Er muss schon lange Nierenprobleme haben. Vor einigen Wochen habe ich zu meiner Mutter gesagt, Bommel guckt so komisch .... hat er ein Augenproblem? Nein, der guckt wie immer. Tja, heute weiß ich, er hat krank ausgesehen. Ja, HEUTE weiß ich das!!!
Und das Zahnproblem halte ich auch für den Auslöser.
Ich habe im Inet gelesen, dass die RCP-Impfung in dieser Hinsicht auch umstritten ist. Aber ehe meine Katzen an Katzenseuche/Katzenschnupfen erkranken, lasse ich doch lieber impfen!!!!
Gefüttert haben meine Eltern immer Felix. Aber diese Katze nahm auch nichts anderes. Ich habe versucht, sie ein paar mal zu überlisten ..... keine Chance!! Der nahm noch nicht mal Malz - oder Vitaminpaste. Ich kenne KEINE Katze, die dazu Nein sagt. Er schon. Richtig angeekelt hat er geguckt.
Was haltet ihr von Nierendiät? Ich habe mir gestern bei einigen Firmen die Zusammensetzung angesehen .... also, ich weiß nicht so recht.....
Ich habe das gerade im Nierenthread von Knuddelmiez gefunden:
Zu Deinen Fragen:
Futter: es gibt spezielle Nierendiät, aber die wird nur selten von Katzen akzeptiert (meine frisst es auch nicht). Wichtig ist insbesondere auf die Qualität der Eiweiße zu achten, diese sollten möglichst hochwertig sein. Auch sollte das Futter nicht zu viel Phosphor enthalten und ein besseres Ca/P-Verhältnis aufweisen. Ich habe nun als Kompromiss Gina an Seniorenfutter gewöhnt, das berücksichtigt wenigstens teilweise diese Anforderungen. Leider nur verträgt sie nichts wirklich hochwertiges mehr.. Gerade Nierenkranke Katzen sollten möglichst kein Trockenfutter mehr erhalten, da ihr Wasserhaushalt ohnehin schon schlecht ist und Trockenfutter das nur verstärkt. Es ist ein Trugschluss, dass das vermehrte Trinken der CNIchen einen guten Wasserhaushalt erzeugt, die armen Miezen versuchen nur verzweifelt ihre Defizite auszugleichen. Es wäre auch denkbar, die Katze (vollständig oder teilweise) zu barfen, aber da musst Du Dich gut einlesen, denn nierenkranke Katzen brauchen teils andere Zusätze.
Medikamente: positiv auf die Nierenfunktion wirken ACE-Hemmer; Gina bekommt Prilium, das ist flüssig. Ferner hat sich häufig der Einsatz der sogenannten SUC-Therapie (homöopathisch) bewährt (Solidago, Ubichinon, Coenzyme), befrage dazu Deinen Tierarzt, ob er sich damit auskennt. Wenn nicht, telefoniere herum oder suche einen Tierheilpraktiker auf. Aber diese Therapie wird zunehmend auch von konservativ behandelnden Ärzten angewandt. Infusionen (subkutan) sollten regelmäßig gegeben werden, um den Wasserhaushalt zu stabilisieren.
Wichtig ist, dass die Maus frisst! Anderenfalls wird ein Leberschaden umso wahrscheinlicher, wenn er nicht bereits besteht. Notfalls erreichst Du das mit einem Appetitanreger (Peritol; 1/8 täglich, alle 2 Tage).
Bei anhaltender Übelkeit kann ferner etwas gegeben werden, hier gibt es sowohl homoöpathische Mittel als auch andere. Gina hat in der langen Übelkeitsphase MCP-Tropfen bekommen. Die müssen aber sehr vorsichtig dosiert werden, da sie ansonsten Schwindel und zentralnervöse Störungen hervorrufen können. Aber wenn man das beachtet, wirken sie sehr gut. Allerdings wird die keine Katze freiwillig nehmen, die schmecken nämlich einfach scheußlich, furchtbar bitter.
Was ganz wichtig ist, aber leider in den Köpfen der meisten TÄ immer noch nicht fest sitzt ist, den Blutdruck zu überprüfen. CNI wird häufig von Bluthochdruck begleitet, schon aus dem Grund, dass die Nieren über den Wasserhaushalt Kreislauf und Blutdruck regulieren. Besteht Bluthochdruck und wird nicht behandelt, ensteht ein Teufelskreis, der auch noch andere Organe erfassen kann.
Danke Knuddelmiez .... klingt sehr sehr schlüssig.