• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

impfen wir unsere lieben zu tode?

  • Autor des Themas yodetta
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Vitellia

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Ich hab aber tatsächlich auch nicht mehr viel zum Thema beizutragen. Wie ich weiter oben
irgendwo schon mal schrieb, habe ich mich zu dem Thema belesen, mir meine Meinung gebildet und lasse meine Freigänger (!) dementsprechend impfen. Nach dem Motto "so oft wie nötig und so selten wie möglich"

@Nelly12 Ich wollte dir übrigens auch nicht auf den Schlips treten ...
 
Daytonafreak

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Stehe auch gerade vor der Frage, ob ich meinen Simba Impfen lassen soll oder nicht (Freigänger). Bin kürzlich beim TA-Termin mit Hugo an seine jährlich Impfung erinnert worden. Simba ist 2014 grundimmunisiert worden (Schnupfen,Seuche,Leukose) und seit dem jedes Jahr aufgefrischt worden.
Cookie, der ja aus Istanbul stammt, wurde im März 2019 für die Ausreise gegen Tollwut geimpft (die anderen Sachen im Januar 2019). Hatte die beiden Termine falsch in Erinnerung, weshalb ich erst Anfang März diesen Jahres wegen der Nachimpfung für Schnupfen/Seuche beim TA nachgefragt habe. Dort wollte man ihn wegen ca. 5 Wochen überziehen des Termins neu grundimmunisieren. Hab dann in einer Praxis im Nachbarort angefragt, die das für unnötig hielten und ihm dann auch ganz normal die Auffrischung verpasst haben.
 
Stefkat

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Weder habe ich behauptet, dass die Überlegung komplett abwegig ist noch hier irgendwem abgesprochen, sich Gedanken zu machen ...
Aber ich schreib lieber nichts mehr zu dem Thema .... :rolleyes:
Dito.
Ergänzung ()

Ich hab aber tatsächlich auch nicht mehr viel zum Thema beizutragen. Wie ich weiter oben irgendwo schon mal schrieb, habe ich mich zu dem Thema belesen, mir meine Meinung gebildet und lasse meine Freigänger (!) dementsprechend impfen. Nach dem Motto "so oft wie nötig und so selten wie möglich"

@Nelly12 Ich wollte dir übrigens auch nicht auf den Schlips treten ...
Seh ich auch so. Ich hab alles zum Thema gesagt.
 
J

Julia01

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Meine beiden müssten eigentlich noch diese Woche hin, aber ich bin mir unsicher, ob das nötig ist. Die beiden wurden als Kitten mit 12-14 Wochen grundimmunisiert und letztes Jahr aufgefrischt (mit 15 Monaten). Jetzt sind die beiden 2 Jahre alt, also ist die grundimmunisierung ja eigentlich abgeschlossen?
 
Nelly12

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@Vitellia @Stefkat
Es ist alles gut.😊
Ich hatte mich in der Tat etwas darüber geärgert, dass Gedanken, die ich mir gemacht habe und die ich auch als solche geschrieben habe, als statistisch nicht relevant deklariert wurden, obwohl ich exakt das zum Ausdruck gebracht hatte.
Ich gehöre zu den Katzenbesitzern, die sich, und das nicht aus finanziellen Überlegungen, entschieden haben, ihre Hauskatzen nach der Grundimmunisierung nicht mehr impfen zu lassen.
Wenn aber Andere meinen, impfen zu sollen/müssen, weil es ihrer Meinung nach besser und sicherer zum Wohle ihrer Katzen ist, ist das für mich absolut in Ordnung.
Noch mal zur Klarstellung: ich beziehe mich nur auf Hauskatzen. Wie mit Freigängern verfahren werden sollte, weiß ich nicht, da ich mich mit der Thematik noch nie beschäftigt habe.
Ich hoffe, eventuelle Missverständnisse beigelegt zu haben. 😊
 
yodetta

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@Stefkat und @Vitellia
Bedeuten eure Aussagen jetzt, dass ihr hier gar nicht mehr diskutieren wollt oder wie verstehe ich das jetzt?
Ansonsten habe ich dazu eine Frage, die NICHT böse gemeint ist.
und lasse meine Freigänger (!) dementsprechend impfen.
Darf ich fragen, warum hinter Freigänger ein Ausrufezeichen ist? :)
Ich habe nämlich manchmal das Gefühl, dass Besitzer von Freigängerkatzen glauben, sie müssen mehr bzw öfter impfen lassen.

