Mara, aber was nutzt der Test, wenn eh keine Bestimmung gemacht werden kann?
Nehmen wir an, sie sehen einen gaaaanz geringen oder keinen nachweisbaren Titer.
Dann wird geimpft, obwohl es nicht hätte sein müssen, wie die Studie gezeigt hat, von der ich eben gesprochen habe.
Wenn ich aber gar nicht teste, dann wird AUF JEDEN FALL geimpft, obwohl es unter Umständen gar nicht sein müsste, denn er Impfstatus ist völlig unbekannt.
Teste ich aber, dann habe ich eine gute Chance, dass, sollte das Tier schon einmal Kontakt mit einem der Viren gehabt haben, einen positiven
Titer zu bekommen, denn die Antikörper sind für eine lange Zeit messbar.
Bei einem nicht messbaren
Titer weiß ich vielleicht immer noch nicht, ob das Tier schon mal Kontakt hatte, aber wenigstens bei einem positiven weiß ich es dann. Weißt du wie ich meine. Die Alternative ist doch immer, dass wenn ich nicht testen lasse, die Katze auf jeden Fall geimpft wird.
Das ist wie bei dem Coronavirentiter: hat die Katze einen positiven
Titer, dann weiß ich, sie hatte Kontakt. Hat die Katze keinen
Titer, dann kann sie trotzdem Kontakt gehabt haben. Also ein positives Ergebnis ist aussagekräftig. Ein negatives eben nicht.
Hast Du einen Link zu dem Buch?
Na, ich meine das Buch, was hier auf den letzten Seiten schon ein paar mal verlinkt wurde. "Katzen können sicherer leben - Impfungen auf dem Prüfstand".