dosi dafür hält, hier sind es 25 Häuser irgendwo auf Ackerland.
Doch Autos gibt es hier auch, mir ist klar das es ein Risiko ist.
Doch ihre Lebensfreude zu sehen, wenn sie Fliegen und Schmetterlinge jagen, über den Rasen tollen, auf Bäume klettern und einfach glücklich sind, die mag ich ihnen nicht nehmen.
Ich würde viel entspannter und ruhiger leben, ohne ihnen Freigang zu geben.
Doch es geht nicht um mich, sondern um meine Katzen, bis auf 3 sind alles ehemalige Wildlinge, die wollen raus.
Selbst die 3 im Haus geborenen haben, eher als mir lieb war, die Katzenklappe begriffen.
Es mag Katzen geben die das nicht vermissen, meine haben einen unendlichen Freiheitsdrang und den werde ich nicht gegen ihren Willen stoppen.

Ich denke das ist eine persönliche Lebenseinstellung, hätte ich die Wahl zwischen eingesperrt und sicher, oder gefährlich und frei, würde ich die Freiheit wählen.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #149
[...] Doch ihre Lebensfreude zu sehen, wenn sie Fliegen und Schmetterlinge jagen, über den Rasen tollen, auf Bäume klettern und einfach glücklich sind, die mag ich ihnen nicht nehmen. [...]
Und das geht im gesicherten Freigang nicht :?:
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #150
Da wo gesicherter Freigang gewährleistet werden kann, ist er mit Sicherheit interessanter und spannender als jeder vernetzte Balkon. Manch Freigänger läuft aber auch sein riesiges Revier ab - wenn es ihm ermöglicht und gestattet wird. Wie ich an anderer Stelle auch schon schrieb, einer meiner Kater wäre mit wenig schon zufrieden, der Andere läuft regelmäßig sein großes Revier ab - bis zu mehrmals Täglich. Wie groß sein Stammrevier wirklich ist, darüber kann ich nur spekulieren.
Bei Veinte schätze ich es auf ca. 60m, bei Heinzi sind es mind. 200m um unser Haus herum.

Nachtrag:
Hab es mir gerade noch einmal auf der Karte angeschaut; vermutlich sind es keine 200m bei Heinzi. Zumindest habe ich Sichtungen/Besuche von Nachbarn, die Luftlinie ca. 100m entfernt wohnen. Ganz sicher bin ich mir nicht, ob er noch weiter darüber hinaus geht.
Bei Veinte kann die Zahl dann sicher auch etwas nach unten korrigiert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #151
Ich bezog mich auf genau das, was dort steht: Fliegen, Schmetterlinge, Gras, Bäume. Und ich finde, gesicherter Freigang ist ein gute Kompromiss.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #152
Natürlich ist es ein Kompromiss und wirklich kein schlechter. Das muss im Einzelfall jeder mit sich, der Umgebung , dem Freiheitsdrang seiner Katzen und seiner persönlichen Einstellung ausmachen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #153
Nein es ging mir um das was der Katze gut tut und was verantwortbar ist.
Und Katzen die Freigang gewohnt sind haben pausenlos mit Autos zu tun, wir reden von Deutschland, da gibt es keinen Flecken wo es keine gibt.
Deshalb denke ich (immer unter der Prämisse) dass es möglich ist, dass Katzen im Freigang nicht jedes mal panisch werden und in ihren sicheren Tot laufen wenn ein Auto auftaucht.

Ja und weil Katzen die draußen sind, pausenlos mit Autos zu tun haben, sagt das was aus? Das sie damit umgehen können? Das sie nach links und rechts schauen, bevor sie über die Straße gehen? Bezweifle ich.

Was verantwortbar ist, ja sicher, man muss selber einschätzen wo man wohnt. Nur wenn das die Menschen könnten, warum ist der Aufschrei hinterher immer so groß? Was soll die Frage wie es nur passieren konnte das die Katze überfahren wird? Das erste was ich da denke ist: überrascht mich nicht. Mir tut die Katze auch leid und ich kann auch die Traurigkeit der Besitzer verstehen, nur die Frage nach dem Warum, kann ich nicht verstehen. Die ist eigentlich ganz einfach, die Katze ist ein Tier, handelt nach ihren Instinkten, nach ihrem Jagdtrieb und da kommen Autos nicht vor.