Stehe auch gerade vor der Frage, ob ich meinen Simba Impfen lassen soll oder nicht (Freigänger). Bin kürzlich beim TA-Termin mit Hugo an seine jährlich Impfung erinnert worden. Simba ist 2014 grundimmunisiert worden (Schnupfen,Seuche,Leukose) und seit dem jedes Jahr aufgefrischt worden.
Unglaublich, dass Tierärzte immer noch jährlich impfen. :-(
Wie gesagt, ich glaube, dass er dringend Deine Kohle benötigt.
Hast Du Dich mal ein bisschen ins Thema eingelesen?
Am Ende musst Du das für Deine Tiere entscheiden.
Vor, ich weiß es nicht genau, 7 Jahren(???) hat der Weltverband der Kleintierärzte schon empfohlen, NICHT mehr jährlich impfen zu lassen....

Dort wollte man ihn wegen ca. 5 Wochen überziehen des Termins neu grundimmunisieren.
Ich sag ja, es ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten.


Jetzt sind die beiden 2 Jahre alt, also ist die grundimmunisierung ja eigentlich abgeschlossen?
Genau Julia, die Grundimmunisierung ist komplett abgeschlossen und nun liegt es an Dir. Lies Dich ein, lass Dir keine Angst machen und entscheide dann.
Ich habe danach nicht mehr impfen lassen und das ist nun 10 Jahre her.
Hier ist niemand gestorben, an einer der todbringenden Krankheiten.
 
J

Julia01

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Ich persönlich würde nicht mehr impfen lassen, da ich ja auch gar nicht weiß. ob die Impfungen überhaupt was bringen?
Ich meine hier oder in einem anderen Thread zum Thema impfen gelesen zu haben, dass die Impfungen auch nichts bringen, wenn die Katzen z.B. schon die Krankheit in sich tragen? Leukose und Katzenschnupfen können ja auch erst später ausbrechen?
 
yodetta

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Ich persönlich würde nicht mehr impfen lassen, da ich ja auch gar nicht weiß. ob die Impfungen überhaupt was bringen?
Doch ja, Impfungen bringen schon was und sind, meiner Meinung nach, teilweise wirklich überlebensnotwendig.
Teilweise schreibe ich, weil es Impfungen gibt die zu einem sehr guten Schutz führen, wie die Impfung gegen Katzenseuche, welche übrigens die allerwichtigste Impfung ist und Seuche kannst Du tatsächlich auch unter den Schuhen mit einschleppen und dann gibt es da noch Impfungen gegen beispielsweise Katzenpilz die wenig wirksam sind, aber "angereichert" mit Nebenwirkungen und Hilfsstoffen die eher ungesund sind.
Puh, dass war ein sehr langer Satz.
* lacht *
 
J

Julia01

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ja so meinte ich es auch nicht, ich meinte eher die Impfungen wie gegen Leukose oder Katzenschnupfen, die ja meist standardmäßig geimpft werden (ich glaube meine haben diese Kombiimpfung) und meines Wissens können Katzen diese Erkrankung doch auch bereits in sich tragen ohne das die ausgebrochen ist?

Ich find gerade die Impfpässe meiner Puschels nicht, aber ich weiß, dass die eine Kombi-Impfung gegen die häufigsten Sachen haben.
 
yodetta

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Ich meine hier oder in einem anderen Thread zum Thema impfen gelesen zu haben, dass die Impfungen auch nichts bringen, wenn die Katzen z.B. schon die Krankheit in sich tragen?
Ja genau, wenn man zum Beispiel gegen Leukose impfen lassen muss, dann sollte man unbedingt vorher einen Test auf Leukose machen.
Erwachsene und vorallem FreigängerKatzen sind mit Leukose meistens schon in Berührung gekommen und haben eine körpereigene Abwehr, diesem Erreger gegenüber.
Wenn Kitten oder Jungkatzen mit Leukose-Katzen in Berührung kommen, sollte man im Kittenalter aber unbedingt dagegen grundimmunisieren lassen.
Wie gesagt, danach aber eben nicht mehr. Gerade die Leukose-Impfung steht in Verdacht, Impfsarkome auszulösen.

