Zu meiner Dicken kam ich vor 11 Jahren wie die Jungfrau zum Kind. Alles, was falsch laufen konnte,lief falsch. Aber damals wußte ich es nicht besser.
Meine Tochter (damals 12) schleppte mich zu Nachbarn von einer Freundin, wo Katzenbabys waren.
Die wollten sie so schnell wie möglich los werden. Die Kitten waren grad 6 Wochen alt. Ich verliebte mich in die Kleine Dicke, die aussah wie eine Kartoffel auf Beinen. Es wurde gesagt, nimm sie mit, sonst ....
Ne, das sonst .... kam gar nicht in Frage, also nahm ich sie mit. Damals wußte ich noch nicht, das Katzen keine Einzelgänger sind, also nahm ich nur die Eine. (Leider)
Aber ich habe es nie bereut. Sie gab mir dermaßen viel Liebe und Zärtlichkeit. Ich weine jeden Tag um sie. Dickie wurde vor gut 6 Wochen über die Regenbogenbrücke begleitet, weil sie an einem Tumor im Kopf litt. Ich werde sie niemals vergessen. Vielleicht habe ich mir das eingebildet, aber sie hat mich vor viel Leid bewahrt und sie war es, die meinen Freundeskreis und auch meinen jetzigen Partner ausgesucht hat. Alle, die sie nicht mochte, hat sie von meiner Seite verbissen. Sie war nur auf mich fixiert, aber meinen jetzigen Partner hat sie auch nur angerührt. Im Gegenteil, wenn ich abends ins Bett gegangen bin, ist sie heimlich zu ihm zum schmusen gegangen ;-) ... ich hab sie oft dabei erwischt *lach*
DICKIE hatte als Kitten einen Spielgefährten, nicht ganz artgerecht, aber sie hat ihn geliebt. Es war ein Zwergkaninchen. Als Ludwig starb mußte unbedingt Ersatz her, sie war so traurig und hat ihn gesucht.
Noch ein Kaninchen kam für mich nicht in Frage, also eine zweite Katze.
Ich erzählte einer Arbeitskollegin davon, sie sagt, ihre Tochter würde gern ihre Katze abgeben, der dazugehörige Bruder wäre überfahren worden und nun hält sie die Kleine im Haus, und das geht nicht.
So kam ich zu LUNA. Das war ein Desaster. Zuerst mochten Dickie und Luna sich gar nicht. Luna piescherte alles voll, kein wunder, wie war vorher Freigänger und sollte nun eine Wohnungskatze sein.
Zu allem übel war sie noch nicht kastiert, sie war 10 Monate alt, und wurde rollig *graus*. Ok, erstmal die Rolligkeit durchstehen, dann ab zum
Tierarzt, zur Kastration. Nach der Kastration wurde es besser mit ihr. Da ich im Erdgeschoss wohnte, wollte ich ihr auch die Möglichkeit geben, wieder zum Freigänger zu werden, diese nutzte sie aber nicht. Sie wandte sich mehr und mehr meiner Tochter zu, also hatte auch sie ihren Menschen gefunden

. Noch heute pieschert sie in die Badewanne, wenn ihr irgendwas nicht passt, aber was solls, man kanns schnell wieder sauber machen ;-).
3 Wochen nach Dickies Tod entschieden wir uns für eine neue Zweitkatze.
Wir haben hin und her überlegt, ob wir eine ältere Katze aus dem Tierheim nehmen, oder evtl. ein Kitten?
Das Tierheim hier hatte weder Kitten, noch eine Katze, die eine reine Wohnungskatze war. Inzwischen wohne ich aber im 2. Stock und ein Freigänger wäre nicht möglich.
Im Internet stieß ich dann auf eine Anzeige, Highländer-Kitten. Die waren ja niedlich

. Der Wurf war ein "Versehen". Die Besitzerin hatte eine
BKH und hat sich einen BLH-Kater dazu gekauft. Beide natürlich nicht kastriert *seufz*. Wir sind dahin gefahren, um uns die Kitten anzusehen. Es waren 2 blaue da und zwei gestromte. Sehr niedlich. Ich wollte gern die dunkel-gestromte, mein freund eher die hell-gestromte. Wir standen neben dem Wohnzimmertisch und diskutierten, da kam Aimee an, eine von den blauen. Sie krabbelte auf den Tisch und dann am Bein von meinem Freund hoch. Ich sagte nur, guck, die will mit. Mein Freund lachte und sagt, dann soll sie mit

So kamen wir zu Aimee.
Nach drei Tagen verstanden Luna und Aimee sich auch gut. Wir wissen natürlich, das der Altersunterschied von 9 Jahren nicht optimal ist. Wir sind auf Wohnungssuchen, und wenn wir eine Wohnung gefunden haben, die etwas größer ist als unsere, dann kommt noch eine Katze dazu, die dann altermäßig zu Aimee passen soll.