Hallo Susanne,
vielen Dank ich fühle mich geschmeichelt.
Ja, als Vogelliebhaber war das ganze nicht so leicht für mich. Mama MauMau war ja schon ne ganze Weile bei mir auf dem Grundstück und ich muss zugeben, irgendwie war sie mir nicht ganz geheuer wenn sie immer so nach meinen Wildvögeln schielte. Ich habe nämlich das Grundstück mehr oder weniger für die Vögel eingerichtet und es kommen ziemlich viele zum futtern zu mir. Neben den Finken, Meisen und Sperlingen die in großer Zahl hier anzutreffen sind, habe ich ein paar Rotkehlchen von denen man meist im Höchstfall ein einziges zu Gesicht bekommt, einen relativ scheuen Buntspecht, der mit der Zeit sogar in der Nähe bleibt wenn ich das Fenster geöffnet habe und auch schon mal seinen Jüngsten mitgebracht hatte und diverse seltenere Schönheiten wie etwa eine Bachstelze.
Alle diese Vögel kommen gerne zum futtern zu mir, weil es nicht zuletzt bei mir ganzjährig leckerste Futtermittel zu finden sind.
Ich habe in den letzten paar Jahren einige hundert einheimische Wildheckenpflanzen, die man auch als Vogelschutzhecken bezeichnen kann, eingepflanzt. Leider brauchen diese Pflanzen recht lange bis sie richtig dicht sind. Aber ich habe mein Grundstück schon seit einigen jahren nach hinten zu dem kleinen Waldstück mit einem Wall, der aus vielen vielen Ästen besteht, abgegrenzt. Darin leben einige Vögel, unter anderem die Rotkehlchen und sind so etwas geschützt.
Naja, wie erwähnt war mir immer etwas mulmig im Bauch wenn ich MauMau auf dem grundstück sah. Wobei ich sagen muss, dass nicht nur MauMau sich hier rumtrieb sondern auch schon lange bevor sie zu mir kam, auch andere Katzen hier waren oder sind.
Es ist halt ein Grundstück das ich extra für die Tiere der Natur herrichte bzw. erhalte und nicht irgendwelche Preise gewinnen will.
Vor kurzem hatte ich sogar kleine Füchse bei mir, bzw. Mamafuchs mit ihren zwei Jungen.
Ich warte noch darauf dass sich irgendwann mal ein Elch oder ein braunbär hinterm Haus tummelt *lach.
Okay, also ich schweife etwas ab. Was ich sagen wollte, ja, es war für mich als ausgesprochener Vogelfreund recht schwierig Katzen aufzunehmen.
MauMau ist ja noch jung und ich denke ihr erstes Jahr war vor etwa 20 Monaten und ich habe sie auch schon durch den letzten Winter gebracht in dem ich sie mit Trockenfutter gefüttert habe.
Als ich dann das Kleine Kitten gefunden hatte, fand ich das natürlich ganz toll dass mir die Ehre zuteil wurde das Kleine Wurm zu retten. Auf der anderen Seite habe ich dann aber auch die Chance erkannt, damit etwas Kontrolle über die Fressfeinde meiner Vögelchen zu erlangen.
Ich dachte mir so, wenn ich die alle an das Haus binde und sie kastriert habe, dann halten sich vielleicht wenigstens weitere fremde Katzen etwas fern. Und außerdem wenn ich sie ernähre dass sie möglichst wenige Wildvögel fangen.
Meine Rechnung ist relativ gut aufgegangen. Zwar haben sie mittlerweile öfter mal eine Maus oder auch einen Vogel mit ins Haus gebracht, aber irgendwie habe ich ihnen das ein bisschen abgewöhnt.
Ein junges Rotkhelchen hatten sie auch schon im Haus, dieses war aber noch am Leben und scheinbar unverletzt. Ich habe es ihnen abgenommen und wieder nach draußen gebracht.
Ist natürlich etwas gegen ihre natur, aber es kann ja wohl nichts schlimmes daran sein wenn ich ihnen ein Rotkehlchen abnehme und zurück in seinen Unterschlupf bringe - das ist halt nunmal meine Natur
gg*.
Ich liebe meine Kätzchen mittlerweile natürlich genauso wie meine Vögel, war aber auch nicht allzuschwer, weil ich im Grunde alle Tiere liebe.
Und wenn man so liebe Kätzchen hat die sich ständig an einem kuscheln wollen, auch kein Wunder

Vor lauter Kätzchen kommen meine Nymphies schon fast zu kurz