Was die Schnupfenimpfung betrifft, haben wir ja gestern hier schon ausführlich diskutiert :)
Ergänzung ()

Ich find gerade die Impfpässe meiner Puschels nicht, aber ich weiß, dass die eine Kombi-Impfung gegen die häufigsten Sachen haben.
Also für Deine Wohnungskatzen wäre die Leukoseimpfung ja eh Quatsch.
Wie sollen sie sich infizieren?
 
J

Julia01

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Das ist bei mir ja auch doof gelaufen, meine wurden ja schon einmal angeimpft, bevor sie zu mir gezogen sind, haben aber meines Wissens nach keinen Test gemacht auf Leukose...

Ich denke, ich schau mir gleich nochmal die Seite der Impfkommission, oder was das war, mit deren Empfehlungen an und warte dann erst mal noch. Jährlich möchte ich definitiv nicht. Eventuell gehen wir dann dieses Jahr noch einmal zu einer Kontroll-Untersuchung, wobei ich mich frage ob die auch nötig ist, solange es den Katzen gut geht...aber das ist ja ein anderes Thema.
 
yodetta

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Genau Julia, lies Dich etwas ein, am besten auf verschiedenen Seiten.
Frag Dich, wie oft Du selbst zum Impfen gehst und wenn nicht jährlich, warum nicht? ;-)
Und wenn doch jährlich, dann sei Dir gewiss, dass ein Impfstoff für Menschen wesentlich aufwendiger produziert und vorallem angepasst wird, als der für Tiere/Kleintiere.
Recherchiere mal, wie Impfungen generell funktionieren, wie der Körper darauf reagiert, was ein Immungedächtnis ist uns so weiter.... :)
Wenn Du selbst begreifst wie Impfungen funktionieren, bist Du auch kein "Opfer", wie Dr Rückert so schön sagt.
 
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Julia01

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Das weiß ich ja schon, zumindest wie es beim Menschen funktioniert. Ich halte mich da an die "menschlichen" empfohlenen Intervalle von 10 Jahren. Aber auch nur für die meiner Meinung nach für mich gefährlichen Krankheiten (Masern, Röteln...) aber keine Grippe. Wobei ich ja auch bestimmte Sachen impfen lassen muss/soll als ausgebildete Sozialassistentin, zumindest wenn ich mir eine Rückkehr in den Beruf freihalten will. Dafür musste ich auch eine Hepatits-Impfung machen lassen, sonst hätte ich nicht in die Ausbildung gedurft.

Nur bei Menschen ist das ja ein bissel was anderes als bei Katzen denke ich...
 
yodetta

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Nur bei Menschen ist das ja ein bissel was anderes als bei Katzen denke ich...
Dann würde mich jetzt interessieren, was genau den Unterschied ausmacht.
Worin unterscheiden sich unsere Immunsysteme ?
Haben Tiere kein Immungedächnis?
Haben Tiere keine TH1 und TH2 Zellen? Und wie verhält es sich mit den BZellen?

Genau das ist der Punkt Julia. :)
Wenn man verstanden hat, dass auch Tiere ein funktionierendes Immunsystem haben, dann sind viele Impfungen, die die Katze im Laufe ihre Lebens erhalten hätte, echt überflüssig.

Andersherum, wenn sie kein Immunsystem oder Immungedächnis haben, warum wird empfohlen nur alle drei Jahre impfen zu lassen?

Wer begründet überhaupt, warum Impfungen alle drei Jahre "aufgefrischt" werden müssen?
Das ist spannend und jetzt wäre ich wirklich interessiert, ob mir das wer erklären kann. :)
 
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Julia01

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Ja genau, VIELE Impfungen sind überflüssig. Aber bei Menschen wird ja offenbar gesagt, dass der Impfschutz nach 10 Jahren nicht mehr unbedingt ausreichend ist, sprich, dass das Immungedächtnis irgendwann nachlässt. Außerdem gibt es bei Menschen Krankheiten, bei deren Impfung auch bestimmte biografische Faktoren wie Alter, Geschlecht, Gebärfähigkeit, ständiger/regelmäßiger Aufenthaltsort eine Rolle spielen.

