Andrea, wusstest du, dass die jährlichen Komplettimpfungen von Hund und Katze für viele Kleintierpraxen die Hauptsäule ihres Geschäfts darstellen?
Dazu kommt, dass Tierärzte ihre eigene Apotheke führen und nicht nur an der Injektion verdienen sondern auch am Impfstoff.
Wie oft geimpft wird, hängt davon ab, wie gut du dich informiert hast. Gehst du mit entsprechendem Vorwissen in die Praxis wirst du ganz anders behandelt, als jemand der auf die Erinnerungskarte für die jährliche Impfung reagierst.
Auch die neueren Impfempfehlungen von 3 Jahren sind nicht wissenschaftlich begründet, sondern der Abstand ist willkürlich gewählt. Und werden auch von den wenigsten Ärzten beachtet. Davon abgesehen bringen genug Hersteller Impfstoffe mit der Vorschrift von jährlichen Nachimpfungen auf den Markt, aber die Hersteller müssen nicht belegen, wie lange ihre Impfung wirklich schützt. Ein Jahr ist da unrealistisch kurz.
Ich bin keineswegs ein Impfgegner. Ich halte die Impfung von Katzen und Hunden für sinnvoll und nötig. Nicht für sinnvoll halte ich allerdings die Praxis der jährlichen Nachimpfung.
Bei Kindern impft man Mumps-Masern-Röteln auch nur einmal - das genügt auch.
Wenn eine Impfung aufgefrischt werden müsste, würde dies bedeuten, dass eine erneute Impfung den Impfschutz erhöht. Dies ist aber nicht der Fall, wie Professor Ronald D. Schultz von der Universität von Wisconsin und Fred W. Scott (Cornell University) feststellten.
Hier noch mal ein paar Aussagen zu dem Thema
http://www.barfers.de/impfungen_zitate.html
Und immer gern gesehen der Blog von Monika Peichl.
http://haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/