Es gab vor längeren Zeit hier im forum jemanden, da hatte der Vater, glaube ich die eigene Katze überfahren. Die Begründung hierfür war: Der Nachbarskater hat sie unters Auto gejagt :?: :shock: das diese Erklärung weit hergeholt ist, bzw der Fantasie des Menschen entsprungen ist, wird jeder wissen, der halbwegs weiß, wie Katzen ticken. Warum ist es hinterher nicht einfach möglich, zu sagen: Die Katze wurde überfahren, weil sie Freigänger war, weil die Menschen den ungesicherten Freigang als verantwortbar sahen? Wieso immer andere Gründe dafür finden.

Grundsätzlich, ja klar wäre Freigang super schön, keine Frage. Nur ich habe mit Absicht nach Wohnungskatzen gesucht. Gesicherter Freigang ist so noch nicht bei mir möglich. Das Gehege was ich habe, hat Balkongröße. Im Sommer iost es offen, den ganzen Tag und je nach Wetter auch nachts. Sie können selber raus und rein. Dennoch sind die Katzen auch am Tag stundenlang nur drin, sie sind gerne draußen, am Anfang ständig, aber inzwischen ab und an und verbringen mehr Zeit in der whg.

Direkt neben dem Gehege rangiert der Firmentransporter und der größere auch noch. Am Anfang sind alle panisch weg gerannt, sobald die Autos näher kommen. Jetzt, ja, 2 hopsen immer noch rein, die anderen. Es juckt sie gar nicht. Wir hatten Monatelang auch Bauzeit vor der Haustür, die LKWs die hier lang sind waren, auch sehr laut. Als ich hioer eingezogen bin, ist die halbe Gruppe in Panik geraten, als auch der Bohrhammer noch los ging. Nach einigen Tag drehten die nicht mal mehr das Ohr wegen den Geräuschen. An und für sich gut, nur ich weis nicht was besser ist. Wenn die Katze Angst vor Autos hat, oder wenn sie keine hat?

Ein paar Häuser weiter ist eine Kreuzung (Dorfkreuzung kann man sagen) und da wohnt eine Katze, die legt sich mitten auf die Kreuzung und putzt sich. Als ich das letzte Mal kam, ist sie nicht mal rüber gegangen als ich ausgestiegen bin, man musste sie wirklich rübertragen. :shock: Sie war wirklich nicht verletzt. Da fährt jetzt weiß gott kein Berufsverkehr lang, aber Bus schon und die Anwohner ebenfalls. Mir ist jedesmal schlecht wenn ich die süße sehe und gleichzeitig bin ich froh das sie noch lebt.

lg Juli
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #154
Danke JessesGirl

Ja in dieser Beziehung lebe ich in einer "Rosaroten Traumwelt"
Und in meiner rosaroten Traumwelt ist es so, dass wir wenn ich mit meinen rosaroten Mitträumern diskutiere, wir auf die Argumente des Diskussionspartners eingehen und nicht einfach immer wieder irgendwelche Statistiken und Zahlen reinwerfen,und behaupten wie dumm und ahnungslos unser Gesprächspartner ist.

Der Kern der Diskussion ist nicht wie gefährlich Freigang für Katzen ist, sondern warum der für Katzen eine solche Bedeutung hat, ob er ihnen fehlt, wenn sie in nicht haben, was dafür und dagegen spricht, wieweit man als verantwortungsvoller Hüter abschätzen kann ob er verantwortbar ist oder nicht u.s.w.
Das er gefährlich ist wissen wir alle, aber das abwägen der Gefahr gegen die Möglichkeit der Katze ein Leben zu ermöglichen, dass ihr "Revier" nicht nur auf die Wohnung beschränkt und somit "lebenswerter" macht,ist für mich der eigentliche Grund für diese Diskussion.


Welche Argumente? Etwa das man Katzen nicht an die Leine Gewöhnen kann weil´s keiner macht? Oder das Katzen erst seit 8500 Jahren Domestiziert werden? Versteh mich nicht Falsch, wenn du deine Katze in den Ungesicherten Freigang entlässt ist das deine Entscheidung, du musst dir nur Klar darüber sein das du sie schlicht zum Qualvollen Tot verurteilst und Du alleine dafür verantwortlich bist wenn sie sich Tagelang mit zertrümmertem Becken versteckt und schließlich einsam stirbt. Wunder dich nicht wenn auf einmal jemand vor deiner Türe steht mit deiner Toten Katze in der Hand und von dir Geld will wegen der Schäden am Auto. Und Wundere dich nicht das du von verantwortungsvollen Katenhaltern verachtet wirst wenn du zwar gesicherten Freigang bieten könntest es aber aus Gedankenlosigkeit oder Geiz nicht machst. Nur ein mal will ich bei einem Eintrag unter der Regenbogenbrücke lesen "Meine Katze hat das Schicksal angetreten das ich ihr ausgesucht habe" wenn sie Überfahren wurde.