Bei Katzen stelle ich mir weniger die Frage OB sie ein Immungedächtnis haben, sondern WIE LANGE. Auf der ersten Seite schreibst du, @yodetta, z.B. dass Studien aus dem Buch gezeigt haben, dass der Impfschutz 7,5 bis lebenslang halten. Das würde ja dafür sprechen, dass das Immungedächtnis unterschiedlich schnell verläuft bzw. der Abbau der Antikörper. Das würde aber auch für EINE Auffrischungsimpfung alle 7-8 Jahre sprechen meiner Meinung nach.
Gleichzeitig müsste man auch erst mal unterschiedliche Krankheiten und Einfluss von katzen-biografischen Faktoren darauf berücksichtigen. Z.B. bei Leukose/FeLV, wenn die Impfung hier nur bei bestimmten biografischen Faktoren (wie ein bestimmtes Alter der Katze, Freigänger oder nicht, etc.) notwendig ist, muss man dies bei Kombi-Impfstoffen berücksichtigen.

Und Katzen und Menschen haben nun mal komplett unterschiedliche Krankheiten, gegen die geimpft wird und auch unterschiedliche Biografien. Von daher kann man nicht einfach von Menschen-Impfung auf Katzen-Impfung schließen bezüglich der Impfintervalle.

Und bezüglich der Empfehlungen kann ich dir auch nichts sagen, aber warum fragst du nicht einfach mal die Verfasser der Leitlinie für Impfungen von Kleintieren, wie sie ihre Empfehlung begründen? Die sollten es ja am besten wissen.
 
yodetta

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Ich stehe schon auf dem Parkplatz meiner Arbeitsstelle.
Habe Spätdienst und melde mich morgen wieder dazu. :)
 
Stefkat

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Ich schließe mich @Julia01 vollumfänglich an. Natürlich haben Katzen ein Immungedächtnis. Aber wie weit dieses reicht, hängt - wie beim Menschen auch - von vielen Faktoren ab. Gegen Masern schützt die Grundimmunisierung ein Leben lang, gegen Keuchhusten oder FSME aber nicht. FSME lässt man alle 5 Jahre nachimpfen, weil danach die Immunität (abhängig vom Alter übrigens) nachweislich sinkt. Die Hautpilzimpfung beim Pferd hält sogar nur 1 Jahr. Und zwar wirklich nicht länger, das weiß ich aus eigener leidvoller Erfahrung.

Es kommt also an auf die Art des Erregers, ganz stark auf die Art des Impfstoffs (Lebend-/Tot-), auf das Alter und natürlich auch auf die Tierart, denn die "Zusammensetzung" (s. Differenzialblutbild) der verschiedenen Faktoren des Immunsystems unterscheidet sich zwischen den Arten.

Den Menschen mit Katzen oder sogar verschiedene Krankheiten untereinander zu vergleichen ist wie ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen ;).
 
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yodetta

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Bei Katzen stelle ich mir weniger die Frage OB sie ein Immungedächtnis haben, sondern WIE LANGE. Auf der ersten Seite schreibst du, @yodetta, z.B. dass Studien aus dem Buch gezeigt haben, dass der Impfschutz 7,5 bis lebenslang halten. Das würde ja dafür sprechen, dass das Immungedächtnis unterschiedlich schnell verläuft bzw. der Abbau der Antikörper. Das würde aber auch für EINE Auffrischungsimpfung alle 7-8 Jahre sprechen meiner Meinung nach.
Studien von Professor Ron Schultz (übrigens auch Mitglied der WSAVA) haben gezeigt, dass zum Beispiel die Seucheimpfung 7,5 Jahre bis lebenslang hält. Nach 7,5 Jahren hat die Studie geendet, nur deshalb geht dann die Empfehlung in Richtung lebenslang. Die Zeitspanne hat also nichts mit dem Abbau der Antikörper zu tun.
Meine eigene "Studie" die nicht signifikant ist zeigt auch nach 10 Jahren, dass meine drei Kater geschützt sind, trotz gesichertem Gartenauslauf.

Von daher kann man nicht einfach von Menschen-Impfung auf Katzen-Impfung schließen bezüglich der Impfintervalle.
Wer hat das gemacht?
Das hier war meine Frage:
Worin unterscheiden sich unsere Immunsysteme ?
Und bezüglich der Empfehlungen kann ich dir auch nichts sagen, aber warum fragst du nicht einfach mal die Verfasser der Leitlinie für Impfungen von Kleintieren, wie sie ihre Empfehlung begründen? Die sollten es ja am besten wissen.
Na aber das ist doch nicht meine Aufgabe.
Wer die Empfehlung ausspricht und seinen Impfstoff verkaufen will muss doch begründen können, warum jährlich oder jetzt mittlerweile alle drei Jahre geimpft werden soll. (Warum eigentlich plötzlich die Empfehlung von einem auf drei Jahre, obwohl es immer noch der gleiche Impfstoff ist?)

