Gut, ich möchte auch das Beste für meine Tiere. Da sind wir uns auf jeden Fall einig.
Meine Gegenargumente sind:
1.:
Sarkom-Risiko
2.:Fledermaustollwut hat noch NIE eine Katze erwischt, da erscheint mir der Nutzen dieser Impfung nicht sonderlich hoch.
Außerdem frage ich mich, ob wir gegen die Fledermaustollwut überhaupt impfen lassen können mit der herkömmlichen Tollwutimpfung. Die Fuchstollwut ist ja ganz anders "aufgebaut", oder?
Man sollte sich auch fragen, ob man in einem gefährdeten Gebiet lebt und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Freigänger eine Fledermaus erwischt, die erkrankt ist. Ja, ich weiß, dass erkrankte Tiere häufig bewegungsunfähig am Boden liegen.
3.: Mir erscheint überhaupt nicht logisch, dass ich gegen etwas impfen lassen soll, was es nicht mehr gibt (Fuchstollwut) aber vielleicht irgendwann mal wieder auftreten KÖNNTE.
Wozu also Prävention?
Ich habe Wohnungskatzen mit Gartenauslauf, der Garten ist gesichert.
Ich habe im Sommer sehr viele Fledermäuse gesehen. ;-)
Hätte ich Freigänger, würde ich nicht anders handeln. :|
Einige Katzenhalter entscheiden eben aus Angst vor Erkrankungen, seine Tiere "überimpfen" zu lassen, andere lassen aus Angst vor Sarkomen und anderen Erkrankungen die durch die regelmäßigen Impfungen auftreten können, nur noch grundimmunisieren.
Wobei ich aus Gründen entscheide, die mir persönlich logisch erscheinen.
Was meinst Du, warum Du impfen lassen möchtest?
Ist es Angst, oder bist Du überzeugt davon, dass Du Dein Tier damit schützt? (Diese Frage soll keine Provokation sein.)
Liebe Grüße
Melanie