Für mich ist es artgerecht einer Katze Freigang zu gewähren, wenn es die Umgebung zuläßt, so hab ich es immer gehalten.Erst lange ans Haus gewöhnen und dann nach und nach nach draußen.Alle waren vorsichtig Menschen gegenüber, ließen sich nicht von Fremden anfassen, das finde ich sehr wichtig!
Ich hab meine
eigene Statistik.....3 Katzenmädchen:
eine wurde 20,
eine 9(akutes Nierenversagen) und
eine wurde
17 Jahre(Krebs) alt.
Artgerecht ist auch das Hunde Hasen Jagen oder das Pferde Wild ziehen, bist du auch dafür das dies so gemacht wird? Die durchschnittliche Lebenserwartung von Freigängern beträgt 3 Jahre, wie viele Katzen deiner Statistik gegenüberstehen die das erste Lebensjahr nicht erreicht haben kannst du dir ja sicherlich ausrechnen.

Nochmal, es geht in so einer Diskussion nicht darum ob Freigang das Katzenleben bereichern würde, das bezweifelt niemand, Kern der Diskussion kann nur sein ob man in der Heutigen Zeit das Risiko noch guten Gewissens eingehen kann oder nicht. Wirklich alle Fakten sprechen dafür das ungesicherter Freigang nicht mit der Verantwortungsvollen Tierhaltung vereinbar ist. Wer das Gegenteil behauptet belügt sich einfach nur selbst.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #155
Marc_79

Gut 2000 Überfahrene Wildtiere und hunderte Tote Katzen jeden tag beweisen allerdings das Gegenteil. Sorry, warum stellst du solche Behauptungen auf wenn die Realität ganz anders aussieht?

Kannst du eine Quelle für diese Statistik und die anderen Zahlen angeben, mit denen du um dich wirfst oder hast du sie dir einfach ausgedacht?

Ich konnte bisher keine Statistik finden, die die häufigste Todesursache bei Katzen (Wohnungskatzen oder Freigänger) angibt.

Man nimmt nur allgemein an, dass es bei Freigängern der Unfaltod ist. Zahlen gibt es nicht.
Somit ist alles nur hörensagen.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #156
Und das geht im gesicherten Freigang nicht :?:

Wenn gesicherter Freigang machbar ist, dann ist das, sicher ein guter Kompromiss!:cool:
Hier ist das nicht möglich, also bekommen meine ungesicherten Freigang.
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #157
Kannst du eine Quelle für diese Statistik und die anderen Zahlen angeben, mit denen du um dich wirfst oder hast du sie dir einfach ausgedacht?

Ich konnte bisher keine Statistik finden, die die häufigste Todesursache bei Katzen (Wohnungskatzen oder Freigänger) angibt.

Man nimmt nur allgemein an, dass es bei Freigängern der Unfaltod ist. Zahlen gibt es nicht.
Somit ist alles nur hörensagen.

Wildunfälle ist recht einfach:
Jäger erfassen bei Paarhufern (Reh, Damhirsch, Rothirsch, Wildschwein) systematisch Tiere, die an Krankheiten (Fallwild) oder durch Kollisionen mit Fahrzeugen ums Leben kommen. Auf dieser Basis errechnet der Deutsche Jagdverband (DJV) jährlich die Wildunfallzahlen für Deutschland [4]. Die tatsächliche Zahl an Wildunfällen - etwa mit Füchsen, Dachsen oder Feldhasen - liegt nach Schätzungen des DJV etwa vier mal so hoch. In Deutschland ereigneten sich im Jagdjahr 2011/2012 (April 2011 - März 2012) insgesamt rund 194.000 Wildunfälle.
Wikipedia lässt grüßen.
Aber was erwarte ich von jemandem der nicht mal in der Lage ist das Wort Wildunfall in eine Suchmaschine einzugeben...


Für die Katzen im Speziellen wird es tatsächlich etwas schwieriger da diese Zahlen nicht Systematisch erfasst werden. Dort gibt es nur einzelne Studien zb:
bzw. Zusammenfassungen wie zb:
Die beiden Studien im Letztgenannten Link habe ich leider nicht mehr zur Hand, jedoch reichen die Zahlen um klar zu machen wie die Realität aussieht, vor allem wenn man bedenkt das sich der Verkehr sich seit 1980 mehr als verdoppelt hat...