Also würde ich alle drei Jahre impfen lassen, würde ich wissen wollen, warum ich das machen soll. Darauf wollte ich hinaus.

Den Menschen mit Katzen oder sogar verschiedene Krankheiten untereinander zu vergleichen ist wie ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen ;).
Na aber sowas würde mir doch im Traum nicht einfallen.
Dazu müsste ich mir die Hose schon mit einer Kneifzange schließen.

Ich glaube, dass ich mich dämlich ausgedrückt habe, oder ihr habt mich einfach missverstanden. :)
 
Vitellia

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@Stefkat und @Vitellia
Bedeuten eure Aussagen jetzt, dass ihr hier gar nicht mehr diskutieren wollt oder wie verstehe ich das jetzt?
Ansonsten habe ich dazu eine Frage, die NICHT böse gemeint ist.

Darf ich fragen, warum hinter Freigänger ein Ausrufezeichen ist? :)
Ich habe nämlich manchmal das Gefühl, dass Besitzer von Freigängerkatzen glauben, sie müssen mehr bzw öfter impfen lassen.
Ich war unterwegs, daher komme ich erst jetzt zum antworten.

Worauf man hier alles achten muss ... 😸 Spaß beiseite, ich hab mir bei dem Ausrufezeichen gar nicht so viel gedacht. Oder nur so viel, dass ich eine Unterscheidung zwischen Wohnungskatzen und Freigängern mache. Ich hätte ebenso gut weglassen können. ;)

Aber ja, ich würde Freigänger insofern mehr impfen lassen (bzw. tue es) als dass ich Wohnungskatzen z. B. nicht gegen Tollwut impfen lassen würde, Freigänger aber schon. Nun kann man sich darüber streiten, ob eine TW-Impfung bei uns in Deutschland wirklich notwendig ist, da die Wahrscheinlichkeit doch sehr gering ist. Nur - WENN doch etwas passiert, ist es in dem Fall halt richtig sche**e. Aber da muss jeder das Risiko für sich selbst abwägen.

Bei den Impfintervallen würde ich aber wohl keinen Unterschied zwischen Freigängern und Wohnungskatzen machen.
 
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Julia01

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Naja ich seh das anders. Warum soll jemand sich den Aufwand machen und teure Studien für sein Produkt in Auftrag geben und veröffentlichen, wenn das eh niemanden interessiert. Die Tierärzte übernehmen das ja offenbar ungefragt (oder zumindest größtenteils) und viele Tierbesitzer auch. Und du weißt ja gar nicht, ob der Hersteller es begründen kann, vielleicht hat er dazu ja Daten und Studien, warum sein spezieller Impfstoff für 1 oder 3 Jahre empfohlen wird, nur die teilt er nicht öffentlich mit jedem, sondern nur mit einem gewissen Fachpublikum bzw. nur auf Anfrage. Und woher weißt du, dass es derselbe Inhaltsstoff ist und an der Zusammensetzung (oder eben sogar an den Forschungsergebnissen) sich was geändert hat?

Das mit dem Mensch-Tier-Vergleich bezog sich hier drauf, ich nehme mir die Freiheit die von mir besonders berücksichtigten Passagen hervorzuheben:
Genau Julia, lies Dich etwas ein, am besten auf verschiedenen Seiten.
Frag Dich, wie oft Du selbst zum Impfen gehst und wenn nicht jährlich, warum nicht? ;-)
Und wenn doch jährlich, dann sei Dir gewiss, dass ein Impfstoff für Menschen wesentlich aufwendiger produziert und vorallem angepasst wird, als der für Tiere/Kleintiere.
Recherchiere mal, wie Impfungen generell funktionieren, wie der Körper darauf reagiert, was ein Immungedächtnis ist uns so weiter.... :)
Wenn Du selbst begreifst wie Impfungen funktionieren, bist Du auch kein "Opfer", wie Dr Rückert so schön sagt.
Und ja, ich finde tatsächlich, nur weil ich weiß, wie BESTIMMTE Impfstoffe bei mir als Mensch im menschlichen Organismus funktionieren, sagt das noch lange nichts über Impfungen für meine Katzen aus.
 

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