Statistiken über erschossene Katzen findest du übrigens beim Jagdverband, die zahlen liegen bei etwa 11.000 Tieren alleine in NRW. UM die Zahl mal besser Fassbar zu machen: In NRW werden jeden Tag 30 Katzen wegen Wilderei erschossen
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #158
Aber was erwarte ich von jemandem der nicht mal in der Lage ist das Wort Wildunfall in eine Suchmaschine einzugeben...

Aber ich weiß wie man höflich schreibt im Gegensatz zu manchen anderen im Forum!

Außerdem sind für mich Katzen kein Wild.

Diese Statistiken geben nicht an ob es sich um ausgesetzte Katzen oder um "nur" Freigänger handelt. Wenn die in der Statistik erwähnten Kater alle unkastriert waren, ist deren Lebenserwartung - Kämpfe mit anderen Katern=höheres Verletzungsrisiko + mehr Stress- ohnehin geringer als bei den weiblichen Katzen.

Um einmal auf diesselbe Art zu antworten wie Marc_79 schreibt,

laut Wikipedia ist
Als Wildunfall[1] werden üblicherweise nur solche Unfälle bezeichnet, bei denen ein Schaden am Fahrzeug entsteht. Dies trifft normal auf größere Tiere zu und entspricht meist Wild. Das Überfahren von kleineren, wilden Tieren, die nicht dem Jagdrecht unterliegen, wie von Igeln, Kriechtieren oder kleineren Vögeln sowie mit Haus- oder Nutztieren wie Katzen, Hühnern, Kühen oder Schafen zählt somit nicht zu den Wildunfällen.

Somit sind Katzen kein Wild.

Kann der Herr nicht lesen?
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #159
Aber ich weiß wie man höflich schreibt im Gegensatz zu manchen anderen im Forum!
Ach, deshalb wirfst du mir vor ich würde mir Zahlen einfach ausdenken? Stimmt sehr höflich...
Das Katzen kein Wild sind weiß ich auch, die Zahl dient nur als vergleich dazu wie viel auf unseren Straßen passiert. Aber denkst du wirklich ein Kulturfolger wie die Katze die sich ständig in besiedelten gebieten aufhält hätte weniger Unfälle als ein Wildtier das einen möglichst großen abstand zum Menschen und damit auch von Menschengemachten gefahren hält?
 
  • Freigänger contra Wohnungshaltung Beitrag #160
Wenn man Zahlen und Fakten angibt, sollte man auch immer angeben woher man die hat. Ansonsten ist das nicht nachvollziehbar und nicht nachprüfbar.

Wieviele Unfälle Katzen haben oder nicht, weiß man nicht, weil es keine Statistik dazu gibt.

Auch in Haushalten gibt es Unfälle mit Katzen - auch darüber gibt es keine verlässliche Statistik.

Ich habe im Internet auf einer Seite gefunden, dass die häufigste Todesursache bei Katzen Nierenversagen wäre, aber woher die das wußten, wurde auch nicht angegeben.
Also auch nur hörensagen.

Wenn man keine genauen Zahlen hat, kann man auch nicht damit argumentieren.
 
Thema:

Freigänger contra Wohnungshaltung

Freigänger contra Wohnungshaltung - Ähnliche Themen

Gesicherte Miezen sollen in den Freigang: Moin, Ich werde mit meinen Katzen umziehen. Der neue Wohnort bietet traumhafte Bedingungen für Freilauf. Es gibt nur eine landwirtschaftliche...
Partnerkatze verstorben - Spezialfall?: um 20:16 Uhr Lesezeichen hinzufügen #1 Hallo ihr Lieben, vor 10 Monaten ist leider unsere geliebte Ragdolldame mit 5 Jahren verstorben. Unsere...
Überlegung eine neue Freigänger Katze nach dem gestorbenen?: Hallo zusammen ❤️ Ich habe vor paar Wochen schon geschrieben, dass wir in der Türkei unser Kater ins Regenbogenland geschickt haben mit 7 Jahre...
Mara (*ca. 11.2017) - kleine Katze, große Chefin, gerne "Einzelprinzessin": Mara, geboren ca. 11.2017, Kastriert, gechipt, geimpft; FiV und FeLV negativ getestet Wohnungshaltung mit gesichertem Balkon/ Terrasse, Freigang...
Luigi, Verschmuster Katermann in Grau-Weiss geb. 08/23 ist auf der Strasse nicht sicher, wünscht sich ein warmes Zuhause: Name: Luigi Geburtsdatum: 08/2023 Geschlecht: Männlich Kastriert: Ja Optik: Grau Weiss (Kurzhaar) Kennzeichnung: Chip Impfstatus: Geimpft (Tollwut...
Oben Unten